Dieser Kleinkruscht…
…der auch noch ganz schön groß sein kann. – Das Ende naht und zieht sich.
In der vergangenen Woche ging’s in kleinen Schritten weiter. Ganz viele Sachen, die wir erledigen konnten, fielen überhaupt gar nicht auf. Da wurden noch mal die kleinen Obstbäume für ihr Einzäunen vorbereitet und die Löcher der Zaunpfosten wurden einbetoniert. Jetzt – so zumindest der Plan – hält der Zaun auch mal ein dagegenlaufendes Alpaka aus (wir hoffen allerdings, dass die viel lieber gegen die Bäume laufen – um sich zu schuppern, nicht weil Alpakas gerne gegen Dinge laufen!). Dann haben wir noch den Paddock in Angriff genommen. Martin in der ausführenden Rolle, ich in der Assistentenrolle. Leider ging uns dann auf der Strecke das Holz aus… Ärgerliche Sache das! Und den Zaun haben wir nun endlich eine Runde rum gebaut. Puh. Jetzt kann kein’s mehr weg. Damit das auch wirklich so ist, hat das große Metalltor auch noch einen Riegel bekommen. Ein paar wenige Punkte der To-Do-Liste konnten wir durchstreichen… andere warten noch.
Es bleibt spannend für die kommende Woche, aber es wird! 🙂
Der Countdown läuft…
Nachdem wir das große Ziel Ende-August-ziehen-die-Alpakas-ein vor zwei Wochen endgültig begraben hatten… Es kam unter der Woche immer viel zu viel dazwischen, um irgendwie alles fertig zu bekommen… und wir waren zwischendurch echt am Ende ob der Doppelbelastung, gilt nun das neue Ziel Anfang September… Wunschtermin: Der 5. September. Nich, weil ich da Geburtstag habe, einfach weil’s der nächste war, der klappen könnte. Aber cool ist’s irgendwie schon, dass das genau mein Geburtstag ist. 😀
Also… bis dahin müssen wa noch’n bissel was erledigen und die To-Do-Liste steht:

(Löcher sind mittlerweile wieder aufgebuddelt und die Pfosten einbetoniert… Yeah!)
Alles fast fertig… aber eben nur fast…
Die Baustelle wird kleiner…
Montag legt Martin das Trapezblech fertig aufs Dach. Jetzt sieht das ganze schon fast nach Stall aus.
Dienstag machen wir eine neue Kleinbaustelle auf: Den Zaun zur Terrasse hin. Dort hatten wir vor langer Zeit einen Holzzaun geplant. Und so nutzen wir den Nachmittag, um den auch endlich mal aufzustellen. Martin hirnt ja in den letzten Tagen fast ununterbrochen, was wie wo am besten umgesetzt werden kann und so kommt dann auch endlich die für uns perfekte Lösung zutage. Rustikal und einfach soll’s werden. Also machen wir’s so 🙂
Mittwoch nutzt Martin den kurzen Feierabend, um endlich das Trapezblech fertig fest zu schrauben. Juhu.

Dann können wir nämlich am Donnerstag weiter am Stall rumwuseln… Die Windfangnetze werden festgenagelt und die Dachabschlüsse in Angriff genommen… und ich darf Folienknibbeln. Das weckt Erinnerungen an den Studentenjob bei dem ich immer fleißig Folien von Laptopmonitoren knibbeln durfte… witzig, weil wir am nächsten Tag einen alten Kolleschen aus Studentenjobtagen wiedertreffen. Aber das nur so am Rande. 🙂
Am Freitag bekommen wir Besuch von der Baumfräse… Damals war’s als der Baum fiel… Jetzt kommt auch endlich noch die Wurzel weg, damit endlich der Rest des Zauns gespannt werden kann. Auf wat man alles so zu warten hat… Die Fräse war nämlich im Urlaub (naja eher der, der die Fräse bedienen konnte).
Und während die Fräse fräst, baut der Martin das Holztor fertig und beginnt das große Eingangstor zu bauen…
Nachdem nun also der olle Baumstumpf weg ist, kann endlich der Zaun fertig gespannt werden und wenn der Zaun fertig gespannt ist, kann endlich der Holzzaun an der Terrasse fertig gebaut werden. Ham wa beides am Samstag erledigt. Zaun fertig spannen hat Martin mal wieder allein veranstaltet, weil bei mir die Arbeitspflicht rief, beim Holzzaun konnte ich zumindest hilfreich zur Hand gehen.
Und so verging schon wieder eine Woche wie im Flug… Der nächste Alpakabesuchstermin steht an und der Einzugstermin rückt unaufhörlich häher… Uiuiuiuiui! 🙂
Das könnte mal ein Unterstand werden…
Die Gartenwuselwoche startet langsam. Erst am Mittwoch kommen wir dazu weiter zu machen… Da dann aber richtig! Der Stall- & Paddockbereich erhält endlich sein Pflaster. Dafür bekommen wir Besuch von einem großen roten Traktor 🙂 Der bringt die vor Wochen gelieferten Pflastersteine endlich dahin, wo sie fast hingehören. Den letzten Rest müssen dann unsere Hände und Füße erledigen.
Als ich am Donnerstag heim komme, war Martin schon wieder fleißig. Das Holz für den Unterstandrohbau ist besorgt und die fehlenden Steine am Rand hat er zurechtgesägt und -gehämmert und eingefügt und die Fugen mit Fugensand aufgefüllt. Die restlichen Fugen bastel ich im Laufe der Woche zwischendurch immer wieder zu. Eine recht angenehm meditative Arbeit…
Am Freitag geht es fleißig weiter. Ich habe frei und kann so halbwegs mit anpacken. Bis zum Abend soll der Rohbau des Unterstands stehen. Und wir kommen ganz gut voran.
Die Woche rast, der Samstag ist da. Auf dem Rohbau müssen nun die Koppelpfetten (wat ich alles an neuen Wörtern lerne) angebracht werden, damit auf diese schließlich das Dach kann. Ich habe nicht frei… ich darf nach getaner anderer Arbeit am Nachmittag die Arbeit von Martin und seinem Bruder Seppe bewundern! Bis zum Feierabend klappt’s dann sogar noch, dass ein erster Teil vom Dach angebracht ist… davor mussten wa aber noch feststellen, dass das Trapezblech fürs Dach zu kurz bzw. das Gebälk fürs Blech zu groß ist und mussten noch mal ein wenig umbauen und umsägen. Gnarf… Aber am Ende hat alles gepasst.
Schauen wir mal, was die kommende Woche so bringt. Der nächste Tag bringt auf jeden Fall ersteinmal wieder viele, viele Alpakas 🙂
Eine weitere Woche Gartenwuseln
Eine neue Woche – neue Fortschritte…
Am Montag wuselte ich spätschichtbedingt am Vormittag noch ein wenig im Garten durch die Gegend… meine Erledigungen sieht man aber irgendwie meist nie… *grummel* Oder erkennt da irgendjemand, wie fleißig ich Löcher für Zaunpfosten gebuddelt habe?

Am Dienstag schlug Martin am Nachmittag noch jede Menge Pfosten in vorgefertigte und nicht vorgefertigte Löcher. Sieht man irgendwie sehr viel besser 🙂

Der Donnerstag brachte dann einen neuen Vorwärtsschub… Wir hatten beide frei und konnten mit doppeltem Elan ordentlich weiterwuseln… Die Wäscheleinenpfosten vom Nachbarhaus mussten ein wenig zurechtgeruckelt werden, weil nicht in einer Linie, was dann alte-Pfosten-ausbuddeln-und-neue-Pfosten-einbettonieren hieß:
Feuerwehr- und Landwirtschaftseinsatz bremsten dann den gemeinsamen freien Tag ein wenig aus… aber immerhin wurden die Eckpfosten fertig, so dass dem ersten Zaunspannen am kommenden Tag nichts im Wege stand.
Am Freitagnachmittag machten wir uns an das erste Zaunteilstück. Was da alles vorher erledigt sein muss, bevor man auch nur daran denken kann, den Zaun auszurollen – war mir alles so nicht bewusst.
Während ich mal wieder arbeiten ging, nahm sich Martin am Samstag das nächste Stück Zaun vor.
Und da wir an der unteren Seite nicht weitermachen konnten, weil da noch so eine doofe Baumwurzel im Weg rumsteht und wir aufs Rausfräsen warten müssen, hat die Terrasse schon mal ihre Holzpfosten eingesetzt bekommen.

Ganz schön kaputt fielen wir ins Bett und freuten uns – wie schon in den letzten Wochen – wieder auf den Sonntag, der wieder Alpakas mit sich bringen würde. 🙂
Alpakabesitzerlehre II
Ein neuer Sonntag – ein neuer Ausflug zu Robert. 🙂
Aufgeregt und mit schwerem Gepäck machten wir uns wieder auf den Weg. Der erste Punkt auf der Tagesordnung war aber ersteimal die Hilfe bei einem kleinen Wasserversorgungsproblem auf den Weiden. Das hatten wir eigentlich schon letzte Woche geplant, aber da fehlten noch diverse Utensilien. Fast wäre der Einsatz ins Wasser gefallen, weil Robert noch mit einem kleinen Sorgenkind zu kämpfen hatte. Ein frisch geschlüpftes Alpakafohlen musste an die Flasche und somit alle zwei Stunden von ihm betreut werden. Er wollte schon absagen, aber da wir ja eh noch auf der Wiese zu tun hatten, entschieden Martin und Robert, dass wir doch ersteinmal vorbeikommen und alles andere dann sehen würden. Zum Beispiel auch den Regen, der sich an diesem Vormittag in Strömen zu uns gesellte…
Es kam schließlich noch ganz anders…
Schön mit Wasser von oben machten Martin und ich uns ersteinmal ans Wasserproblem, während Robert sich im Hintergrund ums Alpakafohlen kümmerte. Wir bauten Notstromgenerator und Hochdruckreiniger auf, bastelten eine ewiglange Wasserleitung, um dem Hochdruckreiniger auch Stoff geben zu können. Ich übte mich tapfer in meiner Rolle als Hilfsassi (das fällt mir echt schwer, zu warten, dass mir jemand sagt, was bzw. das ich tun soll, währenddessen ich doch soooo viele andere Sachen auch noch machen könnte) und Martin begann das mit Sand festgespülte Wassersystem von ebenjenem Sand zu befreien und die Leitungen frei zu legen. Eine schöne Seite des Hilfsassisdaseins ist’s aber, dass man während des Wartens ausfühlich Alpakas kieken kann, die wiederum ausführlich kiekten, was Martin da machte. 🙂
Und als schließlich so nach und nach das Wasser wieder so lief, wie es laufen sollte, kündigte sich bei Roberts Stutenherde, neuer Nachwuchs an. Funny brachte ihr erstes Crias auf die Welt. Hachz. Da Martin noch fleißig Sand mit Wasser schippte und ich aufs „An“ / „Aus“ für den Hochdruckreiniger wartete, bekamen wir die Geburt nur am Rande mit. Als Robert irgendwann endlich von der Nachbarweide den Daumen hoch zu uns zeigte, wussten wir, dass alles gut gegangen war und eine neue kleine Stute das Licht der Welt erblickte. Gleich noch mal Hachz!
So ging unser Alpakasonntag ganz schnell vorüber… Da am Nachmittag noch Brandwache anstand, mussten wir zum Mittag schon wieder zurück und lernten an diesem Tag nicht konkret mit unseren dreien neue Sachen kennen… Aber auch so gab der Sonntag viele schöne und auch neue Dinge… Ein neues Fohlen, die Tatsache, dass Alpakas einen einfach machen lassen, wenn man Reparaturarbeiten in ihrem Gehege zu erledigen hat und das es selbst bei Regen unendlich schön ist, die Tiere um sich zu haben… naja… und dass man bei Regen ganz schön schauen muss, mit welchem Alpaka man es eigentlich gerade zu tun hat, weil’se dann ganz anders aussehen…
Schauen wir, was der kommende Sonntag bringt. Da sind wir ja schon wieder mit Robert und den Alpakas verabredet.
Die Wochen ziehen ins Land…
Meine Güte, die Zeit rast! Und es ist noch soooo viel zu tun… und es geht nicht richtig vorwärts, weil… na eben weil eben alles irgendwie nach Feierabend funktionieren muss… Die letzte Woche ganz kurz:
Montag: Eine vierte Fuhre Schotter kommt ins Stall- & Paddockareal… und wir verteilen fleißig nach Arbeitsfeierabend. Uffz. Und wenn man hinterher fertig ist, sieht’s irgendwie aus wie vorher… Wir grübelten nach Baustellenfeierabend noch, ob wir vielleicht doch noch eine fünfte Fuhre holen…
Dienstag: Die Grübelei hat sich für eine fünfte Fuhre entschieden und sich als richtig herausgestellt… Die gesamte Fläche wurde noch mal um eins / zwei Zentimeter angeglichen…
Mittwoch: Pausentag… Die Geschäftstermine lassen keine Gartentermine zu.
Donnerstag: Martin und sein Bruder Wendelin verteilen die Erdhaufen, die beim Ausheben des Stall- und Paddockareals entstanden sind, rings ums Gehege und ebnen alles wieder ein. Das Endergebnis sah dann so aus:
Freitag: Damit die Alpakas dann auch rings um den Paddock futter können, sät Martin saftiges Gras an… also, wir hoffen, dass es das irgendwann wird… Das sieht dann aktuell natürlich immer noch so aus, wie am Donnerstag…

Am Samstag ruhte der Garten… da lösten wir einen Geburtstagsgutschein ein und fuhren mit einem kleinen Unimog-Fan ins Unimog-Museum nach Gaggenau um mal zu schauen, was beim Weltenbummlertreffen so los ist…
Alpakabesitzerlehre I
Ein neuer Sonntag – ein neues Alpakaabenteuer. 🙂
Es war soweit… wir hatten uns im Laufe der Woche für unsere drei Alpakas entschieden und machten uns wieder auf den Weg zu Robert und seinen Alpakas. Ziel: Ein besseres Verständnis für das Wesen der bald bei uns einziehenden Knuffeltiere zu bekommen und nicht ganz so hilflos im Umgang mit ihnen dazustehen… Außerdem müssen die drei auch noch’n bissel was lernen. Denn bis zur letzten Woche hatten die drei noch nie ein Halfter um und waren noch nie in ihrem kurzen Leben angeleint außerhalb des Geheges unterwegs.
So lernten wir also alle fünf… Ich lernte, dass ich so ein Alpaka nicht kaputt mache, wenn ich es anfasse… und die Alpakas lernten, dass sie uns eigentlich schon vertrauen können und wir ihnen nix böses wollen. Anfangs noch etwas zurückhalten, schafften wir zwei kleine Runden um das vertraute Terrain. Wie das mit dem Spucken und den verschiedenen Stufen des Spuckens ist, durften wir auch gleich noch mitnehmen…
Alles in allem war’s sehr aufregend, aber auch sehr schön… und schließlich auch sehr entspannend. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, dass wir nächste Woche wieder nach Lauterbach fahren, um Rover, Casanova und Edmundo wieder zu sehen! 🙂
Fröhliches Randsteinsetzen
Während ich den raschen Wochenrückblick in die Tastaturen hämmerte, begannen Martin und sein Bruder Seppe die Randsteine des Stall- und Paddockareals zu setzen:
Bis ich am Nachmittag wieder vom Arbeiten zurück war, waren die zwei fix und fertig damit… und die Eckpfosten im Garten waren auch schon gesetzt.

Den restlichen Nachmittag / Abend nutzten Martin und ich noch „rasch“, um die ersten Zaunpfosten in ihre vorbestimmt Position zu bringen.
Und dann war auch schon wieder Feierabend… Für den kommenden Morgen freuten wir uns schon wie bekloppt auf unseren ersten „Alpakaunterricht“ bei Robert.
Alpakakieken – Alpakafragen…
Das Wochenende brachte viele viele Alpakas und viele viele beantwortete Fragen und einige Entscheidungen und noch viel mehr offene Fragen und äh ja wirklich viele Alpakas. 🙂
Die Terminkoordinationen ließen es nicht anders zu… also machten wir kurzerhand aus unserem Wochenende ein Alpakawochenende und besuchten Robert Benz in Lauterbach und Marion Zeeck in Rosenfeld.
Der sonntägliche Morgen führte uns nach Lauterbach zu Alpaca Village. Mit einer telefonisch mitgekritzelten Wegbeschreibung wagten wir uns in die letzten Ausläufer des Tals und fanden ein kleines oder auch großes Alpakaparadies vor. Schon von weitem sah man an den Hängen viele viele Alpakas stehen und bei der Einfahrt auf dem Hof begrüßte uns Robert winkend aus dem Gehege.
Schnell waren wir mitten im Alpakagewusel. Die frisch geschorenen Tiere wechselten die Weide und wir mussten aufpassen, dass wir nicht im Weg stehen. Schließlich waren wir mitten unter ihnen und unterhielten uns ausführlich mit dem erfahrenen Züchter über die Tiere, die einem binnen Millisekunden ans Herz wachsen können. Fragen über Gehege- und Unterstandbau wurden geklärt. Ebenso philosophierten wir über die vermutlich größere Frage, wie wir in unsere Alpakaleidenschaft einsteigen können. Nach zwei Stunden war klar, bei Robert könnten wir die Tiere finden, die den Grundstein unserer eigenen kleinen oder vielleicht auch irgendwann einmal großen Herde bilden könnten.
Völlig geflasht von all den Eindrücken gingen wir in den Mittag und zumindest einer von uns fragte sich, ob der Termin am Abend überhaupt noch mehr neues und informatives mit sich bringen würde. Da hatten wir noch eine Verabredung mit Marion Zeeck und den Schönberg Alpakas. Es war wieder ein völlig anderes Erleben mit noch viel mehr neuen Eindrücken. Aufgrund von Regen standen wir zwischen 9 Alpakastuten und wurden von allen Seiten beäugt (eine Erfahrung, die ich in Zukunft bitte noch viel öfter machen möchte 🙂 ). Mit Marion Zeeck beredeten wir so Dinge wie Alpakawanderungen und Weidebeschaffenheit. Ein Thema führte zum nächsten und so vergingen auch bei ihr zwei Stunden wie im Flug. Zum Abschied schenkte Sie uns ihr Buch „Jason, das Alpakafohlen“ und entließ uns so in einen alpakaerinnerungsreichen Abend…











































































