Logbuch 4.13
Da sind wir wieder. Vielleicht. Uffz.
Die letzten Tage – äh Wochen sind’s ja mittlerweile – waren heftig. Heftig im Sinne von Ereignissen und auch heftig im Sinne der Gesundheit. Zwischendurch hat’s Martin und mich so richtig schön zerbröselt. Davor schon immer mal wieder in Ansätzen, aber das war scheinbar nur zum Warm machen. Martins Rücken meinte, er müsse sich bei jeder Kleinigkeit über Bewegung beschweren. Da reichte mitunter auch einfach nur ein Schritt gerade aus. Meine Nase war der Meinung jetzt wäre es mal an der Zeit sich so richtig eine Auszeit zu nehmen, nur, dass der Rest vom Körper sich keine Auszeit nehmen konnte, weil die Flauschebande eben versorgt werden wollte und es Dinge gab, die Martins Rücken nicht bewältigen konnte bzw. sollte. Ächz! So langsam, also so richtig langsam, kommen wir nun wieder in handlungsfähige Regionen. Nur schnell ist da eben nicht.
Und neben all dem körperlichen Gnarf war da dann noch der ganz normale Wahnsinn. Ich sollte nach knapp 10 Jahren Flauscherfahrung mich dann doch so langsam mal von dem Wunsch nach ruhiger Routine verabschieden und mich einfach damit abfinden, dass Drama und Action einfach normal sind und den Alltag ausmachen.
Und nun versuche ich mal im Schnellabriss noch die Flauscherlebnisse der letzten 14 Tage Revue passieren zu lassen. Wer uns im Fediverse folgt und sich in die Signalgruppe eingeklinkt hat, hat in den vergangenen Wochen doch noch das ein oder andere mitbekommen.
Nämlich zum Beispiel, dass am 15. Februar ganz schön spontan Pike bei uns eingezogen ist. Ein Surihengst, der aus einer Nothilfeaktion in eine neue Herde kam und sich dort mit den Lamas nicht verstand und einleben konnte. Eigentlich war dazu ein ganz eigener Beirag geplant und wir wollten ein bisschen mehr berichten, darüber, wo er herkam und dass wir einmal mehr gesehen haben, wie wichtig die richtige Sozialisation der Jungflauschs ist, damit sie später souverän durchs Leben gehen können. Denn ganz reibungslos verlief das Einleben bei uns auch nicht. Es hat ordentlich gerumst und das immer wieder an Stellen, wo schnell ersichtlich war, Pike wusste einfach nicht mit dem Verhalten seiner Gegenüber umzugehen, weil er es vermutlich nicht gelernt hatte. Jetzt mehr als 14 Tage später hat er sich aber schon ganz gut eingefunden – und das vermutlich auch Dank einer eingeschworenen Truppe, die sich nicht so leicht aus der Fassung bringen ließ. Es rumpelt manchmal schon noch… aber es rumpelt auch immer mal wieder in der eingeschworenen Truppe. Das Essen will schließlich verteidigt werden…
Vielleicht gibt’s an anderer Stelle noch mal Gelegenheit auf das ein oder andere von und über Pike einzugehen.
Neben Pike war dann da noch Nisha. Die hatte sich genau zur gleichen Zeit eine Mörderentzündung eingefangen, von der wir bis heute noch nicht wissen, wie sie sich die zugezogen hatte und was es genau war. Der Tierarzt unseres Vertrauens meinte nur, wenn er sie nicht gesehen hätte wie fit sie mit ihren Symptomen unterwegs war, er hätte nach Sichtung ihrer Blutwerte eine dahinsiechende Hündin erwartet. Mit einer Wurmkur, Antibiotika und einem kleinen Vitaminbooster haben wir sie dann erstaunlich schnell wieder auf den Weg der Besserung bekommen. Organisatorisch hatte es uns aber ganz schön vor eine Herausforderung gestellt, denn wir wussten die ersten Tage ja nicht, ob das, was sie da hatte, ggf. gefährlich für alle andere Hunde sein konnte und mussten sie erst mal von dem Rest der Hunde- (und Alpakabande) isolieren. Fand sie gar nicht lustig. Wir aber auch nicht.
Mächtig arg an unser aller Nerven nagte natürlich das Wetter. Wem ging der Regen nicht auf den Keks und mit jedem Tag, den er nicht aufhörte, wurde es schlimmer. Die Alpakas waren genervt, die Hunde waren genervt und wir Menschen sowieso. Die einzigen, die es nicht so mitnahm, waren wohl die Katzen. Die genossen ihre Zeit im Heu und freuten sich, wenn ihre Futterspender sich auch kurz Zeit für eine Streicheleinheit nahmen.
Genau eine Woche nach Pike kam Gladys‘ Schwester Glinda wieder zu uns zurück. Das schreibt sich so lapidar, aber dass sie zu uns kam, war eine ganz schöne Odyssee. Der Plan war ein ganz anderer gewesen. Mit Glindas Rückkehr ging Ronda wieder von uns (also nur räumlich!). Für den Samstag war die Jahreshauptversammlung vom Herdenschutzverein in Thüringen angesetzt. Da wollte Martin Ronda auf dem Hinweg und auf dem Rückweg Glinda mitnehmen. Soweit so entspannt. Leider sollte erst das Wetter in Brandenburg alles auf Messers Schneide bringen und schließlich Andreas Auto alles über den Haufen werfen. Und dann beratschlagten wir. Es war für die kommenden Wochenenden das einzige an dem dieser Austausch gut einzuplanen war und wir hatten schon für diesen Austausch einiges bei uns auf Eis gelegt, so dass es z.B. in Gladys Hundeerziehung nicht weiterging. Nun war also Martin schon in Thüringen, nun fuhr er denn am Samstagabend doch noch nach Brandenburg weiter und tauschte die zwei Hundedamen dann dort. Das bedeutete dann für den Sonntag allerdings auch einen Mörderritt wieder ins Saarland zurück. So kamen dann beide auch ganz schön platt am späten Abend an. Von wochenendlicher Erholung war da natürlich nix zu verspüren.
Am Montag war dann die spannende Wiedervereinigung von Glinda, Gladys und Mama Dunja. Es lief ganz anders ab als wir uns das vorher überlegten und es war auch ganz schön ruppig. Mama Dunja war kurz mal überfordert mit zwei quirlig-kleinen Hundemädels und Gladys fand’s nicht ganz so lustig die Mama plötzlich wieder zu teilen. Glinda nahm’s gelassen und fand sich vor allem sehr schnell und überraschend souverän bei den Alpakas wieder ein. Im Laufe der Woche und bis zum heutigen Tage sind die drei gut zusammengewachsen, so dass wir bald die ganze restliche Hundebande in das Leben der zwei Kleinen mit einbeziehen können.
Und dann wurde die Woche ganz schön hundisch und Martin war auch noch im Schwarzwald. Wuaaah.
Zunächst nahm ich ja an, dass Robbi seine gute Freundin Ronda vermissen würde. Er wurde immer lethargischer und zog sich immer mehr zurück. Als er dann aber anfing mächtig zu speicheln, war die nächste Vermutung, er hat eine fette Erkältung. Die bestätigte zunächst auch der Tierarzt unseres Vertrauens und wir gaben ihm entsprechend Medikamente. Nur leider wurde es dann nicht besser sondern kurz mal seeeeehr viel schlechter und am Samstag schockierte er uns mit einer megageschwollenen Zunge. Ein Ausflug zum Tierarzt und der Wechsel der Medikamente und Cortisonzugabe später ließ es langsam wieder aufwärts gehen. Mittlerweile ist er schon wieder fast der alte. Noch hopst er nicht ganz so enthusiastisch, wenn’s Futter gibt, aber er porpellert wieder ordentlich mit dem Schwanz, freut sich, wenn wir kommen und bekommt vor allem das Maul wieder ordentlich aufgesperrt. Bloß gut. Die Sorgen waren aber mächtig groß und ich sah mich schon ihn ziehen zu lassen.
Zwischen all dem war dann immer noch und nach wie vor Badina, deren Wunde am Fuß nur minimal verheilt und uns immer wieder Rückschläge bescherrt. Wenn es denn dann mal schon kurz vor gut war, passten wir kurz nicht auf und sie bearbeitete die Wunde wieder so, dass wir quasi wieder bei ein Stückchen über null mit dem Heilen begannen. Am Sonntag waren wir jetzt so guter Dinge, dass wir die Hundedame mit einer Begegnung mit Dunja überforderten und nun fangen wir wieder von vorne an. Gnarf. Badina wird also unseren Alltag noch ein langes Weilchen mit begleiten.
Eine extrem große Erleichterung brachte dann ja endlich das gute Wetter. Die Flauschs dürfen wieder ein wenig mehr Fläche bewohnen und genießen es in der Sonne zu sitzen. Ich möchte nicht wissen, wie es um unser aller Befinden stünde, wenn dieser Regen noch eine weitere Woche so weiter geregnet hätte. Vor allem weil unser Weiher langsam an seine Grenzen gestoßen war und es Wasser aus Ecken drückte, das uns arg ans Pfingsthochwasser 2024 erinnern ließ.
Und zwischen all dem Wetter, dem Einleben von Pike, dem Gehunde und Martins Ausflug in den Schwarzwald ärgerten wir uns noch mit unserer Bank rum. Die beschloss, dass wir ja auch mal eben das 4fache an Bankgebühren zahlen könnten… und so haben wir zwischen all dem normalen Büroalltag inkl. Nase & Rücken eben auch noch fix nach einer neuen Bank Ausschau gehalten und haben nach vielen Abwägungen uns nun auch für eine entschieden. Nun gilt’s da gar nicht so wenig umzuziehen und dann wird sich sicher die nächste Herausforderung in den Weg stellen. Yeah! Vom Weltgeschehen fangen wir jetzt mal gar nicht an.
So. nun seid ihr, glaube ich, erstmal wieder so halbwegs auf dem aktuellen Stand. Heute mal noch ganz ohne Bild, aber die kommenden Logbücher dann hoffentlich auch wieder mit Bild.
Logbuch 4.12
Na, da hat’s uns aber erwischt und doch etwas zerbröselt. Erst Martin, dann mich. Aber alles andere lief dann doch weiter. Zum Beispiel das Wasser von oben. Das zermürbt grad ganz schön. Gnarf. Die kurzen Stunden zwischendurch lassen ja immer Hoffen und Aufatmen, aber der Regen kommt unaufhörlich zurück. Aktuell drücken wir uns mächtig die Daumen, dass unsere Hofzeit für Alpakaverliebte morgen von Wasser in jeglichen Aggregatzuständen verschont bleibt. Schauen wir mal.
Sonst ist Badina gerade mal wieder bei uns daheim eingezogen. Sie hat ihre verhältnismäßig kleine Wunde von vor einem Monat am Fuß einfach nicht in Ruhe gelassen und immer wieder bearbeitet, so dass sie partout nicht heilen will. Jetzt ist sie also unter Daueraufsicht und wir hoffen, dass es nun endlich heilt. Macht natürlich mächtig viel Spaß bei dem Wetter mit dem nassen Hund.
Da hatten wir echt Glück, dass Nisha ihre im Verhältnis viel schlimmeren Wunden einfach mal in Ruhe gelassen hat und man da schon fast nix mehr von sieht.
Badina scheint’s aber auch ein bisschen zu genießen. Sie hängt in der Küche ab und genießt das Autofahren…


Logbuch 4.4
Ach, was für’ne Woche.
Die Sache mit Espresso geht uns seeehr nah. Der Reflex am Abend sein Futter zu mixen oder daran zu denken, ob man’s auch wirklich dabei hat, wird wohl noch sehr lange anhalten. Mal erinnerte Martin mich daran, dass wir das noch brauchen, mal fragte ich ihn, ob er’s dabei hat. Die Knuffelnase fehlt verdammt und es wird noch lange dauern, bis die Futterroutine aus uns raus sein wird. Aber die anderen Flauschs lenken uns ordentlich ab und das Wetter setzt auch alles daran, dass wir in ein nicht zu großes Loch fallen.
Badinas und Nishas Wunden heilen. Der Wintertaurausch von Donnerstag auf Freitag brachte einen umgestürtzen Baum in den Zaun und viel Wasser in die Abflussbäche, dass viel Blätter und Geröll mitriss. Da war also ein bisschen für spontane Zusatzarbeit gesorgt. Nicht, dass wir danach gefragt hätten…
Gestern beschloss dann auch noch Don Silver uns diesbezüglich noch gut unter die Arme zu greifen und begrüßte mich am Vormittag mit einer dicken Backe. Nachdem Mitte Dezember schon Herki damit beschäftigt war, dachte sich Don Silver wohl, die Menschen sind da jetzt eh im Training. Woran er nicht dachte war, dass er ja eigentlich gar nicht so das entspannte Alpaka ist. Nun denn… bekommt er jetzt also Handlingstraining.
Und sonst? Trotzen wir dem Wetter und haben unsere Winterroutine optimiert. Martins neu gebauten Thermoeimer funktionieren bei den tiefen Temperaturen prima. Die können wir ja jetzt noch ein bisschen länger gut gebrauchen. Also die Thermoeimer. Auf die tiefen Temperaturen könnten wir eigentlich ganz gut verzichten. Gut, dass wir an der Quelle der warmen Klamotten sitzen und immer ganz gut mit warmen Socken ausgestattet sind.

Die kommende Woche wird dann noch mal eine gehörige Herausforderung. Ab Mittwoch werde ich zur Beerdigung meiner Oma unterwegs sein. Am Freitag macht sich Martin auf den Weg zu einem Seminar. Wir geben uns noch nicht mal die Klinke in die Hand und werden uns dann erst am Sonntagabend – vermutlich völlig knülle – wieder in die Arme fallen dürfen.
Drücken wir mal die Daumen, dass das alles gut geht.
Maus oder Hormone? Das ist die große Hundefrage.
Irgendwie hatten wir unseren Sonntag anders geplant. Eigentlich dachten wir, wir könnten uns am Nachmittag zwei Flauschs schnappen und gemütlich durch den weißen Winterwald stapfen. Wenn es denn schon mal so knackig kalt und schneeig ist. Aber es sollte ganz anders kommen und uns am Mittag zwei mit Blut besudelte Hundedamen humpelnd aber irgendwie doch freudig entgegenlaufen.
Ächz. Badina und Nisha hatten sich irgendwie in die Wolle bekommen und so richtig werden wir es wohl nie rekonstruiert bekommen, was da passiert ist. Das irgendwie freudige auf uns zukommen sprach so gar nicht fürs in die Wolle bekommen und wie beide gegenseitig miteinander umgingen auch nicht. Aber es muss wohl eins zum anderen geführt haben. Wir vermuten das Zusamenspielen mehrerer Faktoren.
Kurz vor Jahresende packten wir die beiden Damen fürs Silvester-Hunde-Tetris zusammen, damit sie gemeinsam gut durch die Nacht kommen können und vorab noch mal Zeit zum Zusammenwachsen hätten. Das funktionierte prima. Die zwei waren ein Herz und eine Seele und spielten in den vergangenen Tagen sooooo wundervoll harmonisch zusammen, dass uns dieser Crash so überhaupt gar nicht in den Sinn kam.
Also vermuten wir, dass da am Sonntag eine Maus in die Quere kam und die zwei zu einem Ressourcenkampf animierte… und da trafen dann zwei extrem dicke Sturköpfe aufeinander, wo der eine Sturkopf dem anderen keinen Millimeter Land überlassen wollte. Also klemmte es. (Dass es ordentlich klemmen kann, wenn der eine Hund dem anderen einen Nager präsentiert, konnte ich letztes Jahr zwischen den beiden überhaupt gar nicht sturköpfigen Ekko und Robbi live miterleben und entsprechend auch live unterbinden.)
Als das geklärt war, war man dann aber auch in der Lage, sich gegenseitig die Wunden zu lecken und eben freudig humpelnd den Menschen entgegen zu laufen… Yeah! Da Nishas Beinwunden echt nicht ohne waren, war dann doch mal noch der Tierarzt da und wir klammerten mal lieber vorsorglich. Eieiei. Bei Badina gab’s ein paar Spuren im Gesicht und Ratzer an der Pfote. Den restlichen Sonntag verbrachten die beiden Damen vorsichtig und bedächtig miteinander. Nur, um dann gestern doch noch mal aneinander zu geraten… und da vermuten wir nun die Hormone gepaart mit Wundheilungserscheinungen. Denn Nisha wird demnächst ganz imaginär ihre ersten Welpen nach ihrer ersten Scheinträchtigkeit „auf die Welt bringen“ und Badina könnte so kurz vor der nächsten Läufigkeit stehen. Beides keine einfachen Phasen. Große Freude also hier bei den Menschen. NICHT!
Nun kieken wir also, dass die zwei ihre Wundheilung gut durchbekommen und wir Nishas Scheinträchtigkeit gut beendet und Badinas vermutlich bald startende Läufigkeit gut gestartet bekommen. Es ist also mal wieder nicht langweilig bei uns.
Bloß gut geht Nisha gerade (noch?) nicht an ihre Klammern und ist friedlich mit Ekko unterwegs.

Logbuch 4.1
Da sind wir also im neuen Jahr gelandet. Bis auf Ekko haben die Hunde den Jahreswechsel auch gut überstanden. Ekko ist mit der Welt fertig und ist dankbar für seine Hundebox-Zeiten, in denen er seinen Kopf abstellen kann und die Knallerei Knallerei sein lassen kann. Es ist echt eine Qual seine Sorgen mit ansehen zu müssen. Also hoffen wir, dass es ab heute endlich wieder ruhiger wird. Schlimmer noch als die heftigen 30 Minuten um Mitternacht sind die nicht einschätzbaren Böller, die über die Tage verteilt noch losgelassen werden.

Badina und Nisha hatten Ekko in der Silvesternacht Gesellschaft geleistet und das hat ihm, glauben wir, ganz gut getan. Dunja und Gladys haben Silvester abgeschottet bei den Stuten verbracht und Robbi mit Ronda bei den Junghengsten. Unser Menschen-Silvester sah dann so aus, dass wir uns kurz vor Mitternacht auf die zwei Außentrupps verteilten und Sorgen vereitelten. So saß Martin bei Dunja und Gladys und hat Dunjas aufkommenden Sorgenanfall vereitelt, während ich gemeinsam mit Robbi und Ronda im Heu saß und dort als Anlehnort und Sorgenstopp zur Verfügung stand und die beiden haben das Angebot auch sehr gerne in Anspruch genommen. So also haben wir denn den Wechsel ins neue Jahr mit nicht ganz so viel Panik und reingesteigertes Hundegebell verbracht.
Die Hengsties haben das neue Jahr mit symmetrischen Formationssitzen eingeleitet. Ikarus, Lucky und Roy gaben alles um meinen inneren Symmetriehorst glücklich zu machen. Hachz!
Und wenn ich mir das jetzt so überlege, wäre „symmetrisches Formationssitzen“ eigentlich fast eine eigene Kategorie wert. Sie (also die Alpakas im Allgemeinen) üben sich immer mal wieder darin… na mal kieken, ob’s da dieses Jahr mehr davon gibt.

Unser aktuelles Sorgenkind ist Espresso. Er baut gerade rapide ab und die niedrigen Temperaturen machen ihm ordentlich zu schaffen. Seine Extraportionen Futter nimmt er mal an und mal nicht. Die Knochen scheinen ihm mächtig zu schmerzen. Der alte Mann wird nun so richtig alt und wir geben unser bestes um ihn zu unterstützen, aber es hilft nicht immer. Die kommenden Tage bereiten uns echt große Sorgen. Die Dauertieftemperaturen auch über Tag werden kein Zuckerschlecken für Espresso werden und Martin grübelt schon fleißig, wie und wo wir ihn ggf. besser unterbringen können.

Und sonst? Ihr habt es schon gemerkt: Das Logbuch geht in die vierte Runde… und wir werden sehen, wie regelmäßig unregelmäßig ich dazu kommen werde, euch hier auf dem Laufenden zu halten. Nutzt noch die anderen Kanäle, um ggf. das ein oder andere zusätzlich mitzubekommen. Allen voran Mastodon oder unsere Signal-Gruppe.
Logbuch 3.61
Da geht die Woche aber ganz schön aufregend los. Denn heute musste Dr. Gizmo mal zum Doktor. Er hat sich scheinbar eine Entzündung am Mäulchen eingefangen. Nun bekommt er also ein ausgedehntes Handlingstraining und wird fleißig geschmiert.
Nun haben schließlich alle Flauschs ihr Winterquartier bezogen. Die Minihengste samt Erzieher sind umgezogen und bewohnen nun das Sommerpaddock der alten Hengste. Denn ihr eigener Paddock hat sich mittlerweile in das allwinterliche Schlammloch verwandelt. Nun können auch die kleinen Flauschs trockenen Fußes im Gehege laufen und trocken sitzen. Das heißt zwar für uns wieder weitere Wege, aber schließlich geht’s den Flauschs damit gut. Und das ist ja das wichtigste!!
Und dann ist gestern unser wundervoll schönes Flauschregal fertig geworden und konnte in die Butsch (unsere ortsansässige Bäckerei) umziehen. Schick sieht’s aus und es präsentiert dazu auch noch ganz wunderflauschig eine kleine Auswahl an Flausch. Während der Öffnungszeiten der Butsch kann man sich nun neben unfassbar leckeren Backwaren also auch mit unfassbar flauschigen Dingen eindecken.

Und sonst geht das natürlich auch rund um die Uhr in der Online-Flauschbox… und ab Freitag für 10 Tage auf dem Weihnachtsmarkt in St. Wendel. Da findet ihr uns übrigens vor dem Schuhhaus Blum.
Logbuch 3.58
Und schwups war’s schon wieder ganz schön lange ruhig hier. Gnarf! Passiert ist aber schon wieder ganz schön viel.
Also… die Minis von Dunja entwickeln sich prächtig. Sie wachsen und gedeihen und werden größer & mobiler, auch wenn man das jetzt auf dem Foto nicht so sehen kann… Jetzt müssen wir uns langsam überlegen, wie wir sie da behalten, wo sie aktuell noch bleiben sollen. Denn in ihrer drolligen Tapsigkeit sollten sie noch keinen direkten Alpakakontakt haben.

Bei den Flauschs gab’s eine große Entwurmungsaktion.
Nach dem Seminar mit Anna Stölzl haben wir uns unsere Flauschebande angeschaut und einigen von ihnen eine ausführliche Kotuntersuchung angedeihen lassen, in der noch mal mit anderen Verfahren sehr viel genauer hingeschaut wird. Das brachte zu Tage, dass wir bei Darina, Clarissa & Espresso doch noch mal mit einem Mittelchen ran sollten und dass das vielleicht sogar schon erklärt, warum alle drei in den vergangenen Wochen an Gewicht verloren hatten. Dr. Gizmo hat uns dabei geholfen es zu verabreichen… naja… er stand bei Darina & Clarissa dabei und hat ganz genau geschaut, was da vor sich geht. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Mittel wirkt. Dazu werden wir nächste Woche noch mal Kotproben nehmen und dem Labor zukommen lassen und bei der Gelegenheit noch eins zwei andere Flauschs mit untersuchen lassen.

Die Damen haben Fenster bekommen.
Es war ja eigentlich mal als Scherz gedacht, aber dann beim Weiterspinnen… entpuppte es sich als gar nicht so schlechte Idee. Das Weiterspinnen müssen wir jetzt noch angehen, aber bis dahin, hat der Stall von den Stuten nun Fenster bekommen und Franzi & Avinya, die ja aktuell noch daneben untergebracht sind, könnten ganz theoretisch nun durchs Fenster in den Stall schauen. Wenn sie sich auf Zehenspitzen stellen würden.
Wie das Weiterspinnen konkret aussieht, werde ich jetzt hier mal noch nicht verraten, denn das steht noch etwas in den Sternen, wann es denn geschehen wird und wer weiß, was uns bis dahin noch so einfallen wird. Was wir aber an dieser Stelle gern noch tun würden: Ein dickes Dankeschön auch an dieser Stelle noch einmal an unsere lieben Helferleins auszurichten, die uns an diesem Tag so tatkräftig und beherzt zur Seite standen!!! Danke!

Die Kalender fürs nächste Jahr kommen nächste Woche.
DAS war der Grund, dass es hier in den vergangenen Tagen soooo extrem ruhig war, weil ich sie endlich endlich endlich fertig bekommen wollte. Es hat schon wieder (wie jedes Jahr halt) viel länger gedauert als ich das ursprünglich geplant habe. Es wird wohl einfach niemals passieren, dass ich die schon im Sommer fertig bekomme. So sehr ich es auch möchte. Nun ja. Vielleicht machen wir übers Jahr auch einfach viel zu viele Fotos, die es dann immer durchzuschauen gilt. Nämlich soooo viele Fotos, dass es in diesem Jahr sogar noch einen dritten Kalender geben wird. Hey ho! Letzterer wird aber etwas später kommen, der ist gestern erst in die Druckerei marschiert.

Und sonst passiert natürlich wieder vieles einfach so im Hintergrund. Die letzten Wochen des Jahres werden jetzt so was von rasen und wir bereiten uns gerade nicht nur mental darauf vor. Es wird eine Menge Markttage geben, die anstehen und wir hoffen, dass wir den ein oder die andere von euch da treffen werden und ihr uns das ein oder andere abnehmt, was wir gerade fleißig eingekauft haben. Denn nur so kommen wir gut mit den Flauschs durch den Winter und auch ins neue Jahr und es kann nur so für die Flauschs entspannt weitergehen. Ein dickes Danke schon jetzt an alle, die beim Schenken an uns denken.
Hier kommen die Einkaufsmöglichkeiten der kommenden Wochen um das perfekte Weihnachtsgeschenk (oder auch Geburtstags- oder Hochzeits(tags)- oder einfach-so-mal-dazwischen-Geschenk zu ergattern:
- 14. November 2025 ~ 9.30 bis 16 Uhr ~ Oberthaler Wochenmarkt
- 15. November 2025 ~ 9 bis 12 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 20. November 2025 ~ 14 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 21. November 2025 ~ 9 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 22. November 2025 ~ 9 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 28. November 2025 ~ 17 bis 22 Uhr ~ Burg- und Adventsmarkt Illingen
- 29. November 2025 ~ 16 bis 22 Uhr ~ Burg- und Adventsmarkt Illingen
- 5. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 6. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 7. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 8. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 9. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 10. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 11. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 12. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 13. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 13. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ Weihnachtsmarkt am Hofgut Dösterhof
- 14. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 14. Dezember 2025 ~ 11 bis 18 Uhr ~ Weihnachtsmarkt am Hofgut Dösterhof
- 19. Dezember 2025 ~ 9.30 bis 16 Uhr ~ Oberthaler Wochenmarkt
- 20. Dezember 2025 ~ 9 bis 14 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 22. Dezember 2025 ~ 9 bis 12 Uhr & 15 bis 17 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 23. Dezember 2025 ~ 9 bis 12 Uhr & 15 bis 17 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
Natürlich hat die Online-Flauschbox in den kommenden Wochen auch rund um die Uhr geöffnet und wir schauen, dass alles so schnell wie möglich zu euch kommt.
Logbuch 3.49
Da ist er also der Regen, den wir im Frühjahr so dringend gebraucht hätten… die Böden brauchen ihn dringend, die Flauschs grad nicht so. Es heißt jetzt die kommenden Tage schon mal auf den saarländischen Winter einstimmen und die Tage im Stall zu verbringen, weil’s draußen viel zu matschig ist. Finden die Flauschs gaaaaar nicht so toll. Derweil hoffe ich, dass die Bäume das viele Wasser gut vertragen und die Äste da lassen, wo sie hingehören: An. Den. Bäumen.
Denn: Martin hat sich gestern für die kommenden zwei Wochen in den Schwarzwald verabschiedet. Was sonst so drei oder vier Tage wärt, wird jetzt also ein bisschen länger. Mein ganz persönlicher Troubleshooter, wenn’s um Unvorhergesehenes in und ums Gehege geht, fehlt also… abgesehen davon, dass er auch sonst ganz schön fehlt!
Ich hoffe, dass sich alle Flauschs – ob nun mit langem oder kurzem Hals anständig benehmen und auf keine blöden Ideen kommen. Zwei blöde Ideen gilt’s ja nach wie vor zu behandeln:
Da wäre nach wie vor Angels Kiefer, der zwar am Abheilen ist, aber eben noch nicht gut ist. Und dann hat Clarissa beschlossen, dass ein herber Schicksalsschlag im Jahr nicht ausreicht und hat sich noch einen fetten Abszess im Gesicht eingefangen. Das aber nicht erst gestern, sondern schon Mitte des Monats. Es war mal wieder ein Klassiker… Martin gunkst mich an und zeigt auf Clarissa: Guck mal der dicke Backen. Ich zögere und meine, ui… das war gestern auch schon. Dann schauen wir uns nur noch an, fangen sie ein und entdecken: der dicke Backen ist, nicht nur ein dicker Backen. Da hat sich was unter der Haut entwickelt. (Gelegentlich sammeln die Flauschs sich in der Wange etwas Heu für später mal am Tag und laufen eben mit’nem dicken Backen rum. In dem Fall nur leider nicht.) Und weil der Backen nun wirklich dick war, haben wir vorsorglich doch den Tierarzt angerufen und der hat’s dann auch gleich aufgeschnitten und viel Schmadder rausgeholt. Gnarf. Eine Woche später war er dann gleich noch mal da und hat nachgelegt, denn leider wollte sich trotz Spülen und Machen doch nicht alles loslösen. Noch mehr Gnarf! Jetzt sind wir aber auf dem Wege der Besserung und weil Angel am Mittwoch eh noch mal eine Spritze vom Tierarzt braucht, kiekt er dann auch gleich noch mal nach Clarissa. Somit sind die zwei dann hoffentlich gut versorgt.

Und sonst so? Ich hole noch die letzten Aufräumarbeiten nach dem Finkrenrech’schen Wochenende auf. Wobei wir hier, dank wirklich guter Voraussicht (am Sonntagnachmittag wurde dann kurz vor drei der Markt abgeblasen, weil der Parkplatz vor lauter Regenmatsch nicht mehr befahrbar war), schon vieles davon schon am Sonntag erledigen konnten.
Und ich ärgere mich mit den Nachwirkungen eines echt fiesen Telefonbetrugs rum. Mittlerweile ist das ganze beim Anwalt. Eine Strafanzeige haben wir zwar auch gestellt, aber so wie wir die Sache einschätzen, interessiert das nicht sonderlich. Weder die Betrüger, noch die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft… letztere scheinen wohl hoffnungslos überfordert… (siehe in der Saarbrücker Zeitung vom 4.9.). Von daher wird von der Seite her vermutlich nix zu erwarten sein. Das wirft natürlich viele, viele Fragen auf… Ist ja auch nicht so, dass wir noch an anderer Stelle offene Verfahren hätten… (Stichwort Hundesteuer).
Oh, wo wir grad beim Hund sind… Dunja wird immer runder. In drei Wochen werden da wohl ein paar kleine flauschige Welpen purzeln und ich weiß echt nicht, wie Dunja das noch drei Wochen durchhalten will. Sie schnauft jetzt schon gehörig durch die Gegend. Wuaaaah! Das wird echt megaspannend.

Logbuch 3.43
Hm… so schön sich Darina auch den Geburtstag ihres ersten Crias ausgesucht hat (am Dienstag war’s dann ja immerhin trocken und auch sonnig), so doof war das Wetter dennoch in dieser Woche und somit hat sich ihr kleines Kerlchen dann doch eine blöde Erkältung eingefangen. Immerhin ging es mehr auf die oberen Atemwege als auf die Lunge, aber trotzdem: Gnarf.
Aber so eine doofe Erkältung hält so einen kleinen Flausch natürlich nicht davon ab, die Welt zu erkunden und sich kräftig weiter zu entwickeln. Guapo nimmt fleißig zu und ist fit unterwegs. So langsam interessiert sich auch Gizmo für das jüngste Flausch. An den ersten zwei Tagen, war er da noch gar nicht so neugierig. Aber mittlerwiele könnte es mit dem Größerwerden von Guapo doch ein bisschen schneller gehen, wenn man Gizmo fragt.
Sonst gab’s heute mal noch ein paar Wegesicherungsarbeiten. Schon seit Wochen machte Martin diese tote Eiche am Wegesrand sehr nervös. Weil’s nächste Woche mal wieder in den Schwarzwald geht und dieses Wetter mit Regen und Wind ja nicht so wirklich anders wird, hat er sie heute gefällt… bevor sie im Weg liegt und er nicht da ist.

