Tag-Archiv: Hofalltag

Uffz! Da hatte Martin aber den richtigen Wetterriecher und wir in all dem komischen Wetter echt viel Glück! Nachdem es vergangene Woche tatsächlich mal komplett trocken war, hat Martin doch noch die Wiesenschleppe angehangen bekommen, bevor eine neue Regenfront zu uns kam. Jetzt ist der Mist, den Martin zum Monatsbeginn ausgefahren hat, schön „eingestriegelt“ und sind die Maus- und Maulwurfshügel eingeebnet. Jetzt kann das Gras aber hoffentlich so richtig schön wachsen, damit die Flauschs dann im Sommer ein schönes neues Heu für den Winter gemacht bekommen.

Als dann am Abend der Regen einsetzte, war die Erleichterung groß, das noch geschafft zu haben… denn die kommenden Tage wird’s diesbezüglich wohl nicht besser werden und andere Dinge stehen ja auch noch auf der ToDo-Liste.

Außerdem gab’s an den vergangenen Tagen noch zwei Häckseleinsätze, bei denen der im Winter vorgenommene Heckenrückschnitt noch von den Heuwiesen „entsorgt“ wurde… da kann dann jetzt also auch fleißig Gras für die Flauschs wachsen. Yeah! Und wir schauen jetzt mal, was wir mit all dem gehäckselte Häckseldingen anstellen… Da gibt’s aber schon diverse Plätze, die damit versorgt werden können… aber dazu muss es dann so richtig trocken sein.

Ein fast normaler Morgen bei den Flauschs…

Da steht der Lucky aber komisch da… und sieht sein Flauschepuschelschwanz immer so aus? Und schon waren sie wieder im Ohr, die Worte von Ilona… wenn was komisch scheint, dann schau dir das Tier genau an. Denn meistens ist was dran. Also schauten wir und stellten fest: Jupp. Wenn was komisch scheint, dann ist da auch meistens was dran. Lucky hat sich am Schwanz Milben eingefangen. Eine recht ungewöhnliche Stelle, wobei sie uns in seinem Fall nicht überrascht. Schließlich kam er damals vor drei Jahren völlig vermilbt zu uns und seine kaputten Hautstellen sind bis heute nicht verheilt.
Das Mittel der Wahl ist nun Sebacil. Es wird hoffentlich die doofen ungebetenen Mitbewohner bekämpfen und wieder für Ruhe bei ihm Sorgen. Außerdem gibt’s noch pflegendes Öl für zwischendurch drauf. Hoffen wir, dass wir das ganz schnell wieder in den Griff bekommen.

Und dann schauten Calypso, Don Silver und Edi ganz aufgeregt ins Tal.
Nachdem wir die letzten Tage Besuch von den wandernden Schafen auf den Nachbarwiesen hatten und die Alpakas fast alle völlig aus dem Häuschen waren und auf die Wiesen stierten, waren wir erstaunt, was sie denn jetzt noch zu schauen hätten… Yeah! Ein Reh in unserem Gehege. Orrrrr. Ganz ehrlich, mein Verhältnis zu diesen Tieren lässt mit jedem Winter mehr zu Wünschen übrig. Da haben sie nun Wiesen ohne Zaun zur Verfügung, auf denen sie Futter noch und nöcher finden und was machen sie? Wurschteln sich irgendwie über den Zaun und müssen dann panisch versuchen wieder aus dem Zaun rauszukommen. Und wenn man ihnen versucht den Weg zu weisen, dann werden sie noch panischer und springen überall hin – nur nicht durch den zur Verfügung gestellten Ausgang. Aaaaaaaarrrrrrrrrrrrrggggggsssss. Dieses Mal haben wir’s aber ganz gut hinbekommen und unser ungebetener Gast hat doch recht schnell wieder hinausgefunden. Uffz!

Schließlich trudelt der Futterlieferant unseres Vertrauens ein und bringt das Alpakafutter für die kommenden Wochen. Martin und Christian versorgen die Säcke und philosophieren über gutes Futter. Im nächsten Jahr lassen wir uns möglicherweise unsere ganz persönliche Wunschmischung abmischen. Schauen wir mal.

Natürlich werden die Unterstände der Flauschs noch gereinigt und natürlich bekommen sie auch ihre morgendliche Futterration sowie das Heu und Wasser für den Tag verteilt. Und die Kurzhalsflauschs bekommen ihre morgendlichen Kuscheleinheiten. Sowohl die Hunde als auch die Katzen. Nicht, dass sie hier noch jemand beschwert!

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