Schlagwortarchiv: 10 Jahre

Weiter geht’s mit dem von Zufällen gespickten Streifzug durch die letzten 10 Jahre.

Der Zufallsgenerator warf mir für jedes Jahr einen Monat & Tag raus und ich hab mal geschaut, was das Fotoarchiv da so hergab. Wenn wir in dem entsprechenden Jahr an dem Tag nix alpakiges geknipst haben (kommt tatsächlich mal vor), dann habe ich mir die Freiheit genommen, um den vorgeschlagenen Tag drumherum zu schauen.

Hier das Foto für 2021:

Am letzten Tag des Jahres 2021 war’s soweit: Orion zog bei uns ein. Mit dem weißen Wollmonster liebäugelte Martin damals schon lange für unsere Zucht. Einziehen durfte der aber erst, wenn wieder mehr Platz im Stall war… so war es ganz furchtbar praktisch, dass Martin damals eh in Orions Gegend unterwegs war um drei unserer Wallache bei ihrer neuen Besitzerin abzuliefern und dann bei Ilona von den Taubertal-Alpkas vorbeifuhr, um sich Orion noch mal genauer anzuschauen… naja und mitzubringen.

Und weil Alpakas einfach nett und von Haus aus furchtbar neugierig sind, standen dann auch alle Herren zur Begrüßung in einer Reihe am Zaun und kiekten, wer da jetzt neu einzieht.

So war er dann also da, sorgt seit dem für flauschig-knuffigen Nachwuchs bei uns und ist ein ganz wunderbar tiefenentspanntes Wanderalpaka, der bei ausgewachsenen Alpakawanderungskeptikerinnen und -skeptikern die Skepsis dahinschmelzen lässt.

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Der Zufallsgenerator warf mir für jedes Jahr einen Monat & Tag raus und ich hab mal geschaut, was das Fotoarchiv da so hergab. Wenn wir in dem entsprechenden Jahr an dem Tag nix alpakiges geknipst haben (kommt tatsächlich mal vor), dann habe ich mir die Freiheit genommen, um den vorgeschlagenen Tag drumherum zu schauen.

Hier das Foto für 2020:

Im März 2020 kam Lucky zu uns. Total vermilbt aus falscher Haltung. Stuten und Hengste gemixt zu halten ist einfach keine gute Idee. Das führt spätestens beim Nachwuchs dann zu Problemen. Nämlich dann, wenn der Papa den Nachwuchs nach ca. 10 bis 12 Monaten versucht aus der Herde zu mobben. In den Anden funktioniert das. Hier in unseren Gefilden hinter Zäunen eben nicht. So stand der kleine Knirps dann mehrere Monate mit seiner Mutter in einem viel zu kleinen Stall ohne Sonnenlicht.

Nach vielem Hin und Her kam er schließlich zu uns und zog erst einmal noch in eine Teeniegruppe mit Maluni & Chari ein. Am 18. April stapfte er schließlich tapfer in der Hengstgruppe mit. Auf dem Foto ging’s für ihn das erste Mal mit den Hengsten raus auf die Wiese.

Zunächst eckte er ganz schön an mit all den anderen Großen. Chefhengst Roy nahm ihn aber ziemlich schnell unter seine Fittiche und sorgte dafür, dass er sich gut einlebte. Heute ist er nicht mehr aus unserer Herde wegzudenken und er ist beliebter Bestandteil unserer Wanderbande und auch unserer Patenbande. Er kann wohl mit Abstand die meisten Patinnen und Paten für sich verbuchen. Er hat halt einfach die lustigste Friese von allen.

Leider hat er nach wie vor mit den Überbleibseln seines frühen Milbenbefalls zu kämpfen. Seine Haut war arg in Mitleidenschaft gezogen und an der ein oder anderen Stelle will einfach kein Vlies wachsen. Ein herzliches Flausch entstellt so etwas aber auch nicht.

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Hier das Foto für 2019:

Im Mai 2019 war’s dann soweit und wir selbst legten die Schermaschine an unseren Tieren an. Es war ein langer Weg bis dahin… denn eigentlich wollten wir das schon 2018 angehen, aber da machte uns ein Bandscheibenvorfall einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Nach einem spannenden Kurs mit Rüdiger Müller im sehr kleinen Rahmen, waren Maluni und Chari (da oben auf dem Bild) dann am 26. Mai 2019 die allerersten, die Martin (und laut Foto auch ich – ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass ich nach dem Kurs noch einmal eine Schermaschine in die Hand genommen hatte und mich bei Maluni versucht hatte) geschoren hat.

Und seit dem scheren wir unsere (und auch fremde Flauschs) und sind ganz happy, dass wir das so ganz unabhängig selber einplanen können und uns nach dem Wetter richten können. Es war natürlich oft immer auch ein ordentliches Abenteuer… so mit Corona (inkl. eigenem Corona – seit dem wir nicht mehr so loslegen können, wie wir gerne wollen würden), Rücken und in diesem Jahr noch sehr gut in Erinnerung gebrochener Hand. Yeah!

Mittlerweile sind wir gut eingegroovt. Martin macht’s Spaß mit der Maschine den Flauschs ihre Sommerfrisur zu verpassen. Ich organisiere mal mehr mal weniger fröhlich alles drum herum und koordiniere unsere Scherteams. Ohne die Hilfe von vielen lieben Menschen ginge nämlich gaaaaar nix. Danke also an jede und jeden einzelne und einzelnen, die und der uns in den vergangenen Jahren und denen, die noch kommen werden, immer wieder unterstützt haben und unterstützen werden.

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Hier das Foto für 2018:

All unsere Flauschs im Frühjahr 2018 auf einem Foto vereint, genau am 22. April 2018.
Vorne unsere drei Zuchtstuten Clarissa, Lyrata & Grace mit Adoptivflausch Rika. In Lyrata und Clarissa wachsen derweil noch Maluni und Chari fertig. Sie werden im Juli 2018 tatsächlich an einem Freitag, den 13. das Licht der Welt erblicken.
Im Hintergrund sind unsere vier Herren zu sehen, die mit uns aus Baden-Würrtemberg ins Saarland umgezogen sind.

Heute bekämen wir alle 55 Flauschs gar nicht mehr auf ein Foto, weil sie viel zu weit verteilt im Gehege verteilt sind. Unsere vier Anfangsstuten könnten wir noch mal auf ein Foto bekommen. Bei den Herren wird’s leider nichts mehr. Von unserem Casi mussten wir uns Anfang 2024 verabschieden und Edi ist seit dem gut in seine Erzieherrolle bei den Junghengsten reingewachsen und wohnt nicht mehr mit Roy und Calypso in einer Gruppe.

Es hat sich eine ganze Menge getan. Wir haben viel an unserer Herde gearbeitet und noch viel mehr an unserem Gelände. Und unter dem kleinen Apfelbaum, den man da auf der Wiese zwischen Hengsten und Stuten sieht, passen mittlerweile locker 10 Kinder drunter, um ihnen bei unserer Ferienzeit Geschichten zu vorzulesen. Verrückt.

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Hier das Foto für 2017:

Unser Calypso! Tatsächlich fast genau ein Jahr später nach dem Einzug, am 8. September 2017.

Zum einen war 2017 das Jahr des Ankommens. Wir lebten uns mit den Flauschs ein und ich stahl mir den ein oder anderen Moment, um mich nach Feierabend einfach so zu Calypso auf die Wiese zu setzen und die Zeit zu genießen. Da fällt mir auf, dass ich das schon lange nicht mehr mit Calypso gemacht habe…

Zum anderen war 2017 das Jahr, in dem wir die Weichen für vieles gestellt haben und naja… auch gestellt bekommen haben, was heute so ist. Das war tatsächlich im September damals schon absehbar, dass es uns ins Saarland verschlagen wird, aber zum Beginn das Jahres hätten wir das nie im Leben gedacht – wie so vieles, was dann noch so gekommen ist.

So gesehen wird das Foto dem Jahr fast gar nicht gerecht, aber dem Moment und vielleicht auch der Erinnerung daran, einfach mal Inne zu halten und Luft zu holen! Das kann man mit Calypso echt spitzenmäßig.

Hier geht’s also los in den von Zufällen gespickten Streifzug durch die letzten 10 Jahre.

Der Zufallsgenerator warf mir für jedes Jahr einen Monat & Tag raus und ich hab mal geschaut, was das Fotoarchiv da so hergab. Wenn wir in dem entsprechenden Jahr an dem Tag nix alpakiges geknipst haben (kommt tatsächlich mal vor), dann habe ich mir die Freiheit genommen, um den vorgeschlagenen Tag drumherum zu schauen.

Hier also das Foto für 2016:

Unser Roy! Am Tag seines Einzugs bei uns am 4. September 2016.

Und er hat sich bis heute nicht verändert. Ja, auch er ist 10 Jahre älter geworden und ja, man merkt es ihm so langsam an, dass er nicht jünger wird. Er ist all die Jahre ein wirklich sehr cooler Herdenchef gewesen und ein kleiner Junghengst im Herzen, den er jetzt auf seine älteren Tage auch wieder rausholt. Da kann es mittlerweile schon mal bei einer Wanderung passieren, dass er voller jugendlichen Elan durch die Sträucher stakst und unsere Gäste verblüfft.

Wir hoffen, dass er uns noch eine ganze Weile erhalten bleibt. Den Chefposten wird er demnächst aber vermutlich abgeben. Da steht eine jüngere Generation in den Startlöchern. Chef war er aber eh immer aus der zweiten Reihe und hat es nie raushängen lassen. Von daher wird er vermutlich sehr entspannt in Frührente gehen und seine Zeit mit den anderen „Alten“ bei dem ein oder anderen Spaziergang genießen.

10 Jahre Webertal-Alpakas! Wahnsinn!

Und was nicht alles passiert ist!

Heute vor 10 Jahren ist um 10.42 Uhr Calypso als erstes Flausch aus dem Anhänger bei uns vor der Haustür (damals noch in Baden-Würrtemberg) ausgestiegen und stapfte gemeinsam mit Roy, Edi & Casi in unser Alpaka-Abenteuer… (hier im Blog könnt ihr mein Rumgehibbel damals auch noch mal nachlesen…)

An dieser Stelle ein ganz dickes Danke an all die vielen lieben Menschen, die uns seit dem begleiten – ob vor Ort oder im Herzen. Danke! Danke! Danke! Ohne all die fleißigen Hände und virtuellen Unterstützungsbekundungen wären die Webertal-Alpakas nicht das, was sie heute sind.

So die Zeit will, wird’s die kommenden Tage mal noch einen kleinen von Zufällen gespickten Streifzug durch die letzten 10 Jahre geben. Und jetzt freuen wir uns auf das, was die Zukunft noch so bringen wird!

Uffz! 10 Jahre! 10 Jahre Alpaka-Blog. Von der (fast) ersten Minute unseres Projekts bis heute.

Mal mehr und mal weniger ausführlich haben wir euch hier jetzt schon seit 10 Jahren mitgenommen. Zwischenzeitlich hat der Alpaki-Espresso mehr Infos verbreitet als der Blog, aber im großen und ganzen konnte und kann man sich hier doch einen ganz guten Eindruck davon machen, was uns so ausmacht. Und man kann kieken, wie wir uns entwickelten und auch ob wir uns treu geblieben sind.

Der Alpaki-Espresso schickt mittlerweile allwöchentlich eine Zusammenfassung, was hier der Blog verbreitet und ist nicht mehr ganz so exklusiv. Aber ich denke, das ist okay und er erinnert die ein oder den anderen dran, mal wieder hier vorbei zu schauen und zu lesen.

Und wer jetzt ganz vom Anfang anfangen mag, klickt oben oder HIER einfach auf den Link und versinkt in 10 Jahren Webertal-Alpakas-Blog. Viel Spaß dabei.

Allen, die hier schon länger mitlesen und uns wohlwissentlich schon seit 10 Jahren (oder eben auch kürzer) ganz treu die Treue halten: Ein ganz dickes Dankeschön! Ich denk an euch, wenn ich hier tippe und es ist schön euch da draußen (und mitunter auch ganz nah bei den Flauschs) zu wissen.

Schauen wir mal, was die Zeit noch alles für uns und somit auch für euch bereit hält!
Wir schicken mal eine ganz dicke Umarmung raus!

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