Logbuch 4.13
Da sind wir wieder. Vielleicht. Uffz.
Die letzten Tage – äh Wochen sind’s ja mittlerweile – waren heftig. Heftig im Sinne von Ereignissen und auch heftig im Sinne der Gesundheit. Zwischendurch hat’s Martin und mich so richtig schön zerbröselt. Davor schon immer mal wieder in Ansätzen, aber das war scheinbar nur zum Warm machen. Martins Rücken meinte, er müsse sich bei jeder Kleinigkeit über Bewegung beschweren. Da reichte mitunter auch einfach nur ein Schritt gerade aus. Meine Nase war der Meinung jetzt wäre es mal an der Zeit sich so richtig eine Auszeit zu nehmen, nur, dass der Rest vom Körper sich keine Auszeit nehmen konnte, weil die Flauschebande eben versorgt werden wollte und es Dinge gab, die Martins Rücken nicht bewältigen konnte bzw. sollte. Ächz! So langsam, also so richtig langsam, kommen wir nun wieder in handlungsfähige Regionen. Nur schnell ist da eben nicht.
Und neben all dem körperlichen Gnarf war da dann noch der ganz normale Wahnsinn. Ich sollte nach knapp 10 Jahren Flauscherfahrung mich dann doch so langsam mal von dem Wunsch nach ruhiger Routine verabschieden und mich einfach damit abfinden, dass Drama und Action einfach normal sind und den Alltag ausmachen.
Und nun versuche ich mal im Schnellabriss noch die Flauscherlebnisse der letzten 14 Tage Revue passieren zu lassen. Wer uns im Fediverse folgt und sich in die Signalgruppe eingeklinkt hat, hat in den vergangenen Wochen doch noch das ein oder andere mitbekommen.
Nämlich zum Beispiel, dass am 15. Februar ganz schön spontan Pike bei uns eingezogen ist. Ein Surihengst, der aus einer Nothilfeaktion in eine neue Herde kam und sich dort mit den Lamas nicht verstand und einleben konnte. Eigentlich war dazu ein ganz eigener Beirag geplant und wir wollten ein bisschen mehr berichten, darüber, wo er herkam und dass wir einmal mehr gesehen haben, wie wichtig die richtige Sozialisation der Jungflauschs ist, damit sie später souverän durchs Leben gehen können. Denn ganz reibungslos verlief das Einleben bei uns auch nicht. Es hat ordentlich gerumst und das immer wieder an Stellen, wo schnell ersichtlich war, Pike wusste einfach nicht mit dem Verhalten seiner Gegenüber umzugehen, weil er es vermutlich nicht gelernt hatte. Jetzt mehr als 14 Tage später hat er sich aber schon ganz gut eingefunden – und das vermutlich auch Dank einer eingeschworenen Truppe, die sich nicht so leicht aus der Fassung bringen ließ. Es rumpelt manchmal schon noch… aber es rumpelt auch immer mal wieder in der eingeschworenen Truppe. Das Essen will schließlich verteidigt werden…
Vielleicht gibt’s an anderer Stelle noch mal Gelegenheit auf das ein oder andere von und über Pike einzugehen.
Neben Pike war dann da noch Nisha. Die hatte sich genau zur gleichen Zeit eine Mörderentzündung eingefangen, von der wir bis heute noch nicht wissen, wie sie sich die zugezogen hatte und was es genau war. Der Tierarzt unseres Vertrauens meinte nur, wenn er sie nicht gesehen hätte wie fit sie mit ihren Symptomen unterwegs war, er hätte nach Sichtung ihrer Blutwerte eine dahinsiechende Hündin erwartet. Mit einer Wurmkur, Antibiotika und einem kleinen Vitaminbooster haben wir sie dann erstaunlich schnell wieder auf den Weg der Besserung bekommen. Organisatorisch hatte es uns aber ganz schön vor eine Herausforderung gestellt, denn wir wussten die ersten Tage ja nicht, ob das, was sie da hatte, ggf. gefährlich für alle andere Hunde sein konnte und mussten sie erst mal von dem Rest der Hunde- (und Alpakabande) isolieren. Fand sie gar nicht lustig. Wir aber auch nicht.
Mächtig arg an unser aller Nerven nagte natürlich das Wetter. Wem ging der Regen nicht auf den Keks und mit jedem Tag, den er nicht aufhörte, wurde es schlimmer. Die Alpakas waren genervt, die Hunde waren genervt und wir Menschen sowieso. Die einzigen, die es nicht so mitnahm, waren wohl die Katzen. Die genossen ihre Zeit im Heu und freuten sich, wenn ihre Futterspender sich auch kurz Zeit für eine Streicheleinheit nahmen.
Genau eine Woche nach Pike kam Gladys‘ Schwester Glinda wieder zu uns zurück. Das schreibt sich so lapidar, aber dass sie zu uns kam, war eine ganz schöne Odyssee. Der Plan war ein ganz anderer gewesen. Mit Glindas Rückkehr ging Ronda wieder von uns (also nur räumlich!). Für den Samstag war die Jahreshauptversammlung vom Herdenschutzverein in Thüringen angesetzt. Da wollte Martin Ronda auf dem Hinweg und auf dem Rückweg Glinda mitnehmen. Soweit so entspannt. Leider sollte erst das Wetter in Brandenburg alles auf Messers Schneide bringen und schließlich Andreas Auto alles über den Haufen werfen. Und dann beratschlagten wir. Es war für die kommenden Wochenenden das einzige an dem dieser Austausch gut einzuplanen war und wir hatten schon für diesen Austausch einiges bei uns auf Eis gelegt, so dass es z.B. in Gladys Hundeerziehung nicht weiterging. Nun war also Martin schon in Thüringen, nun fuhr er denn am Samstagabend doch noch nach Brandenburg weiter und tauschte die zwei Hundedamen dann dort. Das bedeutete dann für den Sonntag allerdings auch einen Mörderritt wieder ins Saarland zurück. So kamen dann beide auch ganz schön platt am späten Abend an. Von wochenendlicher Erholung war da natürlich nix zu verspüren.
Am Montag war dann die spannende Wiedervereinigung von Glinda, Gladys und Mama Dunja. Es lief ganz anders ab als wir uns das vorher überlegten und es war auch ganz schön ruppig. Mama Dunja war kurz mal überfordert mit zwei quirlig-kleinen Hundemädels und Gladys fand’s nicht ganz so lustig die Mama plötzlich wieder zu teilen. Glinda nahm’s gelassen und fand sich vor allem sehr schnell und überraschend souverän bei den Alpakas wieder ein. Im Laufe der Woche und bis zum heutigen Tage sind die drei gut zusammengewachsen, so dass wir bald die ganze restliche Hundebande in das Leben der zwei Kleinen mit einbeziehen können.
Und dann wurde die Woche ganz schön hundisch und Martin war auch noch im Schwarzwald. Wuaaah.
Zunächst nahm ich ja an, dass Robbi seine gute Freundin Ronda vermissen würde. Er wurde immer lethargischer und zog sich immer mehr zurück. Als er dann aber anfing mächtig zu speicheln, war die nächste Vermutung, er hat eine fette Erkältung. Die bestätigte zunächst auch der Tierarzt unseres Vertrauens und wir gaben ihm entsprechend Medikamente. Nur leider wurde es dann nicht besser sondern kurz mal seeeeehr viel schlechter und am Samstag schockierte er uns mit einer megageschwollenen Zunge. Ein Ausflug zum Tierarzt und der Wechsel der Medikamente und Cortisonzugabe später ließ es langsam wieder aufwärts gehen. Mittlerweile ist er schon wieder fast der alte. Noch hopst er nicht ganz so enthusiastisch, wenn’s Futter gibt, aber er porpellert wieder ordentlich mit dem Schwanz, freut sich, wenn wir kommen und bekommt vor allem das Maul wieder ordentlich aufgesperrt. Bloß gut. Die Sorgen waren aber mächtig groß und ich sah mich schon ihn ziehen zu lassen.
Zwischen all dem war dann immer noch und nach wie vor Badina, deren Wunde am Fuß nur minimal verheilt und uns immer wieder Rückschläge bescherrt. Wenn es denn dann mal schon kurz vor gut war, passten wir kurz nicht auf und sie bearbeitete die Wunde wieder so, dass wir quasi wieder bei ein Stückchen über null mit dem Heilen begannen. Am Sonntag waren wir jetzt so guter Dinge, dass wir die Hundedame mit einer Begegnung mit Dunja überforderten und nun fangen wir wieder von vorne an. Gnarf. Badina wird also unseren Alltag noch ein langes Weilchen mit begleiten.
Eine extrem große Erleichterung brachte dann ja endlich das gute Wetter. Die Flauschs dürfen wieder ein wenig mehr Fläche bewohnen und genießen es in der Sonne zu sitzen. Ich möchte nicht wissen, wie es um unser aller Befinden stünde, wenn dieser Regen noch eine weitere Woche so weiter geregnet hätte. Vor allem weil unser Weiher langsam an seine Grenzen gestoßen war und es Wasser aus Ecken drückte, das uns arg ans Pfingsthochwasser 2024 erinnern ließ.
Und zwischen all dem Wetter, dem Einleben von Pike, dem Gehunde und Martins Ausflug in den Schwarzwald ärgerten wir uns noch mit unserer Bank rum. Die beschloss, dass wir ja auch mal eben das 4fache an Bankgebühren zahlen könnten… und so haben wir zwischen all dem normalen Büroalltag inkl. Nase & Rücken eben auch noch fix nach einer neuen Bank Ausschau gehalten und haben nach vielen Abwägungen uns nun auch für eine entschieden. Nun gilt’s da gar nicht so wenig umzuziehen und dann wird sich sicher die nächste Herausforderung in den Weg stellen. Yeah! Vom Weltgeschehen fangen wir jetzt mal gar nicht an.
So. nun seid ihr, glaube ich, erstmal wieder so halbwegs auf dem aktuellen Stand. Heute mal noch ganz ohne Bild, aber die kommenden Logbücher dann hoffentlich auch wieder mit Bild.
Logbuch 4.12
Na, da hat’s uns aber erwischt und doch etwas zerbröselt. Erst Martin, dann mich. Aber alles andere lief dann doch weiter. Zum Beispiel das Wasser von oben. Das zermürbt grad ganz schön. Gnarf. Die kurzen Stunden zwischendurch lassen ja immer Hoffen und Aufatmen, aber der Regen kommt unaufhörlich zurück. Aktuell drücken wir uns mächtig die Daumen, dass unsere Hofzeit für Alpakaverliebte morgen von Wasser in jeglichen Aggregatzuständen verschont bleibt. Schauen wir mal.
Sonst ist Badina gerade mal wieder bei uns daheim eingezogen. Sie hat ihre verhältnismäßig kleine Wunde von vor einem Monat am Fuß einfach nicht in Ruhe gelassen und immer wieder bearbeitet, so dass sie partout nicht heilen will. Jetzt ist sie also unter Daueraufsicht und wir hoffen, dass es nun endlich heilt. Macht natürlich mächtig viel Spaß bei dem Wetter mit dem nassen Hund.
Da hatten wir echt Glück, dass Nisha ihre im Verhältnis viel schlimmeren Wunden einfach mal in Ruhe gelassen hat und man da schon fast nix mehr von sieht.
Badina scheint’s aber auch ein bisschen zu genießen. Sie hängt in der Küche ab und genießt das Autofahren…


Logbuch 4.9
Flupp. Da isse schon wieder rum die Woche. Herje. Martin ist wieder da und schon wieder weg. Aber nur kurz. Er ist heute unterwegs und sorgt dafür, dass wir wieder einen zuverlässigen fahrbaren Untersatz haben. Ab morgen stürzen wir uns dann wieder gemeinschaftlichen in den ganz „normalen“ Alpakaalltag… wobei wir da schon wieder viiiiiiele Termine im Kalender stehen haben. Naja. Ist ja nix neues. Ist euer Januar auch einfach so vorbeigerauscht?
Damit’s nicht ganz so viel wird, hilft uns Gladys ganz fleißig mit und versucht beim allmorgendlichen Stutenextrafütterungsritual die Stuten auseinander zu sortieren. Es klappt so semiprächtig, aber sie gibt sich wirklich Mühe.

Derweil lässt’s Gizmo ganz entspannt angehen. Die Flauschs sind grad ein bisschen gefrustet. Weil’s die Woche doch mehr geregnet hatte als angekündigt, war der Paddock der Mädels auch entsprechend vermatscht und so blieb der Stall länger zu als gedacht. Da bleibt nicht viel als zu chillen und quasi faul auf der Couch oder (wie im Fall von Gizmo) faul auf der Mama zu liegen.

Ach ja… Martin hatte ja Ekko mit auf Urlaubstour in den Schwarzwald genommen. Also Ekko hat Urlaub machen dürfen, Martin durfte ja arbeiten. Yeah. In unserer Signal-Gruppe zeigte Martin dann auch ein Urlaubsbild von Ekko und verriet eins von Ekkos Hobbies. Er findet Mäuse megaspannend und untersucht mit einer sehr ausführlichen Hingabe sämtliche Wiesen. So eben auch die verschneiten Wiesen im Schwarzwald.

Bei uns inspiziert er seit Wochen die Wiese und geht den Mäusen dann auch schon mal nach. Ob das an der Nase weht tut, wissen wir nicht, aber der Körpereinsatz von ihm ist auf jeden Fall da. Wir haben das mal in bewegten Bildern festgehalten und für euch bei YouTube hochgeladen.
Und yeah… neben dem ein oder anderen Termin ist’s in der Online-Flauschbox mal wieder etwas voller geworden. Hier gibt’s ein paar neue Artikel zu entdecken und sonst natürlich auch altbekannte. Stöbern lohnt sich sowohl in der Offline- als auch der Onlineflauschbox immer wieder mal.

Logbuch 4.8
Diese Welt da draußen lähmt grad sehr. Mich zumindest. Was dazu führt, dass ich hier nix tippe. Weil ich denke, den großen Wurf machen zu müssen. Muss ich natürlich nicht. Aber es macht mich unfassbar fertig, was da draußen gerade abgeht und wie wir sehenden Auges alles an die Wand fahren: kritische Infrastruktur an Trump-Kumpels verkaufen, das reichste Prozent der Weltbevölkerung braucht nur 10 Tage um ihr CO²-Budget aufzubrauchen – das machen die also ca. 36x im Jahr, von dem was in den USA, im Iran, im Gazastreifen, im Irak und in und mit Afghanistan passiert, fange ich lieber gar nicht erst an. Und das immer alles schön im Hinterkopf – wohlwissend, dass das nur die Spitze vom Eisberg ist – rattert tagtäglich das Gedankenkarussell und einzig die Flauschs halten mich davon ab, den Kopf vollkommen in den Sand zu stecken. Denn die beschäftigen uns natürlich nach wie vor fleißig.
Ringo hat z.B. nach fast 1,5 Jahren Kieferpause, nun wieder Kiefer. Arrrrrghs! Verflixt und zugenäht. Nun heißt’s wieder spülen und (Antibiotikum) spritzen und hoffen, dass es wieder besser wird. Immerhin ist Don Silvers dicke Backe wieder heil.
Mit den Hunden gibt’s fleißig Training. Gladys lernt aktuell die Hengste kennen und erweitert somit ihren Alpakahorizont. Für Badina bedeutet das, dass sie gerade mal wieder Teilzeit bei den Stuten unterwegs ist und erinnert sich daran, dass es da ja die ein oder andere Zicke gab (wobei es die auch bei den Hengsten gibt!).
Roy hat gemeinsam mit Orion und uns am Wochenende eine Erkundungstour unternommen. a) um zu schauen, ob das mit dem Laufen noch klappt (Das klappt, beide haben so was von Bock wieder in die Laufsaison zu starten!) und b) um zu schauen, ob der Weg auch in Ordnung ist, denn der Forst war fleißig unterwegs und es hätte sein können, dass wir noch Routen umplanen müssen. Müssen wir nicht. Der Forst war anderweitig unterwegs und wir können den vertrauten Pfaden folgen. Yeah!
Da trifft es sich gut, dass im Alpakabüro fleißig an den Veranstaltungen gearbeitet wird. So viel, dass ich mit dem Bekanntgeben gar nicht hinterher komme. Wer lunschen mag, findet auf der Terminseite hoffentlich immer aktuell alle Termine auf einen Blick. Wer ins Detail gehen mag: Es stehen jetzt die ersten Termine für unsere Alpaka-Zeit (wobei hier gerne individuelle Wünsche angefragt werden können und das aktuell auch sehr kurzfristig… der Winter ist nicht so die Jahreszeit wo es den heißen Run gibt) und für die ganz besondere Zeit zu zweit! Für die Hofzeit stehen zwei Termine zur Verfügung und ganz speziell noch zusätzlich am Valentinstag für Alpakaverliebte! Und dann habe ich die Termine mit Eva für unsere Indian Blance-Reihe in Angriff genommen. Also… es gibt viel zu entdecken und mit dem Kalender abzugleichen.
In der Küche steht aktuell ein Riesenpaket vollgepackt mit Alpakavlies, das darauf wartet, nachher abgeholt zu werden, dass im späteren Verlauf des Jahres daraus tolle Bettdecken, Wollknäul und Kissen werden. Das wird aber noch ein Weilchen brauchen, aber immerhin ist jetzt endlich der Schritt des Loschickens getan, wenn’s auch ganz schön kalt fürs Sortieren war. Brrrrr.
Derweil wird sich Martin heute wieder darauf vorbereiten in den Schwarzwald zu fahren.
Logbuch 4.5
Nun geht also die heiße Phase der Woche los. Während Martin die Flauschs versorgt und aufpasst, dass die Hundedamen nicht wieder Blödsinn anstellen und Don Silver weiterhin im Handling trainiert (die dicke Backe soll ja dünner werden!), tingel ich im Zug durch halb Deutschland und habe etwas Zeit… um mich um Medikamentennachschub zu kümmern oder uns unabhängiger von amerikanischen BigTechs zu machen. So ist unsere Alpakas gegen rechts – Playlist jetzt zur europäischen Streamingalternative Deezer gewandert und wird bei Spo*ify verschwinden! Man sitzt ja im Zug und sowohl die Netz- als auch die Steckdosenausstattung in den Zügen war gar nicht so verkehrt.
Benvindo scheint irgendwie schon mal für die Fasnet zu üben… und weil Nase rot anmalen nicht klappt, hat er sich füt matschbraun entschieden. Sieht ja schon witzig aus.

Maus oder Hormone? Das ist die große Hundefrage.
Irgendwie hatten wir unseren Sonntag anders geplant. Eigentlich dachten wir, wir könnten uns am Nachmittag zwei Flauschs schnappen und gemütlich durch den weißen Winterwald stapfen. Wenn es denn schon mal so knackig kalt und schneeig ist. Aber es sollte ganz anders kommen und uns am Mittag zwei mit Blut besudelte Hundedamen humpelnd aber irgendwie doch freudig entgegenlaufen.
Ächz. Badina und Nisha hatten sich irgendwie in die Wolle bekommen und so richtig werden wir es wohl nie rekonstruiert bekommen, was da passiert ist. Das irgendwie freudige auf uns zukommen sprach so gar nicht fürs in die Wolle bekommen und wie beide gegenseitig miteinander umgingen auch nicht. Aber es muss wohl eins zum anderen geführt haben. Wir vermuten das Zusamenspielen mehrerer Faktoren.
Kurz vor Jahresende packten wir die beiden Damen fürs Silvester-Hunde-Tetris zusammen, damit sie gemeinsam gut durch die Nacht kommen können und vorab noch mal Zeit zum Zusammenwachsen hätten. Das funktionierte prima. Die zwei waren ein Herz und eine Seele und spielten in den vergangenen Tagen sooooo wundervoll harmonisch zusammen, dass uns dieser Crash so überhaupt gar nicht in den Sinn kam.
Also vermuten wir, dass da am Sonntag eine Maus in die Quere kam und die zwei zu einem Ressourcenkampf animierte… und da trafen dann zwei extrem dicke Sturköpfe aufeinander, wo der eine Sturkopf dem anderen keinen Millimeter Land überlassen wollte. Also klemmte es. (Dass es ordentlich klemmen kann, wenn der eine Hund dem anderen einen Nager präsentiert, konnte ich letztes Jahr zwischen den beiden überhaupt gar nicht sturköpfigen Ekko und Robbi live miterleben und entsprechend auch live unterbinden.)
Als das geklärt war, war man dann aber auch in der Lage, sich gegenseitig die Wunden zu lecken und eben freudig humpelnd den Menschen entgegen zu laufen… Yeah! Da Nishas Beinwunden echt nicht ohne waren, war dann doch mal noch der Tierarzt da und wir klammerten mal lieber vorsorglich. Eieiei. Bei Badina gab’s ein paar Spuren im Gesicht und Ratzer an der Pfote. Den restlichen Sonntag verbrachten die beiden Damen vorsichtig und bedächtig miteinander. Nur, um dann gestern doch noch mal aneinander zu geraten… und da vermuten wir nun die Hormone gepaart mit Wundheilungserscheinungen. Denn Nisha wird demnächst ganz imaginär ihre ersten Welpen nach ihrer ersten Scheinträchtigkeit „auf die Welt bringen“ und Badina könnte so kurz vor der nächsten Läufigkeit stehen. Beides keine einfachen Phasen. Große Freude also hier bei den Menschen. NICHT!
Nun kieken wir also, dass die zwei ihre Wundheilung gut durchbekommen und wir Nishas Scheinträchtigkeit gut beendet und Badinas vermutlich bald startende Läufigkeit gut gestartet bekommen. Es ist also mal wieder nicht langweilig bei uns.
Bloß gut geht Nisha gerade (noch?) nicht an ihre Klammern und ist friedlich mit Ekko unterwegs.

Logbuch 4.1
Da sind wir also im neuen Jahr gelandet. Bis auf Ekko haben die Hunde den Jahreswechsel auch gut überstanden. Ekko ist mit der Welt fertig und ist dankbar für seine Hundebox-Zeiten, in denen er seinen Kopf abstellen kann und die Knallerei Knallerei sein lassen kann. Es ist echt eine Qual seine Sorgen mit ansehen zu müssen. Also hoffen wir, dass es ab heute endlich wieder ruhiger wird. Schlimmer noch als die heftigen 30 Minuten um Mitternacht sind die nicht einschätzbaren Böller, die über die Tage verteilt noch losgelassen werden.

Badina und Nisha hatten Ekko in der Silvesternacht Gesellschaft geleistet und das hat ihm, glauben wir, ganz gut getan. Dunja und Gladys haben Silvester abgeschottet bei den Stuten verbracht und Robbi mit Ronda bei den Junghengsten. Unser Menschen-Silvester sah dann so aus, dass wir uns kurz vor Mitternacht auf die zwei Außentrupps verteilten und Sorgen vereitelten. So saß Martin bei Dunja und Gladys und hat Dunjas aufkommenden Sorgenanfall vereitelt, während ich gemeinsam mit Robbi und Ronda im Heu saß und dort als Anlehnort und Sorgenstopp zur Verfügung stand und die beiden haben das Angebot auch sehr gerne in Anspruch genommen. So also haben wir denn den Wechsel ins neue Jahr mit nicht ganz so viel Panik und reingesteigertes Hundegebell verbracht.
Die Hengsties haben das neue Jahr mit symmetrischen Formationssitzen eingeleitet. Ikarus, Lucky und Roy gaben alles um meinen inneren Symmetriehorst glücklich zu machen. Hachz!
Und wenn ich mir das jetzt so überlege, wäre „symmetrisches Formationssitzen“ eigentlich fast eine eigene Kategorie wert. Sie (also die Alpakas im Allgemeinen) üben sich immer mal wieder darin… na mal kieken, ob’s da dieses Jahr mehr davon gibt.

Unser aktuelles Sorgenkind ist Espresso. Er baut gerade rapide ab und die niedrigen Temperaturen machen ihm ordentlich zu schaffen. Seine Extraportionen Futter nimmt er mal an und mal nicht. Die Knochen scheinen ihm mächtig zu schmerzen. Der alte Mann wird nun so richtig alt und wir geben unser bestes um ihn zu unterstützen, aber es hilft nicht immer. Die kommenden Tage bereiten uns echt große Sorgen. Die Dauertieftemperaturen auch über Tag werden kein Zuckerschlecken für Espresso werden und Martin grübelt schon fleißig, wie und wo wir ihn ggf. besser unterbringen können.

Und sonst? Ihr habt es schon gemerkt: Das Logbuch geht in die vierte Runde… und wir werden sehen, wie regelmäßig unregelmäßig ich dazu kommen werde, euch hier auf dem Laufenden zu halten. Nutzt noch die anderen Kanäle, um ggf. das ein oder andere zusätzlich mitzubekommen. Allen voran Mastodon oder unsere Signal-Gruppe.
Logbuch 3.59
Und flupp ist schon wieder eine Woche rum. Verrückt, wie die Zeit grad schon wieder rast.
Letzten Sonntag hatten wir eine ganz wunderflauschige Hofzeit und die Flauschs haben wirklich alles gegeben und sogar uns überrascht, wie flauschig die sein können. Da freuen wir uns jetzt tatsächlich schon auf die nächste und letzte Hofzeit diesen Jahres, die am 28. Dezember geben wird und seid langem auch endlich mal wieder eine Spezial-Hofzeit sein wird. So mit Winterpunsch und kleiner Snacküberraschung. Wer mag kann sich in der Flauschbox schon jetzt einen Platz sichern. (Unsere Criapatinnen und -paten melden sich wie immer ganz direkt bei uns, gehört der Hofzeitplatz natürlich ins Paket!)

Und dann trudelten die Woche, wie letzte Woche schon angekündigt unsere Alpaka-Kalender fürs nächste Jahr ein. Es ist ja wie immer seeeeeehr aufregend bis ich die endlich ausgepackt habe und die Angst, doch noch irgendwo einen Tippfehler zu finden, wird nie vergehen. Und wer einen findet, behält ihn ganz still und heimlich für sich.
In der Flauschbox könnt ihr beide Kalender (ob einzeln oder im Set) direkt nach Hause bestellen und allen Flauschs eine große Freude bereiten.

Hachzi, die kleinen Flauschknäul von Dunja entwickeln sich ja sowas von rasend und sind sowas von Zucker. Sie werden immer aktiver und wuseliger und mittlerweile ist es eine große Herausforderung für uns aus ihrem Gehege zu kommen ohne sechs Fellmäuse an den Beinen kleben zu haben. Auch sowas von schnuffig ist der Umgang von Dunja mit ihren Kleinen, auch wenn wir jetzt zum Wochenende echt viel Sorgen hatten, weil es Dunja nicht gut ging und sie irgendeine Krankheit am Ausbrüten war. Wir hoffen aber ganz doll, dass sie es schon wieder in den Griff bekommen hat und jetzt weiterhin so schnuffig-knuffig mit den kleinen Rackern unterwegs sein kann. Bei YouTube könnt ihr euch das ganze auch in bewegten Bildern anschauen… nur echt mit Nisha-Heuler im Hintergrund.

A propos Nisha… das war ja auch noch. Nisha darf nun gerade ihre erste Läufigkeit erleben. Sehr aufregend (und bellig) und weil’s nicht schon aufregend genug ist, hat sich Ronda auch mit angeschlossen und nun sind die zwei Damen gemeinsam läufig, was hier einmal den gesamten Hundebetrieb durcheinander gewirbelt hat. Denn nun hieß es Hundeteams umgestalten, weil natürlich Ronda nun nicht mehr mit Ekko und Robbi unterwegs sein konnte. Und für den armen Ekko ist es nun gleich doppelt aufregend, weil gleich zwei Hündinnen sein Hirn ausschalten. Mittlerweile schauen wir, dass wir ihm ganz viel Urlaub verschaffen und somit die nächsten Tage noch gut über die Runden bringen. Hormone! Yeah!
Logbuch 3.58
Und schwups war’s schon wieder ganz schön lange ruhig hier. Gnarf! Passiert ist aber schon wieder ganz schön viel.
Also… die Minis von Dunja entwickeln sich prächtig. Sie wachsen und gedeihen und werden größer & mobiler, auch wenn man das jetzt auf dem Foto nicht so sehen kann… Jetzt müssen wir uns langsam überlegen, wie wir sie da behalten, wo sie aktuell noch bleiben sollen. Denn in ihrer drolligen Tapsigkeit sollten sie noch keinen direkten Alpakakontakt haben.

Bei den Flauschs gab’s eine große Entwurmungsaktion.
Nach dem Seminar mit Anna Stölzl haben wir uns unsere Flauschebande angeschaut und einigen von ihnen eine ausführliche Kotuntersuchung angedeihen lassen, in der noch mal mit anderen Verfahren sehr viel genauer hingeschaut wird. Das brachte zu Tage, dass wir bei Darina, Clarissa & Espresso doch noch mal mit einem Mittelchen ran sollten und dass das vielleicht sogar schon erklärt, warum alle drei in den vergangenen Wochen an Gewicht verloren hatten. Dr. Gizmo hat uns dabei geholfen es zu verabreichen… naja… er stand bei Darina & Clarissa dabei und hat ganz genau geschaut, was da vor sich geht. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Mittel wirkt. Dazu werden wir nächste Woche noch mal Kotproben nehmen und dem Labor zukommen lassen und bei der Gelegenheit noch eins zwei andere Flauschs mit untersuchen lassen.

Die Damen haben Fenster bekommen.
Es war ja eigentlich mal als Scherz gedacht, aber dann beim Weiterspinnen… entpuppte es sich als gar nicht so schlechte Idee. Das Weiterspinnen müssen wir jetzt noch angehen, aber bis dahin, hat der Stall von den Stuten nun Fenster bekommen und Franzi & Avinya, die ja aktuell noch daneben untergebracht sind, könnten ganz theoretisch nun durchs Fenster in den Stall schauen. Wenn sie sich auf Zehenspitzen stellen würden.
Wie das Weiterspinnen konkret aussieht, werde ich jetzt hier mal noch nicht verraten, denn das steht noch etwas in den Sternen, wann es denn geschehen wird und wer weiß, was uns bis dahin noch so einfallen wird. Was wir aber an dieser Stelle gern noch tun würden: Ein dickes Dankeschön auch an dieser Stelle noch einmal an unsere lieben Helferleins auszurichten, die uns an diesem Tag so tatkräftig und beherzt zur Seite standen!!! Danke!

Die Kalender fürs nächste Jahr kommen nächste Woche.
DAS war der Grund, dass es hier in den vergangenen Tagen soooo extrem ruhig war, weil ich sie endlich endlich endlich fertig bekommen wollte. Es hat schon wieder (wie jedes Jahr halt) viel länger gedauert als ich das ursprünglich geplant habe. Es wird wohl einfach niemals passieren, dass ich die schon im Sommer fertig bekomme. So sehr ich es auch möchte. Nun ja. Vielleicht machen wir übers Jahr auch einfach viel zu viele Fotos, die es dann immer durchzuschauen gilt. Nämlich soooo viele Fotos, dass es in diesem Jahr sogar noch einen dritten Kalender geben wird. Hey ho! Letzterer wird aber etwas später kommen, der ist gestern erst in die Druckerei marschiert.

Und sonst passiert natürlich wieder vieles einfach so im Hintergrund. Die letzten Wochen des Jahres werden jetzt so was von rasen und wir bereiten uns gerade nicht nur mental darauf vor. Es wird eine Menge Markttage geben, die anstehen und wir hoffen, dass wir den ein oder die andere von euch da treffen werden und ihr uns das ein oder andere abnehmt, was wir gerade fleißig eingekauft haben. Denn nur so kommen wir gut mit den Flauschs durch den Winter und auch ins neue Jahr und es kann nur so für die Flauschs entspannt weitergehen. Ein dickes Danke schon jetzt an alle, die beim Schenken an uns denken.
Hier kommen die Einkaufsmöglichkeiten der kommenden Wochen um das perfekte Weihnachtsgeschenk (oder auch Geburtstags- oder Hochzeits(tags)- oder einfach-so-mal-dazwischen-Geschenk zu ergattern:
- 14. November 2025 ~ 9.30 bis 16 Uhr ~ Oberthaler Wochenmarkt
- 15. November 2025 ~ 9 bis 12 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 20. November 2025 ~ 14 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 21. November 2025 ~ 9 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 22. November 2025 ~ 9 bis 18 Uhr ~ Adventsverkaufstage bei Dörrenbächers in Wemmetsweiler
- 28. November 2025 ~ 17 bis 22 Uhr ~ Burg- und Adventsmarkt Illingen
- 29. November 2025 ~ 16 bis 22 Uhr ~ Burg- und Adventsmarkt Illingen
- 5. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 6. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 7. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 8. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 9. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 10. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 11. Dezember 2025 ~ 11 bis 20 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 12. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 13. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 13. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ Weihnachtsmarkt am Hofgut Dösterhof
- 14. Dezember 2025 ~ 11 bis 21 Uhr ~ St. Wendeler Weihnachtsmarkt
- 14. Dezember 2025 ~ 11 bis 18 Uhr ~ Weihnachtsmarkt am Hofgut Dösterhof
- 19. Dezember 2025 ~ 9.30 bis 16 Uhr ~ Oberthaler Wochenmarkt
- 20. Dezember 2025 ~ 9 bis 14 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 22. Dezember 2025 ~ 9 bis 12 Uhr & 15 bis 17 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
- 23. Dezember 2025 ~ 9 bis 12 Uhr & 15 bis 17 Uhr ~ Flauschbox-Öffnungszeiten
Natürlich hat die Online-Flauschbox in den kommenden Wochen auch rund um die Uhr geöffnet und wir schauen, dass alles so schnell wie möglich zu euch kommt.
Logbuch 3.55
Sonntag. Ich habe mir einen Büromorgen hart erkämpft. Martin wuppt nun den Stall. Ich schaue mal, was ich von meinem riesigen quasi Büroeisberg abgeschabt bekomme.
Bis hierhin haben wir heute aber auch schon ein paar Kotproben für den nächsten Gesundheitscheckup der Flauschs eingesammelt, haben Angel verarztet, die immernoch mit ihrem Kiefer kämpft, haben die Welpis unter die Lupe genommen (alle haben mittlerweile die Äuglein geöffnet, die erste 2-Kilo-Marke ist geknackt und die ersten kleinen Erkundungen in der Wurfkiste werden unternommen) und Dinge sortiert.
Ein ganz normaler Sonntag eben. Und nun wird gewuselt. Der eine im Stall, die andere im Büro.
