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Bald ist’s wieder soweit! Die Flauschs bekommen ihren Wintermantel ausgezogen, damit sie gut und entspannt durch den Sommer kommen.

Da wir nach wie vor gesundheitsbedingt leider keine langen Schertage einlegen können, müssen wir die 55 Flauschs, die in diesem Jahr bei uns geschoren werden wollen, auf kürzere Schernachmittage verteilen. Ganz alleine bekommen wir das aber leider nicht hin. Denn damit die Schur für die Flauschs so entspannt wie möglich abläuft, ist ein entspanntes Team aus 4 bis 5 Helferinnen oder Helfern nötig.

Edit: In diesem Jahr kommt noch eine gebrochene Hand erschwerend hinzu, so dass wir vermutlich etwas länger als gewöhnlich brauchen und erst sehr viel später mit dem Scheren beginnen können.

Um möglichst flexibel durch die Schersaison 2026 zu kommen, suchen wir Flauschfreundinnen und -freunde, die Zeit und Lust haben mit anzupacken, keine Berührungsängste mit Schmutz und Staub und Alpakaspucke haben und denen die Geräusche der Schermaschine nix ausmachen. Der Rücken sollte fit sein, denn es kann mitunter und je nach Aufgabe körperlich anstrengend sein. Im Gegenzug hast du die Gelegenheit den Alpakas so nah wie nie zu kommen und sie während ihres Friseurtermins zu begleiten. Den findet manches Alpaka nicht schön, aber hinterher ist es umso glücklicher, wenn es von der Wolle befreit in den Sommer hoppeln und entspannt über die Wiese schnurpseln kann.

Du hast Lust zu helfen und an einem oder gar mehreren Terminen Zeit, dann melde dich gerne bei uns und schreibe uns, welche Termine bei dir gehen würden. Das geht per Mail an info@webertal-alpakas.de oder per WhatsApp bzw. Signal an die 0179 460 67 58. Gerne auch, wenn du noch Fragen hast.

(Wir werden nicht an allen Tagen scheren und schauen, wie wir Teams zusammen bekommen. Solltest du also an vielen Tagen können, dann gib die gerne an und sag uns, wie viele Tage du bereit wärst, mit dabei zu sein und welche Tage ggf. deine Favoriten wären. Dann jonglieren wir die Teams entsprechend zusammen.)

Sobald wir absehen können, wie wir die Teams für die einzelnen Tage zusammenstellen können, melden wir uns bei dir! Das wird je nach Termin so Mitte bzw. Ende April sein. Natürlich muss dann am Tag selbst auch immer noch das Wetter stimmen. Denn die Flauschs müssen für die Schur trocken sein und es sollte nach dem Scheren nicht noch mal einen Temperatursturz nach unten geben, sonst gibt’s womöglich einen Schnupfen oder eine Lungenentzündung.

So… und hier kommen die geplanten Termine – genaue Uhrzeiten folgen… auf jeden Fall am Nachmittag bis max. 19.30 Uhr

Samstag, 18. April 2026 ~ das Team steht ~ entfällt leider krankheitsbedingt

Freitag, 1. Mai 2026 ~ entfällt leider krankheitsbedingt
Samstag, 2. Mai 2026 ~ entfällt leider krankheitsbedingt
Sonntag, 3. Mai 2026 ~ entfällt leider krankheitsbedingt

Samstag, 9. Mai 2026 ~ noch sehr wackelig, ob wir an diesem Wochenende starten können
Sonntag, 10. Mai 2026

Freitag, 22. Mai 2026
Samstag, 23. Mai 2026
Pfingstsonntag, 24. Mai 2026
Pfingstmontag, 25. Mai 2026

Freitag, 29. Mai 2026
Samstag, 30. Mai 2026
Sonntag, 31. Mai 2026

Freitag, 5. Juni 2026
Samstag, 6. Juni 2026
Sonntag, 7. Juni 2026

Zusatztermine 2026:
Freitag, 12. Juni 2026
Samstag, 13. Juni 2026
Sonntag, 14. Juni 2026

Freitag, 19. Juni 2026
Samstag, 20. Juni 2026
Sonntag, 21. Juni 2026

Uffz! 10 Jahre! 10 Jahre Alpaka-Blog. Von der (fast) ersten Minute unseres Projekts bis heute.

Mal mehr und mal weniger ausführlich haben wir euch hier jetzt schon seit 10 Jahren mitgenommen. Zwischenzeitlich hat der Alpaki-Espresso mehr Infos verbreitet als der Blog, aber im großen und ganzen konnte und kann man sich hier doch einen ganz guten Eindruck davon machen, was uns so ausmacht. Und man kann kieken, wie wir uns entwickelten und auch ob wir uns treu geblieben sind.

Der Alpaki-Espresso schickt mittlerweile allwöchentlich eine Zusammenfassung, was hier der Blog verbreitet und ist nicht mehr ganz so exklusiv. Aber ich denke, das ist okay und er erinnert die ein oder den anderen dran, mal wieder hier vorbei zu schauen und zu lesen.

Und wer jetzt ganz vom Anfang anfangen mag, klickt oben oder HIER einfach auf den Link und versinkt in 10 Jahren Webertal-Alpakas-Blog. Viel Spaß dabei.

Allen, die hier schon länger mitlesen und uns wohlwissentlich schon seit 10 Jahren (oder eben auch kürzer) ganz treu die Treue halten: Ein ganz dickes Dankeschön! Ich denk an euch, wenn ich hier tippe und es ist schön euch da draußen (und mitunter auch ganz nah bei den Flauschs) zu wissen.

Schauen wir mal, was die Zeit noch alles für uns und somit auch für euch bereit hält!
Wir schicken mal eine ganz dicke Umarmung raus!

Die Woche ist wuselig und grün.

Was ist das für ein schönes Sonnenwetter (auch wenn’s ganz schön kalt ist) und wie wird gerade alles herrlich grün. Die Flauschs freut’s extrem und seit Dienstag die Stuten noch sehr viel mehr. Denn die dürfen auch endlich raus und sich am Gras erfreuen. Und am Bach.
Da haben die doch tatsächlich gleich mal sofort die Badesaison eröffnet. Bei der Kälte. Verrückten Hühner. Hoffen wir mal, dass da jetzt nicht noch’ne Blasenentzündung mit rumkommt.

Für die Miniwuffs Gladys und Glinda war’s die Woche auch schon sehr aufregend. Sie durften Robbi besuchen und sich mit den Hengsten bekannt machen. Bei der Gelegenheit lernte man auch gleich noch die Nachbarn Ekko und Nisha kennen. Zumindest am Zaun war mal freudiges Beschnüffeln angesagt. Da die zwei kleinen Mäuse äh Herdenschutzhunde aber auch super mit den Stuten auf den Wiesen unterwegs waren, hieß es dann die kommenden Tage aber doch eher ab mit den Stuten auf die Wiese… bzw. schön faul im Stall abhängen. So hat dieser Meilenstein dann auch ganz wundervoll geklappt.

Gestern Abend ging’s wieder mit Eva und den Hengsten zum Indian Balance auf die Wiese raus. Auch wenn die Temperaturen noch ganz schön knackig waren, war die Abendsonne uns sehr hold und verbreitete wieder wunderflauschige Stimmung. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Termin in zwei Wochen und wer mag, kann sich gerne noch direkt über die Flauschbox mit anmelden.

Wuselig ging’s dann eher hinter den Kulissen zu. Wir brüten gerade viele Ideen aus und haben die Woche davon auch einiges schon angeschupst. Mal kieken was alles so wird. Wenn ich’s vor lauter Hibbeligkeit gar nicht aushalten kann, dann tröte ich da drüber im Fediverse immer mal wieder was raus.

Ein großes Projekt, was es in der kommenden Woche dann hoffentlich auch endlich in die Freiheit schaffen wird, ist die Überarbeitung unser Patenschaften. Wir werden da ein bisschen was verändern und es bleibt natürlich trotzdem alles flauschig. Wer aber noch unbedingt eine Wander- sprich Premiumpatenschaft haben mag, sollte sich ganz zeitnah entscheiden… denn die wird es dann nicht mehr geben. Hier wird noch ein bisschen gefeilt und dann verraten wir alles.

Und sonst sind wir mitten in den letzten Vorbereitungen für den Frühling auf Finkenrech. Die Kisten sind schon gepackt und morgen geht’s zum Aufbau. Auch wenn die Flauschs ja daheim bleiben, freuen wir uns dennoch auf die frühlingshafte Atmosphäre mit ganz vielen lieben Besuchern.

Der Abschluss der vergangenen sehr ereignisreichen Woche war übrigens sehr grandios! War das eine wundervolle Lesung mit Gaea Schoeters und ihrer Übersetzerin Lisa Mensing. Wer die Gelegenheit bekommt, diese zwei wunderbaren und sehr klugen Frauen mal live zu erleben… geht da hin. Und wer nicht… lest ihre Bücher! Und nun muss ich wohl Martin fast dankbar sein, dass er sich seine Hand gebrochen hat… denn eigentlich wollten wir ja an diesem Samstag den Auftakt in die diesjährige Schersaison abhalten. Wobei wir uns nicht ganz sicher sind, ob wir’s auch wirklich getan hätten, denn es soll die kommenden Nächte tatsächlich noch mal unter Null gehen. Wir werden es nie erfahren, wie es gewesen wäre. So war es aber auch sehr schön!

A propos Hand… der Gips ist runter. Seit Freitag geht Martin nun ganz vorsichtig mit seiner ungegipsten Hand um. Denn wirklich heil ist es da noch nicht und die Muskeln möchten gerne wieder aufgebaut werden. So kieken wir mal, wann wir wirklich in die Schersaison starten können. Damit die Hand sich auch wirklich weiter erholen kann, werden wir auf jeden Fall am kommenden Wochenende ganz sachte beim Frühling auf Finkenrech mit dabei sein. Nämlich ohne Alpakas, die sonst immer von Martin gebracht und betreut werden. Aber all der andere Flausch wird an der gewohnten Stelle mit dabei sein. Wer also noch ein paar Socken, Seifen, Tassen, Taschen, Sommertücher oder Dünger benötigt, wird fündig werden. Ich hoffe, wir sehen uns!

Und nun drücken wir mal die Daumen, dass das mit dem Heilen wird, denn Kamilla scheint schon recht sehnsüchtig auf ihren Friseurtermin zu warten…

Flupp. Woche rum. Die hatte es ganz schön in sich und war sehr schön.

Wir waren (noch letzte Woche) gemeinsam mit ca. 500 anderen lieben Menschen auf der Prüf-Demo in Saarbrücken prüfen und sind jetzt schon ganz traurig, dass wir vermutlich am 9. Mai nicht mit dabei sein können, weil da ein paar unserer Flauschs geschoren werden sollten – sofern Martins Hand da schon wieder voll einsatzfähig ist.

Den Sonntag verbrachten wir dann alpakatrainierend im Stall oder auf den Wanderwegen. Unsere vier Damen Cara, Eritaya, Fayola & Felisa machen mehr oder weniger Fortschritte… und später platzte bei Emerick der Laufknoten. Da freuen wir uns. Der kleine Charmeur kiekt sich ja schon seit Wochen in die Herzen unserer Spaziergäste. Jetzt gilt’s bei ihm mal noch Routine reinzubekommen.

Ab Montag starteten wir quasi ins Ferienprogramm. Wir hatten eine wunderflauschige Kooperation mit der Nachmittagsbetreuung einer Schule und hatten für unsere Verhältnisse ganz schön viele liebe kleine Flauschfreundinnen und -freunde auf dem Hof. Wir wurden mit Fragen gelöchert und die Flauschs eroberten kleine Kinderherzen und zauberten Freude in die Gesichter.

Und während wir Kinder bespaßten und dabei auch schauten, dass es allen Flauschs gut geht, gab’s auch noch zwei Termine der Zukunftswerkstatt vom VDM („Verein zur Förderung der Dorfentwicklung Mainzweiler“), zu denen es uns zog. Damit waren wir also auch gut bespaßt die Woche und freuen uns heute auf einen hoffentlich entspannten Abschluss beim Auftakt des erLESEN!-Festivals in Saarbrücken. (Alle Lese-Fans aus dem Saarland kieken da gerne mal ins Programm… da gibt’s noch bis Ende April echt viele tolle Veranstaltungen – organisiert vom lokalen Buchhandel im ganzen Bundesland.)

Für die Flauschs gab’s diese Woche aber auch einiges zu erleben… also so fern der kleinen Flauschfreundinnen und -freunde. Die Herren durften nämlich endlich alle raus auf die Wiese… Die großen ja schon mit Ostern. Die Teeniebande dann also auch mit Edi und die ganz ganz kleinen zusammen mit Ghillie schließlich auch. Wobei für letztere das raus auf die Wiese dürfen eine ganz schön große Herausforderung war.

Das skeptische Hinterherstapfen hinter Ekko ist übrigens schon die fortgeschrittene Variante… am ersten Tag war es fast unmöglich da zwischen diesen zwei Zelten durchzulaufen. Lag aber vielleicht auch daran, dass es bei den großen Hengsten über den Zaun viel zu viel zu bestaunen gab und das Heu in der Raufe auch ganz schmackhaft war. Mittlerweile haben sie aber, glaube ich, die Vorzüge des Grases zu schätzen gelernt und sind fleißig mit Ringo draußen unterwegs.

Da huschelt die Zeit wieder dahin. Wir hoffen, ihr habt alle erfolgreich Ostern verlebt – gemütlich oder aufregend. Das Wetter war ja durchwachsen. Die Flauschs hatten eine wunderflauschige Oster-Hofzeit und die Hengsties durften das erste Mal in diesem Jahr auf die grüne Wiese. Das haben sie aber auch anständig genossen, haben um sich herunm alles vergessen und viel gefressen.

Am Mittwoch stand schließlich bei allerherrlichstem Frühlingswetter der Auftakt zur diesjährigen Indian Balance Saison an. Das war gemütlich. Die Sonne strahlte, die Flauschs futterten fleißig und gemeinsam mit Eva machten wir unsere Übungen und entspannten in den Abend. Für die Premiere hatten wir tatsächlich auch noch zwei ganz besondere Gäste: Die zwei Herdenschützer Robbi und Badina begleiteten unsere Stunde. Das aber in der Tat auch nur, weil all unsere Gäste die zwei schon gut kannten und mit ihrer Kuschelmonströsität umzugehen wussten bzw. wussten, dass ihnen außer einem Kuschelanfall nichts passieren konnte. Die nächsten Stunden werden die zwei sich dann wieder ihrer Arbeit widmen und während der Indian Balance Zeit über Nachbarwiesen streifen.

Wer mag kann sich direkt über die Flauschbox zu unseren nächsten Terminen noch anmelden und sowohl Übungen als auch Natur genießen.

Dunja war die Woche noch der Meinung, dass man das ja auch mal mit dem Krankenschein ausprobieren könnte und zog sich eine Drüsenentzündung zu (mal so in Laienworten formuliert). Eine Talgdrüse auf ihrem Rücken war der Meinung sich öffnen zu müssen und dann schmadderte es, was das Zeug hielt. Nun spülen wir also und es wird schon wieder weniger. Dachte sie sich wohl, was Frodo kann, kann ich viel besser. Wir hätten’s nicht gebraucht, aber uns fragt ja niemand.

Nun heilt sie also vor sich hin, während unser Mini-Nachwuchs vom vergangenen Jahr den großen Auszug angegangen ist. Dazu mussten vorher aber noch die ganz normalen Minis umziehen. Die zog es nun wieder in ihr Sommerdomizil und die ganz kleinen kamen weit weg von den Mamas in deren Winterdomizil und leben sich dort jetzt ganz gut ein. Der kleine Haufen arangiert sich mit Ringo und Ringo gibt sich seiner Nachwuchserzieherrolle hin. Mal mehr und mal weniger enthusiastisch. Denn wenn da so ein paar kleine Würmer am Hintern kleben, dann kann das durchaus schon mal anstrengend sein. Im Großen und Ganzen nimmt er’s aber mit stoischer Gelassenheit hin. Schließlich lässt sich’s mit den ganz kleinen ja auch ganz puschelig schnurpseln.

Und dann war’s hier schon wieder ruhig. Dieses Jahr will aber auch wirklich noch mal so richtig zeigen, wie viel Drama in ein Jahr reinpassen kann. Ächz.

Wer uns in die Signal-Gruppe gefolgt ist, weiß es… Martin und der Stallpfosten haben ausknobeln wollen, wer der Stärkere ist. Martin hätte auch einfach mich vorher fragen können… aber nein, er wollte es selber wissen. Das Match hatte ganz klar der Stallpfosten gewonnen und Martins Hand hatte verloren. Das war das eine Mal, auf das wir hätten verzichten können. Gnarf. Ich stand gerade beim Frühlingserwachen bei Dörrenbächers als mich Martins Anruf ereilte, dass er sich an diesem Tag echt wüst die Hand eingeschlagen hatte. Ein paar Stunden später hat er sich dann doch auf den Weg ins Krankenhaus gemacht und das Röntgenbild zeigte: Hand kaputt.

Sechs Wochen mindestens außer Gefecht gesetzt… mit einem blöden Bruch über dem Gelenk des kleinen Fingers. Rechts natürlich. So war dann der Stand der Dinge am Freitagabend. Wobei wir da noch nicht wussten, wie sehr die Ärzte mit dem Bruch hadern würden und wie oft sie nachschauen werden würden, ob sie nun operieren müssen oder nicht.

Dank sehr lieber Hilfsunterstützung am Samstag im Stall und am Abend beim Abbauen bei Dörrenbächers haben wir das Wochenende dann irgendwie über die Runden gebracht und dann ging’s los in die erste Woche mit defekter Hand – und kaputter Seele. Mich hat der Unfall vermutlich sogar sehr viel mehr aus der Bahn geworfen als Martin. All die Erinnerungen an Bandscheibenvorfall sowie Corona inkl. aller Nachwirkungen und was es sonst noch so gab die vergangenen Jahre zogen mir mal so richtig schön den imaginären Teppich unter den Füßen weg. Martin nahms sportlich und trainiert nun fleißig die linke Hand.

Mittlerweile haben wir uns eingelebt in der Situation und haben den Kampf mit der Bürokratie aufgenommen. Denn eigentlich steht dem Nebenerwerbslandwirt in so einem Fall im Rahmen der Sozialversicherung eine Betriebshilfe zu – mit diversen Wenn’s und Dann’s und Aber’s in vielfältigen Richtungen… schon allein ganz spontan eine Hilfe zu finden. Denn stellen konnte man uns keine. Kein Personal in unserer Ecke des Bundeslandes. Wenn wir selber jemanden finden würden, „kein Problem“ – sofern man kein Problem mit Formularen, Paragraphen und Klauseln hat… Aber wir blieben tapfer. Wir fanden jemanden und nachdem wir uns durch diverse Anmeldemöglichkeiten gekämpft hatten, haben wir nun hoffentlich einen Weg gefunden, wie alles ganz hieb- und stichfest ist und nun warten wir noch auf die Genehmigung. Aber bis dahin haben wir jetzt einfach Hilfe und Unterstützung und können endlich auch mal wieder ein Stück weit aufatmen, liegen gebliebenes aufarbeiten, den Kopf wieder zurechtrücken und die Konsequenzen, die so ein kleiner Stoß gegen einen Pfosten mit sich bringen, absehen und organisieren. So Dinge wie, später als geplant in die Schersaison starten oder nicht mit den Flauschs auf Finkenrech dabei sein… Das ruckeln wir dann hoffentlich alles ab nächster Woche wieder in die richtigen Richtungen.

So und zwischendurch… zwischendurch hatte der Kater noch’ne dicke Backe. Herje, der hat uns vielleicht einen Schreck eingejagt. War aber alles halb so dramatisch. Es war ein Abszess, der noch nicht aufgegangen war und dank tierärztlichem und vermutlich rechtzeitigem Antibiotika hat sich’s dann auch ohne Aufplatzen wieder zurück gebildet. Jetzt läuft er halt nur mit rasierter Backe rum, weil das der Tierarzt gleich noch gemacht hatte…

Frodo mit dicker Backe… in Echt sah’s noch sehr viel dramatischer aus…

Bei den anderen Tieren blieb’s dann bloß gut ganz normal und endlich mal etwas ruhig. Reicht ja nun eigentlich auch wirklich ausführlich.

Und die nächsten Einnahmen gehen an…. Trommelwirbel… die Ersatzteile für Mulchi uuuuund den Tiearzt bzw. sein Labor. Gnarf.

Nachdem wir mit fleißiger und lieber Hilfe die vergangenen Tage bzw. Wochen schon viel an den Rändern unseres Geländes wieder in den frühlingshaften Schuss brachten, wollte Martin heute noch fix mit Mulchi den letzten Feinschliff angehen und schon meinte die Mulchraupe. Nö. Ich brauch jetzt erst einmal eine neue Sicherung und vielleicht auch die ein oder andere Steckverbindung. Yeah!

Es ging nix mehr vor und zurück und so brachte denn Radi die Mulchraupe wieder heim. Ein Hoch auf den Radlader (der bei Gelegenheit und in gar nicht allzuferner Zukunft auch gerne mal wieder einen Schluck – also einen größeren – neues Öl sehen wollen würde. Das steht also auch noch an. Soll er aber auch haben! Auf dass er weiterhin zuverlässig für solche Aktionen bereit steht.)

Soviel zu den spontanen Ereignissen des Tages. Geplant kam dann noch der Tierarzt unseres Vertrauens und schnappte sich ein bisschen von Ikarus‘ Blut, das nun im Labor durchgecheckt wird, ob wir uns zurecht um ihn sorgen oder er grad einfach nur so blasse Schleimhäute hat, weil ein langer komischer Winter und man deswegen auch einfach mal ein bisschen doller im Stall abhängt. Wir befürchten blöde Mycoplasmen oder einen blöden Pieks einer Blauzunge übertragenden Gnitze. Beides nicht so dolle. Schauen wir also mal, was das Labor dazu sagt. Nächste Woche gibt’s auch noch mal eine Kotuntersuchung und dann haben wir ihm aber das volle Rundumpaket verabreicht.

Joar. Und so freuen wir uns (wie ja immer) über alle Bestellungen, die eintrudeln, alle Patenschaftsanfragen und natürlich auch Begegnungsbuchungen zur Alpaka-Zeit, Feierabendtour, Hofzeit oder Indian Balance.

So… und nun aber noch was schönes zum Schluss: Pike hat sich echt super eingelebt und wirkt mittlerweile als würde er schon eeeeewig bei uns wohnen. Mit Eliano steht er zwar ab und zu nach wie vor auf Kriegsfuß, aber in so einer großen Männer-WG bleibt das ein oder andere Gerangel ja nicht aus. Die zwei bekommen das ganz gut schnell wieder geregelt.

Pike ist übrigens auch ein Primakandidat für ein Patenalpaka. Nur mal so… und weil er sich beim Laufen am Halfter gar nicht so ungeschickt anstellt, kann es sein, dass er demnächst auch ein Teil der Wanderbande werden wird. Aber da lassen wir ihm mal noch ein wenig Zeit.

Jedes Jahr wieder finden sie sich auf unerklärliche Weise bei uns im Hochbeet ein. Die Bänderschneckchen. Und während ich ja bei den Nacktschnecken ganz automatisch das Gesicht verziehe, sorgen die hier erstmal für einen kleinen Freudenhüpfer. Keine Ahnung warum, aber die mag ich. Nur nicht im Hochbeet. Da werden die dann also mit sehr vielen Hüpfern und sehr viel Akribie rausgesammelt und vor der Gehegetür wieder ausgesetzt. Heute waren es 31 Stück. Da kommen die Tage sicher noch sehr viel mehr dazu. (Und falls jemand weiß, wie die da in das Hochbeet kommen, freue ich mich über Auflösung. Der Wind wird’s ja wohl nicht sein. Vielleicht überleben ja immer zwei ganz heimlich und produzieren dann fleißig Nachschub fürs neue Jahr? Hm. Oder sind’s gar Rennschnecken und geben sich die wildesten Wettkämpfe über Nacht um an den Hochbeetbeinen über die Ränder hochzuhuscheln.)

Es war auf jeden Fall auch ganz schön krabbelig und süß, wie die kleinen Minischneckis sich da auf meiner Hand bewegten.

Schwups, ist’s schon wieder Wochenende und der März schon wieder mittendrin. Wir ruckeln uns nach unserer Zerbröselung so langsam wieder ein und holen langsam liegen gebliebenes wieder auf. Wobei sich der ganz normale Alltag natürlich trotzdem ganz normal weiterdreht.

Die Flauschs genießen das schöne Wetter und vor allem die Mädels freuen sich, dass sie endlich wieder ihren Paddock wiederhaben. Zum einen, weil sie seit über einer Woche überhaupt und wieder rausdürfen und zum anderen, weil sie nun nach unserer Baumfällaktion von Anfang Februar (ist das auch schon wieder so lange her) auch endlich wieder Platz haben, weil so nach und nach der große Stamm samt großer und kleiner Äste aus dem Paddock geholt ist. Wobei sie vielleicht doch auch ein ganz klein bisschen ihren Tresen vermissen werden… Ich fand’s auf jeden Fall witzig, wie sie sich gemeinschaftlich dahinter und drumherum getroffen haben.

Martin übt sich fürs Wochenende dann mal in Lama. Er hat sich gestern auf den Weg nach Kaufbeuren gemacht um dort seinem vorletzten Schulungswochenende zum Linearen Beschreiber von Neuweltkameliden beizuwohnen. Das begleitete uns seit dem letzten Herbst ja auch immer wieder und so im Hintergrund. Nun ist er damit im Endspurt und dann gilt’s noch eine Prüfung zu bestehen.

Neben ganz viel Wissensinput stand heute für Martin auch noch eine Lamawanderung auf dem Programm. Ein spontanes Zwischenfazit: Wir sind einfach mal Alpakamenschen und unsere Flauschs können das auch ganz wunderflauschig mit dem entspannten Spazieren.

Machen die nun auch endlich wieder bei diesem Wetter. Roy weiß zwar noch nix von seinem Glück, aber morgen darf er und vielleicht Benvindo wieder raus in den Wald.

A propos und wo wir doch grad beim Spazieren sind: Heute gingen dann endlich die ersten Feierabendtourtermine online. Es kommen sicher noch einige dazu, aber diese hier sind schon mal fix. Wer mag, darf sich gerne direkt über die Online-Flauschbox anmelden.

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