Gedanken zum Weltflüchtlingstag 2026
Japp, hier war’s ruhig… und japp es passiert bei uns schon wieder sehr viel… und doch beschäftigt uns zur Zeit das aktuelle Weltgeschehen so extrem, dass es Gedanken rund um die Flauschs mitunter zum Stillstand bringt.
Heute ist Weltflüchtlingstag! Der Tag, der daran erinnert, dass weltweit Menschen auf der Flucht sind. Ende 2025 waren es lt. UNO-Flüchtlingshilfe mehr als 117 Millionen Menschen. Menschen mit Hoffnungen. Menschen mit Ängsten. Menschen mit Erinnerungen. Sie haben einen Namen und sie haben eine Geschichte! Menschen, die das Pech hatten, nicht in eine Wohlstandsgesellschaft geboren zu sein. Menschen, die das Pech hatten, in einem Land aufzuwachsen, das plötzlich auf dem Kieker eines i.d.R. reichen alten weißen Mannes ist.
Den Weg, den sie gehen, wählen sie nicht immer freiwillig und das Risiko, dass sie auf sich nehmen, nehmen sie sicher nicht leichfertig auf sich.
Wir sollten in einer Welt leben, die keinen dazu zwingt, seine Heimat oder seine Familie zu verlassen! Und wir sind der Meinung, wir könnten in einer Welt leben, die niemanden dazu zwingt!
In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen, dürfen wir nicht wegsehen! Macht- und Geldgier verschärfen gerade gesellschaftlichen Verhältnisse und lassen das Menschliche vergessen. Dagegen stehen wir ganz klar auf!
Wir würden hier so gerne nur über das flauschige Leben unserer Alpakas berichten, aber die Unmenschlichkeit lässt das für uns nicht zu! Die aktuellen Verschärfungen in der Asylpolitik (das Inkrafttreten von GEAS und die unsägliche Abstimmung im EU-Parlament mit rechten Sprechchören) zeigen, wie sehr die Menschen aus dem Blick geraten sind!
Flucht ist kein Verbrechen! Helfen darf kein Verbrechen sein! Die Würde des Menschen ist und bleibt in unseren Augen unantastbar!!
Sehen wir zu, dass wir das Ruder noch rumgerissen bekommen und wieder auf einen Weg kommen, der in eine Welt führt, in der für alle Platz ist und in der es allen gut gehen darf!

Logbuch 3.4
Uffz… da haben wir den Roy grad so durch seinen Durchfall durchbekommen (so richtig sicher sind wir noch nicht, aber wir sind optimistisch), fing heute Knalltüte Milano auch noch damit an. Verdammich. Bevor der nun aber die Durchfallmedis bekommen hat, haben wir mal noch Kotproben genommen und auf den Weg ins Labor gebracht. Nich, dass da noch wat ganz doofes unterwegs ist.
Schön ist ja, dass beide gut drauf sind und fleißig beim Futter dabei sind.
Dann schauen wir mal, was das Labor nächste Woche sagt.
Und dann kommt heute auch noch die Nachricht, dass in Brandenburg die Maul- und Klauenseuche nach knapp 40 Jahren wieder aufgetaucht ist. Noch mal verdammich. Dagegen ist die Blauzungenkrankheit wahrlich ein Klacks.
Wer mehr Infos haben mag, hier geht’s zum Friedrich-Löffler-Institut:
Bei der Tagesschau gibt’s einen guten Überblicksartikel zur Maul- und Klauenseuche.
Anders als bei der Blauzungenkrankheit heißt’s bei der Maul- und Klauenseuche: Wenn auch nur ein Tier im Bestand betroffen ist, wird der gesamte Bestand getötet. Und nicht nur das, auch alle Paarhufer im Umkreis werden vorsorglich getötet. Da können wir nur hoffen, dass die Seuche da in Brandenburg gut eingedämmt werden kann.
Naja und spätestens seit Corona wissen wir ja, wie Menschen so ticken. Naja und wenn wir uns so das Wahlverhalten in Brandenburg anschauen, wissen wir auch, wie sehr dort Anordnungen von „oben“ auf fruchtbaren Boden fallen. Die Hoffnung ist also eher gering, dass das Virus nur ein kurzes Intermezzo in Deutschland haben könnte. Spannend ist jetzt aber erst einmal, wie es überhaupt zum Ausbruch kommen konnte. Noch spannender was es in welchem Ausmaße für Auflagen geben wird.
2025 gibt sich echt große Mühe 2024 noch zu toppen. So auf allen Ebenen.
Da rückt dann ganz viel anderes erst einmal in den Hintergrund. Aber keine Angst, wir sind hier noch voller Tatendrang und demnächst gibt’s hier ganz viele tolle Ankündigungen.
