Logbuch 4.8
Diese Welt da draußen lähmt grad sehr. Mich zumindest. Was dazu führt, dass ich hier nix tippe. Weil ich denke, den großen Wurf machen zu müssen. Muss ich natürlich nicht. Aber es macht mich unfassbar fertig, was da draußen gerade abgeht und wie wir sehenden Auges alles an die Wand fahren: kritische Infrastruktur an Trump-Kumpels verkaufen, das reichste Prozent der Weltbevölkerung braucht nur 10 Tage um ihr CO²-Budget aufzubrauchen – das machen die also ca. 36x im Jahr, von dem was in den USA, im Iran, im Gazastreifen, im Irak und in und mit Afghanistan passiert, fange ich lieber gar nicht erst an. Und das immer alles schön im Hinterkopf – wohlwissend, dass das nur die Spitze vom Eisberg ist – rattert tagtäglich das Gedankenkarussell und einzig die Flauschs halten mich davon ab, den Kopf vollkommen in den Sand zu stecken. Denn die beschäftigen uns natürlich nach wie vor fleißig.
Ringo hat z.B. nach fast 1,5 Jahren Kieferpause, nun wieder Kiefer. Arrrrrghs! Verflixt und zugenäht. Nun heißt’s wieder spülen und (Antibiotikum) spritzen und hoffen, dass es wieder besser wird. Immerhin ist Don Silvers dicke Backe wieder heil.
Mit den Hunden gibt’s fleißig Training. Gladys lernt aktuell die Hengste kennen und erweitert somit ihren Alpakahorizont. Für Badina bedeutet das, dass sie gerade mal wieder Teilzeit bei den Stuten unterwegs ist und erinnert sich daran, dass es da ja die ein oder andere Zicke gab (wobei es die auch bei den Hengsten gibt!).
Roy hat gemeinsam mit Orion und uns am Wochenende eine Erkundungstour unternommen. a) um zu schauen, ob das mit dem Laufen noch klappt (Das klappt, beide haben so was von Bock wieder in die Laufsaison zu starten!) und b) um zu schauen, ob der Weg auch in Ordnung ist, denn der Forst war fleißig unterwegs und es hätte sein können, dass wir noch Routen umplanen müssen. Müssen wir nicht. Der Forst war anderweitig unterwegs und wir können den vertrauten Pfaden folgen. Yeah!
Da trifft es sich gut, dass im Alpakabüro fleißig an den Veranstaltungen gearbeitet wird. So viel, dass ich mit dem Bekanntgeben gar nicht hinterher komme. Wer lunschen mag, findet auf der Terminseite hoffentlich immer aktuell alle Termine auf einen Blick. Wer ins Detail gehen mag: Es stehen jetzt die ersten Termine für unsere Alpaka-Zeit (wobei hier gerne individuelle Wünsche angefragt werden können und das aktuell auch sehr kurzfristig… der Winter ist nicht so die Jahreszeit wo es den heißen Run gibt) und für die ganz besondere Zeit zu zweit! Für die Hofzeit stehen zwei Termine zur Verfügung und ganz speziell noch zusätzlich am Valentinstag für Alpakaverliebte! Und dann habe ich die Termine mit Eva für unsere Indian Blance-Reihe in Angriff genommen. Also… es gibt viel zu entdecken und mit dem Kalender abzugleichen.
In der Küche steht aktuell ein Riesenpaket vollgepackt mit Alpakavlies, das darauf wartet, nachher abgeholt zu werden, dass im späteren Verlauf des Jahres daraus tolle Bettdecken, Wollknäul und Kissen werden. Das wird aber noch ein Weilchen brauchen, aber immerhin ist jetzt endlich der Schritt des Loschickens getan, wenn’s auch ganz schön kalt fürs Sortieren war. Brrrrr.
Derweil wird sich Martin heute wieder darauf vorbereiten in den Schwarzwald zu fahren.
Logbuch 4.5
Nun geht also die heiße Phase der Woche los. Während Martin die Flauschs versorgt und aufpasst, dass die Hundedamen nicht wieder Blödsinn anstellen und Don Silver weiterhin im Handling trainiert (die dicke Backe soll ja dünner werden!), tingel ich im Zug durch halb Deutschland und habe etwas Zeit… um mich um Medikamentennachschub zu kümmern oder uns unabhängiger von amerikanischen BigTechs zu machen. So ist unsere Alpakas gegen rechts – Playlist jetzt zur europäischen Streamingalternative Deezer gewandert und wird bei Spo*ify verschwinden! Man sitzt ja im Zug und sowohl die Netz- als auch die Steckdosenausstattung in den Zügen war gar nicht so verkehrt.
Benvindo scheint irgendwie schon mal für die Fasnet zu üben… und weil Nase rot anmalen nicht klappt, hat er sich füt matschbraun entschieden. Sieht ja schon witzig aus.

Maus oder Hormone? Das ist die große Hundefrage.
Irgendwie hatten wir unseren Sonntag anders geplant. Eigentlich dachten wir, wir könnten uns am Nachmittag zwei Flauschs schnappen und gemütlich durch den weißen Winterwald stapfen. Wenn es denn schon mal so knackig kalt und schneeig ist. Aber es sollte ganz anders kommen und uns am Mittag zwei mit Blut besudelte Hundedamen humpelnd aber irgendwie doch freudig entgegenlaufen.
Ächz. Badina und Nisha hatten sich irgendwie in die Wolle bekommen und so richtig werden wir es wohl nie rekonstruiert bekommen, was da passiert ist. Das irgendwie freudige auf uns zukommen sprach so gar nicht fürs in die Wolle bekommen und wie beide gegenseitig miteinander umgingen auch nicht. Aber es muss wohl eins zum anderen geführt haben. Wir vermuten das Zusamenspielen mehrerer Faktoren.
Kurz vor Jahresende packten wir die beiden Damen fürs Silvester-Hunde-Tetris zusammen, damit sie gemeinsam gut durch die Nacht kommen können und vorab noch mal Zeit zum Zusammenwachsen hätten. Das funktionierte prima. Die zwei waren ein Herz und eine Seele und spielten in den vergangenen Tagen sooooo wundervoll harmonisch zusammen, dass uns dieser Crash so überhaupt gar nicht in den Sinn kam.
Also vermuten wir, dass da am Sonntag eine Maus in die Quere kam und die zwei zu einem Ressourcenkampf animierte… und da trafen dann zwei extrem dicke Sturköpfe aufeinander, wo der eine Sturkopf dem anderen keinen Millimeter Land überlassen wollte. Also klemmte es. (Dass es ordentlich klemmen kann, wenn der eine Hund dem anderen einen Nager präsentiert, konnte ich letztes Jahr zwischen den beiden überhaupt gar nicht sturköpfigen Ekko und Robbi live miterleben und entsprechend auch live unterbinden.)
Als das geklärt war, war man dann aber auch in der Lage, sich gegenseitig die Wunden zu lecken und eben freudig humpelnd den Menschen entgegen zu laufen… Yeah! Da Nishas Beinwunden echt nicht ohne waren, war dann doch mal noch der Tierarzt da und wir klammerten mal lieber vorsorglich. Eieiei. Bei Badina gab’s ein paar Spuren im Gesicht und Ratzer an der Pfote. Den restlichen Sonntag verbrachten die beiden Damen vorsichtig und bedächtig miteinander. Nur, um dann gestern doch noch mal aneinander zu geraten… und da vermuten wir nun die Hormone gepaart mit Wundheilungserscheinungen. Denn Nisha wird demnächst ganz imaginär ihre ersten Welpen nach ihrer ersten Scheinträchtigkeit „auf die Welt bringen“ und Badina könnte so kurz vor der nächsten Läufigkeit stehen. Beides keine einfachen Phasen. Große Freude also hier bei den Menschen. NICHT!
Nun kieken wir also, dass die zwei ihre Wundheilung gut durchbekommen und wir Nishas Scheinträchtigkeit gut beendet und Badinas vermutlich bald startende Läufigkeit gut gestartet bekommen. Es ist also mal wieder nicht langweilig bei uns.
Bloß gut geht Nisha gerade (noch?) nicht an ihre Klammern und ist friedlich mit Ekko unterwegs.

Logbuch 4.1
Da sind wir also im neuen Jahr gelandet. Bis auf Ekko haben die Hunde den Jahreswechsel auch gut überstanden. Ekko ist mit der Welt fertig und ist dankbar für seine Hundebox-Zeiten, in denen er seinen Kopf abstellen kann und die Knallerei Knallerei sein lassen kann. Es ist echt eine Qual seine Sorgen mit ansehen zu müssen. Also hoffen wir, dass es ab heute endlich wieder ruhiger wird. Schlimmer noch als die heftigen 30 Minuten um Mitternacht sind die nicht einschätzbaren Böller, die über die Tage verteilt noch losgelassen werden.

Badina und Nisha hatten Ekko in der Silvesternacht Gesellschaft geleistet und das hat ihm, glauben wir, ganz gut getan. Dunja und Gladys haben Silvester abgeschottet bei den Stuten verbracht und Robbi mit Ronda bei den Junghengsten. Unser Menschen-Silvester sah dann so aus, dass wir uns kurz vor Mitternacht auf die zwei Außentrupps verteilten und Sorgen vereitelten. So saß Martin bei Dunja und Gladys und hat Dunjas aufkommenden Sorgenanfall vereitelt, während ich gemeinsam mit Robbi und Ronda im Heu saß und dort als Anlehnort und Sorgenstopp zur Verfügung stand und die beiden haben das Angebot auch sehr gerne in Anspruch genommen. So also haben wir denn den Wechsel ins neue Jahr mit nicht ganz so viel Panik und reingesteigertes Hundegebell verbracht.
Die Hengsties haben das neue Jahr mit symmetrischen Formationssitzen eingeleitet. Ikarus, Lucky und Roy gaben alles um meinen inneren Symmetriehorst glücklich zu machen. Hachz!
Und wenn ich mir das jetzt so überlege, wäre „symmetrisches Formationssitzen“ eigentlich fast eine eigene Kategorie wert. Sie (also die Alpakas im Allgemeinen) üben sich immer mal wieder darin… na mal kieken, ob’s da dieses Jahr mehr davon gibt.

Unser aktuelles Sorgenkind ist Espresso. Er baut gerade rapide ab und die niedrigen Temperaturen machen ihm ordentlich zu schaffen. Seine Extraportionen Futter nimmt er mal an und mal nicht. Die Knochen scheinen ihm mächtig zu schmerzen. Der alte Mann wird nun so richtig alt und wir geben unser bestes um ihn zu unterstützen, aber es hilft nicht immer. Die kommenden Tage bereiten uns echt große Sorgen. Die Dauertieftemperaturen auch über Tag werden kein Zuckerschlecken für Espresso werden und Martin grübelt schon fleißig, wie und wo wir ihn ggf. besser unterbringen können.

Und sonst? Ihr habt es schon gemerkt: Das Logbuch geht in die vierte Runde… und wir werden sehen, wie regelmäßig unregelmäßig ich dazu kommen werde, euch hier auf dem Laufenden zu halten. Nutzt noch die anderen Kanäle, um ggf. das ein oder andere zusätzlich mitzubekommen. Allen voran Mastodon oder unsere Signal-Gruppe.
Logbuch 3.59
Und flupp ist schon wieder eine Woche rum. Verrückt, wie die Zeit grad schon wieder rast.
Letzten Sonntag hatten wir eine ganz wunderflauschige Hofzeit und die Flauschs haben wirklich alles gegeben und sogar uns überrascht, wie flauschig die sein können. Da freuen wir uns jetzt tatsächlich schon auf die nächste und letzte Hofzeit diesen Jahres, die am 28. Dezember geben wird und seid langem auch endlich mal wieder eine Spezial-Hofzeit sein wird. So mit Winterpunsch und kleiner Snacküberraschung. Wer mag kann sich in der Flauschbox schon jetzt einen Platz sichern. (Unsere Criapatinnen und -paten melden sich wie immer ganz direkt bei uns, gehört der Hofzeitplatz natürlich ins Paket!)

Und dann trudelten die Woche, wie letzte Woche schon angekündigt unsere Alpaka-Kalender fürs nächste Jahr ein. Es ist ja wie immer seeeeeehr aufregend bis ich die endlich ausgepackt habe und die Angst, doch noch irgendwo einen Tippfehler zu finden, wird nie vergehen. Und wer einen findet, behält ihn ganz still und heimlich für sich.
In der Flauschbox könnt ihr beide Kalender (ob einzeln oder im Set) direkt nach Hause bestellen und allen Flauschs eine große Freude bereiten.

Hachzi, die kleinen Flauschknäul von Dunja entwickeln sich ja sowas von rasend und sind sowas von Zucker. Sie werden immer aktiver und wuseliger und mittlerweile ist es eine große Herausforderung für uns aus ihrem Gehege zu kommen ohne sechs Fellmäuse an den Beinen kleben zu haben. Auch sowas von schnuffig ist der Umgang von Dunja mit ihren Kleinen, auch wenn wir jetzt zum Wochenende echt viel Sorgen hatten, weil es Dunja nicht gut ging und sie irgendeine Krankheit am Ausbrüten war. Wir hoffen aber ganz doll, dass sie es schon wieder in den Griff bekommen hat und jetzt weiterhin so schnuffig-knuffig mit den kleinen Rackern unterwegs sein kann. Bei YouTube könnt ihr euch das ganze auch in bewegten Bildern anschauen… nur echt mit Nisha-Heuler im Hintergrund.

A propos Nisha… das war ja auch noch. Nisha darf nun gerade ihre erste Läufigkeit erleben. Sehr aufregend (und bellig) und weil’s nicht schon aufregend genug ist, hat sich Ronda auch mit angeschlossen und nun sind die zwei Damen gemeinsam läufig, was hier einmal den gesamten Hundebetrieb durcheinander gewirbelt hat. Denn nun hieß es Hundeteams umgestalten, weil natürlich Ronda nun nicht mehr mit Ekko und Robbi unterwegs sein konnte. Und für den armen Ekko ist es nun gleich doppelt aufregend, weil gleich zwei Hündinnen sein Hirn ausschalten. Mittlerweile schauen wir, dass wir ihm ganz viel Urlaub verschaffen und somit die nächsten Tage noch gut über die Runden bringen. Hormone! Yeah!
Logbuch 3.58
Und schwups war’s schon wieder ganz schön lange ruhig hier. Gnarf! Passiert ist aber schon wieder ganz schön viel.
Also… die Minis von Dunja entwickeln sich prächtig. Sie wachsen und gedeihen und werden größer & mobiler, auch wenn man das jetzt auf dem Foto nicht so sehen kann… Jetzt müssen wir uns langsam überlegen, wie wir sie da behalten, wo sie aktuell noch bleiben sollen. Denn in ihrer drolligen Tapsigkeit sollten sie noch keinen direkten Alpakakontakt haben.

Bei den Flauschs gab’s eine große Entwurmungsaktion.
Nach dem Seminar mit Anna Stölzl haben wir uns unsere Flauschebande angeschaut und einigen von ihnen eine ausführliche Kotuntersuchung angedeihen lassen, in der noch mal mit anderen Verfahren sehr viel genauer hingeschaut wird. Das brachte zu Tage, dass wir bei Darina, Clarissa & Espresso doch noch mal mit einem Mittelchen ran sollten und dass das vielleicht sogar schon erklärt, warum alle drei in den vergangenen Wochen an Gewicht verloren hatten. Dr. Gizmo hat uns dabei geholfen es zu verabreichen… naja… er stand bei Darina & Clarissa dabei und hat ganz genau geschaut, was da vor sich geht. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Mittel wirkt. Dazu werden wir nächste Woche noch mal Kotproben nehmen und dem Labor zukommen lassen und bei der Gelegenheit noch eins zwei andere Flauschs mit untersuchen lassen.

Die Damen haben Fenster bekommen.
Es war ja eigentlich mal als Scherz gedacht, aber dann beim Weiterspinnen… entpuppte es sich als gar nicht so schlechte Idee. Das Weiterspinnen müssen wir jetzt noch angehen, aber bis dahin, hat der Stall von den Stuten nun Fenster bekommen und Franzi & Avinya, die ja aktuell noch daneben untergebracht sind, könnten ganz theoretisch nun durchs Fenster in den Stall schauen. Wenn sie sich auf Zehenspitzen stellen würden.
Wie das Weiterspinnen konkret aussieht, werde ich jetzt hier mal noch nicht verraten, denn das steht noch etwas in den Sternen, wann es denn geschehen wird und wer weiß, was uns bis dahin noch so einfallen wird. Was wir aber an dieser Stelle gern noch tun würden: Ein dickes Dankeschön auch an dieser Stelle noch einmal an unsere lieben Helferleins auszurichten, die uns an diesem Tag so tatkräftig und beherzt zur Seite standen!!! Danke!

Die Kalender fürs nächste Jahr kommen nächste Woche.
DAS war der Grund, dass es hier in den vergangenen Tagen soooo extrem ruhig war, weil ich sie endlich endlich endlich fertig bekommen wollte. Es hat schon wieder (wie jedes Jahr halt) viel länger gedauert als ich das ursprünglich geplant habe. Es wird wohl einfach niemals passieren, dass ich die schon im Sommer fertig bekomme. So sehr ich es auch möchte. Nun ja. Vielleicht machen wir übers Jahr auch einfach viel zu viele Fotos, die es dann immer durchzuschauen gilt. Nämlich soooo viele Fotos, dass es in diesem Jahr sogar noch einen dritten Kalender geben wird. Hey ho! Letzterer wird aber etwas später kommen, der ist gestern erst in die Druckerei marschiert.

Und sonst passiert natürlich wieder vieles einfach so im Hintergrund. Die letzten Wochen des Jahres werden jetzt so was von rasen und wir bereiten uns gerade nicht nur mental darauf vor. Es wird eine Menge Markttage geben, die anstehen und wir hoffen, dass wir den ein oder die andere von euch da treffen werden und ihr uns das ein oder andere abnehmt, was wir gerade fleißig eingekauft haben. Denn nur so kommen wir gut mit den Flauschs durch den Winter und auch ins neue Jahr und es kann nur so für die Flauschs entspannt weitergehen. Ein dickes Danke schon jetzt an alle, die beim Schenken an uns denken.
Hier kommen die Einkaufsmöglichkeiten der kommenden Wochen um das perfekte Weihnachtsgeschenk (oder auch Geburtstags- oder Hochzeits(tags)- oder einfach-so-mal-dazwischen-Geschenk zu ergattern:
- 14. November 2025 ~ 9.30 bis 16 Uhr ~ Oberthaler Wochenmarkt
- 15. November 2025 ~ 9 bis 12 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 20. November 2025 ~ 14 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 21. November 2025 ~ 9 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 22. November 2025 ~ 9 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 28. November 2025 ~ 17 bis 22 Uhr ~ Burg- und Adventsmarkt Illingen
- 29. November 2025 ~ 16 bis 22 Uhr ~ Burg- und Adventsmarkt Illingen
- 5. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 6. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 7. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 8. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 9. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 10. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 11. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 12. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 13. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 13. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ Weihnachtsmarkt am Hofgut Dösterhof
- 14. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 14. Dezember 2025 ~ 11 bis 18 Uhr ~ Weihnachtsmarkt am Hofgut Dösterhof
- 19. Dezember 2025 ~ 9.30 bis 16 Uhr ~ Oberthaler Wochenmarkt
- 20. Dezember 2025 ~ 9 bis 14 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 22. Dezember 2025 ~ 9 bis 12 Uhr & 15 bis 17 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 23. Dezember 2025 ~ 9 bis 12 Uhr & 15 bis 17 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
Natürlich hat die Online-Flauschbox in den kommenden Wochen auch rund um die Uhr geöffnet und wir schauen, dass alles so schnell wie möglich zu euch kommt.
Logbuch 3.55
Sonntag. Ich habe mir einen Büromorgen hart erkämpft. Martin wuppt nun den Stall. Ich schaue mal, was ich von meinem riesigen quasi Büroeisberg abgeschabt bekomme.
Bis hierhin haben wir heute aber auch schon ein paar Kotproben für den nächsten Gesundheitscheckup der Flauschs eingesammelt, haben Angel verarztet, die immernoch mit ihrem Kiefer kämpft, haben die Welpis unter die Lupe genommen (alle haben mittlerweile die Äuglein geöffnet, die erste 2-Kilo-Marke ist geknackt und die ersten kleinen Erkundungen in der Wurfkiste werden unternommen) und Dinge sortiert.
Ein ganz normaler Sonntag eben. Und nun wird gewuselt. Der eine im Stall, die andere im Büro.
Logbuch 3.54
Rums, schon wieder eine Woche rum. Wahnsinn!
Und wir haben sechs kleine Flauschewelpis, die hoffentlich weiterhin so munter vor sich hin wuseln und wachsen, wie sie das in der vergangenen Woche getan haben. Für Dunja ist alles neu. Für die Kleinen ist alles neu. Für uns ist alles neu. Und gemeinsam wachsen wir an der Herausforderung. Die erste Woche haben wir, glaube ich, ganz gut gemeistert. Jetzt geht’s aber vermutlich überhaupt erst richtig los. Die kleinen Fellknäul werden bald die Äuglein und Öhrchen öffnen und dann ihre kleine Wurfkistenwelt so richtig erkunden. Dunja und (vor allem) ich werden dann vermutlich noch mehr dasitzen und denken „Und jeeeeetzt? Wuah?“ Gut, dass wir da Andrea zur Seite haben, die uns immer wieder beruhigend zur Seite steht und eine beruhigende Nachricht zukommen lässt, dass alles nach Plan läuft. Eieieiei.
Am Sonntag war’s also soweit. Während ich auf dem Wurstmarkt stand und versuchte ein wenig für Futter- und Tierarztrechnungen einzunehmen, stand Martin im Stall und wuppte gemeinsam mit Dunja die Geburt. Die ging ganz unspektakulär los und zog sich dann, wie sich scheinbar so eine Hundegeburt zieht. Bei Nr. 5 musste Martin helfen, dass der kleine Wurm auf die Welt kommt. Denn der steckte mit seiner Steißlage plötzlich fest und nix ging mehr. Bei der abschließenden Nr. 6 war Dunja kurz mal mit der Fruchthülle überfordert, aber auch hier war Martin zur Stelle und stand zur Seite. Die zwei haben das also ganz gut ohne mich gemacht und ich war eigentlich ganz froh, dass ich dieses Abenteuer „nur“ via Nachrichten aufs Handy miterlebte. So aus der Ferne fand ich ja irgendwann: Eine Alpakageburt ist da irgendwie sehr viel entspannter. Dennoch war ich natürlich happy, als ich am Abend alle kleinen Fellknäul begrüßen durfte und Dunja einen anständigen Knuddler verpassen konnte.

Bis dahin standen wir dann aber doch kurz mal vor dem Dilemma: Wie bekommen wir den Marktstand wieder heim? Denn nach Nr. 5 war klar, Martin sollte nicht weg, weil wir ja nicht wussten, nach wie vielen Welpis Dunja nun auch wirklich fertig war. So fing Martin an zu telefonieren und wir fanden zwei liebe Helferleins, die sich ganz spontan auf den Weg machten, das große Auto holten und mir beim Einpacken und Verladen halfen. Wir sind immer noch seeeeeeehr (also wirklich sehr dolle) beseelt von diesem Spontaneinsatz. An dieser Stelle also noch einmal ein dickes und fettes und großes Dankschön!
Irgendwann fielen wir dann fix und alle ins Bett und dann ging die Woche los. Mit quietschenden Minihundis und einer eigentlich sehr entspannten Dunja. Mit allen Alltagsdingen rasten dann die Tage echt ganz schön dahin. Bei Martin standen diverse Telefonkonferenzen an und so wurschtelte ich den Rest drum rum und dann waren da ja noch die Vorbereitungen für unser Seminarwochenende, in dem wir uns nun mittendrin befinden. Da war dann irgendwann klar… der ursprüngliche Plan, dass wir beide mitlernen könnten, der geht nicht auf. Das bekommen wir nicht gewuppt. Also heißt es nun für Martin die Seminarbank drücken, fleißig zuhören und vor allem auch mitschreiben und für mich im Hintergrund den Rest drumrum wuseln, sprich nach allen Flauschs schauen und für die Verpflegung der fleißig Lernenden (und Lehrenden) sorgen. Mit dieser Aufteilung geht’s hoffentlich halbwegs entspannt durch das Wochenende um nicht gaaaaanz so platt in die neue Woche zu starten, die es auch schon wieder in sich haben wird, weil es für Martin schon wieder in den Schwarzwald geht. Nicht, dass es doch irgendwann noch langweilig wird.
Logbuch 3.53
Viel los hier… wie immer. Da laufen die letzten Vorbereitungen für unser Seminarwochenende kommende Woche (Unterkunft für die Dozentin, Verpflegung für alle Seminarteilnehmenden, Vorsorgung & Organisation der Flauschs und und und). Da begleiten wir Dunja bei die letzten Tagen mit dickem Bauch (Futtert sie auch genug? Zeigt sie erste Geburtsanzeichen? Hat sie genug Privatsphäre?). Da steht am Sonntag der Wurstmarkt in Illingen. Dann wollte mein Auto uns zwischendurch mal kurz vormachen, es würde jetzt endgültig den Geist aufgeben (war hoffentlich nur ein Fehlalarm). Und dann ist da ja auch noch der ganz normale Alpakaalltag im Stall und im Büro.
Also langweilig ist’s grad null!!!
Während Dunja heute Vormittag den nächsten Haken auf der vorgeburtlichen Ablaufliste abhakte (ein Temperatursturz, den wir die vergangenen Tage allmorgendlich und -abendlich abwarteten und der uns ankündigen sollte, dass es dann wohl innerhalb der nächsten 12 bis 48 Stunden soweit sein wird), haben wir dann heute schon mal alles für den Wurstmarkt morgen vorbereitet. So, dass ich das dann auch alleine gewuppt bekomme, während Martin Dunja durch die letzten Stunden vor der Geburt oder gar die Geburt begleiten kann und sich nebenbei noch um die Flauschs kümmern kann. Vorsorglich ist Martin für heute Nacht aber auch schon bei den Flauschs bzw. in der Flauschbox (deren Inhalt ja grad gut verpackt auf den morgigen Markt wartet) eingezogen und horcht, ob es es ggf. schon in der Nacht losgeht.
Hier ist’s also gerade sehr spannend und wir wissen gar nicht, was wir uns grad wünschen sollen. Dass Dunja vielleicht auch die vollen 48 Stunden ausreizt oder es schnell angeht. Na, sie wird das schon machen. Nun ist sie so tiefenentspannt durch die Schwangerschaft gekommen. Da wird sie den Rest auch noch in ihrem ganz eigenen Rhythmus wuppen. Die Daumen dürfen auf jeden Fall gedrückt werden und sobald wir denken, dass alle Minihundis da sind (das kann wohl auch noch mal bis zu 12 Stunden gehen), werden wir das sicher in der Signalgruppe bekannt geben. Die Mastodon-Gemeinschaft „muss“ derweil meine Hibbeligkeit in Form von Zwischenberichten aushalten, damit ich hier nicht platze.

Logbuch 3.52
Und schwups rast die Zeit schon wieder dahin und es war schon wieder viel zu ruhig im Blog. Martin ist übrigens mittlerweile wieder heil zurück aus dem Schwarzwald und wir haben schon wieder ganz schön viele Dinge erlebt und erledigt.
Ein ganz dickes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle noch einmal an all jene loswerden, die (damit natürlich nicht nur) mir mit helfenden Händen zur Seite standen. Das tut immer wieder so gut. Übrigens nicht nur uns, sondern auch den helfenden Händen. Haben wir uns sagen lassen.
Wer sich da nun angesprochen und animiert fühlt: Der Blogbeitrag hier ist schon ein Weilchen alt, aber nach wie vor aktuell.
Martin kam ganz pünktlich heim… denn just an diesem Tag beschlossen unsere Lohnunternehmerherren unseres Vertrauens, es wäre ein sehr guter Tag fürs Mistfahren. Denn, wir erinnern uns… unser Miststreuer hatte ja im Frühjahr den Geist aufgegeben und wir haben noch keine Ersatzteile für ihn gefunden, weil der schon sehr alt und lange nicht mehr hergestellt wird. Für einen neuen Miststreuer fehlt aktuell das Geld und so fragten wir mal ganz vorsichtig bei Jan-Lukas und Benedikt und hey, ho… sie erklärten sich bereit den Mist für uns zu fahren. Und so kam also der (für unsere Verhältnisse) echt riesige Miststreuer und fuhr den Mist der Flauschs auf die Heuwiese. Hachz!

Und während ich hier so zum Mist tippe, fällt mir ein… wir haben noch gar nicht berichtet, dass bevor Martin in den Schwarzwald fuhr, die zwei Lohnunternehmer unseres Vertrauens es auch noch geschafft hatten, den dritten Schnitt einzufahren. Man, man, man… es rast die Zeit und es tröppeln die Ereignisse vorbei… Nach unserem desaströsen zweiten Schnitt waren wir so semioptimistisch, ob es wirklich noch einen dritten Schnitt geben könnte. Das Wetter wollte so überhaupt nicht mitmachen, aber am 18. September… der tatsächlich letzten wirklich schönen Phase, die wir hier so hatten, war’s soweit und das Gras wurde gemäht und am nächsten Tag auch gleich schon gepresst. (Im September bekommt man es temperaturbedingt nicht hin, dass das Gras noch so richtig durchtrocknet!) Und wir dachten so… na, vielleicht werden es noch mal 15 kleinere Ballen (die uns bis zum nächsten Jahr auch fehlten). Aber hey ho… es wurden tatsächlich 28 kleinere Ballen. Da war dann doch mehr auf der Wiese als es schien.
Und diese 28 kleineren Ballen sind nun gut verpackt als Siloballen und werden unsere Stuten im Winter gut versorgen. Juhuuu. Da stehen sie also… als kleine Dino-Eier… auf unserer Heuwiese. Sobald Jan-Lukas oder Benedikt mal noch Zeit haben, werden sie noch fein säuberlich in der Hofeinfahrt gestapelt, damit wir da im nassfeuchten Winter die Wiese nicht kaputtfahren bzw. überhaupt an die Ballen kommen.

Ansonsten sind wir gerade in den allerletzten Vorbereitungen für die Geburt von Dunjas Welpen. Ich bin ja tierisch aufgeregt. Martin so null. Also außer, dass ich ihn völlig wuschig mache mit meiner Aufregung. Ich mein… Hallo????! Da kommen bald ein paar kleine (also so wirklich kleine) Hundis auf die Welt und hauen unseren Alltag ordentlich über den Haufen! Und es ist alles ganz anders als bei den kleinen Alpakis. Und weil die Frage jetzt schon öfter kam: Nein, es wird keine spezielle Welpenpatenschaft geben, weil das mit den kleinen Wuffs ein ganz klein bisschen anders laufen wird als mit den kleinen Flauschs! Denn wir werden nur einen kleinen Wuff behalten. Die anderen, die ersten Wochen überleben werden, werden uns nach ca. 8 Wochen schon verlassen und mit Andrea – der Herdenschutzhundexpertin unseres Vertrauens – ein neues Zuhause finden. Natürlich könnt ihr gerne Hundepatin oder -pate werden. Aber wir wissen natürlich am ersten Tag noch nicht, welches kleines Fellknäul bei uns bleiben wird. Das wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen und wir sind mega gespannt, wie sich das so herausstellen wird. Und… weil auch das schon öfter gefragt wurde: Nicht ich werde diejenige sein, die sich nicht von den kleinen Fellknäulsen trennen kann. Nein, das wird Martin werden. Das wird auf jeden Fall noch harte Verhandlungen geben, dass wir nicht alle kleinen Wuffs bei uns behalten werden können!!

Es ist natürlich noch sehr viel mehr passiert. Aber jetzt seid ihr schon mal ein bisschen mehr auf dem Laufenden gehalten… und alle, die viel schneller und immer mal wieder zwischendurch ein paar Neuigkeiten bekommen möchten, kommen einfach noch mit in unsere Signal-Gruppe (wenn ihr nicht eh schon längst Teil davon seid)!
