Logbuch 3.14
Heidenei, das war’ne Woche. Uffz.
Martin war mal wieder im Schwarzwald unterwegs und deswegen rockte ich mal wieder die Hälfte der Woche allein… und dann ist irgendwie gar nicht mehr so viel Tag übrig. Vor allem, wenn Klein-Nisha dann doch noch mal zum Tierarzt muss, weil ihre dicke Backe zwar wieder dünner, aber noch nicht richtig ausgeheilt war. Das war vielleicht ein Abenteuer. Denn Nisha ist voll der Martinhund und findet, mit mir unterwegs zu sein, is jetzt nicht sooooo dolle. Aber da mussten wa beide durch und haben’s gemeistert.
Aber mal gaaaaanz von vorn. Bevor Martin sich auf den Weg gemacht hatte, haben wir bei ein paar Supferflauschgesichtern mal noch für den richtigen Durchblick gesorgt. Fayola, Fausto und Fuseta hatten ganz schön viel Haar vor den Augen und das kam weg. Jetzt sehen alle drei wieder (und vor allem Fausto) mit wem sie da vorhaben Blödsinn anzustellen…


Den Rest der Woche passierte dann neben der Flauschversorgung gar nicht mehr so viel. Mails beantworten, Flauschbox-Bestellungen verpacken und verschicken und endlich mal ein paar Termine für die kommenden Wochen festzurren.
Und so haben wir am 1. März endlich mal wieder eine ganz reguläre Hofzeit. Juhuuuu! Einen Platz bzw. mehrere Plätze könnt ihr euch hier sichern. Die nächste Spezial-Hofzeit wird’s wohl so Richtung Ostern geben. Mal schauen, ob wir dafür im Kalender noch ein Plätzchen finden.
Uuuund am 9. März gibt’s nach langer, langer Pause tatsächlich mal wieder einen Sonntagsspaziergang. Fünf Wanderflauschs freuen sich auf einen Ausflug und können ab sofort reserviert werden. Alle Infos gibt’s hier.
Unsere Lesung mit Jasmin & Lorenz hat einen neuen Termin bekommen. Die zwei werden jetzt also eine Woche später, am 13. August zu uns kommen und ihr gemeinsames Buch „Liebe, Sex & Erblichkeit“ vorstellen und daraus lesen. Hachzi!
Und dann wurde es ja sehr spannend heute Vormittag im Stall. Während ich mich ans Stallputzen machte, versammelten sich plötzlich alle Stuten vorm Tor zum Paddock und stierten gemeinsam raus.

Das ist schon immer sehr faszinierend, wie die Herde da dann plötzlich gemeinsam interagiert. Was gab’s da wohl zu sehen? Schnell war klar… die Aufmerksamkeit kann nur Ronda auf sich gezogen haben. Die war nämlich heute bei Nisha, während Robbi & Ekko heute Männertag machten und es auf der großen Wiese gemütlich hatten.

Es war Ronda nicht so geheuer, so im Mittelpunkt der Flauschs zu stehen. Vor allem, weil sie etwa eine Stunde vorher schon von den Hengsten unter die Lupe genommen wurde und sie jetzt nicht so die extrovertierte Herdenschützermaus ist. Die Stuten fanden Ronda auf jeden Fall sehr spannend und beäugten sie ganz schön lange sehr genau.
Wie Alpakas ticken
Übrigens: Wenn sich alle Alpakas auf kleinem Raum zusammenfinden, wahlweise die Fohlen hinter sich oder gar in ihrer Mitte verschanzen, schockstarr alle in die gleiche Richtung blicken und vereinzelt laute Rufe zu hören sind, dann nicht, weil sie voll toll finden, was sie genau der einen Richtung sehen, sondern, weil sie sich gegenseitig vor Gefahr schützen wollen. Spätestens dann sollte man kurz mal innehalten und prüfen, ob man selbst für die Gefahrensituation verantwortlich sein könnte. Dann wäre es z.B. an der Zeit seinen Hund einzusammeln.
Wenn sich Alpakas null dafür interessieren, was du so vor dem Zaun machst und weiter vor sich hinschnurpseln. Dann ist alles in Ordnung und sie fühlen sich sicher.
Kuschelzeit

Im Moment wird gekuschelt was das Zeug hält. Sowohl die kleinen als auch die großen Alpakis suchen gerade auffallend oft die Nähe zu Mama bzw. zum Kind. Vielleicht ahnen sie schon, dass die Kleinen bald ausziehen und ins Kindergartengehege bzw. Jugendcamp umsiedeln? Wir genießen es gerade, unsere Flauschies so harmonisch beieinander zu sehen und gönnen ihnen diese Zeit noch von Herzen.
Dieses nahe Zusammenfinden gibt’s aber nur innerhalb der Familie… mit anderen Alpakis setzt man sich schon mal zusammen… aber immer mit einem kleinen Sicherheitsabstand. Nicht, dass es dem anderen Alpaki zu nah wird und es doch noch spuckt…
Mit den Menschen hingegen wird gar nicht gekuschelt! Die beäugt man vielleicht mal neugierig, knabbert an ihren Jacken oder Hosen… mitunter auch mal an den Haaren (sofern man welche hat..)… aber sonst war’s das auch schon gewesen!