Maus oder Hormone? Das ist die große Hundefrage.
Irgendwie hatten wir unseren Sonntag anders geplant. Eigentlich dachten wir, wir könnten uns am Nachmittag zwei Flauschs schnappen und gemütlich durch den weißen Winterwald stapfen. Wenn es denn schon mal so knackig kalt und schneeig ist. Aber es sollte ganz anders kommen und uns am Mittag zwei mit Blut besudelte Hundedamen humpelnd aber irgendwie doch freudig entgegenlaufen.
Ächz. Badina und Nisha hatten sich irgendwie in die Wolle bekommen und so richtig werden wir es wohl nie rekonstruiert bekommen, was da passiert ist. Das irgendwie freudige auf uns zukommen sprach so gar nicht fürs in die Wolle bekommen und wie beide gegenseitig miteinander umgingen auch nicht. Aber es muss wohl eins zum anderen geführt haben. Wir vermuten das Zusamenspiel mehrerer Faktoren.
Kurz vor Jahresende packten wir die beiden Damen fürs Silvester-Hunde-Tetris zusammen, damit sie gemeinsam gut durch die Nacht kommen können und vorab noch mal Zeit zum Zusammenwachsen hätten. Das funktionierte prima. Die zwei waren ein Herz und eine Seele und spielten in den vergangenen Tagen sooooo wundervoll harmonisch zusammen, dass uns dieser Crash so überhaupt gar nicht in den Sinn kam.
Also vermuten wir, dass da am Sonntag eine Maus in die Quere kam und die zwei zu einem Ressourchenkampf animierte… und da trafen dann zwei extrem dicke Sturköpfe aufeinander, wo der eine Sturkopf dem anderen keinen Millimeter Land überlassen wollte. Also klemmte es. (Dass es ordentlich klemmen kann, wenn der eine Hund dem anderen einen Nager präsentiert, konnte ich letztes Jahr zwischen den beiden überhaupt gar nicht Sturköpfen Ekko und Robbi live miterleben und entsprechend auch live unterbinden.)
Als das geklärt war, war man dann aber auch in der Lage, sich gegenseitig die Wunden zu lecken und eben freudig humpelnd den Menschen entgegen zu laufen… Yeah! Da Nishas Beinwunden echt nicht ohne waren, war dann doch mal noch der Tierarzt da und wir klammerten mal lieber vorsorglich. Eieiei. Bei Badina gab’s ein paar Spuren im Gesicht und Ratzer an der Pfote. Den restlichen Sonntag verbrachten die beiden Damen vorsichtig und bedächtig miteinander. Nur, um dann gestern doch noch mal aneinander zu geraten… und da vermuten wir nun die Hormone gepaart mit Wundheilungserscheinungen. Denn Nisha wird demnächst ganz imaginär ihre ersten Welpen nach ihrer ersten Scheinträchtigkeit „auf die Welt bringen“ und Badina könnte so kurz vor der nächsten Läufigkeit stehen. Beides keine einfachen Phasen. Große Freude also hier bei den Menschen. NICHT!
Nun kieken wir also, dass die zwei ihre Wundheilung gut durchbekommen und wir Nishas Scheinträchtigkeit gut beendet und Badinas vermutlich bald startende Läufigkeit gut gestartet bekommen. Es ist also mal wieder nicht langweilig bei uns.
Bloß gut geht Nisha gerade (noch?) nicht an ihre Klammern und ist friedlich mit Ekko unterwegs.

Logbuch 4.3
Na, das Jahr geht doch toll los. Alte weiße Männer haben nur drei Tage gebraucht, um die Welt ins Chaos zu stürzen… okay, das machen sie schon länger. Es wird halt von Tag zu Tag schlimmer. Leider haben wir da auch so ein Exemplar an der Spitze sitzen und mit dem müssen wir da nun also durch. Es wird also demnächst garantiert nichts wirklich flauschiger. Aber auch das wissen wir ja nicht erst seit gestern. Puh!
Erfreuen wir uns derweil ein klitzekleines bisschen an der gestrigen Schneeschnabberschnutenparade. Die Hengste haben sich mächtig ins Zeug gelegt und konnten sehr ausführlich ihrem Lieblingswinterhobby frönen: Schnee schnabbern.

Fosco, Edi, Ringo und Calypso haben sich vor die Kamera getraut und zeigen ihre Schneeschnabberschnute. Da drüben bei Instagram und auch bei Mastodon könnt ihr abstimmen und Diskutieren, welche Schneeschnabberschnute (was für ein tolles Wort) die schönste ist.
Und bei der Gelegenheit könnte ich ja gleich mal noch auf den heute erstmals stattfindenden Di.Day, den Digital Independence Day (oder auch den Digitalen Unabhängigkeitstag) hinweisen, den Marc Uwe Kling im Dezember beim 39. Chaos Communication Congress ausgerufen hatte und der jetzt in meinen Augen wichtiger denn je wird. Wir bemühen uns ja schon länger auf Alternativen zu den großen Big Techs unterwegs zu sein und fühlen uns z.B. bei Mastodon als Social Media Alternative sehr wohl und mit Signal als Messenger sehr viel flauschiger. Bei letzterem gibt’s ebenfalls schon länger unsere flauschige Signalgruppe. Aber wer uns schon länger folgt, weiß das ja schon längst.
Wer sich noch etwas schlauer über den Di.Day machen möchte, findet in Marc Uwe Klings Redemitschnitt vom Congress via YouTube einen humorvollen Grundriss der Idee und auf der Di.Day-Seite viele Hinweise und Anregungen.
Heute wäre ein sehr guter Tag zum Anfangen!
Logbuch 4.2
Die Monotonie der Bürokratie hat zumindest mich fest im Griff. Jahres- und Buchhaltungsendgedöns steht bei mir auf der ToDo-Liste und macht mitunter ganz schön matsche im Kopf. Vor allem, weil durch den echt zugepackten Dezember sehr viel liegen geblieben war. Parallel versuche ich nun im Alpakabüro den Totalumstieg auf Linux zu vollziehen, weil dieses Windows ja meint, dass unser Rechner für aktuelle Windowse zu alt sei und sowieso und überhaupt. Mitunter stoße ich an Grenzen und dann muss irgendwie eine Lösung gefunden werden. Langweilig ist also gerade mal wieder nicht. Außerdem stehen da natürlich noch die diversen Aktualisierungen für euch auf der großen Jahresanfangsliste. Schließlich will ja der ein oder die andere wissen, was wann wie wo bei uns passiert.
Martin ist derweil bei den Flauschs am Wuseln und schaut zu, dass die die nächsten Tage gut durch die dauerhaft tiefen Temperaturen kommen. Vor allem auch was die Verpflegung an Wasser betrifft. Da kommen wir dann eben auch immer wieder an die Grenzen, weil’s bei den Flauschs kein Wasser aus der Leitung oder den Strom für Dauerheizungseinrichtungen gibt. So bleiben wir kreativ. Mal kieken, ob Martin seine Wassereimerlösung heute fertig gestellt bekommt. Drum herum gibt’s ja auch sonst noch ein paar Termine.
Und die Flauschs? Die lassen sich von all unserem Wuselgedöns nicht beeindrucken. Das sitzt man quasi aus… oder man futtert’s aus… jedes Flausch so wie es mag:

Hier hat Rika beschlossen, sie sitzt da. Quer vorm Futtergang und sie lässt sich vom Futterwunsch der anderen einfach nicht beeindrucken. Die anderen kennen das aber schon und lassen sich dann auch nicht von Rikas Sitzwunsch beeindrucken… und so machen alle das, was sie wollen: Futtern und sitzen – oder wir nennen es einfach Flauschmonie.
Logbuch 4.1
Da sind wir also im neuen Jahr gelandet. Bis auf Ekko haben die Hunde den Jahreswechsel auch gut überstanden. Ekko ist mit der Welt fertig und ist dankbar für seine Hundebox-Zeiten, in denen er seinen Kopf abstellen kann und die Knallerei Knallerei sein lassen kann. Es ist echt eine Qual seine Sorgen mit ansehen zu müssen. Also hoffen wir, dass es ab heute endlich wieder ruhiger wird. Schlimmer noch als die heftigen 30 Minuten um Mitternacht sind die nicht einschätzbaren Böller, die über die Tage verteilt noch losgelassen werden.

Badina und Nisha hatten Ekko in der Silvesternacht Gesellschaft geleistet und das hat ihm, glauben wir, ganz gut getan. Dunja und Gladys haben Silvester abgeschottet bei den Stuten verbracht und Robbi mit Ronda bei den Junghengsten. Unser Menschen-Silvester sah dann so aus, dass wir uns kurz vor Mitternacht auf die zwei Außentrupps verteilten und Sorgen vereitelten. So saß Martin bei Dunja und Gladys und hat Dunjas aufkommenden Sorgenanfall vereitelt, während ich gemeinsam mit Robbi und Ronda im Heu saß und dort als Anlehnort und Sorgenstopp zur Verfügung stand und die beiden haben das Angebot auch sehr gerne in Anspruch genommen. So also haben wir denn den Wechsel ins neue Jahr mit nicht ganz so viel Panik und reingesteigertes Hundegebell verbracht.
Die Hengsties haben das neue Jahr mit symmetrischen Formationssitzen eingeleitet. Ikarus, Lucky und Roy gaben alles um meinen inneren Symmetriehorst glücklich zu machen. Hachz!
Und wenn ich mir das jetzt so überlege, wäre „symmetrisches Formationssitzen“ eigentlich fast eine eigene Kategorie wert. Sie (also die Alpakas im Allgemeinen) üben sich immer mal wieder darin… na mal kieken, ob’s da dieses Jahr mehr davon gibt.

Unser aktuelles Sorgenkind ist Espresso. Er baut gerade rapide ab und die niedrigen Temperaturen machen ihm ordentlich zu schaffen. Seine Extraportionen Futter nimmt er mal an und mal nicht. Die Knochen scheinen ihm mächtig zu schmerzen. Der alte Mann wird nun so richtig alt und wir geben unser bestes um ihn zu unterstützen, aber es hilft nicht immer. Die kommenden Tage bereiten uns echt große Sorgen. Die Dauertieftemperaturen auch über Tag werden kein Zuckerschlecken für Espresso werden und Martin grübelt schon fleißig, wie und wo wir ihn ggf. besser unterbringen können.

Und sonst? Ihr habt es schon gemerkt: Das Logbuch geht in die vierte Runde… und wir werden sehen, wie regelmäßig unregelmäßig ich dazu kommen werde, euch hier auf dem Laufenden zu halten. Nutzt noch die anderen Kanäle, um ggf. das ein oder andere zusätzlich mitzubekommen. Allen voran Mastodon oder unsere Signal-Gruppe.
2025 – Ein Rückblick
Nun haben wir’s geschafft. Uffz!
Bei allen tollen Momenten und mit all den wundervollen Menschen, die uns dieses Jahr begleitet haben, haben wir in diesem Jahr viel gekämpft. Mit außeren und inneren Umständen. Mit Maschinen und mit Menschen. Es war sehr viel und es gab kaum Ruhe. Es wird wohl genauso weitergehen im kommenden Jahr… jetzt schauen wir aber erst einmal auf 2025 zurück.
In 12 Fotos gibt’s einen kleinen (sehr unvollständigen) Rückblick!
Januar
Es ging tatsächlich ruhig und sehr sonnig los. Wir haben viel mit den Hunden unternommen und dann waren wir sehr spontan mit dabei in Ottweiler eine Gegendemo zum FCKAFD-Empfang zu oganisieren. Wir sollten in diesem Jahr noch auf sehr vielen Demos unterwegs sein und bleiben dabei klare Kante gegen Faschismus, Populismus und antidemokratische Kräfte zu zeigen! Leider wurden es ja nicht weniger im Verlauf des Jahres.

Auch an und in unserer Flauschbox zeigen wir Nazis und ihren Anhängern den Stinkefinger! Es bleibt dabei: Alle Gewinne aus den Verkäufen unserer Kategorie Alpakas gegen rechts spenden wir an Initiativen, die sich für mehr Demokratie und gegen Rechtsextremismus einsetzen!
Februar
Der Jahresanfang brachte ein paar Neuankömmlinge. Noch Ende Januar zog Gasthündin Nisha bei den Hengsten ein. (Man war die mittlerweile größte Hündin mal klein gewesen. Verrückt.) Anfang Februar fuhr Martin nach Österreich und holte dort Ikarus & Goldi zu uns.

Mit dieser Entscheidung taten wir uns nicht leicht und grübeln auch am Ende des Jahres noch kräftig, ob es die richtige war. Denn mitten im Entscheidungsprozess für die beiden, die unsere Zucht weiter voranbringen sollen, kam in Brandenburg die Maul- und Klauenseuche zum Ausbruch und sorgte für mächtig viel Wirbel und viel Wirbel sollte im Laufe des Jahres immer mal wieder aufkommen, wenn es ums Seuchengeschehen in der Tierwelt ging. Nicht immer waren die Wiederkäuer betroffen, aber immer wieder stellte sich die Frage, wie sich das Seuchengeschehen allgemein wohl so weiterentwickeln wird mit den immer wieder aufkommenden Wetterextremen… aber nicht nur dieser Aspekt spielt ins Grübeln rein… der gesellschaftlich-politische hat in der Tat gerade einen sehr viel größeren Grübelanteil.
Wie auch immer es so weitergehen wird: Ikarus & Goldi haben sich in ihren Herden jeweils super eingelebt und wenn alles gut geht, werden wir wohl im kommenden Jahr auch Ikarus ersten Nachwuchs bei uns begrüßen dürfen.
März

Eins der wenigen Fotos von Martin und mir… weil es uns irgendwie nicht so wirklich vor Kameras zieht… Es entstand für meine Oma, die im März ins Hospiz kam, weil sich nach einem Heimunfall herausstellte, dass sie Krebs in sehr fortgeschrittenen Stadium hatte und ihr Arzt sich dafür einsetzte, dass sie einen Platz bekam. Leider starb sie für unser „Gesundheitssystem“ zu langsam. Denn in ihrer neuen Umgebung begann sie erst einmal aufzublühen. So sollte ihr noch eine Umzugsodyssee in ein Pflegeheim bevorstehen und letztlich starb sie kurz vor Weihnachten im Krankenhaus, was sie eigentlich nie wollte. Es ist so krank unser System und könnte so gut funktionieren… aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Normal gibt’s im März viel Arbeit auf den Wiesen und im Gelände, damit’s viel Futter für die Flauschs geben kann. Der Mist wird ausgefahren, die Wiesen werden geschleppt und so manches mehr. Für die Alpakas ist’s eine ruhige Zeit. Für uns Menschen eine ganz schön aufregende… denn das Wetter muss natürlich mitspielen, um überhaupt auf die Wiesen fahren zu können.
Tja… es hatte mitgespielt, das Wetter. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß schon was kommt… Unser Miststreuer hat kurz vor Ende des Mistfahrens den Geist aufgegeben. Was für ein großer Mist! Für den Herbst konnten wir dann unsere Lieblingslohnunternehmer zum Mistfahren aktivieren, aber fürs nächste Jahr werden wir noch eine Lösung finden müssen.
April
Es ging mal wieder nach Finkenrech… und mal wieder mit Badina. Die hatten wir ja im Herbst 2024 verletztungsbedingt auf sämtlichen Herbstmärkten mit Alpakas mit dabei und haben festgestellt, den Flauschs tut’s gut, wenn sie einen Herdenschützer mit dabei haben. Außerdem tut’s unser recht scheuen Badina gut, wenn sie mal aus ihrer Komfortzone rauskommt. Dass sie in diesem Jahr schon wieder verletzt war, war eigentlich nicht eingeplant, aber kurz vor Finkenrech musste sie unbedingt mit ihrer Schwester Ronda aneinander geraten.

Eigentlich war ja der Plan für April, dass wir schon die ersten Alpakas geschoren hätten, aber da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. In diesem Frühjahr wollten die Nächte noch sehr lange nicht wärmer werden.
Mai
Was waren wir aus dem Häuschen im Mai. Es sollten in diesem Jahr tatsächlich Schwalben bei uns einziehen. Es war ein ganz schönes Abenteuer.

Im Stutenstall hatten wir bereits im letzten Jahr Nisthilfen aufgehangen, aber schöner schien es für die Schwalben wohl im Sommerquartier der Hengste zu sein und so fingen sie dort an ein Nest zu bauen… bzw. sie versuchten dort ein Nest zu bauen. Wir haben ihnen später noch geholfen, dass das auch was wird und zu unser großen Freude, haben sie die Hilfe auch angenommen. Leider sollte das mit dem Nachwuchs im Sommer nicht klappen. Denn da war es dann leider viel zu warm, so dass es die armen keinen Würmchen vermutlich nicht geschafft haben.
Nun hoffen wir, dass es im kommenden Jahr vielleicht noch mal wird. Wir sind dann schon mal besser gerüstet und die Schwalben haben so vielleicht bessere Startchancen. Daumen dürfen gedrückt werden!
Juni
Nachdem wir im Mai dank vieler lieber Helferleins all unsere Flauschs von ihrem Winterfell erlösen durften, waren im Juni noch diverse Fremdflauschs dran. Auch hier hatten wir mächtig viele spontane und liebe Hilfe.
Und rund ums Scherterminejonglieren gab’s natürlich noch alle anderen ganz normalen Alpakatermine mit Spaziergängen, Hofzeiten uuuuuund in diesem Jahr das erste Mal Indian Balance. Die wunderbar-zauberhafte Eva Simon führte uns und unsere Gäste in die Welt des Indian Balance ein. Die Junghengste fanden’s auch ganz wunderbar.

Hier können wir schon verraten: Es wird im nächsten Jahr weitergehen. Mit viel mehr Terminen und auch schon ab April. Demnächst wird’s hier mehr Infos geben!
Juli
Der Juli wurde zur Achterbahn der Gefühle. Während Chari bereits Ende Juni ihren kleinen Gizmo auf die Welt brachte, verlor Anfang Juli unsere Clarissa ihr kleines Fohlen. Eine blöde Fehllage sorgte dafür, dass sie ihre kleine Tochter Gordy nicht auf die Welt bringen konnte. Mit ganz viel Glück konnten wir gemeinsam mit unserem Tierarzt noch Clarissa retten.
Gizmo, der bald nur noch Dr. Gizmo gerufen wird, wickelte derweil alle um den kleinen Finger und wir warteten mit ihm auf einen Spielkumpel, der schließlich Ende Juli mit Guapo kommen sollte.

August
Der August sollte leider nicht sehr viel besser weitergehen. Auch wenn er viele schöne Momente bereit hielt, so hat er doch tiefe Einkerbungen zurück gelassen. Wir kämpften, dass Judy ihr kleines Fohlen gut auf die Welt brachte und es ging bloß gut gut. Nur einen Tag später sollte das Schicksal aber noch mal volle Breitseite zuschlagen und wir haben es bis heute noch nicht so richtig aufgearbeitet, weil immer und immer wieder viel zu viel los war.
Als ich auf dem Weg zu einer Beerdigung der Tochter lieber Freunde war, sollte ein vermutlich unbedachter Schritt von Milano alles durcheinander wirbeln und holte mich wieder heim. Bis dahin gingen wir noch nicht vom Schlimmsten aus, aber Milano brach sich so ungeschickt das Bein, dass uns nichts anderes übrig blieb als ihn gehen zu lassen.

Da wirbelten mächtig viele Gefühle auf so vielen Ebenen durcheinander und der Alltag wollte und will uns keine Ruhe lassen.
September
Mit dem September geht’s mit schnellen Schritten los in Richtung Jahresende. Den Auftakt macht nun mittlerweile alljährlich unser Paten- und Helferfest. Es finden alljährlich die letzten „Vorbereitungen“ für die kommende Fohlensaison statt und die ersten Herbstmärkte stehen an.
Und unser Heudrama nahm noch ein gutes Ende. Denn nachdem unser Plan vom tollen zweiten Schnitt in diesem Jahr so gar nicht aufging, hatten wir tatsächlich noch Glück mit eine dritten Schnitt, der schließlich als Silage noch für ein tolles Winterfutter für die Flauschs sorgte, das sie gerade sehr genießen.

Oktober
Ab Oktober halten uns sechs ganz andere Miniflauschs auf Trab. Dunja bekommt ihren ersten Wurf Welpies und wir sind mittendrin im Minihundeabenteuer.

Drumherum haben wir den ganz normalen Alpakaalltag und zwei tolle Seminare mit Anna Stölzl bei uns auf dem Hof.
Mit den Miniwuffs funktionieren wir in vielen Dingen nur. Die Bedürfnisse der kleinen Fellknäul und der Fellknäul mit den langen Beinen und Hälsen wollen irgendwie unter einen Hut gebracht werden und die Vorbereitungen für die Winter- und Weihnachtsmärkte fangen an zu laufen.
November
Mit dem November kommen die letzten Weidetage für Flauschs und die ersten immer sehr harten Tage nur im Stall und in den Paddocks. Für unsere Nachwuchsflauschs Ghillie, Guapo & Dr. Gizmo war das erstmal eine gehörige Umstellung von den weiten Wiesen auf die beengte Paddockfläche. Aber sie nahmen es gelassen und man kann auch sehr viel Blödsinn auf kleiner Fläche anstellen. Die Hengste hinterm Zaun staunen nicht schlecht.

Dezember
Der Dezember verlangte extrem viel von uns ab. Das erste Mal waren wir auf dem St. Wendeler Weihnachtsmarkt mit dabei. Zehn Tage am Stück einen Markt zu bespielen ist für uns als Zweierteam eine Riesenherausforderung. Von daher war’s ein Riesenglück, dass sich ein Teil meiner Family auf den Weg zu uns ins Saarland machte und ordentlich mit anpackte. Ohne diese Hilfe wären wir nicht durch den Monat gekommen. Dann nach dem Markt war ja noch nicht Ende. Da ging’s dann ganz normal „weihnachtlich“ weiter. Vieles blieb über die Markttage liegen und Martin sollte noch in den Schwarzwald fahren dürfen, so dass es einfach nicht ruhiger wurde. Ganz schön am Ende mit allem Weihnachtstrubel und auch Gefühlschaos um meine Oma kamen wir tatsächlich erst mit fünf Tagen Verspätung dazu uns zu bescheren und mal durchzuschnaufen.

Und dann waren da noch die Welpies, die in den letzten Tagen vor Weihnachten noch mal einen ordentlichen Entwicklungsschub mitmachten. Von fünf von ihnen sollten wir uns noch verabschieden. Sie bereiten sich nun bei Andrea, der Herdenschutzhundeexpertin unseres Vertrauens, auf ihren weiteren Werdegang vor. Gladys da auf dem Foto wird sich nun als Herdenschützerin für Alpakas vorbereiten und lernt schon fleißig von Mama Dunja.
Das (und noch sehr viel mehr) war also 2025. Wir haben unfassbar liebe Menschen an unserer Seite gehabt und ohne die hätten wir das Jahr garantiert nicht geschafft. Also fühlt euch bitte einmal ganz doll geherzt und umarmt! Danke! Danke! Danke für alles!
Nun blicken wir gespannt auf 2026. Es wird garantiert nicht ruhiger. Es wird aber garantiert aufregend… schon allein deswegen, weil wir 2026 schon 10 Jahre Alpakaabenteuer feiern werden. Ideen haben wir viele. Schauen wir, welche wir umgesetzt bekommen und was uns unterwegs noch so alles einfallen wird. Drücken wir die Daumen, dass sich die Welt da draußen halbwegs entspannt weiterdreht und keine bösen Überraschungen bereit hält.
Wir wünschen euch alles, alles Liebe für 2026. Möge euch die Gesundheit und das Glück hold sein! Passt gut auf euch auf!
Flauschige Weihnachten

Ihr lieben Flauschmäuse!
Wir wünschen euch ein ganz wunderflauschiges Weihnachtsfest! Möge es so trubelig sein, wie ihr es euch wünscht und so entspannt, wie ihr es braucht!
Wir hoffen, ihr könnt die Tage etwas genießen und habt Zeit zum Innehalten, Durchatmen und Kraft tanken!
Passt gut auf euch auf!
Wir versuchen ein wenig die Füße hochzulegen (auch wenn das vermutlich zu kurz kommen wird) und freuen uns, dass wir bei so vielen einen kleinen (und auch großen) Teil zum Weihnachtsgrinsen beitragen dürfen. Ein dickes Danke an alle, die beim Bedenken ihrer Lieben auch an uns gedacht haben.
Für unsere Winterpunsch-Hofzeit am 28. Dezember gibt’s noch ein paar wenige Restplätze, die ihr euch in der Online-Flauschbox sichern könnt.
Alles Liebe & Flauschige wünschen euch

Logbuch 3.62
Uffzi! Das war schon wieder eine ganz schön lange Woche mit ganz schön viel Hektik. Irgendwie schaffen wir ja so einen Dezember nicht in besinnlich. Es ist der trubeligste Monat des ganzen Jahres – auf den wir uns eigentlich immer sehr freuen. Leider waren halt in diesem Jahr auch alle anderen Monate schon trubelig und so ist das Energielevel recht niedrig. Aber wir geben alles, um die Tage bis zum Weihnachtsfest noch gut durchzuhalten und zu schauen, dass wir eure Flauschwünsche für eure Lieben oder gar euch selbst noch gut erfüllt bekommen.

Aktuell könnt ihr euch mit euren Lieblingsflauschigkeiten über unsere Online-Flauschbox versorgen oder ihr schaut bis zum 15. Dezember noch an unserem weihnachtlich geschmückten Stand auf dem St. Wendeler Weihnachtsmarkt vorbei und deckt euch dort mit Flausch ein.
Am 3. Adventswochenende wird Martin auch auf dem Weihnachtsmarkt des Hofgut Dösterhof mit dabei sein.
Die Woche drauf gibt’s am Freitag noch einen Ausflug auf den Oberthaler Wochenmarkt und ab dem 20. Dezember ist dann die Flauschbox bei den Alpakas wieder eingerichtet und ihr könnt dort noch am 20., am 22. & am 23. nach Herzenslust stöbern und Flausch shoppen.
Bei den Flauschs hilft uns die kommenden Tage ein Teil meiner Familie und halten uns damit den Rücken frei. Das ist ein wirklich gutes Gefühl und es ist auch witzig, die Flauschs mal wieder auf ganz andere Art und Weise durch andere Augen mit zu erleben.
Dr. Gizmos Entzündung zieht sich, wird aber mal nicht schlimmer.
Die Welpies wachsen und gedeihen und werden immer neugieriger! Der Entdeckerdrang ist groß und es ist total faszinierend, wie die Flauschs mit den langen Hälsen immer souveräner mit der kleinen Wackelgang umgeht. Wir hätten es nicht so entspannt erwartet und können die kleinen Racker mittlerweile ohne schlechtes Gefühl (aber doch auch immer noch auf Zeit) mit den Alpakas gemeinsam im Stall und Paddock unterwegs sein lassen.

Habt einen wunderflauschigen 2. Advent und macht’s euch gemütlich!
Logbuch 3.61
Da geht die Woche aber ganz schön aufregend los. Denn heute musste Dr. Gizmo mal zum Doktor. Er hat sich scheinbar eine Entzündung am Mäulchen eingefangen. Nun bekommt er also ein ausgedehntes Handlingstraining und wird fleißig geschmiert.
Nun haben schließlich alle Flauschs ihr Winterquartier bezogen. Die Minihengste samt Erzieher sind umgezogen und bewohnen nun das Sommerpaddock der alten Hengste. Denn ihr eigener Paddock hat sich mittlerweile in das allwinterliche Schlammloch verwandelt. Nun können auch die kleinen Flauschs trockenen Fußes im Gehege laufen und trocken sitzen. Das heißt zwar für uns wieder weitere Wege, aber schließlich geht’s den Flauschs damit gut. Und das ist ja das wichtigste!!
Und dann ist gestern unser wundervoll schönes Flauschregal fertig geworden und konnte in die Butsch (unsere ortsansässige Bäckerei) umziehen. Schick sieht’s aus und es präsentiert dazu auch noch ganz wunderflauschig eine kleine Auswahl an Flausch. Während der Öffnungszeiten der Butsch kann man sich nun neben unfassbar leckeren Backwaren also auch mit unfassbar flauschigen Dingen eindecken.

Und sonst geht das natürlich auch rund um die Uhr in der Online-Flauschbox… und ab Freitag für 10 Tage auf dem Weihnachtsmarkt in St. Wendel. Da findet ihr uns übrigens vor dem Schuhhaus Blum.
Logbuch 3.60
Herje… wir vernachlässigen die Berichterstattung gerade wirklich sträflich und es wird vermutlich die kommenden Wochen vermutlich auch nicht viel besser werden. Unsere Signal-Gruppen-Leserinnen und -Leser erfahren da aber zwischendurch doch auch immer mal das ein oder andere…
Und dann fallen tausend Sachen ein, die in den letzten nicht beschriebenen Tagen passiert sind: Der Tierarzt war zum Röntgen & Ultraschallen da. Unsere Hofkatze Marry hat sich übel am Fuß verletzt (vermutlich eine Keilerei mit Frodo oder Pippa). Robbi, Ekko & Badina waren zur Impfung beim Tierarzt (immer ein großer Ausflug so aus dem vertrauten Terrain… vor allem für Badina). Ekko hat sich mit Martin auf den Weg in den Schwarzwald gemacht (wobei Ekko das gegen Ende nicht mehr so spannend fand, weil dieses Wetter einfach viel zu usselig war). Unser Hundekalender ist eingetrudelt und den habe ich nun wirklich noch nirgends erwähnt (Asche auf mein Haupt… da haben wir endlich einen gebaut, weil die Hundis sich ja doch immer wieder auf die Kamera schummeln… und dann kommt der einfach und wird nicht beworben. Blöd!). Also… wer mal lunschen mag und ihn gar auch bestellen mag. Natürlich gibt’s den auch in der Flauschbox. Mit allen anderen Kalendern. Und wir bereiten gerade das ein oder andere für unsere Hütte auf dem St. Wendeler Weihnachtsmarkt vor. a) ist das eine Herausforderung, weil wir so ganz anders am Präsentieren sind und b) ist das eine Herausforderung, weil wir da 10 Tage am Stück stehen werden und alles andere natürlich auch drum rum noch funktioneren muss. Wir sind aber guter Dinge, dass wir das gut hinbekommen werden.
Tja und dann, dann bin ich mal wieder am Hadern, weil bald die Adventskalenderzeit anfängt und ich ja eigentlich sooo gern Adventskalender baue, aber es wird auch dieses Jahr mal wieder keinen Blog- bzw. Social-Media-Adventskalender geben, weil ich es zeitlich einfach nicht hinbekomme. Dabei hätte ich das gerne mit so einem kleinen Jahresrückblick verbunden… denn schließlich ist mal wieder viel passiert und wir haben auch vieles hier noch gar nicht so recht gezeigt.
Es keimt allerdings gerade die Idee eines Jahresrückblicksreigen nach Weihnachten ins neue Jahr hinein… und da überlegte ich so, ob gar der ein oder die andere von euch Lust und Muße hat, da etwas beizusteuern und uns gar auf das ein oder andere Ereignis zu stupfen, was wir vielleicht gar nicht mehr auf dem Schirm haben. Also wer mag, weiß ja die bekannten Kanäle, um uns Bild, Text oder Video zukommen zu lassen. Wir sind gespannt und bauen das dann gerne in den Reigen mit ein.
Logbuch 3.59
Und flupp ist schon wieder eine Woche rum. Verrückt, wie die Zeit grad schon wieder rast.
Letzten Sonntag hatten wir eine ganz wunderflauschige Hofzeit und die Flauschs haben wirklich alles gegeben und sogar uns überrascht, wie flauschig die sein können. Da freuen wir uns jetzt tatsächlich schon auf die nächste und letzte Hofzeit diesen Jahres, die am 28. Dezember geben wird und seid langem auch endlich mal wieder eine Spezial-Hofzeit sein wird. So mit Winterpunsch und kleiner Snacküberraschung. Wer mag kann sich in der Flauschbox schon jetzt einen Platz sichern. (Unsere Criapatinnen und -paten melden sich wie immer ganz direkt bei uns, gehört der Hofzeitplatz natürlich ins Paket!)

Und dann trudelten die Woche, wie letzte Woche schon angekündigt unsere Alpaka-Kalender fürs nächste Jahr ein. Es ist ja wie immer seeeeeehr aufregend bis ich die endlich ausgepackt habe und die Angst, doch noch irgendwo einen Tippfehler zu finden, wird nie vergehen. Und wer einen findet, behält ihn ganz still und heimlich für sich.
In der Flauschbox könnt ihr beide Kalender (ob einzeln oder im Set) direkt nach Hause bestellen und allen Flauschs eine große Freude bereiten.

Hachzi, die kleinen Flauschknäul von Dunja entwickeln sich ja sowas von rasend und sind sowas von Zucker. Sie werden immer aktiver und wuseliger und mittlerweile ist es eine große Herausforderung für uns aus ihrem Gehege zu kommen ohne sechs Fellmäuse an den Beinen kleben zu haben. Auch sowas von schnuffig ist der Umgang von Dunja mit ihren Kleinen, auch wenn wir jetzt zum Wochenende echt viel Sorgen hatten, weil es Dunja nicht gut ging und sie irgendeine Krankheit am Ausbrüten war. Wir hoffen aber ganz doll, dass sie es schon wieder in den Griff bekommen hat und jetzt weiterhin so schnuffig-knuffig mit den kleinen Rackern unterwegs sein kann. Bei YouTube könnt ihr euch das ganze auch in bewegten Bildern anschauen… nur echt mit Nisha-Heuler im Hintergrund.

A propos Nisha… das war ja auch noch. Nisha darf nun gerade ihre erste Läufigkeit erleben. Sehr aufregend (und bellig) und weil’s nicht schon aufregend genug ist, hat sich Ronda auch mit angeschlossen und nun sind die zwei Damen gemeinsam läufig, was hier einmal den gesamten Hundebetrieb durcheinander gewirbelt hat. Denn nun hieß es Hundeteams umgestalten, weil natürlich Ronda nun nicht mehr mit Ekko und Robbi unterwegs sein konnte. Und für den armen Ekko ist es nun gleich doppelt aufregend, weil gleich zwei Hündinnen sein Hirn ausschalten. Mittlerweile schauen wir, dass wir ihm ganz viel Urlaub verschaffen und somit die nächsten Tage noch gut über die Runden bringen. Hormone! Yeah!
