Tag-Archiv: INNATEX

Na, uffz… das war ja schon wieder eine Woche. Irgendwie klappt das nicht mit den kleinen Update-Häppchen. Die Tage sind momentan viel zu kurz für alles, was da so passiert.

Deswegen gibt’s halt jetzt die kurzen Happen in einem Rutsch:

Montag ging’s, wie geschrieben, zur Innatex, auf der wir alljährlich unsere Lieferanten persönlich treffen und ins Plauschen und Planen kommen. Macht euch auf den ein oder anderen schönen Flausch im Herbst gefasst. Einen Flausch haben wir aber gleich mitgebracht. Jetzt braucht der oder die – da haben wir uns noch nicht so richtig festgelegt – natürlich einen Namen. Wie er oder sie den bekommt, müssen wir uns mal noch überlegen.

Eindrücke von der Innatex. Fotos von Flauschprodukten, wie Schals, Pulswärmern, Handschuhen, Stirnbändern und eins mit Martin und einem großen Plüschalpaka aus Alpakafell.

Dienstag und Mittwoch standen im Zeichen des ganz normalen Alpakaalltags, weiteren Demovorbereitungen und außerdem zuckte ich diverse Male zusammen, wenn ich die Küche betrat. Andere haben ein Pferd auf dem Flur… wir ein Flausch in der Küche. Dort darf das nämlich erst einmal wohnen, bis wir die Offline-Flauschbox so eingerichtet haben, dass es dort einen festen Platz bekommen kann.

Das große Plüschalpaka aus Alpakafell steht in Küche.

Und schließlich war der Donnerstag da. Der Tag der Kundgebung und Demo gegen rechte Politik & für mehr Offenheit und Zusammenhalt. Verrückt. Verrückt. Während wir auf dem Schlosshof alles aufbauten, trudelten schon ganz viele erste Menschen ein und es sollten (da schwanken nun die Zahlen) bis zu 600 Menschen mit uns gemeinsam gegen den rechten Mob (und an dieser Stelle ist ganz klar Merz mitgemeint) die Stimme erheben. Auf dem Platz und in den Straßen während der zwei Demonstrationszüge.
Die Stimmung war gut und das Wetter spielte mit. Kein Regen während Astrid und Jan die Veranstaltung moderierten und auch ihre Reden hielten. Astrid für die Initiative Handwerk gegen Rechts, Jan für Ottweiler gegen Rechts. Außerdem sprachen Christian Petry von der SPD, Julian Bonenberger von den Grünen, Martin Pfaff für die Evangelische Kirche und Benny für die Omas gegen Rechts. Mit Musik und Sprechgesängen machten wir deutlich, dass wir für Vielfalt, Freiheit und Offenheit stehen während nebenan im Herzen Ottweilers die A*D ihre unsägliche Wahlkampfveranstaltung abhielt. Wenigstens nicht still und heimlich!

Im Hintergrund Jan & Astrid bei der Eröffnung der Kundgebung. Im Vordergrund unser Demoplakat "Flauschismus statt Faschismus". Foto von F4F
Foto: © Fridays for Future

Es tut gut soooo viele Menschen mit dem Herzen am richtigen Fleck zu wissen. Und die Demos gehen weiter! Geht da raus. Zeigt, wo ihr steht. Beflügelt andere. Seht, dass ihr nicht alleine steht!

Wir werden am 8. Februar als nächstes in Neunkirchen auf dem Stummplatz mit dabei sein und es gibt noch viel mehr Gelegenheiten. Unter https://www.demokrateam.org/aktionen/ findet ihr für jedes Bundesland eine große Übersicht an Veranstaltungen.

Am Freitag kehrte so halbwegs der Alpakaalltag wieder ein. Halbwegs allerdings auch nur, weil es einiges aufzuarbeiten galt, was die Woche so liegen geblieben ist und es auch noch das ein oder andere wieder zurückzubringen gab, was wir für die Demo brauchten. Eine wilde Woche endete, damit ein nicht minder anstrengendes Wochenende starten konnte. Denn neben all den anderen Sachen, planten wir die Woche über noch, dass Martin nach Brandenburg fahren sollte, um Ekko wieder zurück zu holen und *Trommelwirbel* noch einen zweiten Gasthund abzuholen. Wuaaah.

Also fuhr Martin dann auch heute los und ich rocke dann mal wieder den Rest bis er am Montag wieder zurück kommt.

ABER: Wir hatten in dieser Woche auch famose Hilfe. Melli hielt uns am Montag- und am Donnerstagabend den Rücken frei, so dass wir nach unserer Fahrt zur Innatex und all dem Demotrubel nicht noch im Dunkeln die Flauschs füttern mussten. Bernd half uns dann zum Wochenende hin im Stall und auf dem Hof, so dass wir es nach der ganzen Woche ein wenig ruhiger angehen konnten und Martin auch halbwegs entspannt auf die große Tour nach Brandenburg fahren konnte.
Ein mördermäßig dickes Dankeschön an euch beide!!!!

Soooo… und mit diesem flauschekalten Bild vom Dienstagmorgen (ich hatte tatsächlich schon verdrängt oder vergessen, dass es am Anfang der Woche soooo kalt war) verabschiede ich mich dann in den Sonntag! Statt vieler kleiner Beiträge gab’s also einen großen. Kieken wir, was die neue Woche so bringt.

Die Minigang und ihre Erzieher am kalten Dienstagmorgen.

Und schwups ist schon die 3. Woche des neuen Jahres rum… und ich kenne nicht wenige, die sagen, danke reicht schon. Aber neee… wir fangen gerade erst an.

An der Maul- und Klauenseuchen-Front kehrt so langsam Hoffnung ein. Ein weiterer Verdachtsfall in dieser Woche wurde negativ getestet, was die Behörden zum Anlass nahmen, das Transportverbot in Brandenburg wieder aufzuheben. Das steht nun wiederum ein ganz klein bisschen… also wirklich nur ein klitzekleines bisschen… im Widerspruch zu den Empfehlungen, die die Bundestierärztekammer herausgab. Nämlich: Den Besuchsverkehr und das Angebot die kommenden zwei Wochen auf den Höfen einzuschränken. Joar! Wir machen also weiterhin piano… weisen jetzt aber doch schon mal leicht hoffnungsvoll auf unsere diesjährige erstmalig angebotene Valentinstagsveranstaltung hin. Pssst.

Für die kommende Woche haben wir einen ganz anderen sehr wichtigen Termin! Nämlich Donnerstag, 23. Januar! Ab 16.30 Uhr kann man eintrudeln, um 17 Uhr geht’s schließlich los mit der Gegendemo zum A*D-Treffen mitten in Ottweiler.

Ganz schön verrückt, was wir da gemeinsam mit vielen anderen und im Besonderen mit dem Ortsverband der Grünen seit Montag auf die Beine gestellt haben.

Die A*D veranstaltet an diesem Tag im Schlosstheater Ottweiler einen „Empfang“ mit geladener Prominenz. Nämlich dem Vizevorsitzenden der A*D Bundestagsfraktion Sebastian Münzenmaier. Der wird natürlich die Gelegenheit nutzen und seine Lügen verbreiten. Münzenmaier ist der kumpelhafte Gute-Laune-Hooligan der A*D und Mitglied im rechtsextremistischen Verein „Junge Alternative“, der als Jugendorganisation der tendenziell faschistischen A*D gilt. Als Mitglied der Ultra- und Hooliganszene war er in den Überfall auf Fußballfans aus Mainz am 18. März 2012 verwickelt.

Wir sind gemeinsam mit vielen anderen vor Ort, um den Schlosshof mit menschen- und lebensfreundlichen Vibes zu füllen! Denn eins ist klar: Auf Faschisten und Rechtsextreme haben wir in Otweiler keinen Bock!

Neben Reden aus Politik und Gesellschaft wird es einen Demonstrationszug um die Häuser geben sowie musikalische Begleitung von Firas Al Kuba mit spanischer Gitarrenmusik.

Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen sich uns anzuschließen!
Alle Infos findet ihr unter ottweiler-gegen-rechts.de

Soooo… und weil es ja im Moment nicht so sonderlich warm ist, haben wir da mal in unserer Flauschbox noch was zusammengestellt. Auf unserer Flauschbox-Demo-Seite findet ihr alles, was es braucht, damit’s trotz niedriger Temperaturen schön kuscheligwarm ist auf der nächsten Demo! Schau also gerne mal zum Stöbern vorbei.

Und sonst? Wir haben mit Freuden wahrgenommen, dass es tatsächlich die ganze Woche NICHT geregnet hat und es an der ein oder anderen Stelle im Gehege der Flauschs tatsächlich mal ein bisschen abgetrocknet ist. Hachzi! Schauen wir, ob das ausreicht, wenn es ggf. ab Mitte der Woche wieder tröpfeln soll…

Und nun schauen wir sehr gespannt auf die neue Woche. Termine haben wir ausreichend. Morgen geht’s zum Beispiel zum alljährlichen Besuch der Innatex, der Internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien. Wir freuen uns schon mächtig auf schöne Begegnungen und Gespräche und wissen schon jetzt, dass wir was suuuuuuperflauschiges mitbringen werden. Gnihi!

Was für Tage gerade! Ächz! Da waren wir so happy, dass wir unsere kleine Early M so gut durch ihren heiklen Krankheitskram gebracht haben und machten uns am Montag guter Dinge auf den Weg zur Innatex, der Internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien, hatten dort sehr nette Gespräche und haben tolle neue Sachen für euch entdeckt (im WhatsApp-Kanal könnt ihr hier schon mal lunschen) und dann hat uns am Abend nach unserer Rückkehr Casi mit einer superverschmadderterten Nase durchs Maul atmend begrüßt. Und wenn so ein Nasenatmer anfängt durchs Maul zu atmen, dann ist die Kacke am dampfen. So kam also der Tierarzt und wir verabreichten ihm eine Notfallration Cortison. So kam er halbwegs gut durch die Nacht.

Am nächsten Tag hieß es nun schauen, wo bekommt der arme Kerl jetzt schnellstmöglich Hilfe. Den Weg nach Gießen schätzte Henrik Wagner als zu lang und zu gefährlich ein und empfahl uns mal in der Pferdeklinik Altforweiler anzufragen. Und tatsächlich hatte der Internist noch genau einen freien Termin und war noch genau gestern da, bevor er in den Urlaub fuhr und erklärte sich bereit, sich Casi anzuschauen. Also fuhren wir mit Casi nach Altforweiler und dort konnte man ihm nach einem Scan der Nase tatsächlich seine Atemwege wieder freimachen, in denen sich Futterreste festgesetzt hatten. Das Röntgenbild konnte noch abklären, dass Casi wirklich schöne Zähne hat, die nicht für seine Nasenmisere verantwortlich sein können. Nachdem Casi dann endlich wieder richtig durchatmen konnte, wurde er recht keck und erkundete erstmal noch die Klinikräume und wickelte die gesamte Mannschaft um den kleinen Fußnagel… na, die hatte er eigentlich schon als er aus dem Transporter ausgestiegen war…

Nachdem dann Gießen die Fotos und Videos aus Altforweiler studiert hatte, bekamen wir Entwarnung. Casi muss nicht noch nach Gießen, das war’s jetzt gewesen. Vielleicht hätten wir das Casi noch etwas deutlicher sagen müssen, denn heute Vormittag beschloss er, er könnte ja mit dem Schmadder noch mal weitermachen und bei der Gelegenheit auch noch mal durchs Maul atmen.

Verflixt. Verflixt.

Die Vermutung: Seine Schleimhäute sind aktuell so arg in Mitleidenschaft gezogen, dass das alles noch nicht so richtig klappt. Nach einer wilden Umbauaktion haben wir ihm nun ein Krankenlager bei uns am Haus errichtet und ihn gemeinsam mit Ringo als Gesellschaft zu uns geholt. Dort haben wir ihn regelmäßiger im Blick und können ihm auf kurzem Wege regelmäßig die Nase absaugen, so dass er so – zusammen mit seinen Medikamenten – etwas Linderung erfährt. Schauen wir uns das jetzt mal an, ob das auch wirklich so ist.

Dinge, die die Welt nicht braucht.

Mit so einem Blödsinn beschäftigt, bleibt natürlich vom ganz normalen Alltagswahnsinn ganz viel liegen. So sehen wir zu, dass alle Online-Bestellungen natürlich so schnell wie möglich rausgehen. Bei euren Wanderanfragen bitten wir allerdings um Geduld. Wir können wetterbedingt ganz sicher nicht vor März auf Tour und können gesundheitsbedingt nicht weit im Voraus planen. Wir bemühen uns eure Mails und WhatsApp-Anfragen aber natürlich zeitnah zu beantworten.

Und dann sind da noch so zwei drei Projekte, die uns hier jeden Tag vom Schreibtisch aus zuwinken und wir sie immer und immer wieder vertrösten. Gnarf. Leider gehört da auch noch die schon am 1. Januar erwähnte Patenpost dazu. Sie ist nicht vergessen!! Seufz!

Yeah! Das Saarland ist wieder „blauzungenfrei“. Während wir die vergangenen vier Jahre ab und an mal schauen mussten, ob sich unsere Flauschies frei durch die Republik bewegen durften, müssen wir das jetzt nur noch insofern, dass wir uns mit ihnen nicht in Blauzungengebiete bewegen, denn da kämen sie dann nicht wieder ohne Probleme raus. Ein echtes Problem wäre irgendwann der Besuch an der Uniklinik in Gießen geworden. Da mussten wir aber bloß gut und toi toi toi nicht hin als wir nicht mehr durften. Ganz ehrlich, da wollen wir aber auch eigentlich nicht hin.

Und noch mehr schöne Nachrichten: Neue Socken kamen an. Von einem der zwei neuen Lieferantenpartner, die wir auf der INNATEX am Montag entdeckten. Noch habe ich es nicht geschafft alle neuen Flauschigkeiten auch in die Onlineflauschbox zu packen, aber hinter diesem Link werden sie nach und nach auftauchen.

Uffz! Uffz! Heute ging’s zur INNATEX, der größten Fachmesse für nachhaltige Textilien. Nach drei Jahren Pause haben wir endlich wieder unsere Lieferanten von Angesicht zu Angesicht wiedergesehen und uns ganz persönlich ausgetauscht. Die Stimmung war eigentlich voller Energie, Elan und Aufbruch. Allerdings bereiten aktuell die politischen Entwicklungen in Peru große Sorgen.
Wir haben übrigens auch noch zwei liebe neue Partner entdeckt, kennengelernt und in unser Sortiment aufgenommen. Wir können schon jetzt versprechen: Es wird toll buntflauschig im Herbst… und teilweise auch im Frühjahr! Wir freuen uns und sind auch ein kleines bisschen aufgeregt, wie ihr die Sachen finden werdet! Im Alpaki-Espresso am Sonntag werdet ihr schon ein bisschen mehr erfahren.

Für die Flauschies war’s heute auch ganz schön komisch. Da kamen die Menschen viel zu früh zum Frühstück und ganz schön spät zum Abendbrot. Dunja und Robbi hatten am Abend scheinbar etwas Kuschelentzugserscheinungen und waren sehr, sehr, sehr anhänglich und liebebedürftig.

Jetzt bin ich aber ganz schön kaputt und werde mal ganz schnell ins Bett fallen.

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