Logbuch #1.50
Hachz! Wir haben tolle Handelspartnerinnen und -partner! Das hat diese Woche einmal mehr gezeigt! Miteinander reden und sich auf Augenhöhe zu begegnen kann man ja schnell als Blabla abtun, aber hier funktioniert es wirklich gut und dann entsteht auch immer wieder schönes. Mit Sunna, dem Hersteller unserer wunderflauschigen Bettdecken, konnten wir diese Woche dank Bauchgefühl und Absprache einen lieben Kunden vor einer falsch bestellten Größe bewahren. Folke von den Seifenköchen hat uns dank lieber Nachfrage noch ganz schnell Nachschub unserer Shampoo Bars auf den Weg gebracht, damit wir am Sonntag auf dem Markt in Burgen auch ordentlich Flausch verbreiten können. Und Apu Kuntur, einer unserer Partner unseres Vertrauens, wenn es um Flauschigkeiten aus Peru geht, hatte ein Nachsehen als ich eine in diesem Jahr vorgelegte Deadline vollkommen verdaddelt hatte. Es geht also an dieser Stelle einfach mal noch ein dickes Dankeschön an alle raus!
Und dann trudelten noch die Kotprobenergebnisse der Minigang um Bosse ein. Während Bjarni, Benromach und Cusco sehr unauffällig unterwegs waren, hatte Bosse sich doch ein paar Parasiten eingefangen, die wir vorsorglich mal noch behandelten, weil sein Gewicht nicht ganz so ist, wie es sein sollte. Somit sind dann die vier für ihre größere Veränderung gewappnet. Sie werden nämlich umziehen. Also nicht nur hier von einem in ein anderes Gehege… neeee, so richtig. Bosse geht wieder heim zu den Alpakas am Auenwald und nimmt sich seine drei Kumpel mit. Das wird spannend.
Logbuch #1.49
Was für eine Woche! Mein Rücken macht uns ganz schön langsam und dabei passiert grad ganz schön viel.
Da hatten wir die Woche ein sehr informatives Gespräch mit einem unserer Lieferanten. Schauen wir mal, ob sich da im Laufe des Jahres noch eine tolle Kooperation entwickelt.
Dann haben wir endlich ein altes Weidezelt gegen ein neues ausgetauscht. Das war von Anfang an ein Provisorium, hielt bis zu Dunjas Ankunft aber ganz gut… Dunja hat sich an dem Zelt dann abgearbeitet. Uaaargh. Nun hoffen wir mal, dass Dunjas Zeltbekämpfungszeit vorüber ist und das neue Zelt ein bisschen hält. A propos Dunja… die testet gerade ihre Grenzen bei uns aus. Eieieiei.
Die Wunde unserer kleinen Diluna will nicht richtig heilen und deswegen war gestern der Tierarzt noch mal zum Begutachten da. Es heißt Geduld haben, mehr als wir gerade tun, können wir nicht tun. Das Mäuschen macht täglich lieb mit und dann werden wir das schon hinbekommen.
Und jipiiiieh! Wir haben das trockene Zeitfenster genau abgepasst und zumindest die Heuwiesen geschleppt bekommen. Heute Nacht hat’s da auch gleich reingeregnet. Wir hätten es also nicht auf heute schieben können. Richtig perfekt war die Zeit nicht, denn es gab schon noch nasse Stellen in der Wiese… aber viel später wäre dann wieder zu spät gewesen. Jetzt schauen wir mal, ob wir noch ein Zeitfenster finden um ggf. noch die Futterwiesen zu schleppen.
Heute war dann der erste Tag, an dem mein Rücken mich nicht hat ständig innehalten lassen. Die Hoffnung, dass die Sache mit dem unbeschwerten Sockenanziehen recht schnell klappen könnte, ist gewachsen. Man lernt so kleine Dinge plötzlich sehr zu schätzen. Wie auch immer war das dann heute der Tag der Tage um endlich auch mal wieder liegen gebliebenes aufzuarbeiten.
Und yeah! Für unseren Sonntagsmarkt in Burgen – ja, der ist auch noch – kamen heute noch mal ein paar wohlduftenden Seifen der Seifenköche aus dem Vogtland bei uns an. Ein dickes Dankeschön fürs superschnelle liefern. So ist dann auch das Lager der wohl flauschigsten Shampoo Bars wieder aufgefüllt.
Wer am Sonntag noch nix vor hat, kann uns ja in Burgen bei Bernkastel (Google-Link) zwischen 11 und 18 Uhr am Stand auf dem Bauern-, Handwerker- & Winzermarkt besuchen kommen.
Logbuch #1.48
Uffz! Und dann kam Rücken! Als ich am Donnerstag die letzten Kisten für unseren Stand während der Osterverkaufstage in der Gärtnerei Dörrenbächer einpackte, erwischte es mich plötzlich und ich stand von einem zum nächsten Moment mit mir bis dahin unbekannten Schmerzen im Rücken da. Was nun? Zähne zusammenbeißen und durch oder doch absagen. Wir entschieden uns für Zähne zusammenbeißen… und halfen mir mit Wärmepflastern, Schmerztabletten UND einem Notfalltermin bei der für uns weltbesten Physiotherapeutin. Sie knetete am Freitag was das Zeug hielt und sorgte dafür, dass meine Muskeln sich tatsächlich trotz zwei voller „Markttage“ allmählich wieder erholten. Mittlerweile geht’s langsam wieder, aber gut ist’s noch nicht. Kurz war uns aber schon mal sehr anders zumute und die Hoffnung, dass wir doch noch eine oder mehrere liebe Böbbelhilfe(n) finden, ist ein Stück größer geworden.
So überstanden wir also das Wochenende… und ich hatte trotz Schmerzen eine schöne Zeit in der Gärtnerei. Wuaaaah! So viele tolle Blumen und es gab frisch geschlüpfte Küken (schaut mal da bei YouTube). Sehr herzig. Außerdem gab es auch ganz liebe Kundinnen und Kunden, die sich mitunter so sehr freuten, dass wir nach den Verkaufstagen zum Advent nun auch zu Ostern da waren. Ein schönes Gefühl.
Nebenbei behandelten wir weiterhin Dilunas Schnittwunde und begannen mal noch Kotproben von unserer (gar nicht mehr) Minigang um Bosse (nämlich noch Bjarni, Benromach und Cusco) zu sammeln, damit diese morgen dann ins Labor kommen können.
Ooooooh und Jasmin von HerStory und ich haben einen Lesungstermin zu ihrem Buch „Nicht nur Heldinnen“ (erschienen im Herder Verlag) gefunden. Juhuuuu! Ihr wollt dabei sein? Dann notiert euch schon mal den 27. September (ja, wir wissen’s, es ist noch ein Weilchen hin, aber für April / Mai hat’s leider nicht mehr gereicht) und schreibt mir gerne eine Mail an info@webertal-alpakas.de, dass ich euch auf dem Laufenden halten soll, was die Tickets zur Lesung betrifft.
Logbuch #1.47
Hachz, was hatten wir heute eine wundervoll schöne spontane große Alpaka-Zeit. Im März wollten ja die Unter-der-Woche-Termine nicht so recht flutschen. Es wird aber auch immer noch zu früh dunkel und so zuverlässig ist das Wetter ja auch nicht. Gestern erhielten wir einen spontanen Anruf mit sehr viel Spannung, ob das denn stimmen würde, dass der Termin noch frei wäre und schwups hatten wir zwei Menschen glücklich gemacht. Dass das dann eine große Grinseveranstaltung werden würde, war nicht abzusehen. Das sind die Momente für die wir leben und für die wir in der Tat sehr gerne unsere sehr privaten Touren anbieten.
Nun soll das natürlich nicht heißen, dass wir sonst keine wundervoll schönen Begegnungen haben!! Es ist extremst selten, dass die Chemie so gar nicht stimmt und wir freuen uns auf jede Begegnung! Heute war’s einfach nur extrem überlaufend vor Glück, das uns da entgegenkam und im Endeffekt nicht nur unsere Gäste hat Grinsen lassen.
Logbuch #1.46
Neben der Versorgung von Dilunas Verletzung und natürlich auch der großen Sorge um sie stand gestern sehr viel Büro auf der ToDo-Liste. So langsam kommt Ordnung ins Anfragengewusel und ich hoffe, dass wir es auf Anfang nächster Woche endlich schaffen, die Apriltermine bekannt zu geben. Wir hängen natürlich auch nach wie vor in der Luft, weil wir nach wie vor noch keine Info haben, wann Martin nun endlich zur Reha darf. Gnarf! Was für den April aber schon steht (und am Sonntag auch schon ausgebucht ist), sind unsere in diesem Jahr das erste Mal angebotenen Osterspaziergänge. Wir freuen uns schon sehr… ich mich vor allem, wenn ich all die Osterüberraschungen verpacken darf, die wir eingeplant haben.
Derweil sind wir in den letzten Vorbereitungen fürs Wochenende. Denn da werden wir ja wieder mit einem Verkaufsstand in der Gärtnerei Dörrenbächer zu den Osterverkaufstagen dabei sein und freuen uns schon sehr! Auf das tolle Ambiente, das megasympathische Team und die lieben Kundinnen und Kunden. Oh… und auf den leckeren Kaffee.
Logbuch #1.45
Uff! Was für ein Montag! Da war mal wieder so eine kleine Winzigkeit, die nicht richtig aussah beim Flausch und verflixt, sie entpuppte sich als Verletzung. Unsere kleine Diluna hat sich am linken Vorderbein einen kleinen Schnitt zugezogen und einzig ein kleiner Wollfetzen war der Hinweis darauf. Sie humpelte nicht, benahm sich wie immer und war schnuffig wie immer. Mehr aus Routine schnappte ich mir Martin, um uns das Bein der kleinen Maus anzuschauen. Die Worte von Ilona, dass man sich das Alpaka anschaut, wenn auch nur eine Kleinigkeit anders ist, haben sich fest eingebrannt in unsere Köpfe… oft ist nix, aber manchmal eben doch.
Nun hoffen wir mal, dass das keine größere Baustelle wird und die kleine Wunde gut verheilt.
Das war ein ganz schöner Schreck und ließ mal wieder alle Pläne für den Tag umschupsen. Wir haben’s dann aber doch noch halbwegs pünktlich zum Regionalmarken-Partner-Treff geschafft, dass heute stattfand. Es war schön mal wieder alte Bekannte und neue mögliche Ideenpartner kennen zu lernen. Schauen wir mal, ob wir euch diesbezüglich demnächst mehr erzählen können.
Und dann haben wir mal wieder entdeckt, dass jemand unsere Momo geklaut hat und meint, sie dürfe man einfach so verwenden. Dabei wurde sie eigens für uns nach unseren Vorgaben von zwei lieben Künsterlinnen erstellt. Die zauberhafte Maria (hier geht’s zu Marias Instagram-Account) hat sie für uns gezeichnet und die wunderbare Mandy (hier geht’s zu Mandys Instagram-Account) schließlich zur Computerverwendung vektorisiert.
Ich bin in der Tat immer wieder bestürtzt, wie wenig sensibel wir nach all den Jahren mit den unendlichen Weiten des Internets nach wie vor für die Arbeit anderer Menschen und deren Wertschätzung sind. Gnarf. Ich hoffe, dass daraus keine Streitereien entstehen.
Logbuch #1.44
Was fliegt die Zeit gerade nur so dahin? Verrückt! Verrückt!
Ich habe heute viel im Büro rumgewuselt… unser Jahresrückblick 2022 (jaaa, und es ist schon März) ist nun komplett! Wir hatten soooo liebe Rückmeldungen. Schön, dass wir zwei davon noch mit einem Überraschungspaket erfreuen und vielleicht das ein oder andere Quieken herauskitzeln können. Dann ist auch noch der Flyer zu unserem Yoga-Event fertig. Tschakka. Ab sofort kann man sich den bei uns in der Flauschbox abholen. Nächste Woche nehmen wir ihn mit zu den Osterverkaufstagen bei der Gärtnerei Dörrenbächer. Klar liegt der auch bei Petra aus… und dann schauen wir mal, wo wir ihn noch verteilen.
Martin hat versucht seinen Nachcorona-Kopfmatsch bei kleineren Hofwuseleien auszublenden. Da haben nun unsere Narzissen und andere Blühpflanzen ein Zuhause gefunden. Oh… und an unseren Plänen für unsere Flauschboxerweiterung hat er auch ein wenig gewuselt.
Oh… und Benvindo hat seine erste Nacht und seinen ersten Tag sehr gut in der Wanderbande überstanden. Das wird also schön werden. Morgen gibt’s dann die nächste Umzugsaktion. Schauen wir mal, wie das so wird. Kleine Alpakis von den Mamas wegholen ist immer sehr emotional.
Logbuch #1.43
Juhuuuuu! Ringo hat weiter abgenommen! Und juhuuuuu! Ringo hat endlich mal sein Stroh gefuttert. Am Abend hat er aber auch schon wieder rumgemäkelt. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er es irgendwann doch noch richtig futtern mag.
So langsam ist es an der Zeit, dass unsere Fohlen bei den Mamas ausziehen. Dazu braucht’s aber ein wenig Vorbereitung und so ist unser großes Herdenumgestaltungsprojekt gestartet. Als erstes ist heute Benvindo in die Wanderbandengruppe umgezogen. Es hat ganz schön geruckelt, was ich so gar nicht gedacht hätte. Es scheint als hätte der scheinbar unscheinbare Kerl doch mehr Persönlichkeit als er uns immer zeigt. Vor allem die alten Herren zeigten sich sehr beeindruckt von ihm und er hat sich nicht alles gefallen lassen. Am Ende des Abends war Ruhe im Paddock. Schauen wir, dass das so bleibt. Als nächstes werden Bosse, Benromach, Bjarni und Cusco umziehen, denn für die vier steht in den kommenden Wochen auch noch eine größere Veränderung ins Haus. Dafür mussten wir das alte Minihengstzelt wieder in Schuss bringen und aufräumen. Auch daran können wir einen Haken packen. Yeah! Wenn wir dann alle Junghengste versorgt haben, können die Minis bei den Stuten ausziehen. Unser großes Experiment in diesem Jahr: Sie ziehen mit Casi und Caruso zusammen. Da sind wir gespannt, ob das klappt und passt. (Im Hinterkopf gibt’s aber auch schon Plan B, falls das doch nix wird).
Logbuch #1.42
Wat ist am Ende des Tages immer noch so viel ToDo-Liste übrig. Urrrrrgh! Im Moment ist’s echt fies – nein, eigentlich schön, weil es ist echt viel los. Denn ihr habt Lust unsere Flauschies kennenzulernen, wir bereiten gerade sehr viel schönes vor und versuchen ganz brav auch auf Auszeiten für uns zu achten.
Zwar keine wirkliche Auszeit, aber eine Inputzeit hatte sich Martin am Wochenende gegönnt. Sprich, er ist zur Jahreshauptversammlung des NWK-Vereins gefahren und hat dort viele liebe Menschen (wieder)getroffen sowie wieder viel neues rund ums Alpaka erfahren. Entsprechend voller Anregungen für unsere Flauschies vieles schöner zu machen ist er zurück gekommen. Nicht sonderlich förderlich, wenn die ToDo-Liste eh schon voll ist, aber was die Flauschies glücklich macht, macht natürlich auch uns glücklich.
Jaaaaa und in Anbetracht der vollen ToDo-Liste verweisen wir an dieser Stelle einfach noch mal ganz unauffällig auf unser Böbbelhilfengesuch. *hust* Hast du Lust Teil von unserem Abenteuer zu werden? Dann melde dich gerne.
A propos Auszeit: Am Montagabend habe ich mir eine kleine gegönnt und habe mir die Premierenlesung von Jasmin Lörchner zu ihrem Buch „Nicht nur Heldinnen“ angeschaut, die auch noch ganz zauberhaft von Nora Hespers moderiert wurde. Über beide bin ich drüben bei Mastodon/Fediverse gestolpert und freue mich seit dem sehr. Denn Jasmin Lörchner bespielt alle zwei Wochen den Podcast HerStory, den ich seit ein paar Wochen mit sehr viel Spannung lausche. – Warum ich das hier erzähle? Jasmin und ich schauen gerade, ob wir einen Lesungstermin finden und somit unserem Alpaka trifft Autorin-Abenteuer ein neues Kapitel hinzufügen können. Yeah!
Und dann haben wir da noch zwei andere schöne Neuigkeiten… Im April wird’s einen bzw. zwei Osterspaziergänge geben – hier kannst du als Logbuch-Stöberin bzw. -Stöberer schon mal lunschen. Und im Mai haben wir mit Petra Beenen von LebeYoga zwei Yogaveranstaltungen inmitten der Flauschies. Da kannst du auch hier schon mal schauen. Der Newsletter ist im Entstehen und flattert diese Woche noch raus.
Ganz schön viel los gerade…
Logbuch #1.41
Was war das Wasser gnädig mit uns.
Nach dem gestrigen Schneeeinfall mit anschließendem vielen Regen hatten wir ganz schön Bammel, was das Wasser mit den Wegen im Wald angestellt hat. Als ich am Donnerstagabend das Gehege verließ, war der Weg zu unseren Alpakas ins Gehege ein einziger See und das gleiche Bild erwarteten wir eigentlich auch am Morgen. Aber nix. Kein Wasser mehr auf dem Zugangsweg und auch kein Matsch. Der Boden schien alles ganz brav aufgenommen zu haben. Also war die Hoffnung groß, dass auch die Waldwege halbwegs glimpflich davon gekommen sind. So schnappte ich mir noch Robbi und lief unseren Lieblingswanderweg ab. Und juhuuu! Er sah schon sehr viel schlimmer aus und war begehbar. Wenn der Regen jetzt die kommenden Tage halbwegs nett zu uns ist, dann kommen wir vielleicht nicht ganz so matschig durch die Regenphase, die wir ja schon auch dringend brauchen, damit der Sommer kein Desaster wird.
