Beim Friseur…
Da war es schon wieder soweit… Der Friseur klopfte an die Tür. Höchste Zeit, denn unsere fluffigen Fellknäulsen hatten ordentlich Vlies auf dem Körper.
Was waren wir froh, dass Marcel Benz von den Fairytale Alpacas sich Anfang Mai spontan bereit erklärt hatte, die Schur unserer acht Alpakis zu übernehmen. Denn unseren Plan in einem Scherkurs mit Rüdiger Müller die Schur in diesem Jahr selbst in Angriff zu nehmen, konnten wir nach Martins Bandscheibenvorfall ganz schnell über den Haufen werfen. Superfroh waren wir auch, dass wir ganz schnell noch familiäre Helfer fanden, die sich bereit erklärt hatten, sich diesem Ereignis zu stellen (und schon ankündigten im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein).
So konnten wir also am sonnigen Samstag die haarige Angelegenheit angehen. Nach einer kurzen Einführung durch Marcel waren wir auch schon mittendrin. Unser supercooler Roy machte den Auftakt. Mit ihm testeten wir quasi die Einrichtung des Scherplatzes und er ließ supergeduldig die letzten Optimierungen zu. Es ist ein Wahnsinn, was er alles mitmacht. So ging es dann in einen fast tiefenentspannten Schernachmittag. Marcel scherte die Schnuffels ganz souverän und gab jedem Alpaki die Zeit, das es brauchte um sein Vlies abzugeben. Ein dickes Lob noch an Martin, der sich arg zurückhielt, seinen Rücken schonte und dafür sorgte, dass der Tag mit ein paar schönen Fotos festgehalten wurde… und die gibt’s jetzt auch zu sehen:
Pssst… wir hatten noch ein kleines Gewinnspiel eingerichtet: Wer sich im Erkennen unserer frischgeschorenen Alpakis testen wollte, konnte dies beim Schergewinnspiel 2018 tun und einen unserer Alpakaspaziergänge mit zwei Alpakas für bis zu 4 Personen im Wert von € 55,- gewinnen. Gewonnen hat Florian Schmitt. Die Alpakis und wir freuen uns schon auf seinen Besuch bei uns.
Und nochmal pssst… Wer noch Rohvlies von unseren Alpakis haben möchte, sollte sich zeitnah melden… denn die Weiterverabeitungspläne werden demnächst in Angriff genommen. Auch wer ein Bett von einem ganz bestimmten Alpaki haben mag, sollte sich zeitnah melden.
Beim Friseur…
Mitte Mai war’s soweit… der Alpaki-Friseur kam zu Besuch nach Lauterbach… An zwei Tagen sollten alle AV Benz Alpakis und diverse Gastalpakis unter die Schere kommen. So auch unsere… die aber erst am zweiten Tag. Da war dann allerdings der Fotoaparat (also ich) nicht mehr mit dabei… Aber die Hinterherfotos gab’s ja schon zu sehen 🙂
Vom frühen Morgen an bis zum frühen Abend hieß es Scheren, was das Alpakavlies hergibt. Bei wirklich wundervollstem Wetter waren das bis zum ersten Abend 48 Alpakis. Martin und ich tingelten uns in die Runde der Helfer und nahmen unsere Aufgabe des Tages wahr. Für mich hieß das notieren, welches Alpaka geschoren wurde, welches ggf. zum Zahnarzt musste (das wurde auch gleich mit erledigt) und Vlies nach Farben sortiert verstauen. Zwischendurch wurde ich auch mal noch zu anderen Aufgaben abkommandiert, aber in der Regel hatte ich den Stift in der Hand und durfte den Jungs beim Rest zukieken. Martin durfte fleißig Alpakis fangen und zum Scherplatz begleiten. Da hatte er mächtig Kuschelgelegenheiten 🙂
Es ist der Wahnsinn, wie an solch einem Tag die Zeit dahin fliegt und die Alltagssorgen einfach mal so schwupsdiwups ausgeblendet werden. Mein persönliches Highlight des Tages, war das Fläschchen für eine kleine frischgeschlüpfte Alpakalady, die nicht ganz so glücklich in ihr Leben gestartet ist und ein bissel mit dem Magen zu kämpfen hatte. Hachzihachz. Da hatten sowohl das Kleine als auch ich ein bisschen zu lernen, wie das überhaupt geht 🙂
Aber – wie mittlerweile sicher ist – hat sie das alles ganz gut überstanden und tollt mittlerweile mit ihren anderen Alapki-Kumpels und -Kumpelinen über die Wiese. Puh!
Nackedeialpakis
Wuaaaah… nackige Alpakis.
Heute morgen sind die vier mit Martin zu Robert nach Lauterbach gefahren… Am Mittag kam nur noch die Hälfte zurück…
Ick gloob aber, die Alpakis finden das jut! Und ich – nach dem ersten Schock – auch! Jetzt seh’n’se ganz anders ganz knuffig aus. 😀
Und wir werden’se jetzt wohl immer mal wieder im Garten suchen müssen, wenn’se sich’s im hohen Gras gemütlich machen…