Tag-Archiv: Mutter-Kind-Bindung

Was war das bitte für eine Woche? Da denkt man, schneller und komischer kann sie nicht vorbeirauschen und schwups, schlägt ein Blitz bei uns im Haus ein und nimmt uns mal eben das Internet sowie das ein oder andere technische Gerät und zerdengelt uns eine Heizungsleitung. Wuah! Dinge, die’s nun wirklich nicht braucht – und Dinge, die einem mal ganz schnell zeigen, wie sehr man von dem ein oder anderen doch ganz schön abhängig ist. Während die Heizungsleitung von Martin ganz fix wieder repariert werden konnte (so ein Martin ist schon Gold wert!! *dickeHerzenversprühend*), ging’s mit dem Internet und den technischen Geräten nicht ganz so fix. Und dann sitzt man auf der Treppe vor der Haustür und bibbert, dass man doch irgendwie einen Balken mobiles Netz findet, um Anfragen und Bestellungen über den kleinen Smartphonebildschirm zu befrickeln. Ächz. Aber irgendwie hat’s dann doch irgendwie hingehauen und irgendwie ist eine ganze Menge liegengeblieben, weil eben alles sehr viel länger dauerte.

Und neben all diesem zusätzlichen Komischkram wollten natürlich auch die Flauschs versorgt werden, was ja dann doch irgenwie ganz entspannt ging, weil im Büro konnte man ja eh nix rocken. Und weil am Schreibtisch keine großen Sprünge gingen, wurde in dieser Woche dann doch noch sehr viel mehr geflauscht als je zuvor gedacht. Denn vor unseren Betriebsferien (die nächste Woche starten) wollte ich noch ganz dringend und unbedingt noch Bettdecken mit Wunschalpakas, in Wunschgrößen und mit Wunschfüllung auf den Weg bringen. So hopsten denn dann liebste Patenalpakis und viele andere auf den Vlies-Sortiertisch.

Als zum Freitag dann schließlich das Internet endlich wieder funktionierte und ich dachte, heute aber ab ins Büro, haben Franzi und schließlich auch Ciara beschlossen, wenn heute der erste Tag ist, an dem endlich mal zuverlässig die Sonne scheint, dann hauen wir aber den Nachwuchs aus den Bäuchen. Und so war der Tag ganz plötzlich auch wieder ganz anders als geplant. Ich hätte es mir aber auch denken können… So begrüßte also Franzi am Morgen Martin mit herausspitzenden Näschen im Stall. Dass nicht alles ganz glatt bis dahin lief war schnell klar… die Füßchen wollten nicht mit. So hustete uns recht schnell eine kleine Maus entgegen. Die Füße kamen schließlich, aber das Fruchtwasser war bereits in die Lungen gelangt – und das ist riesengroßer Mist. Der Tierarzt brachte hier aber noch am gleichen Tag das dafür richtige Antibiotika und so haben wir vielleicht dem großen Drama vorweggegriffen und es ruckelt sich noch gut ein. Wir drücken mal ganz schön dolle die Daumen.

Während sich kleine Maus Nr. 1 also so langsam auf der Welt zurechtfand, war schnell auch klar, Ciara macht da heute auch noch mit. Sie ließ sich aber noch etwas Zeit und wir mäanderten ständig zwischen, ist sie heute nur komisch oder fängt sie doch noch an. So kurz vor Mittag wurde es dann aber auch eindeutig. Die Gänge zu den Toiletten häuften sich, die Unruhe wurde größer und größer. Kurz nach Mittag war’s dann soweit und dann ging eigentlich alles ganz schnell und eine bildhübsche zweite kleine Maus war da. Und dann ging das Drama doch noch los. Da die ganze Zeit kleine Maus Nr. 1 mit rumwuselte, war sich Ciara plötzlich nicht so sicher, wer da zu ihr gehörte. Und während Nr. 1 ihre Milch noch überall suchte, beschloss Ciara, dass Nr. 1 doch eigentlich auch hübsch sei… Eieieiei. Keine gute Sache, weil kleine Maus Nr. 2 nämlich ein ganz schönes Leichtgewicht ist und jeden Tropfen Milch von Ciara gebrauchen kann… und weil Ciara nun wirklich nicht so gut aufgestellt ist, um gleich zwei kleinen Mäuse äh Alpakas zu versorgen.

Nun haben wir also die kommenden Tage mal zwei Stutherden. Die eine Mama läuft mit ihrem kleinen Würmchen in der einen Herde und die andere eben in der anderen. Da wird’s dann hoffentlich mit der richtigen Bindung klappen und alles wird noch gut werden.

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