Im schönen Taubertal

Die Suche nach unseren ersten Stuten führte uns vergangene Woche ins schöne Taubertal.

Ganz spontan machten wir uns auf den Weg zu den Taubertal-Alpakas. Denn dort gab es ein paar flauschige Stuten, die wir uns gerne ansehen wollten. Zuerst begrüßte uns Rothenburg ob der Tauber ganz charmant (man, ist das schön da!) und dann begrüßte uns Ilona Kindler ganz charmant und begutachtete mit uns gemeinsam ihre Herde.

Drei Stunden später waren wir schon wieder mit so vielen Informationen vollgepumpt, von denen wir am Morgen noch nicht geahnt hatten, dass wir sie erhalten würden. So viele Eindrücke, so viel Herzlichkeit, so viele Alapkis schon wieder. Wahnsinn! Und über all die vielen Eindrücke, habe ich natürlich mal wieder vergessen, den Fotoapparat in aller Ausführlichkeit zu betätigen… Gnarf. Dabei ist’s da aber doch so schön. Wer sich gerne ein Bild machen mag, der lunsche bei Gelegenheit mal in der Galerie der Taubertal-Alpakas.

Die Entscheidung für unseren Stutenstart ist mit diesem Besuch natürlich nicht einfacher geworden… aber es ist schön noch einen wunderbaren Alpakaort mehr kennen zu dürfen. 🙂

Alpakakieken, die zweite…

Ein ganz klein wenig ist es so wie im letzten Jahr im April / Mai als wir uns das erste Mal auf Alpakaschau gemacht haben… Es ist soweit… wir starten die zweite Runde. Nach den Jungs nun die Mädchen 🙂

Den Auftakt machten wir am vergangenen sonnigen Sonntag. Bei niemand anderem als Robert, der uns unsere knuffige Herrenrunde lieferte.

Und es ist doch etwas ganz anderes… schließlich suchen wir uns nun DIE Stuten raus, die den Grundstock unserer eigenen Herde bilden sollen. Da gibt’s ganz viel zu schauen, zu fragen, abzuwägen… Das wird sicherlich keine leichte Entscheidung. Aber wir freuen uns wie zwei Honigkuchenpferde, dass wir den Traum angehen. 🙂

Flauschialpakis…

Soooo… noch ma kieken… so seh’n’se aus mit Fell… Am Donnerstag kommt die Matte runter. 🙂

Letzte Woche standen die vier ganz herzallerliebst in der Morgensonne im grünen Garten. Also schnappte ich mir die Kamera und flitzte runter… unten angekommen, saßen die vier gemütlich im grauen Winterquartier und ließen sich durch nix aus der Ruhe bringen… auch nicht davon, dass ich mich mit dem Fotoapparat zwischen ihnen hindurch bewegte und fleißig knipste.

Im Stall sitzen…

…und Alpakis kieken. Kann man machen… ein wenig höhere Temperaturen wären von Vorteil.

Endlich schafft’s die Sonne wieder in den Garten. Eine leichte Vorfreude auf den Frühling steigt auf. Bei den Alpakis auch… die schauen mitunter schon recht sehnsuchtsvoll auf den abgetrennten Gartenbereich oder aber auf diesen Zweibeiner, der sich’s da im Stall gemütlich macht.

Stimmungsvoller Alpaka-Winter

Wir danken allen wie verrückt, die uns zum gestringen allerersten Alpaka-Winter besucht haben! Es war so unglaublich schön so viele liebe Menschen hier bei uns begrüßen zu dürfen. Hachz!

Es gab – nicht nur für uns – so viele Gespräche und Begegnungen und strahlende Gesichter. Immer wieder trudelten über den Nachmittag verteilt neue Gäste ein und sorgten für neuen Andrang im Alpaka-Stall, den Martin – glaube ich – ganz gut im Griff hatte. 🙂 Zumindest hörte ich nur Gutes, wenn sich die Gäste mit dem ganz eigenen Alpaka-Grinsen zu unseren fleißigen Helfern ans Buffet begaben und sich mit wärmenden Punsch und selbstgebackenen Waffeln, Kuchen und Teilchen versorgten, um schließlich noch neugierige Blicke auf unser kleines feines Alpaka-Sortiment zu werfen. Die Zeit verging wie im Flug!

Ein ganz ganz dickes Dankeschön geht an dieser Stelle aber auch auf diesem Wege noch einmal an unsere lieben Helfer! Ohne euch hätten wir das gestern so nicht über die Bühne bringen können. Danke, danke fürs Dasein und Zupacken!
Als klitzekleine Aufmerksamkeit gehen die Spenden für Speis und Trank an den Missionsausschuss der katholischen Kirchengemeinde St. Michael, für den sich unsere fleißigen Helfer ehrenamtlich engagieren.
Während unseres dreistündigen Alpaka-Winters sind € 100,- zusammengekommen, die wir in den kommenden Tagen gerne weiterleiten werden.

Den Alpakis hat’s übrigens auch sehr gut gefallen. Als wir am Abend nach dem Abbauen noch einmal bei ihnen vorbeischauten, saßen sie in friedlicher Eintracht gemütlich im Heu, käuten entspannt wieder und ließen vermutlich den Tag noch einmal Revue passieren – all die vielen neugieren Menschen und strahlenden Gesichter von groß und klein, die nur wegen ihnen gekommen waren. 🙂

Hier noch ein gaaaaanz kleiner Eindruck von unserem unglaublich schönen Nachmittag.
Denn vor lauter begrüßen und reden und erzählen und begegnen und strahlen, haben wir ganz vergessen Fotos zu machen… Wie’s halt immer so ist. (Pssst… falls uns jemand welche zur Verfügung stellen mag, sagen wir nicht nein 😀 )

Wat’n da los?

Fragten sich sicherlich die zwei Kleinen als da plötzlich das Ungetüm im Garten stand… Nach knapp vier Monaten hatte die Fressbande ihren ersten Ballen aufgefuttert. Nun hieß es Nachschub zu organisieren. Mit frischen Heu und Öhmd können die Alpakis nun die nächsten kalten und grasentbehrungsreichen Wochen überstehen. Obwohl sie vermutlich nix dagegen gehabt hätten, wenn der Traktor nur Öhmd gebracht hätte und nicht auch noch so Heu… Die kleinen Feinschmecker, die.

Die Futterunterbringungsaktion war quasi der letzte Stallfeinschliff vor unserem allerersten Alpaka-Winter, auf den wir uns nun schon seit ein paar Wochen zumindest seelisch und moralisch vorbereiten. Organisatorisch sind wir jetzt gerade in der allerletzten Hochphase.

Die Alpakis haben nämlich beschlossen, dass die sich bei uns wohl fühlen… und die Nachbarn besser kennenlernen wollen. Also luden sie ein und lassen uns machen. 🙂

Mit selbstgemachten Leckereien – zum Teil aus dem Alpakagarten – und jeder Menge Infos rund um die Alpakis öffnen wir am Sonntag fast die Stallpforten und schauen mal, ob die Alpakis auf Tuchfühlung mit ihren Gästen gehen wollen.
Außerdem kommen noch viele viele kuschelige Alpaka-Produkte zum Einsatz.

Wer mag ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen! Wir und die vier Webertal-Alpakas freuen uns. 🙂