Die Alpakis hautnah erleben!

Die Alpakis anschauen? Mit den Alpakis spazieren gehen? Alles schön und gut? Sie wollen mehr?

Viel mehr Zeit mit den Alpakis verbringen und sie dabei noch sehr viel näher kennenlernen…
das ist möglich mit unserem Angebot „Die Alpakas hautnah“!

Denn da geht’s nach dem Spaziergang erst richtig los. Ob beim Füttern helfen, mit unseren Laufanfängern ein Halftertraining absolvieren oder bei der Pflege der Alpakis helfen… alles ist möglich, aber nichts muss. Denn gerne können Sie Ihr persönliches MEHR an Zeit mit den Alpakis auch entspannt auf der Wiese der Alpakas verbringen und den Schnuffels beim Grasen zuschauen und auf einen der erhebenden Tuchfühlmomente hoffen, wenn Roy am Fuß schnuppern kommt oder sich Edi ganz entspannt dazu setzt. Jede Menge Glücks- und Grinsemomente sind garantiert.

Die Alpakas hautnah im Überblick:

  • die ganz persönliche Begegnung mit viel Zeit für die Alpakas
  • ca. 1 Std. Spaziergang: Panorama- oder Waldrunde (mit zwei Alpakas & einer Begleitperson)
  • den Alltag der Alpakas erleben (z.B. Fütterung, Halftertraining, Alpakapflege etc. – dieser Teil hängt ganz davon ab, zu welcher Jahres- bzw. Tageszeit Sie uns besuchen! Seien Sie gespannt.)
  • Dauer inkl. Gehegebesuch ca. 2 1/2 Stunde
  • bis zu vier Personen
  • Preis pro Ausflug: ab € 85,-
  • Termine nach Vereinbarung (per Telefon / Whatsapp unter 0179-4606758 oder per Mail an info@webertal-alpakas.de)

Die Alpakis laden zum Kennenlernen ein…

Da unsere Alpakis in ihrem Gehege in Mainzweiler von außen nicht zu sehen sind und sie aber auch nicht abgeneigt sind neue Menschen kennenzulernen, haben sie gebeten, dass wir doch wenigstens ab und an auch mal das Tor zu ihren Koppeln öffnen und somit die Möglichkeit geben, sie kennenzulernen. Schließlich gehören sie ja wohl zu den süßesten Tieren dieser Welt!

Deswegen öffnen wir i.d.R. dienstags von 18 bis 19 Uhr die Pforten zu den Alpakis und laden herzlich ein uns Löcher zu unseren Tieren in den Bauch zu fragen, Produkte rund um die kuschelweichen Tiere kennenzuleren oder einfach nur das entspannende Wesen der Alpakis zu erfahren und genießen.

Wir bitten um telefonische bzw. whatsappige Voranmeldung unter 0179-4606758.
Der Eintritt ist frei.

Trainingstag

Den Sonntag nutzten wir dann endlich mal wieder zum Trainieren… also für die Alpakis… naja… und somit auch für uns. Nicht, dass wir noch vergessen, wie man so ein Halfter anzieht oder mit Alpakis durch den Wald läuft.

Am Sonntagmorgen durfte Rika endlich ihr eigenes totschickes rotes Halfter ausprobieren. Damit wurde ihre zweite Trainigsphase eingeleitet. Angefangen hatten wir als sie noch ein kleines dickes Wollknäul war. Da passte nämlich noch das Halfter der Großen – aber eben nicht so richtig. Es rutschte und wackelte auf ihrem kleinen Köpfchen und sollte sie ersteinmal nur dran gewöhnen, dass da was am Kopf ist. Nun hat sie ihr eigenes, perfekt an sie angepasstes Halfter, das dann mit ihr mitwachsen kann… und sie wächst endlich richtig los. Noch ein paar Tage Gewöhnungsphase und dann legen wir mit dem Führstrick los. Mal schauen, ob aus ihr ein begeistertes Wanderalpaki wird…

Ein anderes Alpaki musste durfte dann am Sonntag Nachmittag mit auf Tour. Casi war ganz schön lange schon nicht mit dabei. Damit er für kommende Alpakawanderungen wieder fit wird, stapfte er mit Martin an seiner Seite ganz tapfer hinter Roy und mir her.

Casi im Wald von Mainzweiler unterwegs…

Nachgereicht… Die Jungs treffen im neuen Zuhause ein

Hier kommt er… der versprochene ausführlichere Bericht zum Eintreffen unserer Jungs:

Lange hatten wir ja hin- und herüberlegt, wie es wohl cleverer wäre… erst die Mädels ins Saarland zu holen und dann die Jungs oder umgekehrt.

Von Mitte Januar bis Mitte März wohnten wir zweigeteilt. Ich war in der Regel in Oberndorf und versorgte Roy, Calypso, Casi und Edi. Martin bezog im Saarland schon mal Stellung und lebte sich in seinem neuen Job ein. Irgendwann war irgendwie von ganz alleine klar… sobald die vier Jungs umgezogen waren, konnte auch ich mitkommen und somit war die Entscheidung gefallen. Erst ziehen die Herren um, dann kommen die Damen ins Saarland.

Verschiedene Umstände verzögerten immer wieder unsere Ankunft in der neuen Heimat. Aber am 19. März war es schließlich soweit! Nach einer kleinen Verabschiedung am Sonntag zuvor, packten wir die vier Hengste in unseren Anhänger und begaben uns auf den Weg. Für Roy hieß es aber noch einen Zwischenstopp in der Pferdeklinik einzulegen. Denn seine Augen-OP vom Herbst verlief doch nicht so rund, wie wir das zunächst gedacht hatten. Es waren nicht alle Tränendrüsen entfernt worden und so füllte sich seit Herbst immer wieder die Augenhöhle mit Tränenflüssigkeit. Als Begleiter für Roy hatten wir Edi auserkoren… und so durfte auch er noch nicht gleich mit ins neue Gehege.

Calypso und Casi war es zunächst nicht ganz geheuer, als sie in Mainzweiler eintrafen: Alles war anders. Alles war neu. Und dann waren da noch die neuen Nachbarn… Zwei Ziegen begrüßten die beiden recht neugierig. Unsere zwei Alpakis waren sehr skeptisch – um es mal vorsichtig auszudrücken. So nutzten die beiden die kommende Woche a) Roy und Edi kräftig zu vermissen und b) das unvertraute Gelände nach und nach für sich zu entdecken. Und wir glauben, beides haben sie ausführlich getan…

Am Sonntag drauf konnten wir schließlich Roy und Edi zu uns holen, denen wir am Freitag auch noch einen kleinen Besuch in der Klinik abgestattet hatten. Die OP verlief gut und den zwei schien es in der Pferdeklinik Altforweiler an nichts zu fehlen – außer natürlich an Calypso und Casi. Die Wiedersehensfreude der vier Herren war groß und wir waren froh, diesen Schritt geschafft zu haben.

 

Angekommen!

Ein langer Tag neigt sich dem Ende… 4 Alpakis haben den Weg von Oberndorf ins Saarland bewältigt. Roy und Edi haben noch einen planmäßigen Zwischenstop in der Pferdeklinik eingelegt… Calypso und Casi durften schon mal die neuen Nachbarn beäugen…

Calypso und Casi beäugen die neuen Nachbarn (Ziegen im Hintergrund)

Einen ausführlichen Bericht gibt’s hoffentlich ganz bald!

Endspurt

So… der große Tag naht… nächste Woche werden – wenn denn nix mehr dramatisches dazwischenkommt *enthusiastischesaufsholzklopf* – sich die Alpakis (also unsere Jungs) auf den Weg ins Saarland machen! Yeah!

So ganz heimlich sind schon ganz viele Sachen vom einen Bundesland ins andere umgezogen. Z.B. unsere Ausweise und somit wir ganz offiziell 🙂 Das Kistenchaos in der neuen Wohnung ist perfekt und die Häufigkeit der Sätze „Weißt du wo xy ist“ und „Ja, irgendwo im Zimmer z steht die Kiste, da steht xy drauf“ steigt von Tag zu Tag.

Und im neuen Gelände laufen so langsam die letzten Vorbereitungen an. Letzten Freitag haben wir es endlich geschafft, die provisorische Unterkunft der Mädels aufzubauen. Halleluja! Zu allererst wird die aber mal von den Herren der Schöpfung probebewohnt (weil wir bei der Unterkunft unserer vier noch’n bissel was richten sollten…).

Und während wir gemütlich aufbauten… braute sich über uns eine kleine Unwetterwarnung zusammen und es musste natürlich auch noch ganz wunderbar zu regnen anfangen… So durfte die neue Unterkunft gleich mal zeigen, was sie alles abkann. Uns kann ja Wetter mittlerweile nicht mehr umhauen… Naja… und weil wir uns am Nachmittag noch mit dem Gehegenachbarn verquatschten, sind wir dann auch pünktlich nach dem Dunkelwerden fertig geworden. Wozu ist die Taschenlampenfunktion am Smartphone sonst auch da? 😉

Einer ist übrigens schon eingezogen… ebenfalls am Freitag durfte nämlich auch Martins Mulchraupe Mulchi das neue Terrain erobern. 😉 Nachdem er das Transportgefährt der Alpakis bewohnen durfte, ist er doch recht happy wieder aus ihm ausgestiegen und hat die Frischluft genossen (aber nur kurz… dann musste er nämlich in sein neues Heim… eine große Halle).

 

Die Zeit rast und die Fortschritte tippeln in kleinen Schritten

Was für eine zweite Januarhälfte… die Zeit raste nur so dahin… während Martin sich also fleißig in der neuen Heimat einarbeitete, hielt ich hier die Stellung und verpflegte die Alpakis. Das hieß früh vorm Schaffen in den Stall, mich freuen, dass die vier schon immer in der Stalltür standen und auf mich warteten. Am Abend dann nochmal. Zwischendurch immer wieder schauen, wie es Roys Auge geht, dass leider noch nicht so richtig mag, wie wir wollen, und entsprechend Termine koodinieren (aber das ist eine andere, längere Geschichte, die noch erzählt werden will). Dabei fällt dann erst einmal auf, wie sehr man sich zu zweit abstimmen und den imaginären Staffelstab in die Hand geben kann… Es wird also ganz schnell Zeit, dass wir alle wieder zusammenkommen 🙂

Damit das passieren kann, hat Martin nach Feierabend in der Ferne dann schon mal dafür gesorgt, dass wir die Alpakis mit dem Anhänger bis ins neue Gehege fahren können. – Die über die Jahre gewachsenen Bäume wurden zurechtgestutzt und somit der Weg wieder für große Gefährte befahrbar:

Nachdem wir uns dann zwei Wochen nicht gesehen hatten (so’ne Fernbeziehung is was doofes), machte ich mich vergangenes Wochenende auf den Weg ins Saarland, um gemeinsam mit Martin, der Schwiegermama und der Oma (!) die ersten Schönheitsarbeiten an unserem neuen Heim vorzunehmen 🙂

Nun kann’s also weitergehen…

Los geht’s!

„Schau einem Alpaka nie zu tief in die Augen, es könnte Dein Leben verändern“ – nein, es WIRD unser Leben verändern!
Ein Umzug, ein neuer Job und ganz viel Neues – und ein weiteres Stück vom großen Traum wird Wirklichkeit!

Nun wird’s ernst… Am Wochenende geht es für mich ins Saarland. Denn am Montag startet bereits mein neuer Job beim Forstbetrieb Gillen in Bliesen. Und dann wird es Schlag auf Schlag gehen. In den kommenden Wochen gilt es die neue Wohnung zu richten (damit Corina nachkommen kann 😉 ) und unser neues Gelände für unsere Alpakis fit zu machen. Da steht noch ein bisschen Arbeit an. Hecken wollen geschnitten, Koppeln eingezäunt, Unterstände gebaut bzw. gerichtet werden und und und. Langweilig wird uns sicher nicht.

Ende Februar werden sich Corina, Roy, Calypso, Eddi und Casi auf den Weg nach Mainzweiler machen und sich hoffentlich ganz schnell einleben. Im März werden schließlich unsere Stuten einziehen. Zuerst Grace und Clarissa aus dem Schwarzwald und gegen Ende des Monats Lyrata und Kamilla aus dem Taubertal.

Corina würde an dieser Stelle wohl „Wuaaaah“ schreiben 😉 (Ich bin mir sicher, sie berichtet hier in den kommenden Wochen immer wieder über unsere Fortschritte.)

Das Alpaki aus dem Sack gelassen: Wir werden umziehen!

Hier war es ja in den letzten Wochen recht ruhig…

Das lag daran, dass wir hier im Hintergrund auf Grund diverser Gründe diverse Fäden gezogen hatten…

Aber mal von ganz vorn: Unser erstes Alpaki-Jahr war ein sehr aufregendes… und ein sehr orientierungsreiches… relativ schnell nachdem die Alpakis bei uns einzogen, war klar, dass wir mehr Alpaka in unserem Leben haben wollten. Sehr schnell war auch klar, dass wir mit unserem aktuellen Grundstück da ganz schön schnell an die Grenzen unserer Möglichkeiten stoßen würden. Also machten wir uns auf die Suche nach Alternativen. Eine war ein nicht ganz so großes Grundstück im benachbarten Ort, dass uns – über kurz oder lang – auch wieder an Grenzen bringen würde. Immer wieder nebenbei schwelte die Lösung zum „Auswandern“ ins Saarland mit. Dort wäre auf recht unkomplizierte Art und Weise ganz rasch mehr Platz (als wir für den Anfang bräuchten) verfügbar. Aber… so einen großen Schritt… wir verwarfen ihn immer wieder. Als allerdings im Oktober ein Brief von der Stadt in unserem Briefkasten landete, der uns darauf hinwies, dass man mal darüber reden müsse, was es mit den Tieren hinterm Haus auf sich hätte, zeichnete sich so langsam ab, dass dieser große Schritt vielleicht gar nicht so abwägig ist.

Das Gespräch mit der Stadt brachte recht schnell das Ergebnis, dass unsere Alpakis und das städtische Baurecht nicht in Einklang miteinander zu bringen sind. Da sagt die eine Behörde so und die andere so… ein Jahr zuvor empfahl uns nämlich das Landwirtschaftsamt im „Innenbereich“ mit der Alpakahaltung zu beginnen… wie auch immer: Über eher kurz als lang musste nun eine neue Unterkunft für Roy, Calypso, Casi und Edi her… und so wurde das Saarland in der Tat immer attraktiver. Zumal sich mittlerweile – mehr aus einem Scherz heraus (aber so fing es ja mit den Alpakis auch an) – für Martin eine Jobmöglichkeit eröffnete, die er einfach nicht verwerfen konnte.

Und so stehen wir heute am Ende des Jahres an einem Punkt, den wir zu Beginn des Jahres für völlig abwegig gehalten hätten und jedem, der uns das vorausgesagt hätte, für nicht ganz richtig im Kopf erklärt hätten: Wir werden Anfang nächsten Jahres unsere vier Alpakis schnappen, in den Anhänger packen und mit ihnen ins Saarland ziehen, um sie dort auf einem mehr als ausreichend großem Gelände wieder aus dem Anhänger zu lassen.

Wuaaaah! Ein bisschen sehr verrückt ist das schon. 🙂 Aber wir freuen uns auch schon ein bisschen sehr da drauf und sind mehr als gespannt, was das Leben mit Alpakis noch alles für uns bereit hält.

Ein bisschen was lässt sich da ja schon absehen… denn neben all den Grundstücks- und Jobfragen (für mich gibt es mittlerweile auch eine ganz gute Lösung, für die ich meinem Chef sehr dankbar bin), waren wir ja nicht untätig und haben fleißig Ausschau nach unseren ersten Alpakadamen gehalten… und sind da mittlerweile auch fündig geworden. So freuen wir uns schon jetzt riesig, wenn im nächsten Jahr in einem zweiten Gehege neben unseren vier Jungs auch gleich noch die ersten vier Damen mit einziehen werden… nämlich die wundervolle Grace und die schöne Clarissa von Alpaka Village sowie die fabelhafte Lyrata und die ganz junge Kamilla von den Taubertal Alpakas. 🙂

Da schicke ich doch gleich noch ein zweites Wuuaaaah hinterher 😀

So… und nach dem ganzen Text, zeigen wir hier mal noch ein paar Fotos von unserem neuen Gehege, die wir im späten Herbst aufgenommen haben und ein paar verwackelte Bilder von unseren Mädels als Belohnung fürs Lese-Durchhalten 🙂