Aus dem Leben eines Alpakis #8 – Von Futterneid und Herbstgenuss

Hach… so ein Alpaki-Leben ist schon ganz schön aufregend… Nun bin ich schon seit fast zwei Monaten hier und es ist nach wie vor spannend. Ach so… ich bin’s, Kamilla. Immer unter Strom. Immer ein wenig nervös. Sagen zumindest Martin und Corina und dann lachen’se immer, wenn ich mal wieder verpeilt durch die Gegend laufe.

Dabei bin ich mittlerweile aber schon’n bisschen ruhiger geworden, weil ich mich nämlich ganz schön gut hier eingelebt habe. Auch wenn ich mit Clarissa beim Futtern immer noch aneinander gerate. Naja und mit Maluni und Angel und Grace. Was stecken die aber auch immer ihren Kopf in MEINEN Futtertrog? Oder ist das am Ende der Trog für uns alle? Na… beim Futter hört die Freundschaft auf.
Sonst haben wir uns aber ganz gut zusammengerauft und genießen mitunter den Herbst in all seiner Pracht (oder auch Unpracht) gemeinsam auf der großen Wiese. Wenn die Sonne raus kommt, dann ist es echt himmlisch hier.

Angel durfte letztens tatsächlich auch mal die Gegend erkunden. Zusammen mit Rika, Corina und Martin hat’se sich aus dem Gehege verabschiedet und war eine Weile nicht gesehen. Puh. Das war vielleicht aufregend. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal ohne Angel war. Als’se wiederkam, hat’se ganz verliebt erzählt, wie kuschlig das mit Martin war, der mit ihr über die Wiese gelaufen ist. Auch wenn ihr der Ausflug nicht ganz geheuer war. Aber musste’se deswegen gleich mit Martin rumknutschen? Was da wohl Corina dazu gesagt hat? Naja… seit dem bin ich immer ganz lieb zu Corina, wenn’se mir mal wieder den Futtereimer nicht hin hält und schnupper an ihrer Mütze aus Edi, Casi und Roy, die sie jetzt immer trägt. Was das allerdings soll, dass sie auch den anderen den Futtereimer hin hält, das versteh‘ ich nicht so richtig. Wenn ich aber am Morgen und am Abend immer ganz schnell in den Paddock gelaufen komme, dann darf ich als erstes den Kopf in den Eimer stecken und von unserem Mineralfutter futtern.

Hier gibt’s noch ein paar Fotos von uns bzw. vom Herbst…

Ich muss jetzt mal wieder schauen, ob’s da draußen noch was zu futtern gibt. Nicht, dass mir Rika alle Eicheln wegschnabbert!

Vielleicht bis bald mal wieder,
eure Kamilla

Aus dem Leben eines Alpakis #7 – Da sind wa!

Hallo liebe Alpaki-Freunde!

Da bin ich nun… zusammen mit Kamilla! Wer ich bin? Ich bin Heaven’s Angel. Ihr dürft mich gerne auch Angel nennen. Aber niemals nicht auf gar keinen Fall Angie!!1elf Ich bin nämlich ein entscheidungsfreudiges Alpaki! Wenn mir jemand oder etwas nicht passt, dann weiß ich ganz genau, was ich zu tun habe! Da fackel ich nicht lange und muss auch nicht groß überlegen. Das habe ich heute – als ich gemeinsam mit Kamilla beim Rest des Webertal-Alpakas-Clan angekommen bin – auch gleich unter Beweis gestellt! Denn Kamilla und ich, wir machen den Webertal-Alpakas-Clan nun für dieses Jahr vollständig.

Martin und Corina machten sich nämlich am Wochenende auf den Weg ins wunderschöne Taubertal – nach Rothenburg ob der Tauber zu den Taubertal-Alpakas. Dort wartete ich schon mit Kamilla, dass wir endlich abgeholt werden. Denn das wir uns eines schönen Tages (wir hatte uns das wettertechnisch ja ein bisschen anders vorgestellt… nicht mit so viel Regen) auf den Weg zu den beiden machen würden, das stand schon sehr viel früher fest. Allerdings hatte ich es nach einem Kaiserschnitt im vergangenen Jahr nicht geschafft, gleich wieder schwanger zu werden und so beschlossen Martin, Corina und Ilona, dass ich den Sommer noch im Taubertal verbringen durfte. Und weil Kamilla dann auch gleich mal noch ihre erste Deckung erhalten sollte, durfte sie mit mir den Sommer im Taubertal verbringen. Nun ja… der Sommer war leider sehr (sehr, sehr…) trocken und heiß im Taubertal… und ob Kamilla und ich die Sache mit dem Schwanger werden hinbekommen haben, das wissen wir selber noch nicht so genau. Martin und Corina fanden aber, dass es jetzt an der Zeit war, zu ihnen zu kommen und die anderen Mädels kennen zu lernen.  Und so hieß es Abschied nehmen von Ilona und den anderen Alpaki-Mädels. Was gar nicht so einfach war. Kamilla hat sich ganz schön gesträubt… und ich… na, ich wollte mich am Anfang auch nicht so recht fangen lassen. So im Nachhinein betrachtet, war das vielleicht gar nicht so unclever. Die Fahrt war ganz schön holprig. Also diese A7 weg vom Taubertal… uiuiuiui… sehr grenzwertig. Und dann… also als wir in Mainzweiler ankamen, da hat’s vielleicht geschüttet. Das kannten Kamilla und ich ja gar nicht mehr. Wie gesagt, der Sommer in Rothenburg war sehr, sehr, sehr trocken!

Nun kamen wir also an in Mainzweiler… bei strömenden Regen und mit’ner Riesenpfütze vor dem Gehege, in das wir ziehen sollten – wo wir Alpakis ja Wasserlachen so sehr mögen…  (also nicht so). Aber Martin und Corina wussten sofort, wie sie uns austricken konnten. Verflixt. Und dann standen wir mittendrin in unserem neuen Zuhause und fanden es irgendwie befremdlich, aber auch schön. Weil nass kannten wir nicht mehr und begrüßt wurden wir sehr neugierig. Die anderen Mädels haben ganz schön dolle rumgeschnuppert an uns. Hätte ich aber umgekehrt vermutlich auch gemacht.

Und dann haben wir uns ersteinmal umgeschaut und ich glaube, hier könnt’s schön werden. Clarissa ist mir gegenüber noch’n bissel skeptisch, weil ich ihr farblich so ähnlich sehe und ihre kleine Chari, die muss jetzt immer zwei mal überlegen, ob’se nun beim richtigen Alpaki versucht zu saufen. Aber wie da oben geschrieben… ich weiß schon ganz genau, was ich zu tun habe, wenn mir was nicht passt und zumindest bei meiner ersten abendlichen Futterrunde im neuen Zuhause hat das Clarissa dann auch gleich eingesehen, dass sie mir was vom Futter abgeben muss! Martin hat da aber auch gut aufgepasst. Der kennt da scheinbar seine Pappenheimer.

Ich freue mich schon auf viele schöne Tage hier im Saarland!
Es grüßt ganz lieb,
Heaven’s Angel!

Aus dem Leben eines Alpaki #6 – Alles muss man selber machen…

Huhu ihr! Ich bin’s mal wieder… der Edi!

Wusstet ihr, dass ich am Sonntag Geburtstag hatte? Nö?! Ja, wie auch, wenn unsere Menschen nur noch kleine Alpakifohlen knipsen und zeigen… Alles muss man selber machen… jetzt auch noch zum Geburtstag gratulieren. Tssss.

Aber halt… so is nun eigentlich auch nicht. Die zwei hatten mir ja schon am Sonntag zum Geburtstag gratuliert. Aber eben nur so inoffiziell und ganz privat. Bei Roy war das irgendwie öffentlicher… naja und bei Rika sowieso. Dabei bin ich doch mindestens genauso schnuffig wie Rika – wenn nicht noch schnuffiger. *schmoll*

Wie auch immer… ich finde, wir Jungs sind gerade sehr unterpräsentiert hier. Dabei sind wir doch auch ganz ansehnlich… und die coolste Wanderbande ever. Und deswegen hab ich heute morgen mal’n bissel bei Corina gejammert und die hat dann Martin beauftragt endlich mal wieder ein paar Fotos von uns zu machen… und das hat er dann auch gemacht:

Ich finde ja, ich mach ganz schön was her… für meine drei Jahre, die ich nun schon auf dieser Welt weile… und ich habe meinen zweiten Geburtstag, den ich nun schon bei Corina und Martin feiere, sehr genossen. Das Wetter war aber auch toll! Auch wenn mich der Umzug anfangs doch ein klein bissel überfordert hat – das war aber auch aufregend – find ich’s ganz schön schön hier im Saarland!
Sehr cool sind die vielen Besucher, die wir hier haben. Die sind immer so entzückt von mir (jaaaa… und von den kleinen Fohlen… ich weiß *stöhn*) und freu’n sich, wenn ich mal wieder’n bissel rumblödel und meinem Spitznamen Wendehals alle Ehren mache. Gnihi!
Ich hoffe, wir bleiben hier ein Weilchen. Weil hier ist’s schön und wir haben viel Platz und suuuuperhübsche Mädels direkt vor der Nase. Pssst… sagt’s Clarissa nicht weiter… ich finde ja, sie ist die schönste von allen!

Soooo… und bevor ich jetzt hier zuuuuu sentimental werde, sag ich mal lieber Tschüß für heute!

Bis bald mal wieder,
euer Edi!

P.S.: Nächsten Montag hat übrigens Casi seinen dritten Geburtstag. Der freut sich bestimmt über Geburtstagskarten… Der is ja immer so’n bissel schüchtern.

Aus dem Leben eines Alpakis #5 – Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner!

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner…

Hallo! Ich bin’s nach ganz schön langer Zeit mal wieder… der Edi!

Man… es ist wirklich schon ganz schön lange her, dass ich das letzte Mal was erzählt habe… und dabei ist doch so viel passiert. Diesen Umzug muss ich ja immer noch verdauen. Unsere Menschen haben zwar immer mal wieder gesagt, wir würden bald umziehen… aber das glaubt doch keiner, dass die das dann auch machen… und dann noch so weit. Und dann noch dieser Ausflug in die Klinik. Das war auch so’ne Sache. Hab ich denen auch nicht geglaubt, dass die mich wirklich eine Woche lang mit Roy allein lassen. Ich ohne meinen Kumpel Casi. Aber eigentlich… war’s mit Roy auch schön. Auch wenn der Anlass jetzt nicht so schön war. Und während die das Auge von Roy noch mal aufgemacht haben, war ich dann ganz allein in unserer Box. Das war merkwürdig. Als Roy dann wiederkam, da war er ganz schön benommen und ich konnte gar nicht so rumblödeln, wie ich das ja eigentlich immer gern mache. Wir haben uns aber ganz gut verstanden und Roy hat mich auch gar nicht immer so böse angeguckt, wie er das manchmal gerne macht. Ich sach euch… da kann einem manchmal ganz schön anders werden… da seh ich dann immer zu, dass ich meinen Schwanz ganz schnell hochgestellt bekomme und dann is wieder gut. Aber in der Klinik, da war er nicht böse. Auch nicht, wenn ich mal an seinem schlimmen Auge geschaut habe, ob alles in Ordnung ist. Ja… aber eigentlich wollte ich ja was ganz anderes berichten…

Nachdem Roy und ich dann auch endlich im neuen Zuhause angekommen waren, haben uns unsere Menschen einfach nicht auf die große Wiese gelassen. Da kommen die uns was zu futtern bringen, wo doch vorm Zaun soooooooo viel Gras ist. Hm… okay… Roy hat ja die Theorie, dass Martin und Corina uns nicht rausgelassen haben, weil es ihm noch nicht so gut ging und der Arzt gesagt haben soll, dass er sich noch schonen soll. Dabei ging’s im gar nicht so schlecht. Rumspucken konnte er auf jeden Fall ganz schnell wieder. Calypso meinte, wir dürften noch nicht raus, weil das Gras noch nicht so grün ist… dabei weiß doch jeder, dass hinterm Zaun das Gras IMMER grüner ist als vorm Zaun. Casi meinte, unsere Menschen hätten Angst, dass wir uns auf dem neuen Gelände verlaufen würden… Na, vielleicht hatte er da Recht… es ist wirklich ganz schön groß. Aber dann hätten die uns ja auch einfach mal ein kleineres Stück geben können. In Oberndorf haben sie uns ja auch immer was abgesteckt. Aber neeee… ham die die ganze Woche nach Roys und meiner Ankunft irgendwas hinterm Zaun gewuselt. Aber Zaun gebaut haben die nicht. Und dann… jetzt kommt noch so’ne Geschichte… dann waren da plötzlich neue Alpakas da. Rums… einfach so. Neee… das stimmt auch wieder nicht. Schon in Oberndorf haben Martin und Corina immer was von Mädels gefaselt. Aber wer glaubt denn, dass dann auch wirklich welche kommen. Von einem auf den anderen Tag waren da plötzlich vier Mädchen da. Drei große und ein kleines. Die zogen da ein, wo Martin und Corina die ganze Zeit was gebastelt haben. Da haben wa erstmal komisch geguckt. Calypso war gar nicht mehr vom Zaun wegzubekommen. So blieb dann auf jeden Fall mehr feines Öhmd für mich zum schnabbulieren übrig.

Und dann… dann ging bei uns auf der Geländeseite etwas vor sich… ich hab mir da dann gleich mal ganz nah am Zaun einen Platz gesucht, und ganz genau geschaut, was da losging…

Recht schnell waren Casi und ich uns einig… das könnte ein Zaun werden! Die Sehnsucht nach frischem Grün könnte also bald ein Ende haben. Und tatsächlich… am vergangenen Sonntag war es dann endlich soweit… wir konnten endlich wieder frisches Gras schnabbulieren. Juhuuu!

Das mit dem grünen Gras ist wirklich toll! Doof sind nur zwei Sachen: 1. Das Gras, das uns Martin und Corina eingezäunt haben, ist viel zu wenig!!! (Aber ich glaube, die arbeiten schon an mehr) 2. Wenn wir hinter unserem Stall auf der Wiese sind, dann sehen wir die Mädels gar nicht so richtig… deswegen müssen wir immer mal wieder nach vorne um zu kieken, was die machen.

Na. Dieses neue Zuhause ist schon ganz schön aufregend. Die Tage vergehen wie im Flug. Jetzt muss ich aber mal schauen, ob mir Roy, Calypso und Casi noch was Grünes übrig gelassen haben.
Bis bald mal wieder,
euer Edi!

Achtung: Wir sind leider nicht mit dabei…

Ursprünglich war ja mal geplant, dass wir, die Webertal-Alpakas, beim Oberndorfer Herbstfest mit dabei sind. Vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere, dass das im Neckarblick stand. Ursprünglich war das aber auch fürs letzte Wochenende geplant. Am kommenden Sonntag, dem 15.10.2017 sind unsere Menschen von langer Hand geplant unterwegs… naja und deswegen sind wir nun nicht auf dem Herbstfest zu sehen… Man könnte natürlich jederzeit bei uns im Webertal vorbeischauen… aber da kann man natürlich nicht vorher wissen, ob wir nicht gerade doch lieber im Stall dösen oder auf der hinteren Wiese nach den letzten Grashalmen Ausschau halten… Aber vorbeischauen kann man schon… denn vielleicht sind wir ja auch gerade auf der vorderen Wiese unterwegs oder kieken, was so in Zaunnähe noch wächst. 🙂

Aber auch ohne uns wird das Herbstfest sicher eine tolle Sache. Schaut mal vorbei… der HGV hat sich einiges einfallen lassen!

Das mal nur so zur Info.
Viele Grüße euer Edi!

Aus dem Leben eines Alpakis #4 – Mein Freund Mulchi!

Huhu! Ich bin’s, der Casi.

Edi meint, ich soll auch mal was schreiben. Martin auch. Puh! Ich find’s ja schon immer schön, dass der Edi da so mutig schreibt und ich mich zurückhalten kann. Aber dann hab ich mir doch mal überlegt, worüber ich wohl schreiben könnte… da fiel’s mir ganz schnell ein. Über meinen Freund Mulchi! Der is nämlich toll und voll lieb!

Normalerweise steht Mulchi ja vor unserem Gehege. Seit neuestem hat er auch ein eigenes Haus (Anmerkung der Menschen: einen eigenen Anhänger). Da steht er gar nicht mehr direkt neben unserem Stall und wir können ihn gar nicht mehr sehen. Manchmal ist Mulchi auch ganz weg. Als ob er mit seinem Haus wegfährt. Das ist bestimmt total aufregend… vielleicht dürfen wir ja irgendwann auch mal in sein Haus und mit ihm wegfahren. Wer weiß? Naja… ab und an, kommt Mulchi mit Martin zu uns ins Gehege und dann räumt der auf. All die Sachen, die wir beim Fressen „übersehen“ haben, die schnappt er sich und mulcht sie klein. Das ist echt lieb, weil zum einen schmeckt uns das so klein gemulcht dann doch noch und wir können über die Wiese schnabulieren und schauen, was uns Mulchi zurecht gelegt hat. Und das andere, das wir auch klein gemulcht noch nicht mögen, das kann dann in der Wiese verrotten und bringt tollen Nährstoff für unser Gras, damit’s viel schöner nachwachsen kann und wir dann viel leckerer futtern können. Ich schrieb ja schon: Mulchi ist toll und voll lieb!

Wenn Mulchi mit Martin zu uns ins Gehege kommt, dann müssen wir auch immer mal kieken, wie’s ihm geht und an ihm schnuppern. Der is ja nicht so bewollt wie wir und je nach dem… wenn’s ganz dolle warm ist, dann ist Mulchi auch warm und wenn’s kalt ist, dann ist Mulchi eben kalt. Kennen wir ja so nicht. Unser Fell hält uns mehr oder weniger immer auf gleicher Temperatur, weil’s entweder die Kälte raushält oder aber auch die Hitze fernhält. Eine tolle Eigenschaft von unserem Fell! Wenn’s aber soooooo richtig dolle warm ist, dann hilft das mit dem Fernhalten der Hitze auch nich so richtig. Dann schwitzen auch wir. Egal ob wir uns in den Schatten legen oder nicht. Aber so in der Sonne dösen ist trotzdem schön. Oh… jetzt komm ich vom Thema ab. Ha, und da hab ich mich noch gefragt, worüber ich schreiben soll…

Zurück zu Mulchi. Was ich nämlich eigentlich schreiben wollte und längst überfällig ist, weil darüber hat Martin auf der Internetseite von Mulchi schon vor Wochen eine kleine Bildergalerie zusammengestellt, ist, dass Mulchi uns letztens unsere Wege im Wald freigewurschtelt (äh… gemulcht) hat. Seit dem – naja ehrlich gesagt, lauf ich seit dem auch nicht unbedingt lieber durch den Wald, aber es ist doch sehr viel schöner und angenehmer, weil ich dann an viel mehr Stellen direkt neben meinem Laufmenschen laufen kann und dann sehe, wohin es geht. Hm… also wenn ich’s mir recht überlege, laufe ich seit dem doch viel lieber durch den Wald. Weil, wenn’s so eng ist unterwegs, muss ich immer mit dem Kopf hinter dem Rücken von meinem Laufmenschen hervorlugen. Das sieht zwar von vorne und hinten echt witzig aus, aber es strengt auch an… weil wir Alpakis, wir kieken ja nicht auf den Boden wenn wir laufen und wenn wir uns dann noch darauf konzentrieren müssen, an dem Menschen vorbei zu schauen, naja… da kann man manchmal schon mal stolpern. Aber ich komm schon wieder vom Thema ab. Mulchi hat also einige von unseren Wegen gemulcht und breiter gemacht. Da ist er einen ganzen Nachmittag mit Martin im Wald unterwegs gewesen. Erst hat Martin den Förster gefragt, ob der was dagegen hat, wenn Mulchi und Martin losziehen. Als der meinte, die beiden sollen mal zeigen, was sie können, haben sie’s einfach so gemacht. Der Martin ist eigentlich auch voll toll und voll lieb. Jetzt, wo ich hier so über ihn und Mulchi schreib‘.

Seit Mulchi die Wege für uns breiter gemacht hat, passiert’s auch viel öfter, dass Edi, Calypso, Roy und ich auch mal zu viert durch den Wald stapfen. Sonst sind wir ja meist zu zweit unterwegs. Letztens war z.B. eine Horde Mädels da. Das war toll! Am Anfang wollte ich ja nicht so… weil, ich bin ja’n bisschen schüchtern, aber dann war’s echt schön. Mit den Mädels und meinen Alpaka-Kumpels bin ich zur Ruine Waseneck hochgelaufen und da haben wir eine Pause gemacht und dann ging’s wieder zurück… und daaaaaa kamen wir an eine Stelle, die sonst immer total zugewachsen war (vorher gab’s auch schon ein paar Stellen, die immer enger waren) und dann war die plötzlich frei. Richtig schön zum Durchlaufen. Und da hatte der Martin der Corina erzählt, dass das Mulchi war. Naja… und da hab ich mich gefreut, weil’s eben schön zum Durchlaufen war. Calypso war, glaub ich, nicht so happy. Der mag’s ja schon eher, wenn’s’n bisschen strauchig zugeht. Aber ich fand’s toll! Einfach toll! 🙂

So. Jetzt geh ich aber mal wieder was futtern. Das ist ja schon ganz schön anstrengend so viel zu erzählen. Wobei ich natürlich noch viel mehr über meinen Freund Mulchi erzählen könnte. Der macht nämlich z.B. gerade den Neckar ganz schön. Aber das ist eine ganz andere Geschichte und die erzählt Martin auf Mulchis Seite und außerdem wollte ich was futtern gehen.

Vielleicht schreib ich ja bald mal wieder was.
Flauschige Grüße auf jeden Fall,
euer Casi!

Aus dem Leben eines Alpakis #3 – Die trau’n sich ja was!

Hallo, ich bin’s mal wieder… der Edi!

Mit unseren Menschen, da machen wa ganz schön was mit. Letzte Woche war’s gewesen. Bei allerschönstem Sonnenwetter… steh’n die zwei plötzlich in unserem Gehege… aber ganz merkwürdig… so in ganz schicken Sachen. Sonst ham’se immer so olle Sachen an, die irgendwie auch immer dreckig sind. Und so klobige Schuhe, wo man sich weh tut, wenn man denen „aus Versehen“ auf die Füße tritt. Oder die sind sportlich angezogen… dann heißt das in der Regel, dass wir zu tun haben und durch den Wald stapfen. Aber diesmal… diesmal war’n’se ganz schick! Corina hatte sogar was an, was keine Beine hatte. Verrückte Sache, sag ich euch! Und das verrückteste… die hatten (wie so oft) ihre Fotoapparatknipsdinger mit so’nem komischen langen Stehdings dabei und wollten gar nicht uns fotografieren. Die ham sich selber fotografiert! Das ging ja mal gar nicht. Calypso, Casi und ich haben dann beschlossen, dass wir uns hinter ihnen ganz einfach mal in Reihe in die Wiese packen und gaaaaanz süß aussehen. Das können wir ja!!1elf Was soll ich sagen… es hat geklappt… Sie haben wieder uns fotografiert 😀

Anschließend ham wa’se dann mal machen lassen, was’se machen wollten. Weil der Roy hat uns dann erzählt, dass die zwei geheiratet haben und jetzt beide den gleichen Nachnamen haben und das bei den Menschen wohl was ganz besonderes ist und immer alle Welt Fotos von den Sachen sehen will, die man an dem Tag angehabt hat. Und weil wa – clever wie wir nun mal sind – liegengeblieben sind, sind wir jetzt auch auf dem Foto zu sehen und alle können schauen, was wir an dem Tag angehabt haben… Gnihihi!

So… und nun wollt ihr bestimmt auch sehen, was die so fotografiert haben, oder?

Bis bald mal wieder,
euer Edi

Aus dem Leben eines Alpakis #2 – Und dann besetzen die einfach unsere Wiese…

Diese Menschen… macht die diese Hitze offensichtlich total dösköppig und lassen die hier einfach alles schleifen und berichten gar nix mehr über uns. Muss ich das halt mal wieder übernehmen…

Wenn nämlich so ganz warme Tage auf einen Sonntag fallen, dann klauen unsere Menschen uns doch tatsächlich einfach so ein Teil von unserer Wiese. Ham die jetzt schon zwei Mal getan. Kommen die einfach mit so einer riesengroßen Decke zu uns ins Gehege und hauen sich in den Schatten. Da futtert man sich nix ahnend durch den Garten und schwups liegen’se da. Klar, dass Roy, Calypso, Casi und ich da erst ma kieken müssen, was da nun wieder passiert. Während Calypso ganz schnell wieder in den Futtermodus übergeht, ist Roy noch ein bisschen skeptisch und schaut sich das genauer an. Da hat der sogar an Martins und Corinas Fuß rumgeschnuppert. Ich dann später auch… wenn der Roy das kann, dann kann ich das ja auch… obwohl, ich hätte das bestimmt auch gemacht, wenn Roy nich geschnuppert hätte… Ich bin ja schon’n bissel neugierig und muss immer gucken, was da um mich herum geschieht. Casi war dann auch noch schnuppern. Und irgendwann auch noch Calypso. Wir waren uns alle einig: So ein Fuß is nix für uns Alpakis… lieber Gras und Heu. Als unsere Menschen dann irgendwann nicht mehr nach uns gekiekt haben, in den Himmel stierten – na, vielleicht haben’se auch ein Nickerchen gemacht… hab ich beschlossen, dass ich mich ja auch dazupacken und gemütlich im Gras liegen kann. So schlimm ist’s eigentlich gar nich, wenn unsere Menschen sich bei uns wohlfühlen! Das Leben kann schon ganz schön schön sein…

So sieht das dann übrigens aus:

Bis bald mal wieder
euer Edi!

Ein fröhliches Osterfest!

Wir wünschen euch allen ein frohes Osterfest! Habt ein ganz wunderbar langes Wochenende mit lieben Menschen um euch herum und genießt die Tage! Wir haben ja auf jeden Fall zwei ganz liebe Menschen um uns! Wir hoffen mal, dass die auch ein bissel mit uns durch den Wald streifen 🙂 Wer noch spontan Lust hat… es gibt noch den ein oder anderen Osterwandertermin, der frei ist.*

Alles Liebe von den Webertal-Alpakis!

*Wer mag, melde sich einfach unter der 0176-820 45 396.

Aus dem Leben eines Alpakis

Unsere Menschen hat’s ganz schön erwischt. Man, das war ein Geschniefe, was die die letzten Tage hier bei uns abgeliefert haben. Aber… immerhin haben’se sich nicht nur im Bett verkrochen und uns nicht vergessen. Wir haben was zu futtern bekommen (Leckeris waren auch immer mit dabei) und gestern (das hätten’se sich aber auch sparen können) eine Wurmkur erhalten. Da stehste nix ahnend im Stall und schon haste so’ne komisch glibbrig-weiße Schlabberpaste im Maul. Börks. Das war nich lecker. Aber naja… ich glaub ja… das musste sein. Wir haben’s alle überstanden… und jetzt vermutlich auch wieder Ruhe vor solchen Eingriffen. 🙂 Roy war aber ganz schön stinkig. Der war ja bisher immer von Verarztungen verschont und hat’s den beiden noch bis zum Abend übel genommen, dass auch er mit einer weißen Schnute durch die Gegend tapsen musste. Gnihi… Der sah ganz schön witzig aus. Ich hatte ja’n bissel Glück, bei meinem hellen Fell, hat man das nicht so gesehen.

Heute war’s dann netter. Die zwei Menschen schnieften zwar immer noch ganz schön… aber sie kamen nicht noch mal mit der Schlabberpaste an. Dafür mit den Leinen. Das hieß wir würden laufen. Casi und ich sind davon ja noch nicht so überzeugt, aber eigentlich ist’s ganz schön raus zu kommen. Erst war Casi dran und lief gemeinsam mit Roy durch den Wald. In der zweiten Runde war dann ich dran. Roy und ich machten uns gemeinsam mit den zwei Schniefnasen auf den Weg. Wie gesagt, ich bin noch nicht so sehr davon überzeugt… also hab ich Martin, der am anderen Ende meiner Leine lief, ein bissel geärgert und bin ein bissel durch die Gegend gesprungen. Das kann ich besonders gut (sagt auch Martin immer wieder… nicht umsonst ist mein Spitzname Wendehals). Allerdings ließ der sich nicht so richtig ärgern und so tappelte ich dann irgendwann doch ganz entspannt mit ihm mit. Cool war… am Ende der Tour gab’s noch saftiges Grün an der Skihütte. Da konnte ich mir den Bauch voll schlagen. Denn so langsam ist dieses Heu und Öhmd doch’n bisschen langweilig.
Am Nachmittag durfte dann Calypso noch mit Roy auf Tour. Calypso war schon’n bisschen traurig als ich mit Roy zurück kam und er nicht los konnte. Aber dafür durfte er dann ganz lange mit Roy raus. Entweder laufen die zwei großen extreeeem langsam oder die laufen eine andere viel längere Runde. Vermutlich letzteres. Weil Calypso und Roy laufen eigentlich ganz gerne. Wenn die zwei unterwegs sind, haben Casi und ich dann immer den ganzen Stall und Außenbereich für uns alleine. Das ist schön. Da können wir uns ein bisschen ausbreiten und durch alle Futtertröge arbeiten. 🙂

Hier noch’n paar Fotos von heute für euch:

Ich werd dann mal schauen, ob draußen schon ein bisschen Gras rauskommt, das ich mit Casi noch abknabbern kann.

Bis bald euer Edi!