Logbuch 4.13
Da sind wir wieder. Vielleicht. Uffz.
Die letzten Tage – äh Wochen sind’s ja mittlerweile – waren heftig. Heftig im Sinne von Ereignissen und auch heftig im Sinne der Gesundheit. Zwischendurch hat’s Martin und mich so richtig schön zerbröselt. Davor schon immer mal wieder in Ansätzen, aber das war scheinbar nur zum Warm machen. Martins Rücken meinte, er müsse sich bei jeder Kleinigkeit über Bewegung beschweren. Da reichte mitunter auch einfach nur ein Schritt gerade aus. Meine Nase war der Meinung jetzt wäre es mal an der Zeit sich so richtig eine Auszeit zu nehmen, nur, dass der Rest vom Körper sich keine Auszeit nehmen konnte, weil die Flauschebande eben versorgt werden wollte und es Dinge gab, die Martins Rücken nicht bewältigen konnte bzw. sollte. Ächz! So langsam, also so richtig langsam, kommen wir nun wieder in handlungsfähige Regionen. Nur schnell ist da eben nicht.
Und neben all dem körperlichen Gnarf war da dann noch der ganz normale Wahnsinn. Ich sollte nach knapp 10 Jahren Flauscherfahrung mich dann doch so langsam mal von dem Wunsch nach ruhiger Routine verabschieden und mich einfach damit abfinden, dass Drama und Action einfach normal sind und den Alltag ausmachen.
Und nun versuche ich mal im Schnellabriss noch die Flauscherlebnisse der letzten 14 Tage Revue passieren zu lassen. Wer uns im Fediverse folgt und sich in die Signalgruppe eingeklinkt hat, hat in den vergangenen Wochen doch noch das ein oder andere mitbekommen.
Nämlich zum Beispiel, dass am 15. Februar ganz schön spontan Pike bei uns eingezogen ist. Ein Surihengst, der aus einer Nothilfeaktion in eine neue Herde kam und sich dort mit den Lamas nicht verstand und einleben konnte. Eigentlich war dazu ein ganz eigener Beirag geplant und wir wollten ein bisschen mehr berichten, darüber, wo er herkam und dass wir einmal mehr gesehen haben, wie wichtig die richtige Sozialisation der Jungflauschs ist, damit sie später souverän durchs Leben gehen können. Denn ganz reibungslos verlief das Einleben bei uns auch nicht. Es hat ordentlich gerumst und das immer wieder an Stellen, wo schnell ersichtlich war, Pike wusste einfach nicht mit dem Verhalten seiner Gegenüber umzugehen, weil er es vermutlich nicht gelernt hatte. Jetzt mehr als 14 Tage später hat er sich aber schon ganz gut eingefunden – und das vermutlich auch Dank einer eingeschworenen Truppe, die sich nicht so leicht aus der Fassung bringen ließ. Es rumpelt manchmal schon noch… aber es rumpelt auch immer mal wieder in der eingeschworenen Truppe. Das Essen will schließlich verteidigt werden…
Vielleicht gibt’s an anderer Stelle noch mal Gelegenheit auf das ein oder andere von und über Pike einzugehen.
Neben Pike war dann da noch Nisha. Die hatte sich genau zur gleichen Zeit eine Mörderentzündung eingefangen, von der wir bis heute noch nicht wissen, wie sie sich die zugezogen hatte und was es genau war. Der Tierarzt unseres Vertrauens meinte nur, wenn er sie nicht gesehen hätte wie fit sie mit ihren Symptomen unterwegs war, er hätte nach Sichtung ihrer Blutwerte eine dahinsiechende Hündin erwartet. Mit einer Wurmkur, Antibiotika und einem kleinen Vitaminbooster haben wir sie dann erstaunlich schnell wieder auf den Weg der Besserung bekommen. Organisatorisch hatte es uns aber ganz schön vor eine Herausforderung gestellt, denn wir wussten die ersten Tage ja nicht, ob das, was sie da hatte, ggf. gefährlich für alle andere Hunde sein konnte und mussten sie erst mal von dem Rest der Hunde- (und Alpakabande) isolieren. Fand sie gar nicht lustig. Wir aber auch nicht.
Mächtig arg an unser aller Nerven nagte natürlich das Wetter. Wem ging der Regen nicht auf den Keks und mit jedem Tag, den er nicht aufhörte, wurde es schlimmer. Die Alpakas waren genervt, die Hunde waren genervt und wir Menschen sowieso. Die einzigen, die es nicht so mitnahm, waren wohl die Katzen. Die genossen ihre Zeit im Heu und freuten sich, wenn ihre Futterspender sich auch kurz Zeit für eine Streicheleinheit nahmen.
Genau eine Woche nach Pike kam Gladys‘ Schwester Glinda wieder zu uns zurück. Das schreibt sich so lapidar, aber dass sie zu uns kam, war eine ganz schöne Odyssee. Der Plan war ein ganz anderer gewesen. Mit Glindas Rückkehr ging Ronda wieder von uns (also nur räumlich!). Für den Samstag war die Jahreshauptversammlung vom Herdenschutzverein in Thüringen angesetzt. Da wollte Martin Ronda auf dem Hinweg und auf dem Rückweg Glinda mitnehmen. Soweit so entspannt. Leider sollte erst das Wetter in Brandenburg alles auf Messers Schneide bringen und schließlich Andreas Auto alles über den Haufen werfen. Und dann beratschlagten wir. Es war für die kommenden Wochenenden das einzige an dem dieser Austausch gut einzuplanen war und wir hatten schon für diesen Austausch einiges bei uns auf Eis gelegt, so dass es z.B. in Gladys Hundeerziehung nicht weiterging. Nun war also Martin schon in Thüringen, nun fuhr er denn am Samstagabend doch noch nach Brandenburg weiter und tauschte die zwei Hundedamen dann dort. Das bedeutete dann für den Sonntag allerdings auch einen Mörderritt wieder ins Saarland zurück. So kamen dann beide auch ganz schön platt am späten Abend an. Von wochenendlicher Erholung war da natürlich nix zu verspüren.
Am Montag war dann die spannende Wiedervereinigung von Glinda, Gladys und Mama Dunja. Es lief ganz anders ab als wir uns das vorher überlegten und es war auch ganz schön ruppig. Mama Dunja war kurz mal überfordert mit zwei quirlig-kleinen Hundemädels und Gladys fand’s nicht ganz so lustig die Mama plötzlich wieder zu teilen. Glinda nahm’s gelassen und fand sich vor allem sehr schnell und überraschend souverän bei den Alpakas wieder ein. Im Laufe der Woche und bis zum heutigen Tage sind die drei gut zusammengewachsen, so dass wir bald die ganze restliche Hundebande in das Leben der zwei Kleinen mit einbeziehen können.
Und dann wurde die Woche ganz schön hundisch und Martin war auch noch im Schwarzwald. Wuaaah.
Zunächst nahm ich ja an, dass Robbi seine gute Freundin Ronda vermissen würde. Er wurde immer lethargischer und zog sich immer mehr zurück. Als er dann aber anfing mächtig zu speicheln, war die nächste Vermutung, er hat eine fette Erkältung. Die bestätigte zunächst auch der Tierarzt unseres Vertrauens und wir gaben ihm entsprechend Medikamente. Nur leider wurde es dann nicht besser sondern kurz mal seeeeehr viel schlechter und am Samstag schockierte er uns mit einer megageschwollenen Zunge. Ein Ausflug zum Tierarzt und der Wechsel der Medikamente und Cortisonzugabe später ließ es langsam wieder aufwärts gehen. Mittlerweile ist er schon wieder fast der alte. Noch hopst er nicht ganz so enthusiastisch, wenn’s Futter gibt, aber er porpellert wieder ordentlich mit dem Schwanz, freut sich, wenn wir kommen und bekommt vor allem das Maul wieder ordentlich aufgesperrt. Bloß gut. Die Sorgen waren aber mächtig groß und ich sah mich schon ihn ziehen zu lassen.
Zwischen all dem war dann immer noch und nach wie vor Badina, deren Wunde am Fuß nur minimal verheilt und uns immer wieder Rückschläge bescherrt. Wenn es denn dann mal schon kurz vor gut war, passten wir kurz nicht auf und sie bearbeitete die Wunde wieder so, dass wir quasi wieder bei ein Stückchen über null mit dem Heilen begannen. Am Sonntag waren wir jetzt so guter Dinge, dass wir die Hundedame mit einer Begegnung mit Dunja überforderten und nun fangen wir wieder von vorne an. Gnarf. Badina wird also unseren Alltag noch ein langes Weilchen mit begleiten.
Eine extrem große Erleichterung brachte dann ja endlich das gute Wetter. Die Flauschs dürfen wieder ein wenig mehr Fläche bewohnen und genießen es in der Sonne zu sitzen. Ich möchte nicht wissen, wie es um unser aller Befinden stünde, wenn dieser Regen noch eine weitere Woche so weiter geregnet hätte. Vor allem weil unser Weiher langsam an seine Grenzen gestoßen war und es Wasser aus Ecken drückte, das uns arg ans Pfingsthochwasser 2024 erinnern ließ.
Und zwischen all dem Wetter, dem Einleben von Pike, dem Gehunde und Martins Ausflug in den Schwarzwald ärgerten wir uns noch mit unserer Bank rum. Die beschloss, dass wir ja auch mal eben das 4fache an Bankgebühren zahlen könnten… und so haben wir zwischen all dem normalen Büroalltag inkl. Nase & Rücken eben auch noch fix nach einer neuen Bank Ausschau gehalten und haben nach vielen Abwägungen uns nun auch für eine entschieden. Nun gilt’s da gar nicht so wenig umzuziehen und dann wird sich sicher die nächste Herausforderung in den Weg stellen. Yeah! Vom Weltgeschehen fangen wir jetzt mal gar nicht an.
So. nun seid ihr, glaube ich, erstmal wieder so halbwegs auf dem aktuellen Stand. Heute mal noch ganz ohne Bild, aber die kommenden Logbücher dann hoffentlich auch wieder mit Bild.
Logbuch 4.8
Diese Welt da draußen lähmt grad sehr. Mich zumindest. Was dazu führt, dass ich hier nix tippe. Weil ich denke, den großen Wurf machen zu müssen. Muss ich natürlich nicht. Aber es macht mich unfassbar fertig, was da draußen gerade abgeht und wie wir sehenden Auges alles an die Wand fahren: kritische Infrastruktur an Trump-Kumpels verkaufen, das reichste Prozent der Weltbevölkerung braucht nur 10 Tage um ihr CO²-Budget aufzubrauchen – das machen die also ca. 36x im Jahr, von dem was in den USA, im Iran, im Gazastreifen, im Irak und in und mit Afghanistan passiert, fange ich lieber gar nicht erst an. Und das immer alles schön im Hinterkopf – wohlwissend, dass das nur die Spitze vom Eisberg ist – rattert tagtäglich das Gedankenkarussell und einzig die Flauschs halten mich davon ab, den Kopf vollkommen in den Sand zu stecken. Denn die beschäftigen uns natürlich nach wie vor fleißig.
Ringo hat z.B. nach fast 1,5 Jahren Kieferpause, nun wieder Kiefer. Arrrrrghs! Verflixt und zugenäht. Nun heißt’s wieder spülen und (Antibiotikum) spritzen und hoffen, dass es wieder besser wird. Immerhin ist Don Silvers dicke Backe wieder heil.
Mit den Hunden gibt’s fleißig Training. Gladys lernt aktuell die Hengste kennen und erweitert somit ihren Alpakahorizont. Für Badina bedeutet das, dass sie gerade mal wieder Teilzeit bei den Stuten unterwegs ist und erinnert sich daran, dass es da ja die ein oder andere Zicke gab (wobei es die auch bei den Hengsten gibt!).
Roy hat gemeinsam mit Orion und uns am Wochenende eine Erkundungstour unternommen. a) um zu schauen, ob das mit dem Laufen noch klappt (Das klappt, beide haben so was von Bock wieder in die Laufsaison zu starten!) und b) um zu schauen, ob der Weg auch in Ordnung ist, denn der Forst war fleißig unterwegs und es hätte sein können, dass wir noch Routen umplanen müssen. Müssen wir nicht. Der Forst war anderweitig unterwegs und wir können den vertrauten Pfaden folgen. Yeah!
Da trifft es sich gut, dass im Alpakabüro fleißig an den Veranstaltungen gearbeitet wird. So viel, dass ich mit dem Bekanntgeben gar nicht hinterher komme. Wer lunschen mag, findet auf der Terminseite hoffentlich immer aktuell alle Termine auf einen Blick. Wer ins Detail gehen mag: Es stehen jetzt die ersten Termine für unsere Alpaka-Zeit (wobei hier gerne individuelle Wünsche angefragt werden können und das aktuell auch sehr kurzfristig… der Winter ist nicht so die Jahreszeit wo es den heißen Run gibt) und für die ganz besondere Zeit zu zweit! Für die Hofzeit stehen zwei Termine zur Verfügung und ganz speziell noch zusätzlich am Valentinstag für Alpakaverliebte! Und dann habe ich die Termine mit Eva für unsere Indian Blance-Reihe in Angriff genommen. Also… es gibt viel zu entdecken und mit dem Kalender abzugleichen.
In der Küche steht aktuell ein Riesenpaket vollgepackt mit Alpakavlies, das darauf wartet, nachher abgeholt zu werden, dass im späteren Verlauf des Jahres daraus tolle Bettdecken, Wollknäul und Kissen werden. Das wird aber noch ein Weilchen brauchen, aber immerhin ist jetzt endlich der Schritt des Loschickens getan, wenn’s auch ganz schön kalt fürs Sortieren war. Brrrrr.
Derweil wird sich Martin heute wieder darauf vorbereiten in den Schwarzwald zu fahren.
Maus oder Hormone? Das ist die große Hundefrage.
Irgendwie hatten wir unseren Sonntag anders geplant. Eigentlich dachten wir, wir könnten uns am Nachmittag zwei Flauschs schnappen und gemütlich durch den weißen Winterwald stapfen. Wenn es denn schon mal so knackig kalt und schneeig ist. Aber es sollte ganz anders kommen und uns am Mittag zwei mit Blut besudelte Hundedamen humpelnd aber irgendwie doch freudig entgegenlaufen.
Ächz. Badina und Nisha hatten sich irgendwie in die Wolle bekommen und so richtig werden wir es wohl nie rekonstruiert bekommen, was da passiert ist. Das irgendwie freudige auf uns zukommen sprach so gar nicht fürs in die Wolle bekommen und wie beide gegenseitig miteinander umgingen auch nicht. Aber es muss wohl eins zum anderen geführt haben. Wir vermuten das Zusamenspielen mehrerer Faktoren.
Kurz vor Jahresende packten wir die beiden Damen fürs Silvester-Hunde-Tetris zusammen, damit sie gemeinsam gut durch die Nacht kommen können und vorab noch mal Zeit zum Zusammenwachsen hätten. Das funktionierte prima. Die zwei waren ein Herz und eine Seele und spielten in den vergangenen Tagen sooooo wundervoll harmonisch zusammen, dass uns dieser Crash so überhaupt gar nicht in den Sinn kam.
Also vermuten wir, dass da am Sonntag eine Maus in die Quere kam und die zwei zu einem Ressourcenkampf animierte… und da trafen dann zwei extrem dicke Sturköpfe aufeinander, wo der eine Sturkopf dem anderen keinen Millimeter Land überlassen wollte. Also klemmte es. (Dass es ordentlich klemmen kann, wenn der eine Hund dem anderen einen Nager präsentiert, konnte ich letztes Jahr zwischen den beiden überhaupt gar nicht sturköpfigen Ekko und Robbi live miterleben und entsprechend auch live unterbinden.)
Als das geklärt war, war man dann aber auch in der Lage, sich gegenseitig die Wunden zu lecken und eben freudig humpelnd den Menschen entgegen zu laufen… Yeah! Da Nishas Beinwunden echt nicht ohne waren, war dann doch mal noch der Tierarzt da und wir klammerten mal lieber vorsorglich. Eieiei. Bei Badina gab’s ein paar Spuren im Gesicht und Ratzer an der Pfote. Den restlichen Sonntag verbrachten die beiden Damen vorsichtig und bedächtig miteinander. Nur, um dann gestern doch noch mal aneinander zu geraten… und da vermuten wir nun die Hormone gepaart mit Wundheilungserscheinungen. Denn Nisha wird demnächst ganz imaginär ihre ersten Welpen nach ihrer ersten Scheinträchtigkeit „auf die Welt bringen“ und Badina könnte so kurz vor der nächsten Läufigkeit stehen. Beides keine einfachen Phasen. Große Freude also hier bei den Menschen. NICHT!
Nun kieken wir also, dass die zwei ihre Wundheilung gut durchbekommen und wir Nishas Scheinträchtigkeit gut beendet und Badinas vermutlich bald startende Läufigkeit gut gestartet bekommen. Es ist also mal wieder nicht langweilig bei uns.
Bloß gut geht Nisha gerade (noch?) nicht an ihre Klammern und ist friedlich mit Ekko unterwegs.

Logbuch 3.34
Rums… schon wieder Dienstag eine Woche später. Mastodonies (und somit auch Fediversies) sowie Signalies – gnhihihi – wissen ja schon wieder mehr, denn da kommt ja so bröckchenweise auch immer mal die ein oder andere Info unter der Woche rum. Also… wer bei Mastodon ist und uns noch nicht folgt, tut das gerne und wer Signal auf dem Smartphone installiert hat und uns in unserer Signalgruppe noch nicht folgt, tut das dort sehr gerne. Und weil wir gerade bei „wer uns noch nicht folgt“ sind… Auf Pixilfed (der Alternative zu Instagram) zeige ich (fast) täglich die kleinen Dinge, die der ein oder die andere auch aus den Instagram-Stories kennt. Dort eben nur noch mit der ein oder anderen Info gewürzt. Da kann man also auch folgen.
Nun bin ich aber schön abgeschweift… und mach hier Werbung, um euch weiter unten zu schreiben, ätschbätsch, wird aber da auch die kommenden Tage ruhiger, weil… eben weil siehe unten.
Jetzt aber erst einmal: Das letzte Flausch wurde am Sonntag geschoren. Juhuuuu! Alle 51 Webertal-Alpakis sind nun ganz zauberhaft mit einer Sommerfrisur versehen (naja… okay… Don Silver sieht ein bisschen albern aus… der musste dieses Jahr eine radikale Kurzhaarfrisur bekommen, weil er eben der Meinung war, man könne mit dem Kopf so richtig schön im Futter rumnulen (ein Wort, das es scheinbar nicht gibt – gemeint ist: mit dem Kopf im Futter öhm… rumwuseln? rumwursteln? – hm… weiß jemand einen passenden Begriff?) und sich so eine komplett verfilzte Frisur einfangen. Deswegen gab’s auf jeden Fall für ihn das Kopfhaar ganz ab. Und das sieht echt blöd aus. Aber ein Flausch entstellt ja bekanntlich nix. Wahre Flauschigkeit kommt von innen.
Sonst sind sie uns aber wirklich gut gelungen. Also Martin. Der hat ja geschoren. Aber natürlich dank grandioser Helferinnen und Helfer, die allwochenendlich zur Scheraktion bereit standen und den Flauschs durch ihre Friseurtermine halfen. Danke! Danke! Danke an dieser Stelle nochmals! Ohne euch alle wären wir wahrlich aufgeschmissen gewesen.

Nun könnten wir natürlich ein großes Fest veranstalten, dass alle Flauschs geschoren sind und zum Alltag übergehen… aber nach der Schur ist ja vor der Schur. Denn nun warten da draußen noch ein paar Flauschs von anderen Höfen auf uns, die ebenfalls den Wintermantel ausgezogen bekommen wollen. Das bedeutet dann doch noch mal ein wenig Oganisationstalent, die alle unter einen Hut zu bekommen, aber das wird. Allerdings erst im Juni.
Sonst war letzte Woche ganz viel los und doch nicht… denn Martin war ja im Schwarzwald und hat dort ganz viel gearbeitet und mit Dunja ein wenig Trainig betrieben. Vor allem geduldig sein, wenn es heißt nach dem Waldspaziergang die Zecken abzusammeln. War das krass… und ich kenne ja nur die Geschichte und das eine Bild, wie Martin nach dem Spaziergang im Wald gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder bei Dunja hunderte von Zecken absammelte. Danach haben die zwei dann keinen Wald mehr betreten.

Und wenn’s für Dunja Training in der Ferne bedeutete, war das natürlich hier vor Ort auch eine Trainingseinheit für Badina, die für die Tage ganz alleine für die Sicherheit der Stutherde verantwortlich war. Das hat sie wirklich toll gemacht und sich offensichtlich auch das ein oder andere von der großen Dunja abgeschaut. Wenn Badina normal mitten unter den Stuten mitläuft, war sie während der Tage eher auf Dunjas Posten zu beobachten und hat fleißig aufgepasst, dass da von draußen nix kommen kann. Sehr schön. Als Dunja dann am Freitag wieder zu Badina kam, war sie aber schon froh.
Am Freitag überraschte uns dann leider noch unser Fosco mit einer Lungenentzündung. Gnaaaarf. Ausgerechnet er, der so granatenmäßig eskalieren kann, wenn man ihm zu Nahe kommt. Und wieder war das so eine Augenwinkelgeschichte. Seine Nase sah staubig aus… und weil wir es ab und an mal mit der ein oder anderen Nasenentzündung zu tun hatten, sahen wir eben mal nach seiner Nase, ob alles in Ordnung war. Sonst verhielt er sich komplett unauffällig. Das Nulen (ich führe dieses Wort jetzt offiziell ein und irgendwann wird’s im Duden stehen – wobei man hier auch gerne „Popeln“ einsetzen kann) von Martin in Foscos Nase führte schließlich dazu, dass er einen Nies- und Hustenanfall bekam und dann… ja dann konnte man sehen: Da stimmt was nicht. So riefen wir also mal den Tierarzt und der bescheinigte uns schließlich eine ausgewachsene Lungenentzündung. Es ist also keine Übertreibung, wenn wir erzählen, dass die Herdentiere für den Schutz in der Herde, ihre Erkrankungen so lange wie möglich verheimlichen, um nicht ausgestoßen zu werden… Jetzt wird der kleine Racker mit Antibiotika behandelt und bekommt dafür quasi eine Extrarunde Handlingstraining. Es hat ja alles immer auch was Gutes. Ohne Lungenentzündung wäre aber auch schön gewesen…

Und nun… nun geht’s für mich in eine Woche Auszeit. Ich mache mich erst auf den Weg zu meiner Family nach Sachsen, um die Oma im Hospiz zu besuchen, der es dort aktuell sehr gut geht. Anschließend geht’s weiter, um für fast vier Tage mal komplett alpakafrei zu machen. Die große Challenge: Das Smartphone bleibt aus! Und genau deswegen, wird’s auf den oben gerade erst beworbenen Kanälen dann tatsächlich ruhig. Außer bei Signal… da hat Martin ganz fest vor, euch aus dem Gehege das ein oder andere Bildchen zu schicken. Yeah! Und vielleicht gibt’s auch auf Instagram das ein oder andere Zeichen von ihm.
Die Online-Flauschbox geht in Versandpause bis einschließlich 3. Juni. Bestellungen nimmt sie natürlich gerne entgegen. Die Offline-Flauschbox hat ganz normal am Samstag (31.5.) von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
Passt gut auf euch auf und auf bald!
Logbuch 3.31
Flupp, sind wir schon im Mai gelandet… und wenn die letzten Wochen schon heftig voll waren, so werden es die kommenden Wochen noch sehr viel mehr… Eieieiei. Hoffen wir, dass wir das gut durchstehen.
In die Woche ging’s nach einem anstrengenden und sehr durchwachsenen Finkenrechwochende mit Zäune noch mal checken und Zäune mit dem Freischneider freimähen. Dann konnten endlich, endlich alle Flauschs raus auf die Wiesen und somit auch endlich das frische Gras genießen und irgendwann dann auch über die Wiesen toben. Da sind unsere Alpakas ja irgendwie falsch programmiert worden, die brauchen immer etwas länger bis sie mitbekommen, dass da auch noch Fläche zum Laufen ist, statt nur Gras zum Kopf runter strecken. Die Damen überraschten uns aber mal gehörig… von einigen war der erste Gang nicht ins hohe Gras sondern in den Bach. Dort wurde sich dann an der Reihe aufgeschnürt hintereinander hineingesetzt. Wir haben uns sehr verdutzt angeschaut und uns dann köstlich amüsiert.
Bis zum Donnerstag – der dann schließlich erste Schertag der Saison – galt es noch ein bisschen was vorzubereiten. Martin baute eine Schallschutzbox für unser Notstromaggregat, ich sammelte die letzten Utensilien fürs Einsammeln der Vliese zusammen. Und bevor das erste Flausch zum Friseur durfte, ging ich da erst einmal hin und ließ die lange Mähne runterholen, um meine Haare – dann irgendwann, wenn’s mal wieder ruhiger wird – zu spenden. (Dazu vielleicht später mal mit Links mehr.)
Und dann war er da: der erste Schertag. Wir ließen es langsam starten und begannen am Nachmittag mit den ersten vier Flauschs. Martin fand sich wieder in der Scherroutine ein, ich in der Vlieseinsammel- und Menschenkoordinationsroutine. Unsere ersten Helfer stellten sich der Herausforderung und meisterten sie natürlich auch.
Da sich für heute nicht ausreichend Helfer fanden, gab’s eben eine Pause. Also eine Scherpause. Wir hatten natürlich keine Langeweile. Die Arbeit im Büro stapelt sich und Deadlines rücken näher… Martin richtete noch ein paar Zäune und ging noch mal mit Badina zur Tierärztin, die die Wunde checkte und den weiteren Behandlungsverlauf besprach.
Hier könnte es die kommenden Wochen sehr ruhig werden, weil die Tage für alle Dinge, die da im Kalender stehen ganz schön kurz sind. Ich werd’s ganz schnörkellos wenigstens 1x in der Woche natürlich trotzdem hier versuchen… Aber: Wer (fast) täglich ein Zeichen aus dem Webertal-Alpakas-Paradies sehen mag, kommt gerne in unsere Signal-Gruppe oder folgt unserem Projekt der Kleinen Dinge im Fediverse. Natürlich gibt’s auch immer mal wieder Neuigkeiten auf Instagram oder Facebook.
Kommt gut ins Wochenende. Wir drücken uns die Daumen für zwei hoffentlich erfolgreiche Schertage. Mögen sie uns nicht sooo sehr schlauchen, dass wir dann auch gut in die neue vollgepackte Woche kommen. Eieieiei. Es dürfen Daumen gedrückt werden!
Logbuch 3.30
Puh! Das war’ne Woche. Eine sehr hundelastige Woche…
Während Ekko mit Martin in den Schwarzwald fuhr und dort erst ein bisschen Urlaub und heute sogar noch Bürohund war… gab’s hier zwischen Badina und Ronda heftigen Streit, so dass ich gleich am Dienstag mit Badina noch zum Tierarzt durfte. Beide waren der Meinung man könnte ja mal mit dem Zaun zwischen sich ausprobieren, wer nun die Zähne tiefer ins Gesicht der jeweils anderen hauen könnte. Badina hat verloren… Ronda gewonnen… wobei… vermutlich hat Dunja gewonnen, die möglicherweise den Streit überhaupt erst angezettelt hat. Das wissen aber auch nur die drei Hundeladies ganz genau, mir wurde am Abend lediglich das Endergebnis präsentiert… und das sah nicht so nett aus. Gnarf.
Nun verheilen hier hoffentlich Wunden und das hoffentlich ganz ohne Komplikationen. Beiden geht’s soweit gut und das bleibt hoffentlich auch so. Sind wir mal guter Dinge und drücken die Daumen.
Die Flauschs haben sich dann die Woche bloß gut benommen und keinen Blödsinn angestellt – ich klopfe vorsorglich mal sehr ausführlich auf Holz… denn am Wochenende wird’s ja nicht ruhiger. Ab morgen sind wir im Finkenrechmodus und da muss es nun wirklich nicht noch irgendwelche außerplanmäßigen Aktionen geben. Nach der Woche sind Martins und mein Energielevel eh schon recht strapaziert.
In Anbetracht der Tatsache, dass Badina wohl die monatliche Tierarztrechnung etwas in die Höhe getrieben haben wird, drücken wir uns außerdem mal noch die Daumen, dass uns das Wetter am Wochenende recht hold sein wird und wir viele liebe Menschen bei uns am Finkenrechstand zu Gast haben werden.
Und wer nun noch wissen mag, wie sich Ekko so als Bürohund gemacht hat… sieht hier… es war extremst anstrengend…

Logbuch 2.91
Uffzi! Na, das war wieder eine Woche!
Es ging los mit einem großen Auszug.
Osmo, Caruso, Dante & Duncton haben sich auf den Weg nach Hornbach gemacht und sind dort bei sehr lieben Menschen auf einem großen Bauernhof eingezogen.

Wir freuen uns mächtig, dass sie so ein schönes neues Zuhause gefunden haben! Und wer schauen will, wie es den vieren so geht, kann z.B. bei Instagram den @klosterstadtalpakas folgen.
Und weil das Gehege von den vieren nun frei war und das Wetter weiterhin so usselig sein sollte, haben wir kurzerhand beschlossen, dass die Minigang umzieht und ein bisschen mehr Platz mit etwas weniger Matsch bekommt. Yeah.

Und während ich hier die Stellung hielt, machte sich Martin auf den Weg in den Schwarzwald. Dort wartete der letzte Arbeitseinsatz beim Brötchengeber auf ihn. Da saß er auf jeden Fall im Trockenen. Heute kam er wieder zurück und nun können wir vielleicht doch noch etwas in Weihnachtsstimmung kommen. Der Dezember hatte es ganz schön in sich und wir freuen uns auf die Feiertage. Es gibt noch’ne Menge zu tun, aber jetzt doch etwas ruhiger.
Hier kommt noch ein Update für alle, die mit unserem Ekko in Brandenburg mitfiebern.
Ihm geht’s gut. Er hat ein volles Programm, lernt unglaublich viele neue Hunde kennen und meistert sein Trainingsprogramm. Außerdem ist er jetzt Welpengärtner. Gemeinsam mit Badinas Schwester Ronda passt er jetzt auf die neuen Geschwister von Badina auf. Andrea ist guter Dinge, dass er bald zu uns in die Arbeit zurückkehren kann… die Frage ist, ob er das überhaupt möchte und es ihm nicht in Brandenburg viel besser gefällt.

Ich bin am Überlegen, ob’s die Tage noch den ein oder anderen Jahresrückblick geben wird. Versprechen werde ich mal besser nix. Aber vielleicht mag ja der ein oder die andere von euch mit uns seinen oder ihren schönsten Moment bei uns mit uns teilen. Dann schickt uns gerne einen kleinen Text optional mit Foto und wir zeigen das gerne hier im Blog und ggf. auch gerne auf den sozialen Kanälen, wenn’s okay ist. Einfach, wer mag.
Logbuch 2.79
Was für eine Woche! Ächz!
Noch hängt uns diese doofe Coronaerkrankung mächtig in den Knochen, aber der normale Alltag mag einfach nicht warten. Deswegen ging’s diese Woche dann doch auch schon wieder mächtig zur Sache.
Das Wetter spielt diese Woche mit und so nutzten wir die Gunst der Stunde um den Mist auf den Heuwiesen auszubringen. Das ist immer so eine Arbeit, die sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ganz schön im Nacken sitzt. Nun können wir diesen großen To-Do-Listen-Punkt aber getrost abhaken für dieses Jahr. Besonders gefreut haben uns ja bei dieser Gelegenheit all die vielen Regenwürmer, die sich in unserem Misthauen tümmelten und nun ihre Arbeit auf den Wiesen fortführen können. (Hier beim BUND gibt’s einen sehr informativen Artikel über die regen Würmchen.)

Während unsere Herdenschutzhündin Badina die Woche weiterhin fleißig bei und mit den Stuten trainierte, hieß es auch für Martin Fortbildung in Sachen Herdenschutzhunde. Der quartärliche Vereinsstammtisch fand statt und ließ viel Raum für Erfahrungsaustausch.

Und dann gab’s noch eine Riesenüberraschung per Post. Wuaaaah!
Wisst ihr noch als wir im Frühjahr bei uns das Herdbuchprüfungsteam zu Besuch hatten und als wir schon damals wussten, dass sich unsere Nachwuchsflauschs gegenüber ihrer Mütter verbessert hatten? Nun trudelten also Zertifikate bei uns ein und wir rechneten eigentlich mit einem großen Briefumschlag. Doch stattdessen erreichte uns – wie schon vor zwei Jahren – ein Paket. Ich war gerade auf dem Sprung ins Gelände zu den Flauschs als unser Lieblingspostbote unsere Einfahrt hochkam und es brauchte ein bisschen, bis ich geschnallt habe, was er da ablieferte… aber ja, es war schon wieder ein Paket und ja, wir hatten schon wieder eine Stute vorgestellt, die den zweiten Platz in der Gesamtwertung ihrer Farbe erreichte. Verrückt!

Die Pokale bleiben übrigens in der Familie. Es ist Amparos Nichte Delayla, die sich nun gemeinsam mit uns über eine Auszeichnung als Reserve Color Champion freuen darf.
Und weil ja die Woche einfach nur so dahinraste, haben wir es noch gar nicht so richtig gebührend wahrnehmen können, dass wir gar nicht so verkehrt mit unserer Zucht unterwegs sind. Wir hoffen, dass wir es die kommenden Tage noch hinbekommen. Denn aktuell ist Martin schon wieder unterwegs. Ein Seminar zum Thema Genetik bei Alpakas steht auf dem Programm.
Und während Martin neues Wissen in sich aufsaugt, schaue ich, dass hier bei den Flauschs alles rund läuft.
Logbuch 2.78
Wir kämpfen uns so langsam in die Normalität zurück, obwohl wir da echt noch ein Stück von entfernt sind. Am Ende der vergangenen Woche war klar: Auch ich komme an diesem Corona nicht vorbei und am Sonntag war’s dann auch bestätigt. Uns hat’s sehr ausführlich zerbröselt und mit viel Glück hatte ich dann meinen richtigen Downtag an dem Tag, an dem es bei Martin langsam wieder bergauf ging. Die Flauschs hatten somit bloß gut eine durchgehende Notversorgung. Ächz. Nun haben wir gute Tage (an denen wir vermutlich viel zu viel Gas geben – und uns einfach mal am Abend zur Alpakafütterung sowie Stallhygiene und der Abarbeitung von ganz Miniminiminiprojekten beglückwünschen) und miese Tage, wo’s grad so zum Füttern und dem gröbsten Mist beseitigen reicht. Noch mehr ächz.
Gut, dass bei den Flauschs gerade nix dramatisches abgeht. Benvindo versucht ja sogar ganz fleißig beim Heuverteilen zu helfen… wobei wir da doch schon noch etwas üben müssen. Ganz alleine bekommt er den Heusack eben doch nicht ausgeschüttet… aber immerhin durch die Gegend getragen.

Und sonst?
Franzi, Angel und Rika sind bei den Stuten ausgezogen, damit’s bei den Stuten wieder harmonisch zugehen kann. Denn Franzi kam in den vergangenen Wochen immer weniger mit ihrer Erstgeborenen klar. Scheinbar geht’s auch da den Alpakas wie den Menschen… Mit Angel und Rika an ihrer Seite ist sie nun wieder sehr viel entspannter und auch in der großen Stutenherde zog wieder Ruhe ein. Gut, dass wir da dann doch immer die ein oder andere Ausweichmöglichkeit haben, um ein bisschen auseinander zu sortieren.

Auch für Badina hat sein einiges getan. Nachdem nun also Herdenschutzhundeschreck Franzi (sie hat’s mit den Vierbeinern nicht so und kann bei zu ungestümen Begegnungen ganz schön grantig werden) bei den Stuten ausgezogen war, bot sich die Woche die Gelegenheit für Badina mal bei den Stuten reinzuschnuppern. Die sind nämlich mit ihren Kleinen bei Fuß sozusagen die große Prüfung für die Herdenschutzhunde… Während die Kleinen wahnsinnig neugierig auf die kurzhalsigen Vierbeiner sind, sind die Mütter dann natürlich in besonderer Habachtstellung… Mit einer sehr gechillten Dunja im Hintergrund und all ihrem mittlerweile angehäuften Alpakawissen, hat sie die erste Begegnung sehr souverän gemeistert und die Kleinen und nicht ganz so Kleinen haben sehr neugierig bei ihr vorbeigeschaut. Es gibt davon auch ein Video… vielleicht findet das bei Gelegenheit mal noch den Weg in den YouTube-Kanal.

Und dann war es eines Abends auch soweit, dass wir Menschen uns zugetraut haben, die Nächte auch wieder ohne Badina zu verbringen und die überhaupt gar nicht mehr so kleine Maus, wohnt nun wieder komplett bei den Flauschs. Ihrem Fuß geht es wieder gut, ihre nachgelagerte Nagelbettentzündung ist auch wieder soweit in den Griff bekommen. Wir müssen da zwar nach wie vor noch ein Auge drauf werfen, aber ob sie nun bei uns pennt oder bei den Flauschs, macht für die Entzündung keinen Unterschied. Es war gaaar nicht so einfach, sie da draußen zu lassen. Eieieiei.
Logbuch 2.74
Uffz! Da ist schon wieder ganz schön viel los und viel zu wenig Zeit für alles. Verflixt und zugenäht aber auch. Nun ja… unser roter Faden sozusagen.
Wir haben also die gesundheitliche Herausforderung gemeistert und auch etwas eingebremst ein wirklich wundervolles herbstliches Finkenrech-Wochenende erlebt. Es war ein traumhaftes Wetter (okay… uns hätten 5°C weniger besser gefallen, haben aber allen von Herzen ein gigantisches vermutlich letztes Sommerwochenende gegönnt!) und wir hatten viele liebe Besucherinnen und Besucher bei den Alpakas und am flauschigen Marktstand. Der Herbst und auch der Winter kann demnach nun bald kommen. Und pssst… man kann sich natürlich auch über unsere Online-Flauschbox fürs bevorstehende Kalt eindecken.
Im Hintergrund bibbern wir ein bisschen mit der Blauzungenkrankheit. Laut Labor haben wir keine Erkrankungen, laut Erfahrungen und Erzählungen anderer Alpakahalter haben wir einige auffällige Tiere. Wir sind gemeinsam mit unserem Tierarzt am Klären und Forschen. Bis jetzt verhalten sich aber alle untersuchten Verdachtsfälle nicht dramatisch und wir sind guter Dinge, dass wir gut durchkommen. Es ist seit knapp 10 Tagen spannend und wird es wohl noch eine Weile bleiben.
Badina könnte seit ein paar Tagen theoretisch wieder ganztags zu den Flauschs. Praktisch hat sie sich leider durch die Verbände noch eine Nagelbettentzündung eingehandelt. Jetzt müssen wir also die mal noch in den Griff bekommen. Gnarf. Is ja nicht so als wäre nichts.
Naja… und wo Badina uns also noch ein Weilchen durch unseren gesamten Alltag begleitet, kann sie euch ja auch unsere neueste Seife präsentieren:

Und sonst? Wir sehen zu, dass es allen (inkl. Menschen) gut geht und bereiten uns auf die kommenden Märkte vor! Dieses Wochenende findet ihr uns am Freitag endlich wieder auf dem Oberthaler Wochenmarkt und am Sonntag ab 11 Uhr auf dem 66. Erntedankfest in Schwarzenholz.
