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…und Alpakis beobachten!

Eine wirklich feine Sache!1elf


Die zweite Woche war ganz schön hektisch… Aber jetzt nicht wegen der Alpakas. Der Urlaub war vorbei und die Woche war voll gepackt mit Terminen und raste nur so vobei… Oft – wenn überhaupt – blieben nur die letzten Strahlen der Abendsonne, um die Alpakis zu bestaunen. Aber juhuu… immerhin haben wir es trotzdem auf eine Entspannungsrunde mit den zwei Großen geschafft.

Das Schöne, wenn man fast jeden Tag draußen im Garten unterwegs ist… man entdeckt viele schöne Kleinigkeiten. U.a. diesen schicken Admiral. Der setzte sich in der letzten Gehegebauwoche zur Pause in den Apfelbaum.

Das wird wohl eine unserer Lieblingsbeschäftigung werden: Einfach in den Garten setzen, Alpakas kieken und entspannen!

Der erste Tag mit den Alpakis war schon sehr aufregend. Während die vier sich eingewöhnten, gewöhnten wir uns daran, dass sie da sind. Ich mit einem Höllenrespekt, Martin recht entspannt. Da war er ersteinmal der einzige. Die zwei Kleinen wuselten ordentlich hin und her und hatten offensichtlich auch ein wenig Heimweh, die großen wuselten nur und versuchten wohl die Unentspanntheit der Kleinen auszugleichen. Wer weiß das schon so genau. Außerdem mussten wir nach der Ankunft unser Rasselbande noch einige Verfeinerungen am Stall und der Weide vornehmen… Da war u.a. viel zu viel Futter für die vier drauf und wir zäunten mal noch ein bisschen aus. Sonst wären die uns wohl nach einem Tag über die Wiese gekullert oder geplatzt.

Am zweiten Tag haben wir die vier mal die vier sein lassen. Sie gewöhnten sich an ihr Revier und erkundeten die Randgebiete der Weide. Is ja sowieso immer spannender was es hinter dem Zaun zu futtern gibt…

Der Tag drei sollte der sein, der zumindest Calypso und Roy mal ein wenig Bewegung in die Beine bringen sollte. Nicht dass das mit Platzen doch noch passierte… Naja und außerdem waren Martin und ich auch viel zu hibbelig um zu schauen, was von unseren Lehrwochenenden bei Robert noch hängen geblieben ist. 🙂 Also wurden alle Jungs in den Stall gelockt, angehalftert (das dürfen die Kleinen ja auch nicht verlernen) und dann ging’s los mit den zwei Großen – mitten durchs Wohngebiet zur Skibuckelwiese. Ihr könnt’s euch denken: Martin entspannt, Roy neugierig, Calypso noch ein wenig unsicher… und ich megaaufgeregt… Herje. Aber schön war’s. Und… zumindest Martin und ich freuen uns schon auf noch viel mehr ausgedehnte Ausflüge… nun muss nur noch die Zeit dafür zu finden sein.

Da sind’se… Was für ein aufregender Vormittag. Ich tigerte mehr durch die Wohnung als das ich was erledigt hätte, Martin war in Lauterbach bei Robert mit dabei, wie die vier in den Anhänger und somit zu uns befördert wurden. Nix ging schief, alles schön… Der Stall und Paddock wurden eingenommen und die Weide unter Beschlag…

Nun kann das Alpakaabenteuer beginnen! Wir freuen uns wie verrückt!

Ganz schön viel passiert in dieser Woche… nach ewig langem hin- und herüberlegen, haben wir uns für unsere ersten vier Alpakas entschieden und den „Liefertermin“ für heute statt morgen ausgemacht…

Dazwischen haben wir noch im Garten gewerkelt, was das Zeug hält… gestern Abend – es war schon zappenduster – haben wir den Stall endgültig vorbereitet.* Und nun bin ich ganz schön aufgeregt, weil die vier vermutlich gerade mit Martin und Robert in Lauterbach loszuppeln um hier her zu kommen, während ich noch den letzten Rest erledige und für ein bisschen klar Schiff sorge.

Hibbel!

*Berichterstattung folgt. 🙂

Puh… das wird irgendwie kein ganz so einfacher Beitrag… Soviel schon mal vorweg.

Nach der heißen Woche und diversen Terminkoordinationen fuhren wir diesmal mit zwei Autos in lauschige Schwarzwaldtal in Lauterbach. Und während ich mich unterwegs auf unsere Zeit mit den Alpakas freute, kam ich auch ins Grübeln, dass jeder andere vielleicht Rover – unseren kleinen Spuck- und Schreihals – längst abgeschrieben hätte. Das hätte ich vielleicht nicht denken sollen. Denn nachdem wir die allwöchentliche Prozedur des Holens von der Weide, des Trennen und Anhalfterns während der sich Rover schon wieder in Spuckposition brachte, kam Robert auf genau das Thema zu sprechen. Der Termin der Übergabe rückt immer näher und ihm ist nicht wohl mit Rover und uns. Dass ich selbst auch immer noch recht unsicher unterwegs bin und oft nicht so recht mit den Attacken des drolligen Kerlchens, der uns so sehr ans Herz gewachsen ist, umzugehen weiß, macht’s wohl nicht einfacher. Er würde uns auf jeden Fall empfehlen für den Anfang auf Rover zu verzichten. An diesem Tag stellt er uns noch Calypso und Roy hin… einen von beiden würde er uns als Ersatz empfehlen, da beide sehr ruhig, ausgeglichen und vor allem schon erfahrene Läufer sind. Puh.

Mit diesen Infos machten wir uns ersteinmal auf den Weg… und ich geriet prompt unter Beschuss von Rover. Nicht so gut. Die Worte hingen den ganzen Tag über nach. Dass wir in den vergangenen Wochen Gedanken schon noch mit einem vierten Alpaka liebäugelten und es nun noch ein ganz anderes werden sollte, stimmte uns traurig… und vor allem, wir haben den kleinen Kerl mit den puscheligsten Ohren der Welt so sehr lieb gewonnen. Eine Entscheidung wollten wir an diesem Tag noch nicht treffen. Zumal ja noch die Stuten geimpft werden sollten und ich kurz nach Mittag noch weiterdüsen musste.

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Martin beim Festhalten der Stuten für die Spritze… daneben Robert beim Spritzen… ich hinter der Kamera zwischen dem Aufziehen der Spritzen.

Uns sollten grübelreiche Stunden und Tage bevorstehen…

…der auch noch ganz schön groß sein kann. – Das Ende naht und zieht sich.

In der vergangenen Woche ging’s in kleinen Schritten weiter. Ganz viele Sachen, die wir erledigen konnten, fielen überhaupt gar nicht auf. Da wurden noch mal die kleinen Obstbäume für ihr Einzäunen vorbereitet und die Löcher der Zaunpfosten wurden einbetoniert. Jetzt – so zumindest der Plan – hält der Zaun auch mal ein dagegenlaufendes Alpaka aus (wir hoffen allerdings, dass die viel lieber gegen die Bäume laufen – um sich zu schuppern, nicht weil Alpakas gerne gegen Dinge laufen!). Dann haben wir noch den Paddock in Angriff genommen. Martin in der ausführenden Rolle, ich in der Assistentenrolle. Leider ging uns dann auf der Strecke das Holz aus… Ärgerliche Sache das! Und den Zaun haben wir nun endlich eine Runde rum gebaut. Puh. Jetzt kann kein’s mehr weg. Damit das auch wirklich so ist, hat das große Metalltor auch noch einen Riegel bekommen. Ein paar wenige Punkte der To-Do-Liste konnten wir durchstreichen… andere warten noch.

Es bleibt spannend für die kommende Woche, aber es wird! 🙂

Nachdem wir das große Ziel Ende-August-ziehen-die-Alpakas-ein vor zwei Wochen endgültig begraben hatten… Es kam unter der Woche immer viel zu viel dazwischen, um irgendwie alles fertig zu bekommen… und wir waren zwischendurch echt am Ende ob der Doppelbelastung, gilt nun das neue Ziel Anfang September… Wunschtermin: Der 5. September. Nich, weil ich da Geburtstag habe, einfach weil’s der nächste war, der klappen könnte. Aber cool ist’s irgendwie schon, dass das genau mein Geburtstag ist. 😀

Also… bis dahin müssen wa noch’n bissel was erledigen und die To-Do-Liste steht:

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(Löcher sind mittlerweile wieder aufgebuddelt und die Pfosten einbetoniert… Yeah!)

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