Logbuch 4.9
Flupp. Da isse schon wieder rum die Woche. Herje. Martin ist wieder da und schon wieder weg. Aber nur kurz. Er ist heute unterwegs und sorgt dafür, dass wir wieder einen zuverlässigen fahrbaren Untersatz haben. Ab morgen stürzen wir uns dann wieder gemeinschaftlichen in den ganz „normalen“ Alpakaalltag… wobei wir da schon wieder viiiiiiele Termine im Kalender stehen haben. Naja. Ist ja nix neues. Ist euer Januar auch einfach so vorbeigerauscht?
Damit’s nicht ganz so viel wird, hilft uns Gladys ganz fleißig mit und versucht beim allmorgendlichen Stutenextrafütterungsritual die Stuten auseinander zu sortieren. Es klappt so semiprächtig, aber sie gibt sich wirklich Mühe.

Derweil lässt’s Gizmo ganz entspannt angehen. Die Flauschs sind grad ein bisschen gefrustet. Weil’s die Woche doch mehr geregnet hatte als angekündigt, war der Paddock der Mädels auch entsprechend vermatscht und so blieb der Stall länger zu als gedacht. Da bleibt nicht viel als zu chillen und quasi faul auf der Couch oder (wie im Fall von Gizmo) faul auf der Mama zu liegen.

Ach ja… Martin hatte ja Ekko mit auf Urlaubstour in den Schwarzwald genommen. Also Ekko hat Urlaub machen dürfen, Martin durfte ja arbeiten. Yeah. In unserer Signal-Gruppe zeigte Martin dann auch ein Urlaubsbild von Ekko und verriet eins von Ekkos Hobbies. Er findet Mäuse megaspannend und untersucht mit einer sehr ausführlichen Hingabe sämtliche Wiesen. So eben auch die verschneiten Wiesen im Schwarzwald.

Bei uns inspiziert er seit Wochen die Wiese und geht den Mäusen dann auch schon mal nach. Ob das an der Nase weht tut, wissen wir nicht, aber der Körpereinsatz von ihm ist auf jeden Fall da. Wir haben das mal in bewegten Bildern festgehalten und für euch bei YouTube hochgeladen.
Und yeah… neben dem ein oder anderen Termin ist’s in der Online-Flauschbox mal wieder etwas voller geworden. Hier gibt’s ein paar neue Artikel zu entdecken und sonst natürlich auch altbekannte. Stöbern lohnt sich sowohl in der Offline- als auch der Onlineflauschbox immer wieder mal.

Logbuch 4.1
Da sind wir also im neuen Jahr gelandet. Bis auf Ekko haben die Hunde den Jahreswechsel auch gut überstanden. Ekko ist mit der Welt fertig und ist dankbar für seine Hundebox-Zeiten, in denen er seinen Kopf abstellen kann und die Knallerei Knallerei sein lassen kann. Es ist echt eine Qual seine Sorgen mit ansehen zu müssen. Also hoffen wir, dass es ab heute endlich wieder ruhiger wird. Schlimmer noch als die heftigen 30 Minuten um Mitternacht sind die nicht einschätzbaren Böller, die über die Tage verteilt noch losgelassen werden.

Badina und Nisha hatten Ekko in der Silvesternacht Gesellschaft geleistet und das hat ihm, glauben wir, ganz gut getan. Dunja und Gladys haben Silvester abgeschottet bei den Stuten verbracht und Robbi mit Ronda bei den Junghengsten. Unser Menschen-Silvester sah dann so aus, dass wir uns kurz vor Mitternacht auf die zwei Außentrupps verteilten und Sorgen vereitelten. So saß Martin bei Dunja und Gladys und hat Dunjas aufkommenden Sorgenanfall vereitelt, während ich gemeinsam mit Robbi und Ronda im Heu saß und dort als Anlehnort und Sorgenstopp zur Verfügung stand und die beiden haben das Angebot auch sehr gerne in Anspruch genommen. So also haben wir denn den Wechsel ins neue Jahr mit nicht ganz so viel Panik und reingesteigertes Hundegebell verbracht.
Die Hengsties haben das neue Jahr mit symmetrischen Formationssitzen eingeleitet. Ikarus, Lucky und Roy gaben alles um meinen inneren Symmetriehorst glücklich zu machen. Hachz!
Und wenn ich mir das jetzt so überlege, wäre „symmetrisches Formationssitzen“ eigentlich fast eine eigene Kategorie wert. Sie (also die Alpakas im Allgemeinen) üben sich immer mal wieder darin… na mal kieken, ob’s da dieses Jahr mehr davon gibt.

Unser aktuelles Sorgenkind ist Espresso. Er baut gerade rapide ab und die niedrigen Temperaturen machen ihm ordentlich zu schaffen. Seine Extraportionen Futter nimmt er mal an und mal nicht. Die Knochen scheinen ihm mächtig zu schmerzen. Der alte Mann wird nun so richtig alt und wir geben unser bestes um ihn zu unterstützen, aber es hilft nicht immer. Die kommenden Tage bereiten uns echt große Sorgen. Die Dauertieftemperaturen auch über Tag werden kein Zuckerschlecken für Espresso werden und Martin grübelt schon fleißig, wie und wo wir ihn ggf. besser unterbringen können.

Und sonst? Ihr habt es schon gemerkt: Das Logbuch geht in die vierte Runde… und wir werden sehen, wie regelmäßig unregelmäßig ich dazu kommen werde, euch hier auf dem Laufenden zu halten. Nutzt noch die anderen Kanäle, um ggf. das ein oder andere zusätzlich mitzubekommen. Allen voran Mastodon oder unsere Signal-Gruppe.
Logbuch 3.38
Gestern Vormittag startete die Decksaison. Auf dass es auch nächstes Jahr flauschigen Nachwuchs gibt.
Das ist ja immer eine sehr aufregende und freudige Phase. Doch in diesem Jahr sind die Gedanken dazu sind wahnsinnig zwiegespalten.
Der Pessimist in mir hat die Welt gerade ganz schön abgeschrieben und fragt sich, ob das wirklich so clever ist, Alpakanachwuchs in die Welt bringen zu wollen – bei all den katastrophalen gesellschaftlichen Entwicklungen (man weiß gar nicht wo man mit dem Kopfschütteln anfangen und wo aufhören soll – sowohl zur innenpolitischen als auch zur weltpolitischen Lage) und klimatischen Konsequenzen.
Der Optimist in mir hofft natürlich noch inständig, dass die Menschheit doch nicht so komplett bekloppt sein kann und sich das alles noch mal wiederholt.
Der Pessimist hat die Nase ein Stück weit vorne, denn ich höre gerade die Bernie Gunther Reihe von Philipp Kerr und die beschreibt so anschaulich, wie sich der Faschismus damals entwickeln und ausbreiten konnte und zeigt parallel noch besser auf, wie wir heute schon wieder dahin kommen konnten. Wer sich das geben mag: Sehr spannende (manchmal arg konstruierte) Kriminalfälle von Bernie Gunther, einem Kommissar mit Anstand und Prinzipien gelöst. Mitunter sehr brutal, aber immer auch sehr eindrucksvoll.
Weil aber auch Bernie Gunther im Grunde seines Herzens immer auf das Gute vertraut, bleibt dem Optimisten doch noch ein wenig Lebensraum… und deswegen gehen wir, wenn auch sehr verhalten und mit stark angezogener Handbremse, in die neue Decksaison.

Und wir gehen ganz vorsichtig in die Planungen des zweiten Schnitts der Wiese. Unser Plan ging ja nicht so auf, wie wir das erhofft hatten. Nachdem im Frühjahr das Gras regelrecht explodierte und wir beschlossen Silage machen zu lassen, blieb danach das Wasser aus und nix wuchs mehr so, wie wir uns vorgestellt hatten… Aber das lässt sich eben immer so blöd voraussehen. Jetzt müssen wir mit dem umgehen, was wir haben. Deswegen ging’s mit Ekko & Nisha jetzt zur Wiesenpflege über die Wiesen.Denn was bei wenig Wasser natürlich gerne wächst, sind Jakobskreuzkraut und Ampfer… und das brauchen wir ganz sicher nicht im Heu. Also wurde gesucht und entfernt, damit wir nun schauen können, wie in unseren ganzen anderen Terminkram (Martin ist noch mal unterwegs im Schwarzwald) die Heuernte mit den Lohnunternehmern koordiniert bekommen, um auch bei unvorhergesehenen Wetterphänomenen irgendwie noch reagieren zu können.

Und weil das Jakobskreuzkraut ja gerade so schön sprießt und mitunter ganz liebevoll in Gärten drumrum gemäht wird… hier noch mal der Link zum Blogbeitrag, warum das Zeug großer Mist ist!
Logbuch 3.32
Wie angekündigt war’s hier etwas ruhiger… wir haben geschoren, wir haben zertifizieren lassen, wir haben mit der alljährlichen Agrar-Antragssoftware gekämpft und die alljährliche Steuererklärung bezwungen. Und außerdem sind jetzt die Tickets & die Plakate für die wohl flauschigste Lesung des Jahres in der Druckerei und auch viel schneller zurückgekommen als gedacht. Die vergangene Woche verging schon wieder wie im Flug und es wird und wird und wird nicht weniger.
Das sonnige Wetter sorgt für unfassbar viele Nachrichten in den Postfächern (japp, bei schlechtem Wetter kommt ihr irgendwie nicht so auf die Idee eine Alpakabegegnung zu planen), aber auch für größer werdende Bedenken.
Freuten wir uns Anfang Mai noch, dass das unfassbar schnell sprießende Gras einen Futterabnehmer in Form von Silage gefunden hatte (unsere Signalgruppenleserinnen und -leser wissen da mehr), zweifeln wir so langsam, ob das wirklich eine gute Idee war… denn seit gut 14 Tagen hat’s nicht mehr geregnet. Gnarf. So war der Plan nicht gewesen… hätte man’s ahnen können, hätten wir jetzt auch ein extrem frühes Heu machen können… wobei da die Nachttemperaturen auch nicht so ideal für waren… nun schauen wir also mal, ob da noch Wasser von oben kommt und ob das Gras noch mal ans Wachsen kommen darf und wir im Sommer an leckeres Futter für die Flauschs kommen. Die Daumen dürfen gedrückt werden.
Verrückt, dass wir letztes Jahr um genau die Zeit hofften, dass es nicht ganz so dolle runterkommt.
Aber jetzt mal so der Reihe nach… wir haben also geschoren und sind noch dabei. 39 von 51 Flauschs freuen sich schon mal über eine Sommerfrisur… wobei sie nachts vielleicht ab und an auch wieder von ihrem Wintermantel träumen. Man, gehen da die Temperaturen runter. Aber mit ganz viel Einstreu haben wir die kalten Nächte ganz gut in den Griff bekommen und das befürchtete große Zittern blieb bis jetzt aus. Bloß gut. Jetzt warten noch 12 Stuten auf ihren Friseurtermin. Drücken wir die Daumen, dass der so kommen kann, wie geplant… denn die kommende Woche wird terminlich noch mal heftig und wir krauchen kräftemäßig grad ganz schön am Limit. Auch wenn’s Martin mittlerweile mit seinem Post Covid sehr viel besser geht, dass Wissen, dass so ein Schub einfach so hereinbrechen kann, schwingt immer mit und lässt immer wieder aufhorchen.

Heute vor einer Woche war dann zwischen Schererei, Steuerei und Antragerei auch noch die große Herdenschutzhundezertifizierung angesetzt. Dazu reiste Andrea mit Assistentin aus Brandenburg an und sollte wenigstens zwei unser Kaukasen genau unter die Lupe nehmen. Es wurden dann doch alle drei. Yeah! Denn bis zur letzten Minute waren wir nicht sicher, ob unser Ekko die Prüfung meistern würde und wir stattdessen Robbi ins Rennen schicken sollten. Ekko war nämlich vollkommen durch den Wind, weil Ronda den Höhepunkt ihrer Läufigkeit durchmachte. Eieiei… man ahnt gar nicht, wie viel „Watte“ in so einen Hundekopf reinpasst.
Nachdem wir die Hundedame aus den Augen und somit aus dem Sinn geholt hatten und Andrea beschloss sich einfach beide Herren anzuschauen, meisterten beide alle Aufgaben mit Bravour. Das haben wir uns zumindest erzählen lassen, weil wir durften – wie die läufige Hündin – nicht mit dabei sein und mussten uns in Geduld und Daumen drücken üben. Haben wir Menschen aber scheinbar dann auch ganz gut gemeistert. Dunja überzeugte bei der Arbeit nicht ganz so, wie erwartet, sie ist scheinbar zu höherem berufen und lässt lieber arbeiten. Da ist sie im Anleiten dann aber wiederum meisterhaft und Badina führte ganz vorbildlich die Anweisungen aus. Wäre sie nicht zu jüng für die Prüfung gewesen, hätte sie auch gleich noch ihr Zeugnis ausgestellt bekommen…

Jetzt warten wir noch sehr geduldig auf die hochoffiziellen Zertifizierungsdokumente und kommen dann unserer Herdenschutzförderung für den Wolfsschutz wieder ein Stückchen näher.
Und yeah… auch unserer Veranstaltung mit Jasmin und Lorenz kommen wir ein Stückchen näher. Seit gestern sind unsere Veranstaltungsplakate und auch die Tickets ganz klassisch auf Papier aus der Druckerei gekommen. Nun gilt’s also Plakate zu verteilen (wer Ideen hat, wo sich so ein Plakat noch gut machen könnte… immer her damit) und fleißig Ticktes zu verkaufen. Je nachdem, wie’s der Terminkalender nächste Woche so zulässt, kommen die dann auch nach Neunkirchen zu Bücher König und können dann auch endlich dort wieder erstanden werden. Ich denke, ich werde Bescheid geben, sobald die Übergabe geklappt hat! Bis dahin gibt’s die Tickets direkt in der Flauschbox!

Logbuch 3.30
Puh! Das war’ne Woche. Eine sehr hundelastige Woche…
Während Ekko mit Martin in den Schwarzwald fuhr und dort erst ein bisschen Urlaub und heute sogar noch Bürohund war… gab’s hier zwischen Badina und Ronda heftigen Streit, so dass ich gleich am Dienstag mit Badina noch zum Tierarzt durfte. Beide waren der Meinung man könnte ja mal mit dem Zaun zwischen sich ausprobieren, wer nun die Zähne tiefer ins Gesicht der jeweils anderen hauen könnte. Badina hat verloren… Ronda gewonnen… wobei… vermutlich hat Dunja gewonnen, die möglicherweise den Streit überhaupt erst angezettelt hat. Das wissen aber auch nur die drei Hundeladies ganz genau, mir wurde am Abend lediglich das Endergebnis präsentiert… und das sah nicht so nett aus. Gnarf.
Nun verheilen hier hoffentlich Wunden und das hoffentlich ganz ohne Komplikationen. Beiden geht’s soweit gut und das bleibt hoffentlich auch so. Sind wir mal guter Dinge und drücken die Daumen.
Die Flauschs haben sich dann die Woche bloß gut benommen und keinen Blödsinn angestellt – ich klopfe vorsorglich mal sehr ausführlich auf Holz… denn am Wochenende wird’s ja nicht ruhiger. Ab morgen sind wir im Finkenrechmodus und da muss es nun wirklich nicht noch irgendwelche außerplanmäßigen Aktionen geben. Nach der Woche sind Martins und mein Energielevel eh schon recht strapaziert.
In Anbetracht der Tatsache, dass Badina wohl die monatliche Tierarztrechnung etwas in die Höhe getrieben haben wird, drücken wir uns außerdem mal noch die Daumen, dass uns das Wetter am Wochenende recht hold sein wird und wir viele liebe Menschen bei uns am Finkenrechstand zu Gast haben werden.
Und wer nun noch wissen mag, wie sich Ekko so als Bürohund gemacht hat… sieht hier… es war extremst anstrengend…

Logbuch 3.29
Und schwups ist auch das Osterwochenende schon vorbei. Die Zeit, sie rast und das Wetter macht Wetter, mit dem wir so eigentlich nicht gerechnet hatten.
Da sind die kalten Nächte, die uns gerade einen gehörigen Strich durch die Scherrechnung gemacht haben. Denn eigentlich wollten wir das Osterwochenende auch dazu nutzen, um die ersten Flauschs von ihrem Wintermantel zu befreien. Die Temperaturen, die aber eher gegen 0°C als gegen 10°C in der Nacht gingen und in den kommenden Nächten gehen werden, haben uns dazu bewogen, es nicht zu riskieren. Schniefende und zitternde Alpakas können wir grad gar nicht gebrauchen.
Nun war aber nicht so, dass wir uns deswegen gelangweilt hätten. Die Arbeit geht ja nie aus. Statt den Flauschs das Vlies vom Leib zu holen, hatten wir noch jede Menge Vlies auf dem Speicher und haben uns u.a. sehr fleißig ans Sortieren davon gemacht. Heu-, Speise- und Gras- bzw. Moosreste wurden aus den Vliesen vom letzten Jahr gesammelt. Jetzt stehen da ein paar Säcke bereit um zum Wollknäulhersteller unseres Vertrauens (Sunna Alpakas) geschickt zu werden. Ein bisschen habe ich aber noch in der Pipeline bevor wirklich alles losgeschickt werden kann.

Und dann war der Ostersonntag da. Die Wetterberichte versprachen trocken und wir bekamen Regen. Der überrumpelte uns in der Tat ein wenig, aber unsere Oster-Hofzeitgäste nahmen es gelassen und die Flauschs, die tatsächlich an diesem Tag das erste Mal in diesem Jahr mit dem Grün hatten, die freuten sich dennoch… So hatten wir trotz Regen einen wirklich wunderflauschigen Nachmittag mit noch sehr viel wunderflauschigeren Begegnungen. Ein dickes Danke an alle, die uns besuchten und auch an alle, die uns am Ende mit flauschiglieber Unterstützung in Form von Patenschaft und Flauschgemeinschaft überraschten. Da waren wir kurz mal sehr dolle überwältigt. <3

Die Mini-Gang genoss ihren Ausflug mit Betreuer Edi ins Hundetrainingscamp und schnurpselte, was das Zeug hielt. Zum Abendbrot kamen sie dann tatsächlich alle ganz brav wieder ins Paddock zurück.
Und sonst?
Wer uns auf Insta folgt, weiß um unsere kleinen Dinge… die haben jetzt einen eigenen Pixelfed-Account bekommen und sorgen nun vielleicht dort für das ein oder andere kleine Innehalten und vielleicht auch Grinsen – naja und für mehr Übersicht in meinem und Martins Fotoordner… Da entdecken wir nämlich mittlerweile gemeinsam ganz schön viele schöne (kleine) Dinge im Gehege der Flauschs und halten mittlerweile täglich mehrmals inne und genießen.
Martin und Ekko haben sich heute auf den Weg in den Schwarzwald gemacht. Martin sorgt dafür, dass wir Menschen auch im kommenden Monat ein bisschen Brot zu beißen haben. Ekko darf ein bisschen Urlaub machen und auch etwas seine Synapsen neu verknüpfen und neue Dinge kennenlernen.
Fürs Wochenende könnt ihr euch schon mal den Frühling auf Finkenrech in den Kalender eintragen. Da werden – sofern es denn keine Überraschungen mehr geben wird – wir wieder mit Flauschs und Produkten mit dabei sein. Wir freuen uns extremst, wenn ihr vorbeischaut!
Logbuch 3.28
Es hat geregnet… ja, okay… nicht viel. Aber es hat geregnet. Und wir freuen uns… und das Gras vermutlich auch und die Flauschs auch… wobei die das wahrscheinlich so gar nicht wissen, aber wer weiß… vielleicht können sie von ihrem Paddock aus beobachten, wie das Gras jetzt vielleicht lossprießt und man dann endlich, endlich auf die Wiese kann. Ja, wir sind grad verhalten optimistisch, dass wir am Sonntag zur Oster-Hofzeit tatsächlich raus aus dem Stall rauf auf die Wiese mit unseren Gästen und Gästinnen und im Grünen die Flauschs besuchen können. Juhuuu. Wer also noch mit dabei sein mag… hier geht’s direkt in die Flauschbox zum Plätze sichern.
Und wir sind unendlich dankbar für die paar Tropfen Wasser, weil wir von meiner Familie aus Brandenburg, von der uns gerade ein Teil besucht, wissen: da kommt nix runter. Da ist viel zu warm und noch mehr trocken und für alles doof, was gedeihen soll. Da hat man dann doch glatt gleich ein schlechtes Gewissen, weil’s hier ein klitzekleines bisschen geregnet hat und es davor zwar schon auch trocken, aber nie so trocken war, wie es bei der Family auf dem Ziegenhof ist.
Na, schauen wir mal, was das Wetter in diesem Jahr noch so mit uns anstellt. Bis es rausgeht… kuschelt man eben noch ein bisschen im Stall… hier Elli mit Mama Ciara. Die zwei haben eine echt sehr enge Bindung. Es ist sooooo schön zu beobachten.

Und sonst so? Bevor es am Sonntag losregnen sollte, hat Martin mal noch ganz fix Mulchi, die Mulchraupe rausgeholt und den Brombeeren hinterm Weiher etwas Einhalt geboten. Jetzt sieht’s da fast nach Parkanlage aus.

Seit gestern haben wir eine Männer-WG… wir mussten die Herdenschützer läufigkeitsbedingt etwas umsortieren, damit gar nicht erst Unruhe entsteht. Nun wohnen Robbi & Ekko zusammen, während Nisha bei der bald läufig werdenden Ronda in die Lehre gehen darf. Ekko war ja erst einmal gaaaar nicht happy von Nisha getrennt zu werden (das hatten wir eigentlich anders herum erwartet), hat sich aber jetzt doch ganz gut damit arrangiert.

Logbuch 3.23
Aaaaaargs. Wisst ihr noch der Flyer von letzter Woche? Als hätte ich es da schon geahnt… es lief also gar nicht wie geplant. Erst kam eine Infomail am Tag bevor er hätte eintreffen sollen, dass es technische Schwierigkeiten gäbe und sich deswegen die Lieferung verzögert. Gut, dass ich einen Puffer eingerechnet hatte, dachte ich noch und blieb optimistisch… aber nein… das Zustellunternehmen war der Meinung, der Flyer könnte ja auch noch ein bisschen länger im Saarland rumkurven und so schwand dann auch mein Puffer. Nun liegt er also in einem „Access Point“ und wartet darauf, dass wir es zeitlich irgendwie hinbekommen, ihn dort abzuholen… weil dieser „Access Point“ natürlich nicht zu denen gehört, die so Standardöffnungszeiten haben. Ein riesengroßes GNARF!!! Es nervt so, Dinge zu jonglieren und Mist mitzupuffern und dann doch nicht allen Mist mitgedacht zu haben. Und es ist ja nun leider auch nicht so, dass ich bis zum Eintreffen von so Drucksachen immer tiefenentspannt durch die Gegend laufe… schließlich könnte ich ja da doch noch was beim Korrekturlesen übersehen haben… Noch mehr Gnarf.
Dafür sind dann aber die Mini-Minis und Minis gut umgezogen.
Es ging natürlich nicht ganz ohne weinen, das wäre ja auch nicht normal. Aber die kleine Rasselband schlägt sich ganz ohne Mamas ganz gut und hält schön zusammen. Das ist immer schön zu sehen, wenn alle als Herde unterwegs sind und nicht eigenbrödlerisch vor sich hinstoffeln. Auch die Besuche von Nisha und Ekko wurden ganz neugierig begangen und unser Edi tut sich in diesem Jahr gar nicht mehr so schwer mit den kleinen Flauschs. Sehr schön!

Gestern ging‘s schließlich zum Aufbau in der Gärtnerei Dörrenbächer, wo wir nun schon fast traditionell zu den Frühlings- und Adventsverkaufstagen dazu gehören. Schön ist‘s da immer. Neben superschönen Blumen & Pflanzen sowie lieben Menschen, bieten die Verkaufstage auch immer sehr, sehr (also wirklich sehr) leckeren Kaffee & Kuchen. Ein Ausflug lohnt sich also auf jeden Fall. Heute am Freitag noch bis 18 Uhr… morgen am Samstag von 9 bis 18 Uhr.

Logbuch 3.9
Hier ist’s gerade sehr hundig.
Klein-Nisha tappst sich tapfer durch den Alltag und lernt die großen Flauschs kennen. Noch mit respektvollem Abstand, aber das wird sich vermutlich ganz schnell ändern. Robbi, Badina & Dunja ist sie schon sehr unerschrocken gegenübergetreten. Wobei sich Badina herzlich wenig für ihre kleine Halbschwester interessiert.

Ronda hingegen hat die schwerere Aufgabe erwischt. Sie muss unseren komunikativen Stoffel Robbi davon überzeugen, dass es echt nicht doof ist mit anderen Hunden abzuhängen. Er kann sehr gut für sich allein. Und dann sind da noch diese neugieren Tiere mit dem langen Hals. Die findet Ronda noch ein bisschen gruselig.

Logbuch 3.8
Und da kommt er wieder heim… unser Ekko!
Nach knapp acht Wochen kehrt Ekko aus seinem Trainingsurlaub wieder zurück. Mitten in der Pubertät und in der größten Spielphase, die ein Hund wohl haben kann. Deswegen kommt er auch nicht ganz allein und bringt noch Badinas Schwester Ronda mit. Mit der hat er in den letzten Wochen schon ganz viel und schön gespielt, so dass er da eine gute Gesellschaft hat. Im Gegenzug wird Ronda nun noch lernen, wie es ist mit Alpakas zu leben und wird auch unserem Robbi eine hoffentlich liebe Gesellschafterin sein.
Neben Ronda kommt auch noch Badinas (und Rondas) Halbschwester Nisha zu uns. Sie wird in die Ausbildungsfußstapfen von Badina treten und hier von der Pike auf lernen, wie Alpakas so ticken und wie es ist auf sie aufzupassen. Derweil wird Badina weiterhin als Gasthund bei uns bleiben und gemeinsam mit Dunja das Arbeiten im Team verfeinern. Es wird also nicht langweilig für die Herdenschützer hier. Es gibt noch jede Menge zu lernen und auch zu lehren.

Dann sind wir mal gespannt, wie Ekko, Ronda & Nisha sich morgen in ihr neues (und altes) Zuhause eingewöhnen werden.
Wer übrigens unser Hundeprojekt ein wenig unterstüzten mag, kann gerne Hundepate oder auch Hundepatin werden.
