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Die Woche ist wuselig und grün.

Was ist das für ein schönes Sonnenwetter (auch wenn’s ganz schön kalt ist) und wie wird gerade alles herrlich grün. Die Flauschs freut’s extrem und seit Dienstag die Stuten noch sehr viel mehr. Denn die dürfen auch endlich raus und sich am Gras erfreuen. Und am Bach.
Da haben die doch tatsächlich gleich mal sofort die Badesaison eröffnet. Bei der Kälte. Verrückten Hühner. Hoffen wir mal, dass da jetzt nicht noch’ne Blasenentzündung mit rumkommt.

Für die Miniwuffs Gladys und Glinda war’s die Woche auch schon sehr aufregend. Sie durften Robbi besuchen und sich mit den Hengsten bekannt machen. Bei der Gelegenheit lernte man auch gleich noch die Nachbarn Ekko und Nisha kennen. Zumindest am Zaun war mal freudiges Beschnüffeln angesagt. Da die zwei kleinen Mäuse äh Herdenschutzhunde aber auch super mit den Stuten auf den Wiesen unterwegs waren, hieß es dann die kommenden Tage aber doch eher ab mit den Stuten auf die Wiese… bzw. schön faul im Stall abhängen. So hat dieser Meilenstein dann auch ganz wundervoll geklappt.

Gestern Abend ging’s wieder mit Eva und den Hengsten zum Indian Balance auf die Wiese raus. Auch wenn die Temperaturen noch ganz schön knackig waren, war die Abendsonne uns sehr hold und verbreitete wieder wunderflauschige Stimmung. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Termin in zwei Wochen und wer mag, kann sich gerne noch direkt über die Flauschbox mit anmelden.

Wuselig ging’s dann eher hinter den Kulissen zu. Wir brüten gerade viele Ideen aus und haben die Woche davon auch einiges schon angeschupst. Mal kieken was alles so wird. Wenn ich’s vor lauter Hibbeligkeit gar nicht aushalten kann, dann tröte ich da drüber im Fediverse immer mal wieder was raus.

Ein großes Projekt, was es in der kommenden Woche dann hoffentlich auch endlich in die Freiheit schaffen wird, ist die Überarbeitung unser Patenschaften. Wir werden da ein bisschen was verändern und es bleibt natürlich trotzdem alles flauschig. Wer aber noch unbedingt eine Wander- sprich Premiumpatenschaft haben mag, sollte sich ganz zeitnah entscheiden… denn die wird es dann nicht mehr geben. Hier wird noch ein bisschen gefeilt und dann verraten wir alles.

Und sonst sind wir mitten in den letzten Vorbereitungen für den Frühling auf Finkenrech. Die Kisten sind schon gepackt und morgen geht’s zum Aufbau. Auch wenn die Flauschs ja daheim bleiben, freuen wir uns dennoch auf die frühlingshafte Atmosphäre mit ganz vielen lieben Besuchern.

Und die nächsten Einnahmen gehen an…. Trommelwirbel… die Ersatzteile für Mulchi uuuuund den Tiearzt bzw. sein Labor. Gnarf.

Nachdem wir mit fleißiger und lieber Hilfe die vergangenen Tage bzw. Wochen schon viel an den Rändern unseres Geländes wieder in den frühlingshaften Schuss brachten, wollte Martin heute noch fix mit Mulchi den letzten Feinschliff angehen und schon meinte die Mulchraupe. Nö. Ich brauch jetzt erst einmal eine neue Sicherung und vielleicht auch die ein oder andere Steckverbindung. Yeah!

Es ging nix mehr vor und zurück und so brachte denn Radi die Mulchraupe wieder heim. Ein Hoch auf den Radlader (der bei Gelegenheit und in gar nicht allzuferner Zukunft auch gerne mal wieder einen Schluck – also einen größeren – neues Öl sehen wollen würde. Das steht also auch noch an. Soll er aber auch haben! Auf dass er weiterhin zuverlässig für solche Aktionen bereit steht.)

Soviel zu den spontanen Ereignissen des Tages. Geplant kam dann noch der Tierarzt unseres Vertrauens und schnappte sich ein bisschen von Ikarus‘ Blut, das nun im Labor durchgecheckt wird, ob wir uns zurecht um ihn sorgen oder er grad einfach nur so blasse Schleimhäute hat, weil ein langer komischer Winter und man deswegen auch einfach mal ein bisschen doller im Stall abhängt. Wir befürchten blöde Mycoplasmen oder einen blöden Pieks einer Blauzunge übertragenden Gnitze. Beides nicht so dolle. Schauen wir also mal, was das Labor dazu sagt. Nächste Woche gibt’s auch noch mal eine Kotuntersuchung und dann haben wir ihm aber das volle Rundumpaket verabreicht.

Joar. Und so freuen wir uns (wie ja immer) über alle Bestellungen, die eintrudeln, alle Patenschaftsanfragen und natürlich auch Begegnungsbuchungen zur Alpaka-Zeit, Feierabendtour, Hofzeit oder Indian Balance.

So… und nun aber noch was schönes zum Schluss: Pike hat sich echt super eingelebt und wirkt mittlerweile als würde er schon eeeeewig bei uns wohnen. Mit Eliano steht er zwar ab und zu nach wie vor auf Kriegsfuß, aber in so einer großen Männer-WG bleibt das ein oder andere Gerangel ja nicht aus. Die zwei bekommen das ganz gut schnell wieder geregelt.

Pike ist übrigens auch ein Primakandidat für ein Patenalpaka. Nur mal so… und weil er sich beim Laufen am Halfter gar nicht so ungeschickt anstellt, kann es sein, dass er demnächst auch ein Teil der Wanderbande werden wird. Aber da lassen wir ihm mal noch ein wenig Zeit.

Und schwups ist auch das Osterwochenende schon vorbei. Die Zeit, sie rast und das Wetter macht Wetter, mit dem wir so eigentlich nicht gerechnet hatten.

Da sind die kalten Nächte, die uns gerade einen gehörigen Strich durch die Scherrechnung gemacht haben. Denn eigentlich wollten wir das Osterwochenende auch dazu nutzen, um die ersten Flauschs von ihrem Wintermantel zu befreien. Die Temperaturen, die aber eher gegen 0°C als gegen 10°C in der Nacht gingen und in den kommenden Nächten gehen werden, haben uns dazu bewogen, es nicht zu riskieren. Schniefende und zitternde Alpakas können wir grad gar nicht gebrauchen.

Nun war aber nicht so, dass wir uns deswegen gelangweilt hätten. Die Arbeit geht ja nie aus. Statt den Flauschs das Vlies vom Leib zu holen, hatten wir noch jede Menge Vlies auf dem Speicher und haben uns u.a. sehr fleißig ans Sortieren davon gemacht. Heu-, Speise- und Gras- bzw. Moosreste wurden aus den Vliesen vom letzten Jahr gesammelt. Jetzt stehen da ein paar Säcke bereit um zum Wollknäulhersteller unseres Vertrauens (Sunna Alpakas) geschickt zu werden. Ein bisschen habe ich aber noch in der Pipeline bevor wirklich alles losgeschickt werden kann.

Und dann war der Ostersonntag da. Die Wetterberichte versprachen trocken und wir bekamen Regen. Der überrumpelte uns in der Tat ein wenig, aber unsere Oster-Hofzeitgäste nahmen es gelassen und die Flauschs, die tatsächlich an diesem Tag das erste Mal in diesem Jahr mit dem Grün hatten, die freuten sich dennoch… So hatten wir trotz Regen einen wirklich wunderflauschigen Nachmittag mit noch sehr viel wunderflauschigeren Begegnungen. Ein dickes Danke an alle, die uns besuchten und auch an alle, die uns am Ende mit flauschiglieber Unterstützung in Form von Patenschaft und Flauschgemeinschaft überraschten. Da waren wir kurz mal sehr dolle überwältigt. <3

Die Mini-Gang genoss ihren Ausflug mit Betreuer Edi ins Hundetrainingscamp und schnurpselte, was das Zeug hielt. Zum Abendbrot kamen sie dann tatsächlich alle ganz brav wieder ins Paddock zurück.

Und sonst?

Wer uns auf Insta folgt, weiß um unsere kleinen Dinge… die haben jetzt einen eigenen Pixelfed-Account bekommen und sorgen nun vielleicht dort für das ein oder andere kleine Innehalten und vielleicht auch Grinsen – naja und für mehr Übersicht in meinem und Martins Fotoordner… Da entdecken wir nämlich mittlerweile gemeinsam ganz schön viele schöne (kleine) Dinge im Gehege der Flauschs und halten mittlerweile täglich mehrmals inne und genießen.

Martin und Ekko haben sich heute auf den Weg in den Schwarzwald gemacht. Martin sorgt dafür, dass wir Menschen auch im kommenden Monat ein bisschen Brot zu beißen haben. Ekko darf ein bisschen Urlaub machen und auch etwas seine Synapsen neu verknüpfen und neue Dinge kennenlernen.

Fürs Wochenende könnt ihr euch schon mal den Frühling auf Finkenrech in den Kalender eintragen. Da werden – sofern es denn keine Überraschungen mehr geben wird – wir wieder mit Flauschs und Produkten mit dabei sein. Wir freuen uns extremst, wenn ihr vorbeischaut!

Irgendwann wird’s sicher auch wieder ruhiger… dieses Jahr aber ganz sicher nicht. Die letzte Woche bzw. die letzten Wochen waren der Hammer und die kommenden werden nicht anders. Jeden Tag volles Programm. Gutes Programm, aber eben viel Programm. Die Ideen im Kopf, die stapeln sich und wir müssen uns verdammt zügeln, sie nicht doch schon anzugehen, weil noch viel zu viel offen und sowieso schon auf der ToDo-Liste. Sollten wir in den kommenden Tagen oder Wochen mal etwas zu wirsch antworten oder es gar vergessen, seht es uns bitte nach. Wir haben gerade den Zustand erreicht, minutenlang in die Leere zu stieren und zu überlegen, was wir gerade tun wollten und vor allem sollten. Und es gibt ganz schön viele Optionen, die mitunter schon Tage vorher auch schon gut erledigt gewesen wären.

Aber mal nicht jammern. Der Advent ist immer auch die Zeit, wo ihr uns zeigt, das wir das ganze Jahr über alles richtig gemacht haben und bei allen Optionen, freuen wir uns unendlich, wenn ihr als Option noch mit dazu kommt und ihr uns spiegelt, ihr wollt uns unterstützen und uns gutes tun. Wir reihen euch also gerne in die Reihe der Optionen ein und setzen förmlich voraus: Ihr habt die Geduld und das Verständnis, wenn wir Schritt für Schritt alles abarbeiten.

Wie schon angekündigt: In der nächsten Woche wird’s im Büro ruhig!

Ich mache mich mit Ekko auf den Weg nach Brandenburg, damit er sich bei unserer Herdenschutzhundeexpertin Andrea einen hoffentlich nur längeren Trainingsurlaub gönnen kann. Sein Boxenstopp-Urlaub hat leider nicht den erhofften Erfolg gebracht, dass er mit der Überforderung an Geräuschen zurecht kommt. Nun wollen wir ihm die bestmöglichsten Optionen bieten und hoffen, dass er es mit Andrea doch noch gedreht bekommt und er zu uns zurück in den Herdenschutzhundedienst kommen kann. Denn der kleine Knopf hat sich nicht nur ganz tief in unsere Herzen geschlichen.
In den vergangenen Tagen waren auch noch mal seine Paten zu Besuch, um sich von ihn zu verabschieden… und was soll ich bzw. was sollen wir sagen: Wir waren echt zu Tränen gerüht, wie sehr ihr mit uns mitfiebert und mitfühlt und wie nah ihr unsere Flauschs auch an eure Herzen lasst (dabei geht’s jetzt nicht nur um Ekko… er hat’s uns gerade nur noch einmal sehr deutlich gemacht). Von daher hier mal ein ganz dickes Danke an jede*n Einzelne*n, die hier mitliest und mitfiebert und sich auch Sorgen macht, wenn wir mal nicht so regelmäßig berichten. DANKE!

Hundekuscheln von den Paten für die Patenkinder. Robbi darf das natürlich genauso genießen wie Ekko.

Martin wird derweil die Stellung bei den restlichen Flauschs halten und den ganzen Flohzirkus zusammenhalten. Das werden die sicher alle gut meistern.

Die Online-Flauschbox steht derweil für alle Flauschbedürftigen offen und sammelt eure Wünsche ein. Ab Montag werden wir das dann alles verteilen. Vorher geht’s aber hoffentlich noch auf den Weihnachtsmarkt vom Dösterhof nach Wadern. Das Wetter sieht gerade ganz schön bedrohlich aus, aber vielleicht macht’s ja doch nicht ganz so wild, wie einige Wetterberichte anmelden.

Ekko und ich werden uns sich von unterwegs via WhatsApp-Kanal oder Instagram mal melden.

Waaaaaahnsinn! Heute vor 8 Jahren sind die ersten vier Flauschs bei uns eingezogen! Damals noch in Baden-Württemberg hinterm Haus im Garten. Roy, Calypso, Edi & Casi! Drei davon gibt es immernoch. Casi haben wir leider Anfang des Jahres nach einem ganz schön traurigem Kampf gehen lassen müssen und er fehlt nach wie vor Tag für Tag!

Seit 8 Jahren begleiten uns die Flauschs nun und sorgen für jede Menge Arbeit und natürlich auch Freude. Aber eben auch Sorgen und Leid. Und natürlich Freude! Sie geben so viel Kraft und bestimmen den Alltag in unterschiedlichsten Belangen.

Hätte uns damals vor 8 Jahren jemand erzählt, dass wir heute in Mainzweiler in einem traumhaft schönen Gelände mit 53 Alpakas leben würden… wir hätten ihm oder ihr nicht geglaubt. Um so gespannter sind wir, was die kommenden Tage, Wochen, Monate und Jahre noch so bringen werden.

Verrückt ist übrigens auch, was wir alles an Menschen in den vergangenen 8 Jahren kennengelernt haben und wie viele von ihnen ein Stück unseres Weges gemeinsam mit uns gingen und mitunter auch gehen. Wie viele liebe Menschen es sind, zeigt übrigens seit 2019 unser Paten- und Helferfest.

Und natürlich luden wir auch in diesem Jahr wieder alle Patinnen und Paten sowie Helferinnen und Helfer zum gemeinsamen Feiern und Genießen ein. Nicht alle konnten vorbeischauen, aber die, die es taten wurden mit einem (ganz schön warmen) Sommertag belohnt. Die Flauschs gaben ihr bestes!

Und natürlich machte ich auch in diesem Jahr keine Fotos… dafür aber Anke und ich darf ein paar zeigen:

Die Alpakas gaben ihr bestes. Entspannt schnurpselten sie sich über die Wiese und zeigten unseren Gästinnen und Gästen, wie schön’s hier bei ihnen ist. (Foto: © Anke Birk)
Entspannte Gespräche mit alten und neuen Bekannten. (Foto: © Anke Birk)
Und natürlich wurde nach dem eigenen Patenkind Ausschau gehalten und stolz Fotos davon gemacht. Hier die kleine Fuseta. (Foto: © Anke Birk)

Wir schicken bei der Gelegenheit noch einmal allen Patinnen und Paten sowie Helferinnen und Helfern ein ganz dickes Dankeschön für ihre Unterstützung zu! Ohne euch gäbe es die Webertal-Alpakas – so wie sie heute sind – nicht! Fühlt euch ganz herzlich umarmt!

Wir hoffen, ihr habt Ostern alle heil überstanden. Wir haben uns durch das sehr merkwürdige Wetter hindurchmanövriert und waren unendlich erleichtert und auch froh, dass all unsere Gäste dann doch ein bisschen Wetterglück hatten bzw. wir im Stall standen als es denn doch geregnet hatte. Auf den Regen hätten wir natürlich gerne verzichtet, aber froh waren wir, dass sich alle wohl bei uns gefühlt haben und sich nicht haben vom Wetter abschrecken lassen. Eine Grinsegarantie können wir in fast allen Fällen geben, die Sache mit der Garantie auf schönes Wetter… die bekommen wir leider nicht hin.

Und jetzt freue ich mich mal noch extremst. Denn mittlerweile sollte eigentlich bei allen lieben Patinnen und Paten sowie unseren Flauschgemeinschaftsfreundinnen und -freunden endlich unsere noch ausstehende Patenpost, die wir nun Flauschpost getauft haben, eingetrudelt sein. Ein ganz klein bisschen dolle stolz bin ich schon auf die allerersten Ausgabe im – wie ich finde – schicken Magazinformat. So geht das jetzt hoffentlich alljährlich weiter und die Flauschpost wird dann hoffentlich auch mit meinem Wissen um so eine Produktion und eurem fleißigen Patinnen- und Patensein von Ausgabe zu Ausgabe dicker werden und wachsen. Ich freue mich jetzt schon die nächste Ausgabe anzugehen (und weiß, dass das natürlich wieder so eine kurz-vor-knapp-Geschichte wird, weil ohne Deadlinedruck geht das ja nicht) und ich hoffe, alle Patinnen und Paten und Flauschgemeinschaftsmenschen und solche, die es noch werden wollen, sind auch schon ganz gespannt und bleiben weiterhin dabei. Wovon ich hier eigentlich schreibe? Na, von unserem Webertal-Clan.

Ach, und dann haben wir hier noch gar nicht vom Besuch des Wirtschaftsministeriums hier bei uns erzählt. Das war in der Tat schon vergangenes Jahr… vergangene Woche ist dann das kleine Filmchen von uns in der Reihe Business Stories auf Instagram erschienen. Habt ihr’s schon entdeckt? Hier könnt ihr gerne reinlunschen.

Für alle Yogafreundinnen und -freunde haben wir gute Nachrichten. Wir sind in den letzten Terminfindungszügen mit Petra und können euch spätestens nächste Woche endlich die Termine für dieses Jahr nennen. Yeah! Und pssst… wir arbeiten aktuell noch an einem neuen sehr entspannenden Begegnungsformat für euch. Ihr seht… auch wenn ihr von uns nix hört, wir sind fleißig am Werkeln.

Wer noch am kommenden Wochenende Lust auf Alpakas hat, kann sich gerne noch für unsere Hofzeit, die diese Woche erst um 17 Uhr startet, anmelden oder aber sich den vor der Schur noch letztmöglichen Wochenendtermin für eine Alpaka-Zeit am Samstag schnappen. Laut Wetterbericht soll das Wetter am Wochenende ja mitspielen.

Da sind wir wieder. Zwei Wochen Sommerpause verflogen wie nichts. Ein bisschen haben wir liegen gebliebenes aufgeholt. Ein bisschen haben wir uns erholt und haben das Saarland mal wieder für uns erkundet. Nach fünf Jahren hier haben wir es endlich zum und aufs Saarpolygon geschafft. Außerdem waren wir endlich mal wieder sehr ausführlich in der Völklinger Hütte.

Sonst standen unsere zwei Wochen Pause sehr im Zeichen der Hunde. Für Ekko war es an der Zeit vermehrt auf eigenen Füßchen zu stehen und so bestritt er seine erste Zeit ganz allein bei den Hengsten. Der kleine Knopf ist da nicht ganz so eigenständig wie Dunja und Robbi, dennoch stellt er sich seiner Herausforderung. Dunja ist in der vergangenen Woche nun zur Stutenhündin aufgestiegen. Nachdem sie heftig mit Franzi zusammengerasselt ist oder Franzi mit ihr, wachsen die zwei nun gaaaaaanz langsam zusammen. Dunja beweist sehr viel Geduld und Gespür für Franzis Ängste, lässt sich aber auf keinen Fall von ihr einschüchtern. Wir sind ganz schön gespannt, wie sich das die kommenden Tage und Wochen weiterentwickelt und sind auf jeden Fall guter Dinge. Denn mittlerweile bewegt sich Dunja sehr selbstverständlich zwischen den Damen und den jungen Flauschs und lässt sich von plötzlichen Tobeattacken der Kleinen nicht aus der Ruhe bringen.

Nicht ganz so schön im Zeichen des Hundes stand schließlich die Formulierung unseres Widerspruchs gegen Ekkos Hundesteuerbefreiungsablehnungsbescheid, der uns Anfang August ereilte. Darin wurde uns erklärt, dass wir neben Dunja und Robbi (unabhängig, wie die Geschichte vor dem Verwaltungsgericht ausgehen würde) keinen weiteren Hund mehr benötigen würden, was nun so ziemlich allen Vorgaben des Tierschutzes widerspricht – mal abgesehen davon, dass die Hundesteuer bei uns eh völlig rechtsfrei erhoben wird. Wir kommen aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Gnarf. Aber die Mühlen der Bürokratie wollen ja beschäftigt werden.

Und ein weiteres Hundeprojekt wurde zum Abschluss gebracht. Martins Artikel zum Theme Herdenschutz & Herdenschutzhunde ist nun (hoffentlich wirklich richtig) Korrektur gelesen und gesetzt und wartet auf seine Veröffentlichung in der LAMAS, die Ende des Monats erscheinen wird. Jetzt geht’s in die letzten Vorbreitungen zu seinem Vortrag zu eben jenem Thema, den er am 20. September im Rahmen der Vortragsreihe „Mit Lamas & Alpakas durchs Jahr“ halten wird.

Also… es war uns auch in den letzten zwei Wochen nicht langweilig.

Eine doofe Nachricht ereilte uns noch. Es wird wohl – anders als vor ein paar Wochen angekündigt – bis auf weiteres keine im Saarland gesiedete Seife mit unseren Flauschs geben. Das Ministerium für Verbraucherschutz scheint der Meinung zu sein, kleinen Seifensiedereien so viele Steine wie nur möglich in den Weg zu legen, wäre eine tolle Motivationgrundlage. Wir können Barbaras Unmut sehr gut nachvollziehen und schauen mal, wie es weitergehen wird. Bis dahin gibt’s natürlich trotzdem (solange es eben möglich sein wird) flauschetolle Seife mit Alpakakeratin drin. Nur eben nicht mit unseren Flauschs, weil das von der Logistik her ein zu großer Aufwand wäre. Die Seifenköche aus dem Vogtland versorgen uns und somit auch euch mit verschiedenen Sorten für jeden Geschmack. Hier könnt ihr euch durch alle aktuell bei uns verfügbaren Seifensorten stöbern.

Mit diesen Seifen (und ganz vielen anderen flauschigen Produkten) findet ihr uns übrigens auch in den kommenden Wochen auf dem ein oder anderen Markt. Am kommenden Wochenende zum Beispiel in Lebach auf dem 2. Ebbes von Hei!- Genussmarkt oder am 16. und 17. September beim Herbst auf Finkenrech.

Den Abschluss unseres Urlaubes bildete schließlich unser Paten– & Helferfest mit soooo vielen lieben Gästen bei sooooo tollem Wetter. Und weil Martin und ich von 15 Uhr an nur am Rumwuseln und Plauschen und Gäste betüdeln waren, haben wir gar keine Fotos von all den vielen schönen Momenten gemacht. Auch dieser Nachmittag flog einfach nur so dahin. Wir sind immer wieder sehr geflasht, wie viele Menschen uns über die Jahre treu zur Seite standen und stehen und toll finden, was wir da tun. Dabei geht das natürlich nur wegen und mit all den tollen Menschen. Mit einem großen Hachz schließe ich also diesen Beitrag.

Hachz! Unsere Angel. Habe heute ihr Vlies für die kommende Bettdeckenlieferung sortiert und wurde wieder furchtbar traurig. Einmal mehr durfte ich fühlen und sehen, warum wir uns damals vor etwa 5 1/2 Jahren für sie als Zuchtstute entschieden hatten. Leider gab’s bei ihrer ersten Geburt Komplikationen und sie musste mit einem Kaiserschnitt gerettet werden. Für ihr Fohlen kam jede Hilfe zu spät. Sie aber überlebte. Auch mit diesem Wissen entschieden wir uns damals dennoch, sie zu uns zu holen. Denn so ein Kaiserschnitt heißt nicht zwangsläufig, dass es das gewesen sein muss mit dem Nachwuchs. Bei Angel aber scheinbar doch. Denn seit dem kann sie leider keinen Nachwuchs mehr bekommen. Die Hoffnung, dass es eines Jahres doch wieder klappt, haben wir mittlerweile eigentlich begraben. Ihr Vlies bestärkt uns aber Jahr für Jahr, dass sie bestimmt tollen Fohlen das Leben geschenkt hätte. So sind wir nun froh, dass sie bei uns ein schönes Zuhause hat und alle anderen Fohlies sind froh, dass sie eine Tante haben, der sie gehörig auf der Nase tanzen können. Eigentlich jeder Jahrgang scheint einen Narren an ihr gefressen zu haben.

Und ich frage mich immer wieder: Warum zur Hölle hatte Angel eigentlich noch nie eine Patin oder einen Paten?

Es kommt oft ganz schön liebe Post bei uns an… und manchmal bekommen auch unsere Alpakis Post. 🥰 Das ist unendlich schön! Zeigt es uns, dass unsere Patinnen und Paten das mit mindestens genauso viel Herzblut machen, wie wir uns um die Flauschies kümmern. Mit dieser Post haute uns Patin Nicole vollkommen aus den Schuhen und – jaaa – es flossen auch ein paar Tränen der Rührung! 1000 Dank, dass du für unsere Bonnie so lieb da bist und danke, dass du uns an deinen Alpakamomenten 2022 teilhaben lässt.

Liebe Bonnie,

du kleine Knottermaus hast es mir echt angetan. Als ich dich auf der Homepage von Corina und Martin entdeckte war mir gleich klar – deine Patin will ich werden. Wer kann solch langen Wimpern schon widerstehen….?

Bis zu unser ersten Begegnung hat es dann etwas gedauert und bei dem nassen Wetter hast du dich lieber ausgiebig gestärkt, als mit mir am Zaun zu verweilen. Recht hast du – „ohne Mampf kein Kampf“ ist auch mein Motto ;-).

Umso schöner war unsere zweite Begegnung an einem fantastischen Herbstsonntag. Wir waren mit Corina und Martin zur Alpaka-Wanderung verabredet und ich konnte sehen, wie zufrieden du mit den anderen Mädels über die Wiese gelaufen bist. Mit deinem Papa Roy durfte ich dann auf Wanderung gehen. Er ist richtig cool und wir beide waren ein tolles Team. Ich glaube, er ist mächtig stolz auf dich. Ein super schöner Tag war das und ich bin froh, dass Corina und Martin so auf euer Wohl achten.

Auch im neuen Jahr darf ich deine Patin sein und freue mich auf weitere Begegnungen mit dir. Wer weiß was 2023 noch alles für dich bereit hält?

Bis bald,
deine Patin Nicole

Nicoles lieber Patenbrief an Bonnie

Dieser Beitrag gehört zu unserem etwas anderen Jahresrückblick. Bis zum 6. Januar haben wir eure Momente 2022 mit uns gesammelt und zeigen diese in den kommenden Wochen hier im Blog.

Ihr wollt auch Patin oder Pate eines unserer Tiere werden? Alle Infos dazu findet ihr hier.

Hui, da ist die erste Woche des neuen Jahres schon rum. Verrückt. Und das erste Wochenende war irgendwie auch verrückt. Da sagt am Samstag unsere Wanderung mit allerschönster Wettervorherage ab, weil es halt gerade matschig ist und am Sonntag kommt eine Geburtstagsüberraschung mit angesagtem Mistwetter unbedingt auf jeden Fall vorbei und „macht sich’s schön, wenn’s regnet“. Fantastischerweise, haben diese mir-ist-das-Wetter-so-was-von-egal-Menschen dann in den allermeisten Fällen doch ein bisschen Wetterglück – und so war es auch heute. Wir hatten trocken und wir hatten zwischendurch tatsächlich auch ein bisschen Sonne und wir hatten einen wirklich wunderflauschigen Nachmittag. Sooooooooo schön! (Morgen stehen noch einmal solch mir-ist-das-Wetter-so-was-von-egal-Menschen in unserem Kalender und hier werden aber schon alle Daumen wie bekloppt gedrückt, dass wir noch einmal Wetterglück haben!)

Noch sooooooo schön war heute das Eintrudeln unserer allerersten Katzenpatenschaft – nicht nur für dieses Jahr, sondern überhaupt, denn die gibt es noch gar nicht so lange. Da wird sich unser Frodo freuen. 1000 Dank an dieser Stelle!

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