Drei Jahre Webertal-Alpakis!

Wahnsinn! Da ist schon wieder ein Jahr rum und es ist gefühlt so viel passiert, wie in den ersten zwei Jahren zusammen… wenn das so weitergeht… uiuiui.

Heute vor drei Jahren sind unsere ersten vier Alpakis eingezogen. Und auch heute ist Roy nach wie vor der Chef… und Casi und Edi sind immer noch beste Kumpel. Auch wenn’se nich mehr ganz so stark zusammenhängen wie vor drei Jahren. Aber ohne den anderen ist meist doch doof.

Wir sitzen bisweilen immer noch völlig verdattert da und staunen ob all der vielen Erlebnisse und Veränderungen, die das Alpaki-Projekt für unser Leben bedeutet – und wir grinsen nach wie vor sooooo viel. Wenn z.B. eins der kleinen Alpakis völlig chaotisch durchs Gehege pest und dabei die großen Alpakis über den Haufen rennt. Wenn Grace einen mit ihren großen ruhigen Augen anschaut oder Judy einfach nur guckt – genauso wenn Kalibra einfach nur guckt. Der Chaot. Und wir sorgen uns natürlich unendlich viel: Wenn sich Ciaras Augenlicht plötzlich anfängt zu trüben (wir erzählten im Alpaki-Espresso davon) oder wenn sich Herkules am Auge verletzt. Wenn die kleinen Mäuse auf die Welt kommen und man einfach nur da sitzt und bittet, dass den kleinen nichts böses geschehen mag. Genauso freuen wir uns aber auch unendlich viel: Wenn uns die Eric Carle-Schule mal wieder besucht und wir in strahlende Kinderaugen schauen. Wenn eifrige Paten sich um ihre Patenalpakis kümmern. Wenn hilfsbereite Flauscher sich zu uns gesellen. Wenn wir anderen ihr Alpakafieber heilen helfen können und sie immer wieder bei uns vorbeischauen und so allmählich aus Kunden Freunde werden. Wenn aus fixen Ideen wunderbare Partnerschaften werden (jeweils ein dicker Knuddler an dieser Stelle an Annika & Gabriel sowie Matthias).

Das dritte Jahr hat uns mit seinem Besucheransturm sehr überrascht und wir mussten bisweilen mal die Notbremse ziehen, damit wir nicht unter die Räder gerieten. Wir danken allen, die da waren und sich bei uns wohl gefühlt haben. Wir entschuldigen uns bei allen, denen wir leider keinen Wunschtermin erfüllen konnten, weil der nicht mehr frei war. Wir freuen uns auf alle Begegnungen, die noch kommen werden! Und wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht schon wieder an wunderbaren Dingen für das kommende Webertal-Alpaki-Jahr hirnen würden… Lasst euch überraschen!

Ein kleines Geschenk zum dritten Webertal-Alpaki-Geburtstag hat uns heute übrigens noch Ciara beschert… sie sorgte dafür, dass wir pünktlich zum „Jubiläum“ die 20 Alpakis voll machen und unser erster Hengst in Mainzweiler geboren wurde. Yeah! Dazu aber erst später mehr. Lassen wir ihn ersteinmal in aller Ruhe bei uns ankommen!

Unsere kleine Jubiläumsüberraschung – der erste Mainzweiler Hengst!

Da sind sie… unsere neuen Postkarten!


Wir sind schwer verliebt in unsere neuen Postkarten… bei uns lösen sie ja ohne Ende Erinnerungsgrinsen an wunderbare Momente mit unseren Alpakis (und im Fall der Weihnachtskarte an schöne Schenkmomente im vergangenen Jahr) aus… Vermutlich zaubern sie aber auch ohne die Erinnerungen an die Aufnahmemomente bei jemanden, der die Karten aus dem Briefkasten fischt garantiert ein dickes Grinsen ins Gesicht – und das nicht nur wegen der Alpakis! In diesem Sinne… schreib mal wieder…

Mit einem Klick aufs Bild geht’s direkt zu den Postkarten…

Zwei Jahre Alpakis… soooo viel passiert!

So schnell zieht die Zeit ins Land. Zwei Jahre erfreuen uns nun schon unsere Jungs. Und es ist als wär’s gestern gewesen, dass ich völlig hibbelig im Webertal in Oberndorf auf die Ankunft der vier warte. Seltsamerweise ist’s gefühlt schon ewig her, dass die vier hier ins Saarland umgezogen sind. Was vermutlich daran liegt, dass wir uns in dem riesigen Gelände so unendlich wohl fühlen und wir uns keinen anderen Ort mehr vorstellen können, an dem wir mit den Flauschis sein wollen.

Es ist übrigens unendlich schön, wenn die Schnuffels am Morgen oder Abend zum Füttern um die Ecke geschossen kommen, wenn man sie ruft. Da hatten wir am Anfang ja schon’n bissel Bammel vor, dass die uns da auf der Fläche verloren gehen… aber wir haben da scheinbar mittlerweile einen schönen Trott gefunden.

Hier ein kleiner Rückblick aufs zweite Jahr:


Das zweite Jahr brachte uns’nen ganz schönen Schock: Roy verletzt sich im Oktober sein Auge und es muss raus. Aber allen Befürchtungen zum Trotz bleibt er unsere coole Socke und der Anführer unserer Jungs. Auch wenn die erste OP nicht ganz so reibungslos verlief, wie wir das zunächst dachten, hat sich dann nach der zweiten OP noch alles zum Guten gewendet und so ist er seit März noch sehr viel cooler als er es bis dahin eh schon war.

Im Dezember war’s dann soweit… nach ausführlichen Überlegungen und dem Zusammenkommen verschiedener Gründe, stand es endgültig fest: Wir ziehen um. Und nicht einfach mal nur um die Ecke sondern gleich mal in ein anderes Bundesland. Wenn wir da in ruhigen Minuten drüber nachdenken, war das schon’ne ganz schön verrückte Sache. Aber wir haben’s getan… und bis jetzt nicht bereut!

Und ui… es hat sich ganz schön was getan im Gelände (auch wenn wir längst noch nicht so weit sind, wie wir das eigentlich geplant hatten… das war der erste Blick auf die damals noch als Jungsgehege geplante Wiese (links) – im Vergleich dazu… so sieht’s heute als Mädelsgehege aus (rechts):

 

Der Januar und Februar brachte viele Vorbereitungen mit viel Zeit auf der Straße zwischen Saarland und Baden-Württemberg… während Martin schon ins Saarland zog um seinen neuen Job anzutreten und ich in Oberndorf noch die Jungs hütete. Und dann war’s so weit. Am 19. März hieß es für die Herren Koffer packen und ab in den Transporter (ich muss an dieser Stelle nicht schreiben, dass ich wahnsinnig aufgeregt war… und Martin halt mal wieder nicht). Und so kamen Casi und Calypso in Mainzweiler an und schauten ein bissel betröbelt ins Nachbargehege, während Edi Roy in der Pferdeklinik zu seiner zweiten OP Gesellschaft leistete.

Am 1. April folgten dann die Mädels… und da zogen dann plötzlich statt drei gleich mal vier Mädels ein. Rika kam als kleines Osterei, aber nicht als Aprilscherz mit zu uns und entzückt (nicht nur) uns mit ihrer Niedlichkeit. Mittlerweile hat’se sich ganz schön gemausert, die Kleene.

Und dann kam, was wir nicht hätten haben müssen… Martins Bandscheibenvorfall. Der knockte uns ganz schön sehr aus und brachte uns gehörig ins Straucheln. Plötzlich ging erst einmal gar nix mehr. Ganze drei Monate war er damit ersteinmal außer Gefecht gesetzt und wir mussten gehörig improvisieren, um mit dem Gehege voranzukommen. Ich kann dafür nun den Radlader durch die Gegend bewegen, Zaun bauen, Mulchi bedienen und mit’m Freischneider durchs Gehege pesen. Man wächst ja mit seinen Aufgaben… Martin auch… der ist nun fürs Mützenhäkeln zuständig:

Während Martin seinen Bandscheibenvorfall kurierte, bereiteten wir uns auf unser nächstes Megaevent vor… Die Geburt unserer ersten Alpakis in Mainzweiler. Wuah! Damit uns die kleinen Wollknäulse nicht ganz so überrumpelten, besuchten wir noch einen Geburtskurs bei Ilona im wunderschönen Taubertal. Jetzt so im Nachhinein hätten wir uns den ja auch sparen können, denn Lyri und Clarissa haben nicht im Traum daran gedacht, sich an so was wie einen Geburtsplan zu halten. Zack, am Freitag dem 13. Juli waren da plötzlich zwei Alpakis mehr im Gelände unterwegs. Und ich war doch sehr froh, den Geburtskurs besucht zu haben. Dank dem hatte ich dann einen Geburtsplan in Papierform, an dem ich mich festhalten konnte, um nicht vor Aufregung durchs Gehege zu hibbeln…

Die zwei Kleinen halten nun nicht nur uns, sondern auch ihre Mütter und Tanten mächtig auf Trab und machen mit ihrer Schnuffigkeit alle Sorgen wett, die sie einem so bescheren (Chari fing sich in ihrer ersten Woche gleich mal ein paar Maden ein, Maluni hat noch mit den Auswirkungen einer Nabelentzündung zu tun).

So schließt sich so langsam das Jahr… nach der Geburt ist sozusagen vor der Geburt und unsere Mädels haben schließlich noch Herrenbesuch bekommen, damit im kommenden Jahr dann hoffentlich wieder kleine Schnuffels schlüpfen und die Webertal-Alpaki-Familie eine sehr viel größere wird… Es dürfen Daumen gedrückt werden!

Neben all den alltäglichen „Kleinigkeiten“ hatten wir auch viele wunderbare Momente mit vielen wunderbaren Gästen hier bei uns im Gehege (z.B. die Ferienkinder der Eric-Carle-Schule aus Mainzweiler oder die Saarbrücker Zeitung und sooooo viele andere… ob süße Pärchen und Familien und Omas mit Enkeln und Wandergruppen und Teams). Dem Charme unseres Herdenchefs konnte keine(r) widerstehen! Er ist mittlerweile der Fotostar unserer Wanderbande…

Und wer die Alpakis nun also selber mal aus so naher Nähe erleben möchte, der fühle sich natürlich herzlich eingeladen. Roy hat, glaube ich, noch lange nicht genug von Besuch. Selbst Edi unser Chaot fühlt sich mittlerweile mit Menschen um sich herum sehr wohl und stapft mit Leidenschaft durch den Wald und über die Wiesen…

Ich bin gespannt, was das dritte Jahr so bringen wird… (fast) nichts von dem, was dieses Jahr alles geschah, hat sich letztes Jahr beim Schreiben des ersten Rückblicks abzeichnen können… Ich bin davon überzeugt, dass es aufregend und schön bleibt und wir Stolpersteine meistern werden!

So… und nun danke ich noch all denen, die uns (immer wieder) dabei unterstützen, dass unser Alpakaprojekt vorankommt und uns mit Rat und Begeisterung zur Seite standen und stehen! DAAAAANKE!

Aus dem Leben eines Alpaki #6 – Alles muss man selber machen…

Huhu ihr! Ich bin’s mal wieder… der Edi!

Wusstet ihr, dass ich am Sonntag Geburtstag hatte? Nö?! Ja, wie auch, wenn unsere Menschen nur noch kleine Alpakifohlen knipsen und zeigen… Alles muss man selber machen… jetzt auch noch zum Geburtstag gratulieren. Tssss.

Aber halt… so is nun eigentlich auch nicht. Die zwei hatten mir ja schon am Sonntag zum Geburtstag gratuliert. Aber eben nur so inoffiziell und ganz privat. Bei Roy war das irgendwie öffentlicher… naja und bei Rika sowieso. Dabei bin ich doch mindestens genauso schnuffig wie Rika – wenn nicht noch schnuffiger. *schmoll*

Wie auch immer… ich finde, wir Jungs sind gerade sehr unterpräsentiert hier. Dabei sind wir doch auch ganz ansehnlich… und die coolste Wanderbande ever. Und deswegen hab ich heute morgen mal’n bissel bei Corina gejammert und die hat dann Martin beauftragt endlich mal wieder ein paar Fotos von uns zu machen… und das hat er dann auch gemacht:

Ich finde ja, ich mach ganz schön was her… für meine drei Jahre, die ich nun schon auf dieser Welt weile… und ich habe meinen zweiten Geburtstag, den ich nun schon bei Corina und Martin feiere, sehr genossen. Das Wetter war aber auch toll! Auch wenn mich der Umzug anfangs doch ein klein bissel überfordert hat – das war aber auch aufregend – find ich’s ganz schön schön hier im Saarland!
Sehr cool sind die vielen Besucher, die wir hier haben. Die sind immer so entzückt von mir (jaaaa… und von den kleinen Fohlen… ich weiß *stöhn*) und freu’n sich, wenn ich mal wieder’n bissel rumblödel und meinem Spitznamen Wendehals alle Ehren mache. Gnihi!
Ich hoffe, wir bleiben hier ein Weilchen. Weil hier ist’s schön und wir haben viel Platz und suuuuperhübsche Mädels direkt vor der Nase. Pssst… sagt’s Clarissa nicht weiter… ich finde ja, sie ist die schönste von allen!

Soooo… und bevor ich jetzt hier zuuuuu sentimental werde, sag ich mal lieber Tschüß für heute!

Bis bald mal wieder,
euer Edi!

P.S.: Nächsten Montag hat übrigens Casi seinen dritten Geburtstag. Der freut sich bestimmt über Geburtstagskarten… Der is ja immer so’n bissel schüchtern.

Wenn… dann…

Frühling ist’s –  naja… oder auch gleich wieder Winter, das weiß man ja gerade bei diesem April nicht so genau… und wir befinden uns im „Wenn… dann…“-Modus.

Wenn der Keller ausgeräumt ist, dann kann man mit den Vorbereitungen für den Heizungseinbau beginnen… wenn die Vorbereitungen für den Heizungseinbau abgeschlossen sind, kann man die Heizung einbauen (an diesem Punkt sind wir gerade irgendwie)… wenn die Heizung eingebaut ist, kann man den anderen Keller wieder ausräumen… wenn der andere Keller wieder ausgeräumt ist, kann man mit den Umbaumaßnahmen zum Hofladen beginnen… naja und wenn der Keller in den Hofladen umgebaut ist, dann… dann können wir unsere tollen Sachen aus unserem immer noch in Baustellenmodus befindlichem Onlineshop auch Offline hautnah zum Anfassen präsentieren. 🙂

Ich wage jetzt mal keine Prognose, wann wir die ganzen wenns in danns umgewandelt haben, aber ich werde es hier ganz sicher kundtun… und während wir an den oben genannten wenns basteln, gibt’s noch das Projekt Onlineshop (da geht’s voran… vielleicht brauche ich bald mal noch ein paar Testbesteller – die können schon mal hier piepsen – eine Dankeschönbelohnung schwirrt schon in meinem Kopf herum 🙂 ), das Projekt Landsuche, um noch mehr Alpakis haben zu können (da stauchelt’s… wer Land in und um Oberndorf weiß, der kann gern auch piepsen), das Projekt Terrassenausbau (da haben wir noch gar nicht angefangen, aber das wird auch schön, wenn’s soweit ist) und diverse andere nicht-Alpaka-bezogene Projekte (wie z.B. Mulchi), die auch noch mit reinspielen. Also… es wird nicht langweilig. Nee. Nee.

Sonst war hier gerade noch der Friseur (= Martin) und hat den Alpakis mal ein bisschen die Augen frei gemacht. Jetzt können die a) wieder sehen und b) wir wieder in ihre wundervollen Augen blicken. Und so langsam rückt auch der Termin der ersten Schur näher… und wir sind schon ganz aufgeregt (d.h. ich – Martin ist da ja immer sehr cool unterwegs), ob wir uns nicht arg erschrecken, wenn die wieder ohne ihr dickes Flauschevlies durch die Gegend pesen. Weil wenn man sich die Einzugsfotos anschaut, dann ist das schon ganz anders… aber auch voll knuffig. 🙂

Oh und… ganz wichtig!! Calypso geht es wieder besser. Er muss zwar immer noch jeden Morgen zur Behandlung, aber er kann wieder vernünftig auftreten und die Wunde heilt ab. Auch wenn es noch ein Weilchen dauern wird, bis er ganz ohne täglichen Verbandswechsel auskommen wird.

Es bleibt nach wie vor echt immer noch spannend mit diesen Knuddeltierchen… und ganz langsam rückt hier auch der erste Blogsday in greifbare Nähe und der Jahrestag zum Start unseres Alpaki-Projekt nähert sich. Verrückt!