Logbuch 2.72
Herje. Das ist und war eine Woche. Dabei sah’s gar nicht sooooo schlecht aus. Einzig die Zeit schien einfach nur knapp. Wir hatten grandiose Alpakadamen, die bei unserer Qi Gong-Premiere am Donnerstag wirklich alles gaben und wir hatten einen wundervollen Robbi, der beim Herdenschutztag auf Finkenrech am Samstag ganz schön viele Besucherinnen und Besucher überraschte und einen neuen Blick auf das Thema Herdenschutzhund haben werfen lassen.
Genau darüber wollte ich eigentlich noch in aller Ruhe schreiben, doch dann überrollte uns irgendwie in der Nacht auf heute die Gesundheit bzw. die Krankheit. Bei mir machte sich schon seit Donnerstag bemerkbar, dass ich was ausbrüte. Martin knockte es in der Nacht mit wandernden Nierensteinen inklusive Krankenhausaufenthalt aus. Und damit kam dann irgendwie eins zum anderen und wir hängen gemeinsam nun ganz schön dolle in den Seilen. Hoffen wir, dass wir ganz schnell wieder fit werden.


Von Herdenschutzhündinnen und gechillten Alpakis
Am Wochenende war also unser erster Herbstmarkt für dieses Jahr und nach dem unsäglichen Frühjahr, dass für ausgefallene Märkte und Veranstaltungen sorgte, war es gut, dass es wieder losging… wobei wir bei dem Regen, der aktuell schon wieder angekündigt ist, auch schon wieder bibbern, ob es uns nicht doch noch mal trifft. Gnarf. Drücken wir die Daumen und hoffen das Beste, denn dem Tierarzt und den Futterlieferanten sind das Wetter egal, wenn sie ihre Rechnungen schreiben…
In Lebach hatten wir nun aber ganz wunderbares Wetter. Nicht zu warm, nicht zu kalt und trocken. Da gibt’s nichts zu meckern. Und unsere Gasthündin Badina, die uns ja verletzungsbedingt begleiten musste oder durfte (das weiß man nicht so recht), hat uns ja sowas von den Socken gehauen. Da war sie gemeinsam mit Osmo, Orion und Duncton (der seine Sache auch ganz herausragend gut gemacht hat und mit seiner Farbe die Besucherinnen und Besucher faszinierte) die ganze Zeit mit Martin da, um den Menschen das Wesen der Flauschs näher zu bringen und teilweise stahl sie den dreien doch auch mal die Schau. Denn sie war tiefenentspannt in all dem Trubel. Sie lag einfach nur da. Pennte mitunter, beobachtete viel und suchte immer wieder auch ganz vorsichtig und rücksichtsvoll den Kontakt zu den kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern und auch deren Hündinnen und Hunden. Das wir mitunter ganz zauberhaft zu beobachten. Manche Hunde und Menschen schüchterten sie schon mal ein, aber die meiste Zeit nahm sie den ganzen Trubel um sie herum mehr als gelassen hin. Das hätten wir echt nicht gedacht und hatten schon Strategien parat, ihr da zu helfen. Brauchten wir alles nicht.

Eigentlich müssen wir der Maus fast dankbar sein, dass sie so doof auf Insektenstiche reagiert, weil wir in den vergangenen Wochen viele Momente mit ihr erlebt haben, die wir im normalen Herdenschutzhundealltag gar nicht zugelassen hätten. Sie überrascht uns immer wieder und sie entwickelt sich wirklich zu einer sehr coolen jungen Hundedame.
Und auch Osmo hat uns überrascht. Er findet ja die Hunde eigentlich eher gruslig, hat aber am Sonntag immer wieder die Nähe von Badina gesucht und war noch viel gechillter als er es eh schon auf den Marktbesuchen bisher war. Er war sogar so gechillt, dass wir schon die Befürchtung hatten, dass er krank ist. Verrückt.
Logbuch 2.66
Und schwups hat das schöne Wetter für diese Woche den ein oder anderen sommerpäuslichen Plan über den Haufen geworfen… Martin organisierte unsere Heu-Lohnunternehmer unseres Vertrauens und dann ging es gestern auf die Heuwiesen. Erst schaute Martin gemeinsam mit Robbi, ob da doch noch Jakobskreuzkraut zu finden ist, dann kam Jan-Lukas und mähte das ganz schön schön gewachsene Gras für einen zweiten Schnitt. Schauen wir, ob das Wetter für ein zweites Heu (sprich Grummet oder Öhmd) reicht oder ob wir die Sache mit der Heulage angehen werden. Das Problem sind nämlich die gerade schon so kalten Nächte, so dass das mit dem Trocknen nicht so richtig klappen könnte. Es wird also mal wieder ein wenig spannend.
Für Martin gab’s dann quasi ein kleines Sommerpausenhighlight… er kurvte gemeinsam mit Jan-Lukas über die Wiese und philosophierte übers Heumachen. Ich denke, ihm fehlt das schon ganz schön, aber das Budget und die Halle reichen einfach nicht für eine eigene Ausstattung an Maschinen…

Oh… und dann gab’s gestern Abend noch einmal Lauftraining für zwei Herren… und jetzt ratet, wer dieses Mal mit raus durfte und sich gar nicht mal so ganz chaotisch angestellt hat, wie wir vermutet hatten.

Nachdem erst Duncton eine kleine Runde gedreht hat und es schon sehr viel besser geklappt hatte als letzte Woche, klebte nach unserer Rückkehr mal wieder Milano an uns (wer ihn kennt, weiß Bescheid) und so beschloss ich kurzerhand, dass es jetzt mal wieder an der Zeit wäre, eine Tour zu wagen. Und so stapften wir mit Roy als sicherer Begleiter los. Milano war extremst neugierig und gar nicht so ungestüm, wie es bei vergangenen Versuchen immer war, unterwegs und wer weiß… vielleicht klappt das eines Tages mit ihm und dem Wandern doch noch. Gegen Ende der kleinen Runde merkte man aber doch, dass die Konzentration nachließ… aber da kann man schon drauf aufbauen.
Nicht ganz so schön, war ein kleines Schnupfnäschen bei unserer Fuseta. Da hoffen wir mal, dass das nix schlimmes wird. Das Fiebermessen und Abhorchen der Atemwege sprechen mal dafür. Drücken wir die Daumen, dass es so bleibt!
Oh… und unsere Lieblingssocken werden zum September teurer. Da bekamen wir am Sonntag die Infomail. Ganz schön lange hatte der Hersteller den Preis gelassen, wie er ist. Mit jedem Jahreswechsel warteten wir tatsächlich darauf, dass die Socke für die warmen Füße doch mal teurer wird, weil ja alles ständig teurer wird. Aber die Socke hielt standhaft ihren Preis.
Jetzt ist aber dann wohl doch der Zeitpunkt gekommen, dass der Preis ein anderer wird. Zum 1. September wird der Hersteller den Preis auf 29,50 € erhöhen. Ein ganz schön großer Sprung von (bei uns) 25,90 € zu den 29,50 €.
Und damit ihr nun die Gelegenheit habt, euch vielleicht doch noch mal mit der wohl flauschigsten Socke in diesen Breitengraden zum alten Preis einzudecken, haben wir beschlossen, die Preiserhöhung nicht einfach so durchzuführen. Von daher könnt ihr noch bis zum Sonntag so lange der Vorrat reicht, die Socken zum aktuellen Preis von 25,90 € erstehen, bevor wir dann am Montag den Preis ändern. Wobei wir gerade noch am Rechnen sind, wohin wir springen müssen, dass es für die Flauschs und ihr Futter hinten raus passt und du vielleicht auch noch etwas davon hast. Wir werden auf jeden Fall nicht teurer als die 29,50 € !!
Logbuch 2.60
Hier wird gerade viel gechillt und der Sommer genossen… also bei den Alpakas. Die Menschen, die versuchen noch ganz viel zu erledigen bevor es nächste Woche in die Betriebsferien geht. Nun vermutlich werden es Ferien für die Flauschs und wir Menschen kieken, dass wir einiges was liegen geblieben ist, endlich mal aufzuarbeiten. Wuaaaah.

Aber sonst so:
Floris‘ Augenverletzung ist dank der Salbe ganz schnell wieder abgeheilt. Juhuu.
Badinchens wieder aufgebissene Wunde verheilt langsam und wir haben so langsam aber sicher einen gemeinsamen Alltag entwickelt. Denn sie darf oder muss nun tagtäglich überall dorthin, wo wir auch sind. Damit bekommt sie gerade das absolute Extratraining und kennt mittlerweile ganz schön viele Dinge außerhalb des Geheges. Es gibt Momente, da nervt sie das extremst… aber sie hält tapfer durch. Auch dabei, wenn wir ihr nun täglich den Verband wechseln und an ihrem Fuß rumwurschteln.
Die Blauzungenkrankheit ist nun auch im Saarland angekommen und weil wir schon ängstliche Anrufe hatten, ob jetzt Veranstaltungen ausfallen, werden wir da vielleicht die Tage doch noch was zu schreiben. In aller Kürze aber: Die Blauzungenkrankheit ist nicht gefährlich für Menschen und betrifft „nur“ die Wiederkäuer, wie Rind, Schaf, Ziege und in der neuen Variante wohl auch Alpakas und Lamas! Ihr könnt uns also ohne Bedenken besuchen kommen, z.B. während unserer Öffnungszeiten.
Logbuch 2.59
Wie die Flauschs so mit der Hitze umgehen? Franzi kühlt sich zum Beispiel in den Tränkeeimern ab… und scheinbar decken Maluni und Diluna sie?! Oder die zwei denken sich, nimm die Füße aus dem Bottich, wir wollten das noch trinken.

Es ist ja nicht so, dass die Damen auf ihrer aktuellen Wiese keinen Bach zum Abkühlen hätten. Amparo, Judy und Grace nutzen diese Gelegenheit ganz gerne. Und auch Orion und Benvindo packen sich bei ihnen im Gehege gerne in den durchfließenden Bach. Für Roy käme das ja gar nicht in Frage. Den haben wir aber mittlerweile tatsächlich an eine Dusche aus dem Schlauch, der an unseren Weiher angeschlossen ist gewöhnt. Das wäre bis vor zwei Jahren undenkbar gewesen. Unser Espresso und auch Don Silver gehören allerdings wiederum zu den Tränkeeimertretern. Genauso auch Ringo.
Wir sind aber alle doch auch froh, wenn es gegen Ende der Woche wieder etwas kühler wird! Drücken wir die Daumen, dass es wirklich so kommt.
Und sonst so? Unser kleiner Charmeur Floris hat sich überlegt, dass er das mit einer kleinen Augenverletzung mal ausprobieren könnte. Wir wissen nicht, was er sich da ins Auge gepackt hat, aber die kleine Trübung wird nun mit Augensalbe behandelt und so tränt es mittlerweile schon weniger.
Logbuch 2.58
Das war ein Wochenende. Gnarf.
Da dachten wir, wir hätten die Sache mit dem Scheren für dieses Jahr durch und dann ereilte uns am Anfang der Woche ein Anruf, ob wir nicht noch vier Alpakas scheren würden. Auf den Hinweis hin, dass es dann jetzt aber auch knapp für den Winter mit dem Nachwachsen wird, bekamen wir die Info, dass es die Alpakas mehrere Vliese tragen würden… und mit mehren Vliesen waren tatsächlich nicht zwei (was ja an sich schon grenzwertig ist) sondern gleich drei gemeint. Der erhöhte Puls war vorprogrammiert. Denn es war ja nicht so, dass sie’s nicht gewusst hätten, dass die Alpakas nicht mit Wintermantel in den Sommer sollten. Ganz ehrlich, das macht so müde. Und was machen wir? Wir werfen unsere eh schon knapp bemessene Zeit wieder über den Haufen und ziehen los, den Tieren zu helfen. Denn sie können ja nichts dafür. Geschoren wurden sie also von uns, damit sie dann doch mal wieder ohne drei Jahre Vlies durch die Tage kommen (das ist so unfassbar viel Wolle, die sie da drauf haben). Geschoren lassen haben die Besitzer sie null aus diesem Grund. Sie wussten ganz genau, dass das tierschutzrechtlich vollkommen bedenklich ist und wollen sie jetzt verkaufen… aber mit der ganzen Wolle auf dem Körper geht das natürlich nicht. Da kann man ja kein Geld verlangen. Da fehlen einfach nur die Worte. Hoffen wir jetzt also, dass sie wirklich ein schönes neues Zuhause finden und wir nicht in zwei oder gar drei Jahren aus Angst vor dem Tierschutz gerufen werden.
Nach dieser echt ungemütlichen Scheraktion ging’s dann wieder zu unseren Flauschs heim. Und weil’s ja nun wieder extrem heiß werden soll, haben wir mit lieber Hilfe von Sabrina mal noch unserer Kleinsten im Stall, Judys Tochter Fuseta, einen Sommerschnitt verpasst. Die kleine Schnuffelmaus kann nun auch bei 30°C über die schattige Wiese schnurpseln. Ein sehr beruhigendes Gefühl.

Und weil der Samstag noch nicht aufreibend genug war, hat sich Badina gedacht, es wäre eine wirklich herausragend gute Idee, sich den Verband abzuwurschteln und die Wunde noch mal aufzubeißen. Unsere Begeisterung und die des Tierarztes hielt sich da aber doch in Grenzen… so ging’s dann am Abend mit ihr zur Notbehandlung und die Sache mit den Fädenziehen nach 10 Tagen hat sich jetzt auf ein hoffentlich wieder Alltag in ca. 20 Tagen verschoben, weil die Wunde jetzt nicht mehr komplett genäht werden konnte und teilweise offen ist. Nun heißt’s also weiterhin Verbandwechseln und auch hoffen, dass das aktuelle Wetter uns nicht noch irgendwelchen Blödsinn mit reinbringt. Gnarf!
Logbuch 2.56
„Kaputter“ Hund während der Ferienzeit ist ganz schön anstrengend. Uffz. Badina macht wirklich gut und geduldig mit. Da sie aber ein Nicht-so-dolle-bewegen-Gebot vom Tierarzt bekommen hat, bedarf es doch etwas erhöhter Beaufsichtigung. Vor allem weil es ihr von Tag zu Tag besser geht und sie schon gern wollen würde. Also müssen wir schauen, dass Badina auf einer nicht ganz so großen Fläche unterwegs ist und vor allem nicht in direkten Kontakt mit den anderen Hunden kommt (eine ausgeartete Spieleaktion wäre die Folge). Da heißt’s dann mitunter umständliches Hunde-hin-und-her-Sortieren und für Schleusen sorgen. Noch mehr uffz.
Aber wir wollen uns mal nicht beschweren, weil Badina macht wirklich gut und geduldig mit! Wenn alles gut geht, dann nur noch fünf Tage bis die Fäden gezogen werden. Schön die Daumen drücken.
Bei den Flauschs ist’s bloß gut halbwegs ruhig. Die Behandlung von Lyris Schwellung scheint angeschlagen zu haben. Nach dem Wochenende wissen wir dann hoffentlich genaueres. Die Miniflauschs sind fleißig am Wachsen und Toben.
Logbuch 2.55
Da hat Badinchen ihren Eingriff gut überstanden. Nur das herausoperierte Gewebe sah nicht so aus, wie es vorm Aufschneiden angenommen wurde. Jetzt warten wir also mal noch, was das Labor dazu sagt und hoffen, dass das nix ganz komisches ist. Derweil nimmt Badina ihren Verband recht gelassen. Da sie dann aber doch immer mal dran rumzuppeln muss, wenn wir nicht schauen, trägt sie in unbeobachteten Momenten dann doch ihren antrainierten Maulkorb. Gut, dass wir das noch vorab mit ihr geübt haben.

Lyris dicke Backe wird dünner, aber so richtig verschwinden will die Schwellung noch nicht. Da müssen wir also noch ein paar Tage (bis die angesetzte Antibiotikatherapie beendet ist) Geduld haben. Also schön weiter die Daumen drücken.
Wer aufmerksam im WhatsApp-Kanal oder auf Instagram und Facebook geschaut hat, wird’s schon entdeckt haben: Wir haben da etwas neues und sind schon ganz gespannt, wie ihr das so findet. Im September haben wir zwei Schnupperstunden Wirbelsäulen Qi Gong auf der Alpakawiese im Angebot. Alle Infos dazu gibt’s auch auf der Extra-Qi-Gong-Seite.
Logbuch 2.52
Nun hat sich der Tierarzt also unsere Lyri doch noch anschauen müssen. Ihre komische Schwellung war leider doch kein Insektenstich. Wenn wir „Glück“ haben, dann ist es „nur“ eine Ohrenspeicheldrüsenentzündung. Wenn wir Pech haben, dann ist es eine Zyste und unserer Lyri steht eine OP bevor. Jetzt drücken wir also alle mal ganz doll die Daumen, dass wir Glück haben! Wir hoffen, dass das Antibiotika anschlägt und die Schwellung sich davon verabschiedet. Wird’s nicht weniger, dann…
Und schließlich war es wieder einmal an der Zeit, dass uns die Eric-Carle-Schule einen Besuch abstattete… Dieser Besuch ist quasi schon Tradition! Seit 2018 schauen die Kinder jedes Jahr bei uns vorbei und lernen die Flauschs kennen. Irgendwie scheint sich nach Corona aber auch so eine doofe Wettertradition eingeschlichen zu haben… es hat mal wieder geregnet. Davon haben wir uns natürlich nicht den Tag verderben lassen. Die Stuten und ihre Fohlis machten etwas Platz im Stall und dann fühlten wir uns durch unsere Fühlboxkisten und ertasteten das Futter der Alpakas. Ein besonderes Highlight ist natürlich auch immer die Kiste mit dem Vlies der Flauschs.

Jetzt wird’s aber echt mal wieder Zeit, dass die Kids ein tolles Wetter erwischen und wir auch mal wieder die Alpakas auf der Wiese beobachten können. Vielleicht klappt’s ja noch mal im Herbst. Auch hier dürfen fleißig Daumen gedrückt werden!
Logbuch 2.51
Was sind wir froh über unsere schattenspendenden Bäume! Und was sind wir froh, dass durch unser kleines Tal auch immer wieder ein angenehmer Wind durchstreift. Damit ist die Hitze zwar immer noch ganz schön nervig, aber doch auch ein Stück weit ertragbar und auch unsere Gäste können die Flauschs genießen ohne unmittelbar in der knalleprallen Sonne zu stehen… wobei es sich auch nicht immer ganz verhindern lässt.
Zu Gast hatten wir gestern das Saarländische Umweltministerium bei uns. Petra Berg kam mit einer kleiner Gruppe ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen ihrer Sommertour zu uns. Im lauschigen Schatten unsereres großen Apfelbaumes unterhielten wir uns mit Blick auf die Stuten mit Miniflauschs und ihrer Herdenschutzhündin Dunja über ganz schön vieles. Natürlich über Alpakas, aber auch über ihre Herdenschützer sowie den Wolf und allem, was da so dazu gehört. Mit dem Referat für Landwirtschaftliche Erzeugung tauschten wir uns über Kooperationsmöglichkeiten aus. Mal schauen… die erste Idee ist am Gären.
Die Zeit verging auf jeden Fall wie im Flug und schon musste Frau Berg zu ihrem nächsten Termin.

Während Martin und ich uns ins kühle Büro begaben, jagten die Flauschs dem Schatten hinterher und wir drückten die Daumen, dass alle gut durch den heißen Tag kommen. Besonders fies waren nämlich auch die doofen Pferdebremsen unterwegs und stänkerten, was das Zeug hielt.
Als wir am Abend schließlich zur Abendrunde alle Alpakas im Stall durchzählten, begrüßte uns Lyrata mit dicker Backe. Gnarf. Das sah echt ganz schön gruselig aus. Nun hoffen wir, dass das „nur“ ein Stich war und nicht eine Drüse, die ihr zu schaffen macht. Mit einem kalten Handtuch haben wir hoffentlich etwas Linderung bereiten können und nach kurzer Rücksprache mit dem Tierarzt haben wir die Entscheidung über einen Besuch von ihm auf heute vertagt. Da drücken wir mal die Daumen, dass es nix großes Doofes für Lyri wird!
