Logbuch 4.15
Und die nächsten Einnahmen gehen an…. Trommelwirbel… die Ersatzteile für Mulchi uuuuund den Tiearzt bzw. sein Labor. Gnarf.
Nachdem wir mit fleißiger und lieber Hilfe die vergangenen Tage bzw. Wochen schon viel an den Rändern unseres Geländes wieder in den frühlingshaften Schuss brachten, wollte Martin heute noch fix mit Mulchi den letzten Feinschliff angehen und schon meinte die Mulchraupe. Nö. Ich brauch jetzt erst einmal eine neue Sicherung und vielleicht auch die ein oder andere Steckverbindung. Yeah!
Es ging nix mehr vor und zurück und so brachte denn Radi die Mulchraupe wieder heim. Ein Hoch auf den Radlader (der bei Gelegenheit und in gar nicht allzuferner Zukunft auch gerne mal wieder einen Schluck – also einen größeren – neues Öl sehen wollen würde. Das steht also auch noch an. Soll er aber auch haben! Auf dass er weiterhin zuverlässig für solche Aktionen bereit steht.)

Soviel zu den spontanen Ereignissen des Tages. Geplant kam dann noch der Tierarzt unseres Vertrauens und schnappte sich ein bisschen von Ikarus‘ Blut, das nun im Labor durchgecheckt wird, ob wir uns zurecht um ihn sorgen oder er grad einfach nur so blasse Schleimhäute hat, weil ein langer komischer Winter und man deswegen auch einfach mal ein bisschen doller im Stall abhängt. Wir befürchten blöde Mycoplasmen oder einen blöden Pieks einer Blauzunge übertragenden Gnitze. Beides nicht so dolle. Schauen wir also mal, was das Labor dazu sagt. Nächste Woche gibt’s auch noch mal eine Kotuntersuchung und dann haben wir ihm aber das volle Rundumpaket verabreicht.

Joar. Und so freuen wir uns (wie ja immer) über alle Bestellungen, die eintrudeln, alle Patenschaftsanfragen und natürlich auch Begegnungsbuchungen zur Alpaka-Zeit, Feierabendtour, Hofzeit oder Indian Balance.
So… und nun aber noch was schönes zum Schluss: Pike hat sich echt super eingelebt und wirkt mittlerweile als würde er schon eeeeewig bei uns wohnen. Mit Eliano steht er zwar ab und zu nach wie vor auf Kriegsfuß, aber in so einer großen Männer-WG bleibt das ein oder andere Gerangel ja nicht aus. Die zwei bekommen das ganz gut schnell wieder geregelt.

Pike ist übrigens auch ein Primakandidat für ein Patenalpaka. Nur mal so… und weil er sich beim Laufen am Halfter gar nicht so ungeschickt anstellt, kann es sein, dass er demnächst auch ein Teil der Wanderbande werden wird. Aber da lassen wir ihm mal noch ein wenig Zeit.
Bestandsaufnahme: Glück gehabt!
Puh! Das war ein Wetter gestern. Ich hoffe, ihr habt’s alles gut überstanden und Tief Eberhard hat euch nicht behelligt. Mich hat er einiges an Nerven gekostet… Denn er fegte ordentlich durch den benachbarten Wald und die Wiesen. Er ist einigen Bäumen an den Kragen gegangen…

Und so ist nun erstmal unsere traditionelle Wald- und Schnupperrunde nicht begehbar. Für die Schnupperrunde haben wir aber eine schöne Alternativrunde… Wie es auf unserer Panoramarunde aussieht, müssen wir in den kommenden Tagen auskundschaften… aber da warten wir mal noch das kommende Tief ab… wer weiß, was das so inpetto hat.
Wichtig ist jetzt aber erst einmal, dass es Tier und Mensch gut geht. Der Rest wird sich finden. Im Gelände der Alpakis hat sich Eberhard bloß gut zurück gehalten! Es kamen ein paar Äste runter und ob wir das Laub nun noch zusammenrechen oder nicht, brauchen wir uns nicht mehr überlegen… Wir haben also wirklich Riesenglück gehabt!
Zwischen all dem windigen Wirbel… sorgte gestern aber auch noch Martins Fahrt vom Münsterland zu uns für ein bisschen Wirbel (halt so ganz persönlichen)… da zogen dann nämlich noch Judy & Franzi von den Abolengo Alpacas bei uns ein. Auch hier ist bloß gut alles gut gegangen, obwohl so ganz kurz vorm Ziel sich da dann doch noch ein Baum auf den Weg legen und Radi noch eine Sonntagsschicht einlegen musste. Über Judy & Franzi gibt’s demnächst hoffentlich noch ein bisschen mehr zu erfahren. Wir freuen uns jetzt erst einmal, dass sie heil angekommen sind und zeigen hier schon mal ein erstes Foto von den beiden Süßen, die sich gerade bei uns eingewöhnen.
Neulich im und ums Alpakagehege…
Wir nutzten die letzten sommerlichen Oktobertage um mal „noch schnell“ ein paar wintervorbereitende Arbeiten durchzuführen… und so musste Radi – ob er wollte oder nicht – auch mal wieder ran. Denn es hieß für ihn Material durch die Gegend karren und Gräben graben.
Im Gehege der Jungs musste eine „Überfahrt“ ins Nachbargehege gebaut werden… denn… wenn das Wetter so kommt, wie es kommen sollte, wird uns da bald wieder Wasser durch die Wiese laufen und in ein paar Monaten werden unsere kleinen Alpakis umquartiert. Damit wir sie dann auch trockenen Fußes versorgen können, musste eine natürliche Brücke her. Die Bauarbeiten wurden selbstredend von unseren Jungs beaufsichtigt und ganz genau beäugt – währendessen und natürlich auch in der Endabnahme. Beim abendlichen hereinsprinten wird die Brücke auf jeden Fall mit viel Elan genommen.
Wo wir dann schon dabei waren… machten wir uns noch ans Seen-Beseitigen… vielleicht erinnert sich der/die ein/e oder andere noch an unsere Wasserbegegnungen im Frühsommer…
Und während Radi gemeinsam mit Martin große Gräben gräbt… grabe ich kleine Graben. Jeder wie er halt kann *hust*
Damit uns nicht langweilig wird, nahmen wir noch eines unserer privaten Wegprojekte in Angriff… nun holpert’s nicht mehr ganz so dolle, wenn wir (und auch unsere Besucher) zum Eingang des Alpaki-Domizils fahren.
Ob unsere Arbeiten tatsächlich was bringen… das verrät uns ein möglicherweise bald mal einsetzender Regen… dann werden wir sehen, ob wir die richtigen Stellen für die Gräben getroffen und den Weg richtig verfestigt haben. Daumen dürfen gedrückt werden.
Derweil gehen wir einfach noch andere Baustellen an… die gehen ja nicht aus…













