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Unsere Menschen hat’s ganz schön erwischt. Man, das war ein Geschniefe, was die die letzten Tage hier bei uns abgeliefert haben. Aber… immerhin haben’se sich nicht nur im Bett verkrochen und uns nicht vergessen. Wir haben was zu futtern bekommen (Leckeris waren auch immer mit dabei) und gestern (das hätten’se sich aber auch sparen können) eine Wurmkur erhalten. Da stehste nix ahnend im Stall und schon haste so’ne komisch glibbrig-weiße Schlabberpaste im Maul. Börks. Das war nich lecker. Aber naja… ich glaub ja… das musste sein. Wir haben’s alle überstanden… und jetzt vermutlich auch wieder Ruhe vor solchen Eingriffen. 🙂 Roy war aber ganz schön stinkig. Der war ja bisher immer von Verarztungen verschont und hat’s den beiden noch bis zum Abend übel genommen, dass auch er mit einer weißen Schnute durch die Gegend tapsen musste. Gnihi… Der sah ganz schön witzig aus. Ich hatte ja’n bissel Glück, bei meinem hellen Fell, hat man das nicht so gesehen.

Heute war’s dann netter. Die zwei Menschen schnieften zwar immer noch ganz schön… aber sie kamen nicht noch mal mit der Schlabberpaste an. Dafür mit den Leinen. Das hieß wir würden laufen. Casi und ich sind davon ja noch nicht so überzeugt, aber eigentlich ist’s ganz schön raus zu kommen. Erst war Casi dran und lief gemeinsam mit Roy durch den Wald. In der zweiten Runde war dann ich dran. Roy und ich machten uns gemeinsam mit den zwei Schniefnasen auf den Weg. Wie gesagt, ich bin noch nicht so sehr davon überzeugt… also hab ich Martin, der am anderen Ende meiner Leine lief, ein bissel geärgert und bin ein bissel durch die Gegend gesprungen. Das kann ich besonders gut (sagt auch Martin immer wieder… nicht umsonst ist mein Spitzname Wendehals). Allerdings ließ der sich nicht so richtig ärgern und so tappelte ich dann irgendwann doch ganz entspannt mit ihm mit. Cool war… am Ende der Tour gab’s noch saftiges Grün an der Skihütte. Da konnte ich mir den Bauch voll schlagen. Denn so langsam ist dieses Heu und Öhmd doch’n bisschen langweilig.
Am Nachmittag durfte dann Calypso noch mit Roy auf Tour. Calypso war schon’n bisschen traurig als ich mit Roy zurück kam und er nicht los konnte. Aber dafür durfte er dann ganz lange mit Roy raus. Entweder laufen die zwei großen extreeeem langsam oder die laufen eine andere viel längere Runde. Vermutlich letzteres. Weil Calypso und Roy laufen eigentlich ganz gerne. Wenn die zwei unterwegs sind, haben Casi und ich dann immer den ganzen Stall und Außenbereich für uns alleine. Das ist schön. Da können wir uns ein bisschen ausbreiten und durch alle Futtertröge arbeiten. 🙂

Hier noch’n paar Fotos von heute für euch:

Ich werd dann mal schauen, ob draußen schon ein bisschen Gras rauskommt, das ich mit Casi noch abknabbern kann.

Bis bald euer Edi!

Die letzten Ausläufer des Februars nutzten wir für eine kleine Auszeit. Wir machten uns auf den Weg an den See. Der Auftakt war ein Abstecher bei unserem Partner rund um tolle Alpakaprodukte Apu Kuntur (DA haben wir schon mal kurz drüber geschrieben) in Konstanz und schauten uns dort die kommende Winterkollektion an. Wir konnten alles ganz genau unter die Lupe nehmen und nachspüren, wie wundervoll weich und flauschig alles ist. Außerdem hatten wir im Vorfeld noch mal den aktuellen Katalog (den wir übrigens auch gerne weitergeben bzw. zuschicken…) gewälzt und uns die ein oder andere Klamotte zum genauer Anschauen rausgesucht. Fazit nach unserem ausführlichen Besuch: Boah wird das schöne Sachen geben im Herbst und boah fühlen wir uns mit Apu Kuntur sehr wohl!! 🙂

Für den Rest des Wochenendes ließen wir die Seele baumeln und überlegten, welche der vielen schönen Sachen wir für den Winter ordern würden. Und wo wir dann auch gleich beim Überlegen waren… gab’s auch noch viel Zeit für ausführliches Hirnen über Ideen… Wir haben also Hausaufgaben mit nach Hause gebracht. – So waren unsere Alpakis trotz unserer räumlichen Abwesenheit doch immer wieder mit bei uns!

In Vorbereitung auf die bevorstehende Lieferung vieler toller neuen und nun auch schon bewährter Dinge von Apu Kuntur, wird es hier dann auf unserer Internetseite auch irgendwann (ich trau mich ja nicht „bald“ zu schreiben, weil irgendwas ist ja immer) einen Onlineshop geben. Die ersten Einrichtungsschritte sind auch schon vorgenommen. So sind wir seit dieser Woche ganz sicher mit SSL-Zertifikat zu erreichen. Nach ein paar Ruckeligkeiten sollte nun eigentlich alles reibungslos laufen. Yeah! (An dieser Stelle könnte ich ja auch mal ein dickes Dankeschön an unseren Hostmaster Hans-Jörg weiterreichen, der sich all meiner vielen Anfragen immer ganz geduldig annimmt und prompt umsetzt.)
Ganz still und heimlich werden jetzt auch – damit es auch wirklich wird – so nach und nach unsere lieferbaren Produkte online gestellt. Wer schon mal spickeln mag, der kann hier kieken. Aber Achtung… es ist noch Baustellenbetrieb! Bestellungen, die erzeugt werden, werden nicht verarbeitet. Wer etwas haben mag, der schickt uns am besten eine Mail an info@webertal-alpakas.de.

Wenn’s hier also mal’n bissel ruhiger ist… wir sind am Bauen. 🙂

Jetzt sind wir aber ersteinmal am Laufen… die Sonne lacht und die Alpakis freu’n sich sicher über Auslauf.

Neulich am Wochenende…

Nachdem die zwei kleinen Alpakis ihr wochenendliches Standardlauftraining mit Roy vollbracht haben (Immer die gleiche Runde durch die Wälder ums Webertal, um Laufspaßroutine aufkommen zu lassen und aus dem tapferen Stapfen durch den Wald ein mitunter freudiges Hoppeln werden zu lassen (es wird…)), ging es am Nachmittag auf große Runde mit Roy und Calypso. Neue Wege sollten ausprobiert werden. Gut das Martin wenigstens wusste, wo wir waren 🙂

Tapfer, neugierig und entspannt liefen die zwei großen Alpakis über die wunderbar verschlungenen und mitunter nicht eindeutig definierbaren Waldwege. Ein bissel Abenteuer gab’s unterwegs auch… drei Hunde und zwei Fahrradfahrer galt es zu passieren und das auch noch auf engstem Wege. Fazit: Da müssen wir noch üben. Schließlich sollte ein neuer Rundenrekord für die beiden aufgestellt werden, der nach dem Erklimmen des Weges zur Ruine Waseneck und der nur bedingt sonnigen Höhe auch mit einem Gaumenschmaus belohnt wurde. Nach Wochen des Darbens, gab’s endlich mal wieder unterwegs was Grünes zu schnabulieren… Man hätte meinen können, die zwei bekommen sonst nix zu futtern… Zumindest wurde der Kopf für lange Zeit nicht gehoben… nicht, dass die zwei Menschen zu schnell auf die Idee hätten kommen können, das man weiterlaufen könnte… Irgendwann mussten wir dann aber doch zurück. Schön verschnörkelt ging es hinunter ins Webertal und das über Waldwege wie aus dem Bilderbuch. Hachz… Und das dann mit einem entspannten Alpaka an der Seite sorgt für noch mehr Hachz! 🙂

Die nächste Runde darf sehr gerne sehr bald kommen… dann aber wieder mit’nem g’scheiten Fotoapparat… 🙂

…ein Bericht über unseren Alpaka-Winter und die Spendenübergabe an den Missionsausschuss im Schwarzwälder Boten vom 07. Februar 2017. 🙂

Online gab’s den auch: Klick!

Ab und an kommt auch so ein Alpaka nicht drum herum und muss seine Füße zeigen. Zum einen um zu kieken, ob es nicht irgendwelche Verletzungen gegeben hat. Zum anderen um nach den Zehennägeln zu schauen, die sich nicht bei allen durchs Laufen abnutzen und deswegen ab und an mal gestutzt werden müssen.

Also hieß es nun: Zeigt mal alle schön her eure Füße! Ham’se dann auch alle mehr oder weniger brav gemacht…

Viel Spaß beim Füße-Raten 🙂

…und Alpakis kieken. Kann man machen… ein wenig höhere Temperaturen wären von Vorteil.

Endlich schafft’s die Sonne wieder in den Garten. Eine leichte Vorfreude auf den Frühling steigt auf. Bei den Alpakis auch… die schauen mitunter schon recht sehnsuchtsvoll auf den abgetrennten Gartenbereich oder aber auf diesen Zweibeiner, der sich’s da im Stall gemütlich macht.

Wir danken allen wie verrückt, die uns zum gestringen allerersten Alpaka-Winter besucht haben! Es war so unglaublich schön so viele liebe Menschen hier bei uns begrüßen zu dürfen. Hachz!

Es gab – nicht nur für uns – so viele Gespräche und Begegnungen und strahlende Gesichter. Immer wieder trudelten über den Nachmittag verteilt neue Gäste ein und sorgten für neuen Andrang im Alpaka-Stall, den Martin – glaube ich – ganz gut im Griff hatte. 🙂 Zumindest hörte ich nur Gutes, wenn sich die Gäste mit dem ganz eigenen Alpaka-Grinsen zu unseren fleißigen Helfern ans Buffet begaben und sich mit wärmenden Punsch und selbstgebackenen Waffeln, Kuchen und Teilchen versorgten, um schließlich noch neugierige Blicke auf unser kleines feines Alpaka-Sortiment zu werfen. Die Zeit verging wie im Flug!

Ein ganz ganz dickes Dankeschön geht an dieser Stelle aber auch auf diesem Wege noch einmal an unsere lieben Helfer! Ohne euch hätten wir das gestern so nicht über die Bühne bringen können. Danke, danke fürs Dasein und Zupacken!
Als klitzekleine Aufmerksamkeit gehen die Spenden für Speis und Trank an den Missionsausschuss der katholischen Kirchengemeinde St. Michael, für den sich unsere fleißigen Helfer ehrenamtlich engagieren.
Während unseres dreistündigen Alpaka-Winters sind € 100,- zusammengekommen, die wir in den kommenden Tagen gerne weiterleiten werden.

Den Alpakis hat’s übrigens auch sehr gut gefallen. Als wir am Abend nach dem Abbauen noch einmal bei ihnen vorbeischauten, saßen sie in friedlicher Eintracht gemütlich im Heu, käuten entspannt wieder und ließen vermutlich den Tag noch einmal Revue passieren – all die vielen neugieren Menschen und strahlenden Gesichter von groß und klein, die nur wegen ihnen gekommen waren. 🙂

Hier noch ein gaaaaanz kleiner Eindruck von unserem unglaublich schönen Nachmittag.
Denn vor lauter begrüßen und reden und erzählen und begegnen und strahlen, haben wir ganz vergessen Fotos zu machen… Wie’s halt immer so ist. (Pssst… falls uns jemand welche zur Verfügung stellen mag, sagen wir nicht nein 😀 )

Fragten sich sicherlich die zwei Kleinen als da plötzlich das Ungetüm im Garten stand… Nach knapp vier Monaten hatte die Fressbande ihren ersten Ballen aufgefuttert. Nun hieß es Nachschub zu organisieren. Mit frischen Heu und Öhmd können die Alpakis nun die nächsten kalten und grasentbehrungsreichen Wochen überstehen. Obwohl sie vermutlich nix dagegen gehabt hätten, wenn der Traktor nur Öhmd gebracht hätte und nicht auch noch so Heu… Die kleinen Feinschmecker, die.

Die Futterunterbringungsaktion war quasi der letzte Stallfeinschliff vor unserem allerersten Alpaka-Winter, auf den wir uns nun schon seit ein paar Wochen zumindest seelisch und moralisch vorbereiten. Organisatorisch sind wir jetzt gerade in der allerletzten Hochphase.

Die Alpakis haben nämlich beschlossen, dass die sich bei uns wohl fühlen… und die Nachbarn besser kennenlernen wollen. Also luden sie ein und lassen uns machen. 🙂

Mit selbstgemachten Leckereien – zum Teil aus dem Alpakagarten – und jeder Menge Infos rund um die Alpakis öffnen wir am Sonntag fast die Stallpforten und schauen mal, ob die Alpakis auf Tuchfühlung mit ihren Gästen gehen wollen.
Außerdem kommen noch viele viele kuschelige Alpaka-Produkte zum Einsatz.

Wer mag ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen! Wir und die vier Webertal-Alpakas freuen uns. 🙂

Hach! Diese Sache mit dem Schnee ist schon eine schöne!

Finden die Alpakis übrigens auch… Seit der Schnee da ist, können sie wieder draußen im Garten rumspringen (und unterm Schnee nach Gras suchen) und sie können Schneeschnabbern… – Mein Lieblingswort für diesen Winter! 🙂

Calypso betreibt das sehr gewissenhaft… und verteidigt seinen Schnee…

…freuste dich wie bekloppt, während der kleine Casanova wie’n Großer ohne zu zuppeln und zu zerren an der Leine seine Ministandardtrainingsrunde neben dir her läuft!1elf

Hachz, der Kleene wird nu doch groß 🙂

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