Momo fährt mit

Die letzten Tage des Septembers könnten die Tage der abgeschlossenen Projekte werden…

Den Anfang macht unsere Autobeschriftung, die wir lange vor uns hergeschoben haben… Nun fährt also unsere Momo immer mit uns mit und darf sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Schick macht sie sich da auf unseren Autos – auch wenn der Staub des Feldweges ihr ein bisschen Sand ins Fell treibt… aber so ein Staubbad ist ja gut für Alpakas… Und auch Casis Freund Mulchi hat nun – zumindest auf Martins Auto – seine Werbung (pssst… hier geht’s zu Mulchis Seite, die krankheitsbedingt in diesem Jahr leider ein wenig zurückstehen musste: Mulch-Martin) bekommen. Sieht auch extrem schick aus.

An dieser Stelle danken wir mal noch ein paar Menschen wie verrückt, ohne die das alles heute so gar nicht aussehen würde, wie es aussieht: Da hätten wir Maria, die unsere Momo gezeichnet hat, und Mandy, die unsere Momo vektorisiert hat. Und dann war da Simon, der Mulchis Logo entworfen hat. Und dass nun alle gemeinsam durch die Lande fahren können, haben wir form & farben zu verdanken. VIELEN DANK AN ALLE!

Aus dem Leben eines Alpaki #6 – Alles muss man selber machen…

Huhu ihr! Ich bin’s mal wieder… der Edi!

Wusstet ihr, dass ich am Sonntag Geburtstag hatte? Nö?! Ja, wie auch, wenn unsere Menschen nur noch kleine Alpakifohlen knipsen und zeigen… Alles muss man selber machen… jetzt auch noch zum Geburtstag gratulieren. Tssss.

Aber halt… so is nun eigentlich auch nicht. Die zwei hatten mir ja schon am Sonntag zum Geburtstag gratuliert. Aber eben nur so inoffiziell und ganz privat. Bei Roy war das irgendwie öffentlicher… naja und bei Rika sowieso. Dabei bin ich doch mindestens genauso schnuffig wie Rika – wenn nicht noch schnuffiger. *schmoll*

Wie auch immer… ich finde, wir Jungs sind gerade sehr unterpräsentiert hier. Dabei sind wir doch auch ganz ansehnlich… und die coolste Wanderbande ever. Und deswegen hab ich heute morgen mal’n bissel bei Corina gejammert und die hat dann Martin beauftragt endlich mal wieder ein paar Fotos von uns zu machen… und das hat er dann auch gemacht:

Ich finde ja, ich mach ganz schön was her… für meine drei Jahre, die ich nun schon auf dieser Welt weile… und ich habe meinen zweiten Geburtstag, den ich nun schon bei Corina und Martin feiere, sehr genossen. Das Wetter war aber auch toll! Auch wenn mich der Umzug anfangs doch ein klein bissel überfordert hat – das war aber auch aufregend – find ich’s ganz schön schön hier im Saarland!
Sehr cool sind die vielen Besucher, die wir hier haben. Die sind immer so entzückt von mir (jaaaa… und von den kleinen Fohlen… ich weiß *stöhn*) und freu’n sich, wenn ich mal wieder’n bissel rumblödel und meinem Spitznamen Wendehals alle Ehren mache. Gnihi!
Ich hoffe, wir bleiben hier ein Weilchen. Weil hier ist’s schön und wir haben viel Platz und suuuuperhübsche Mädels direkt vor der Nase. Pssst… sagt’s Clarissa nicht weiter… ich finde ja, sie ist die schönste von allen!

Soooo… und bevor ich jetzt hier zuuuuu sentimental werde, sag ich mal lieber Tschüß für heute!

Bis bald mal wieder,
euer Edi!

P.S.: Nächsten Montag hat übrigens Casi seinen dritten Geburtstag. Der freut sich bestimmt über Geburtstagskarten… Der is ja immer so’n bissel schüchtern.

Da isser: Unser Geschenkgutschein!

Oft wurden wir nun schon gefragt, ob wir auch einen Gutschein hätten. Oft mussten wir die Frage mit nein beantworten. Aber ab sofort nicht mehr… Da ist er nun: Unser Geschenkgutschein. Ob für Alpakabegegnungen oder für unseren flauschigen Produkte – ganz wie der Schenkende das wünscht. Oder aber auch der Beschenkte (wenn’s der Schenkende wünscht…).

Nun arbeiten wir noch daran, den Gutschein im Shop verfügbar und auch einlösbar zu machen. Per Mail oder Telefon kann aber schon jetzt ein Gutschein bestellt werden. Der nächste Geburtstag / die nächste Hochzeit / der nächste Jahrestag kann also kommen!

Wir dürfen vorstellen: unsere gigantofantische Gästetoilette!

In den letzten zwei Wochen haben wir aufgebaut, gepinselt, geschraubt und gehirnt… und da isse nun und steht ganz wunderbar da: unsere BIOLAN Komposttoiletteeco, die ab sofort für Erleichterung bei unseren Gästen sorgen wird. Wir freu’n uns wie Bolle!

Immer wieder stellte sich uns die Frage, was, wenn in unserem traumhaften Gelände ohne Strom und Wasser jemand auf Toilette muss? Der Wald kann ja da nicht immer die Lösung sein. Also recherchierten wir und freundeten uns recht schnell mit einer Biolan-Toilette an. Die kommt nämlich ohne Wasser und ohne Strom aus – und ist in ihrer Kompostierfähigkeit auch sehr sympathisch… man muss nämlich nicht alle Nase lang Eimer ausleeren… also irgendwann muss man hier auch leeren… aber dann ist der Kompostiervorgang schon so weit vorangeschritten, dass es nicht mehr gruselig ist… sofern denn alles nach Plan läuft.

Außerdem  gab’s dann auch gleich noch ein ganz sympathisches Häuschen von einem ganz sympathischen Schreiner dazu gezimmert. Die Überlegung selber ein Häuschen zu bauen verwarfen wir recht schnell… denn Martins Bandscheibenvorfall handicapt uns in vielen Dingen nach wie vor und schneller als der sympathische Schreiner würden wir das eh nicht hinbekommen… so telefonierten wir und hatten Glück, tatsächlich zeitnah eins der Häuschen inkl. Toilette bekommen zu können…

Und so nahm alles seinen Lauf: Die Speditionen lieferten Toilette und die Häuscheneinzelteile und mit Hilfe von Freunden stand der „Rohbau“ ganz fix. Dann hieß es Holzschutz-Öl aufzubringen und schließlich weiterbauen… Da wir ja immer noch am Aufbau unseres Geländes sind und uns noch nicht ganz schlüssig waren und sind, wo das Häuschen seinen endgültigen Platz bekommen würde, hirnten wir an einer mobilen Lösung… und fanden denn auch eine. Radi sei Dank, kann das Häuschen nun seinen Platz ganz nach belieben wechseln. Yeah!

Und so freuen wir uns nun also mit jeder Nutzung unserer Toilette unseren sympathischen Schreiner zitieren zu dürfen:

Herrenbesuch

Mit Alpakis ist immer was los. Nachdem unsere kleinen Fohlen geschlüpft waren, hieß es den Nachwuchs fürs kommende Jahr planen. Denn 14 Tage nach der Geburt sind die Damen schon wieder bereit für eine neue Runde… Was sich übrigens auch prompt bei unseren Herren vor Ort bemerkbar machte. Meine Güte, die waren vielleicht aufgeregt drauf… Nur, dass die armen Tropfe als Hobbytiere gar nicht in Frage kamen für eine neue Väterrunde. Damit wieder Ruhe einkehrt, luden wir uns Herren aus dem Schwarzwald ein.

Am Mittwoch machte sich also Greenstone Mars und  AV Benz Emilio zu uns auf den Weg um unsere Damen zu beglücken… Und während die Alpakidamen beglückt wurden und alle anderen Alpakis sehr neugierig beäugten, was denn da nun so vor sich geht, plauschten wir derweil mit Marcel und lernten schon wieder’ne ganze Menge Neues über die Alpakazucht.

Die Saarbrücker Zeitung zu Gast bei den Webertal-Alpakas

Vergangene Woche besuchte uns die Saarbrücker Zeitung. D.h. es besuchte uns Heinz Bier, der für die Saarbrücker Zeitung ganz viele Fragen zu unseren Alpakas stellte und daraus diesen schönen Artikel über die ersten in Mainzweiler geborenenen Alpakis schrieb: Alpakas haben neue Heimat gefunden (Link zur Saarbrücker Zeitung)

Mit von der Partie war auch Ortsvorsteher Achim Wagmann, der von unseren Flauschetierchen ganz hingerissen ist und mindestens genauso viele Fragen wie Heinz Bier hatte. So verging – trotz unangenehmer Hitze – die Zeit mal wieder wie im Flug. Aber wir haben ja auch viele lauschige Schattenplätze im Gelände.

Unsere erste Fohlenwoche…

…war mehr als aufregend!

Neben unendlich vielen wunderschönen Momenten hatten wir gleich mal ganz viel Drama im Haus. Da Chari viel zu spät am Tag geboren wurde, wurde es beinahe brenzlich für sie – und das dann, weil wir uns natürlich an das gehalten hatten, was man uns eingeimpft hatte: Bloß nicht die Stellen trocken rubbeln, an denen die Mama erkennt, wer ihr Cria ist (also Schwanzansatz und Kopf). Dämliche Fliegen nutzten die Gunst der Stunden und legten fleißig Eier in Charis Fell ab. Noch nicht ganz trocken und Criatemperatur am oberen Ende der Skala begünstigten das Drama, das sich schließlich anbahnte.

So stand ich dann vergangene Woche am Dienstag Morgen da und fragte mich, warum um Himmels Willen ist die Kleine so nass am Hintern? Den routinierten Fragen der alten Züchterhasen sei Dank haben wir die Katastrophe vermutlich noch rechtzeitig erkennt. Denn ich war schon am Tippen der „Anfängerfrage“ an Robert und hörte ihn innerlich fragen, ob die Kleine Fieber hat. Hatte sie in den letzten Tagen nicht gehabt, weil wir täglich gemessen hatten, aber zur allgemeinen Sicherheit, holte ich dann doch noch mal das Thermometer und da waren sie zu sehen… die Eier der Fliegen. Was in den Tagen zuvor nicht zu sehen war, zeigte sich nun… noch nicht mal eine Stunde später sollten sich dann auch die Folgestadien dieser Mistviecher zeigen. Bis dahin hatten wir aber schon fleißig mit Ilona und dem Tierarzt telefoniert und zumindest einen Ansatz von Plan. Der Dienstag Vormittag bescherte uns ein grauseliges Madenlesen aus Charis Haut… und immer wieder das bange Hoffen, dass wir die Plage noch rechtzeitig entdeckt haben und der Kleinen nichts schlimmeres bevorstand! In den kommenden Tagen wurde jede Bewegung von ihr mit Argusaugen beäugt und mit immer entspannerem Grinsen durften wir feststellen, das Kind verhält sich genau so, wie sich ein Alpakikind verhalten sollte. Mittlerweile pest’se ganz frech mit Maluni durchs Gehege und hat ihren „verlorenen“ Tag längst wieder wett gemacht. Hoffen wir also, dass das so bleibt!

Unser nächstes Projekt wird dann „Nabelentzündung bei Maluni“ heißen… weil wir nehmen ja alles mit, was mitzunehmen geht. Aber vorher entspannen und erfreuen wir uns alle noch mit einer winzigkleinen Auswahl an Alpakifohlenbildern:

„Zwei kleine Alpakifohlen…“

Das summe ich seit gestern Abend beständig vor mich hin (und gehe damit Martin vermutlich so langsam auf den Geist… aber noch lacht er und freut sich ähnlich wie ich – ich halt summend, er halt grinsend).

Als wir uns gestern Nachmittag auf den Weg ins Alpakagelände machten, hatten wir einen festen Plan im Kopf. Der zerstob sich, sobald Martin mir sagte, dass da ein Fohlen in der Wiese steht (ich so innerlich „Waaaaaaaas? Clarissas Termin ist doch erst nächste Woche.“) und sich korrigierte, es wären zwei (ich so innerlich „Jetzt verarscht er mich, es gibt also doch noch keins!“).

Er hat mich nicht verarscht. Es waren tatsächlich zwei. Und dann hat den Reigen noch nicht mal Clarissa eröffnet, sondern Lyrata… und ihr Termin war erst in zwei Wochen. Ihr kleines Fellknäul stand aber in aller Vollkommenheit schon tapfer in der Wiese und versuchte an die Milch der Mama zu kommen. Noch völlig verklebt hingegen lag Clarissas Wollknäul in der Wiese und hatte noch jede Menge Reste seiner Fruchtblase um sich und seine Fußschühchen an, die während der letzten Wochen Clarissa schützten. Aber es atmete und kiekte durch die Gegend, wenn es auch leicht zitterte. Nun hieß es zumindest für mich erst einmal runterkommen und überlegen, was war zu tun. Während Martin das Cria kontrollierte und warm rieb, bot mir unser Geburtsköfferchen Halt, um Martin Handtuch, schließlich Iod und Nabelklammern zu reichen, um dann noch loszustapfen um für die Kleine von Clarissa das Fohlenmäntelchen zu holen. Immer noch völlig außer Tritt (schließlich fängt doch so eine Geburt an, indem Köpfchen und Beinchen rausschauen) arbeitete ich mich meditativ durch unser Geburtsablaufblättchen, das wir vorbereitet hatten (bloß gut) und fand mich langsam ein. Und dann kam so langsam auch im Kopf an, dass wir gerade zwei kleine Alpakifohlen bekommen hatten und ein breites Grinsen setzte ein. Wuaaaaaaah.

Den Rest des Nachmittags staunten wir und freuten uns über zwei zwar etwas zu früh gekommene, aber scheinbar gesunde kleine Stutfohlen. Lyri bereitete uns noch etwas Sorge, weil sie scheinbar ordentlich zu kämpfen hatte während der Geburt, aber sie kümmerte sich toll um ihr Kleines und heute sah bei ihr alles schon sehr viel besser aus.

Nun aber genug geschrieben… hier kommt ein Schwung Fotos unserer allerersten Fohlen. (Schrieb ich schon irgendwo „Wuaaaaaah“?)

Dürfen wir vorstellen? Maluni und Chari*

*(Kari gesprochen)

Trainingstag

Den Sonntag nutzten wir dann endlich mal wieder zum Trainieren… also für die Alpakis… naja… und somit auch für uns. Nicht, dass wir noch vergessen, wie man so ein Halfter anzieht oder mit Alpakis durch den Wald läuft.

Am Sonntagmorgen durfte Rika endlich ihr eigenes totschickes rotes Halfter ausprobieren. Damit wurde ihre zweite Trainigsphase eingeleitet. Angefangen hatten wir als sie noch ein kleines dickes Wollknäul war. Da passte nämlich noch das Halfter der Großen – aber eben nicht so richtig. Es rutschte und wackelte auf ihrem kleinen Köpfchen und sollte sie ersteinmal nur dran gewöhnen, dass da was am Kopf ist. Nun hat sie ihr eigenes, perfekt an sie angepasstes Halfter, das dann mit ihr mitwachsen kann… und sie wächst endlich richtig los. Noch ein paar Tage Gewöhnungsphase und dann legen wir mit dem Führstrick los. Mal schauen, ob aus ihr ein begeistertes Wanderalpaki wird…

Ein anderes Alpaki musste durfte dann am Sonntag Nachmittag mit auf Tour. Casi war ganz schön lange schon nicht mit dabei. Damit er für kommende Alpakawanderungen wieder fit wird, stapfte er mit Martin an seiner Seite ganz tapfer hinter Roy und mir her.

Casi im Wald von Mainzweiler unterwegs…