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Es wird doch auch mal wieder Zeit für einen Logbucheintrag…

Irgendwie ist dieses Jahr so viel drumrum, dass ich nicht so recht die Ruhe und Muse finde. Und ja… dieser verflixte Handbruch von Martin hat mich ordentlich aus dem Tritt gebracht und mir sehr viel Puste genommen. Und noch sehr viel trauriger, hat mich tatsächlich auch Ekkos unerwarteter Tod ein Stück weit die Stimme genommen. Ich kann da immer noch nicht daran denken, ohne dass mir die Tränen kommen und ich drücke mich so sehr davor, darüber zu schreiben und denke doch die ganze Zeit, ihm gerecht werden zu müssen, dass vieles dann doch einfach nur funktionierend nebenher passiert. Nicht mit weniger Eifer, aber doch gedämpft. Weiß nicht, ob das vielleicht das ein oder anderer klarer macht und warum das ein oder andere gerade länger dauert – vor allem auch hinter den anderen aktuellen wichtigen Themen, die diese Gesellschaft aktuell betreffen, die uns dann arg ins politische, ins Hinterfragen von Werten und verstärkte Engagieren werfen.

Joar, und irgendwie hat dieser Eintrag jetzt eine Richtung angenommen, die so gar nicht geplant war… aber irgendwie trifft’s ganz vieles und vielleicht – also ganz vielleicht – lässt das ja doch ein wenig den Schreibknoten platzen. Es wird jetzt ganz sicher nicht täglich wieder weitergehen. Dazu ist viel zu viel los jetzt im Herbst – und mit all den neu dazugekommenen Dingen sowieso. Aber vielleicht hör ich jetzt endlich mal auf damit, dass alles rund sein muss und tipp einfach mal wieder viel mehr drauf los. Kieken wa mal. Auf jeden Fall konntet ihr ein klitzekleines Stückchen durch den Kulissenvorhang schauen, den wir in der Signalgruppe ja in den vergangenen hier sehr ruhigen Wochen öfter auch mal gelupft haben.

So… und jetzt teile ich hier mal noch ein Foto, dass mir Martin gestern geschickt hat, während ich in Lebach auf dem Familiensonntag unseren Verkaufspavillon bestückt habe und mich in schallendes Lachen hat ausbrechen lassen. Gut, dass zu dem Zeitpunkt noch nicht viele Leute unterwegs waren…

Elmo, Emerick & Dexter (Esperado war da auch noch mit drin) waren gestern sehr neugierig als es auf den Weg nach Lebach ging und mussten schauen, ob Martin jetzt mal langsam einsteigt um loszufahren.

Am kommenden Samstag werden Emerick & Elmo auch wieder einsteigen, um nach Finkenrech zu fahren. Wer sie noch begleitet, müssen wir mal noch schauen. Dexter & Esperado bleiben daheim. Nicht, weil sie den Ausflug nicht spitzenmäßig gemeistert haben – ganz im Gegenteil! – sondern, weil die zwei sich gerade auf eine neue Aufgabe vorbereiten… Dazu später bei Gelegenheit mehr. Hoffe ich.

Und zum Schluss noch was kleines Organisatorisches, was bürokratisch einen ganzen Rattenschwanz mit sich ziehen wird und ich deswegen noch nicht weiß, ob das so reibungslos über die Bühne laufen wird: Am kommenden Sonntag wird das letzte Mal der Alpaki-Espresso rausgehen und euch über diesen Blogbeitrag hier informieren.

ABER KEINE PANIK!! Es wird weitergehen… wir ziehen eigentlich „nur“ zu einem neuen Newslettertool um. Alle die den Alpaki-Espresso abonniert haben, werden mitziehen und bekommen dann vom neuen Tool – ähnlich wie jetzt schon – weiterhin die sonntäglichen Blogupdates, die ja vielleicht mal wieder etwas mehr werden…

Wenn dann alles läuft, gibt’s hier auch den Link zum neuen Tool und wer noch nicht angemeldet ist, kann das dann gerne tun. Ich hoffe, die Zeit macht mit, dass alles ohne Unterbrechung hinkommt.

Sonst haben wir grad noch mal richtig viele tolle Termine im Herbst: Märkte, eine letzte Feierabendtour für dieses Jahr, eine Indian Balance Herbstspezial, zwei Kinder-Ferien-Zeit-Termine. Kiekt gerne mal auf der Terminseite vorbei und meldet euch für das ein oder andere gerne an.

Und schwups ist schon wieder März. Dieses Jahr gibt sich wirklich alle Mühe sich an Geschwindigkeit zu überschlagen. Meine Güte, was schon alles passiert ist und dass die ersten zwei Monate schon rum sind… wobei man da ja nun auch bei der Menge an dem, was passierte auch sagen könnte, gut, dass erst die ersten zwei Monate schon rum sind. Na, es wird wohl auch die kommenden Wochen nicht langweilig werden.

Bereits schon letztes Wochenende sind wir übrigens in die Wandersaison gestartet. Irgendwie ging das ja unter. Dabei hatten wir doch soooo schön Fotos von Dexters & Deanstons jeweils erster Trainingsrunde außerhalb des Geheges gemacht. Die möchte ich euch nicht vorenthalten.

Und entdeckt ihr noch etwas grandioses? Jaaaaaa! Benvindo läuft ganz tapfer bei Dexter voraus. Wir sind mächtig stolz auf ihn. Hat er echt suuuuper gemeistert. Schließlich wird er in diesem Jahr nach Osmos Umzug eine etwas größere Wanderrolle bei uns spielen. Als leidenschaftlicher Wanderer wird er das sicher super meistern, aber als Träumer, der er eben auch ist, braucht er noch ein bisschen Extratraining.
Calypso hat seine Trainingsrunde mit Deanston auch super gemeistert… er ist ja nicht so der leidenschaftliche Vorausgänger, macht’s aber souverän, wenn man ihn drum bittet.

Dexter und Deanston werden noch ein bisschen brauchen, bis sie sich in die offizielle Wanderbande einreihen dürfen, sind aber keine hoffnungslosen Fälle bzw. ausgewachsene Wandermuffel. Da braucht’s einfach noch ein bisschen Routine bis zur großen offiziellen Premiere.

A propos Wandern… wir haben da noch ein paar Termine für die Alpaka-Zeit online gestellt. Wer einen haben mag, meldet sich gerne. Und dann hätten wir aktuell auch noch ein paar freie Plätze beim Sonntagsspaziergang am 9. März.

Gestern hatten wir eine ganz „normale“ Hofzeit am Vormittag… und da ist dieses Kunstwerk entstanden:

Ich bin immer noch hin und weg. Während seine Eltern den Alpakas verfallen waren, beschäftigte sich der 6jährige Knirps mit Hingabe und formte ganz selbstvergessen dieses kleine Kunstwerk aus Steinen, Holz, Moos, Blättern und Misteln. Ich hatte die Ehre ihn dabei während der morgendlichen Stallarbeiten beobachten zu dürfen. Martin war derweil mit allen anderen bei den Flauschs unterwegs. Sooooo schön!

Und dann? Dann habe ich gestern noch den alten Onlineshop abgestellt. Hey! Hey! Es hat ja nur über ein Jahr gedauert.
Nicht, dass wirklich schon alles umgezogen gewesen wäre… aber mittlerweile ist schon sehr viel umgezogen und jetzt konzentriere ich mich mal nur noch auf den neuen… der hat ja auch noch diverse Bauchstellen vor sich. Also… wenn ihr in den Online-Flauschrausch verfallen wollt, dann ab sofort nur noch unter https://www.flauschbox.de/. Und wenn euch hier noch irgendwas komisches über den Weg läuft, dann gerne Bescheid geben.

Herje… diese Zeit. Sie rast. Und herje… dieses Wetter. Es nervt! Aber mal von vorn… denn schwups ist ja schon wieder eine Woche ins Land geeilt.

Am Sonntag ging’s zumindest für mich nach Saarbrücken mit gegen-rechts-Flausch zur Demo (hier geht’s zu Insta).

Der Montag brachte für Dexter und Duncton ein spontanes Lauftraining. In Vorbereitung auf die bald stattfindende Herdbuchprüfung bei uns, dachten wir uns… schauen wir doch mal, ob die zwei Kameraden überhaupt mitmachen dürfen. Sie müssen dafür nämlich mindestens 40 Kilo auf die Waage bringen. Und weil die Waage bei den Stuten im Stall steht, durften oder mussten sie sich dorthin auf den Weg machen. Bei Dexter ist nun definitiv der Laufknoten geplatzt (das fand er letztes Jahr im Herbst immernoch ziemlich merkwürdig), Duncton braucht noch ein bisschen. Auf der Waage waren aber nun beide und dürfen in 3 1/2 Wochen also antreten.
Für alle neugierigen Mitlesenden: Dexter wiegt 41,2 kg und Duncton wiegt 45,6 kg.

Dexter auf dem Weg zur Waage am Halfter.

Und weil der Anfang der Woche wettermäßig ja sehr vielversprechend war und die Sonne uns mitunter verwöhnte, durften schließlich die Minihengste mit ihrem Betreuer Ringo schon mal ihre große Wiese erkunden. Das fanden die großen Hengste jetzt nicht so dolle und blickten sehr, sehr sehnsüchtig nach den anderen.

Nach zwei Tagen war aber auch schon wieder Ende mit dem Ausgang… Regen und Sturm machten uns schon wieder ordentlich zu schaffen. Diese kurze winzigkleine Hoffnung darauf, dass es jetzt doch bald trockener wird, hat ganz schön reingegrätscht und die Stimmung war entsprechend mies… tatsächlich auch bei den Alpakas. Don Silver war gar nicht gut drauf und hat selbst dem Chef Roy ordentlich eins vor den Latz gespuckt. Eieieiei.

Und auch wenn das Wochenende jetzt wettertechnisch auch nicht sooooo viel versprechend wird, freuen wir zwei Menschen uns jetzt auf ein freies Wochenende mit so richtig rauskommen und so. Bei der Gelegenheit senden wir ganz viel Liebe an unsere Freundin Isabelle, die sich für die kommenden Tage zum Alpakadienst bereit erklärt hat.

Bereits letzte Woche haben wir mit dem Halftertraining der Minis begonnen. Im Moment bekommt immer mal wieder eins der kleinen ein Halfter aufgezogen. Einfach, um sich an das Gefühl zu gewöhnen. Dante machte den Anfang, Dilkayu, Deanston und Dexter folgten. Sobald alle durch sind, wird der nächste Schritt sein, mal den Strick mit dazu zu holen. Halfter- und leinenfrührig werden bei uns alle Alpakas trainiert. Egal, ob es später mal ein Wanderalpaka wird oder nicht. Schließlich muss so ein Alpaki auch mal von einem Stall in den anderen ziehen oder muss im schlimmsten Fall mal zum Tierarzt, weil Untersuchungen anstehen, die nicht bei uns vor Ort durchgeführt werden. Es wäre eher kontraproduktiv erst dann damit zu beginnen.

Nachdem uns diese Woche die Gang um Bosse & Co. verlassen hat, hieß es für uns mal wieder die Futterrationen anzupassen. Dabei hat’s nun Casi erwischt: Er ist neben Ringo nun unser zweites Diät-Alpaka. Mit 90 kg hat er definitiv zu viel auf den Rippen und bekommt nun „Schonkost“ (sprich neben seinem frei zugänglichen Heut – und bald wieder Gras – seine Mineralien genau auf ihn abgestimmt mit etwas Strohcops dazu). Er nimmt sein Extrafuttergehege nicht ganz so gelassen wie Ringo. Was schon ein bisschen witzig ist: Wenn er sich mal von der Gruppe zurückziehen kann und irgendwo in aller Ruhe einsam vor sich hin schnurpseln kann, dann macht er das sehr entspannt. Aber wehe, er darf nicht mit den anderen essen. Schön ist: Der Herdenschutzhund als Futtergesellschaft stimmt ihn friedlich und er futtert seine Mineralienration in sich rein. Puh!

Und dann treibt mich das Klima um. Jahaaaa. Die Aussichten, die unser zukünftiges Leben und vor allem auch das der Flauschies betreffen, die beschäftigen sehr. Wie lange werden wir sie noch so versorgen können, dass alle satt und glücklich sind? Sprich: Wie lange wird noch ausreichend Gras wachsen… a) für die Sommerfütterung und b) fürs Heu machen? Und wie lange wird unsere Quelle noch Wasser bringen? Die letzten zwei Jahre waren vermutlich nur der Anfang. Und dann spricht mir Sarah Bosetti aus der Seele (Link zu YouTube), wenn sie all jene fragt, wofür sie eigentlich sind, wenn sie Maßnahmen und Aktionen blocken, die doch eigentlich das zukünftige Leben halbwegs sichern sollen?
Vielleicht mag ja der ein oder die andere seine Unterschrift unter die Petition #UnsereGenerationUnserJob von u.a. Katja Diehl setzen. Ob die Politik damit (noch) wachgerüttelt werden kann, stelle ich mal in Frage, aber außer täglich bei uns im Kleinen unseren Minibeitrag zu leisten, fällt mir gerade nicht mehr viel ein.

Aktuell noch mehr Sorgen macht mir die diesjährige Schur unserer Flauschies. Durch Martins Gesundheitszustand sind wir selber nicht sonderlich flexibel und müssen vermutlich und irgendwie auch hoffentlich noch eine Zwangsscherpause einlegen, weil Martin doch noch zur Reha fahren darf (und von dort dann vielleicht genesen zurückkehrt). Aber selbst, wenn wir uns zu zweit organsiert bekommen haben, fehlen uns dann noch wenigstens 3 Helferinnen oder Helfer pro Scheraktion… und da es offensichtlich nicht nur uns so geht, dass Kräfte gehaushaltet werden müssen, sieht es im Moment gar nicht so rosig aus. Wenn du also hier gerade mitliest und denkst, mensch, beim Alpakascheren helfen? Da bin ich dabei? Dann melde dich gerne bei uns via Mail (info@webertal-alpakas.de) oder per Telefon/WhatsApp/Signal (0179-4606758)

Was für verrückte Tage gerade! Hier rast die Zeit und es überschlagen sich irgendwie die Ereignisse.

Den Sonntag verbrachten wir in Burgen und hatten eine wirklich schöne Marktzeit trotz komischen Wetters. Ganz schön kalt war’s. Aber wir hatten ja den Flausch um uns und sind somit ja schon von Haus aus gut ausgestattet. Eine Lanze muss ich jetzt aber mal noch für den Nierenwärmer brechen. Der hat mich in den vergangenen Tagen gerettet und meinen Rücken mit angenehmer Wärme durch die Schmerzen gebracht. Und auch jetzt, wo es dem Rücken wieder besser geht, ist’s schön muckelig warm, bei den ganz schön eisigen Temperaturen da draußen.

Diese eisigen Temperaturen auf den Regen folgend hat leider für einen hustenden Dexter und eine schnupfende Diluna gesorgt. Da hatten wir heute Abend also den Tierarzt wieder da, der die zwei nun medikamentös versorgt hat, so dass die beiden ganz schnell wieder auf den Damm kommen. Da war Dilünchens Schnittwunde nun soweit verheilt, dass wir sie nicht mehr jeden Tag mit einer Binde versorgen mussten… und schwups, will sie doch noch mehr Aufmerksamkeit.

Heute Nachmittag haben uns schließlich Bosse, Bjarni, Benromach und Cusco verlassen und sind in ihr neues Zuhause bei den Alpakas im Auenwald eingezogen. Das war ein komischer Tag. Auf der einen Seite haben wir uns für die drei bzw. vier gefreut, dass sie ein tolles neues Zuhause bekommen. Auf der anderen Seite war uns ganz schön bange und auch traurig zumute. Wir werden die vier Chaoten ganz schön vermissen. Spätestens zum Scheren werden wir die vier aber wiedersehen.

Nach vier Wochen Pause (erst war keine Zeit, dann hab ich’s vor mir hergeschoben und dann machte auch noch die Technik kurz doof) geht es nun aber endlich wieder weiter mit unserem Patenalpaka der Woche! 💪 Hier kommt also Dexter, unser Patenalpaka der Woche! 🥰

Mit Dexter verbindet mich etwas ganz besonderes… und das war’s auch, was mich diesen Beitrag vor mir herschieben lässt. Natürlich haben wir keine Lieblingsalpakas, aber eben das ein oder andere Alpaka zu den wir eine besondere Bindung haben. Bei Dexter besteht sie quasi gleich zweifach. Denn seine Mama war damals das Alpaka, deren Geburt ich als erstes live mit erlebt hatte und dann auch gleich noch ganz allein, weil Martin unterwegs war [Hier kann man das übrigens nachlesen]. So blickte ich denn der ersten Geburt von Avinya mit Spannung entgegen und witzelte schon im Vorfeld, dass da Martin bestimmt nicht da sei, wenn es soweit wäre. Und jaaaa… als Avinya am 17. Juni beschloss, dass da jetzt mal wieder Platz sein könnte im Bauch, war Martin gerade in Brandenburg und dabei sich mit Dunja und Robbi anzufreunden. Da standen wir: Avinya und ich und das Köpfchen, dass nicht raus wollte. Gemeinsam verfielen wir mal in eine ausgewachsene Panikattacke, bekamen uns wieder ein und dann brachte Avinya dieses zauberhafte Kerlchen auf die Welt. Er sieht aus als würde er ununterbrochen grinsend durch die Welt laufen und auch wenn das Köpfchen erst nicht wollte, weiß er doch ganz genau, was er will und tritt mit enormen Selbstbewusstsein auf. Er ist eins von acht süssesten Alpakas dieses Jahrgangs. 😍😅


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