Stimmungsvoller Alpaka-Winter

Wir danken allen wie verrückt, die uns zum gestringen allerersten Alpaka-Winter besucht haben! Es war so unglaublich schön so viele liebe Menschen hier bei uns begrüßen zu dürfen. Hachz!

Es gab – nicht nur für uns – so viele Gespräche und Begegnungen und strahlende Gesichter. Immer wieder trudelten über den Nachmittag verteilt neue Gäste ein und sorgten für neuen Andrang im Alpaka-Stall, den Martin – glaube ich – ganz gut im Griff hatte. 🙂 Zumindest hörte ich nur Gutes, wenn sich die Gäste mit dem ganz eigenen Alpaka-Grinsen zu unseren fleißigen Helfern ans Buffet begaben und sich mit wärmenden Punsch und selbstgebackenen Waffeln, Kuchen und Teilchen versorgten, um schließlich noch neugierige Blicke auf unser kleines feines Alpaka-Sortiment zu werfen. Die Zeit verging wie im Flug!

Ein ganz ganz dickes Dankeschön geht an dieser Stelle aber auch auf diesem Wege noch einmal an unsere lieben Helfer! Ohne euch hätten wir das gestern so nicht über die Bühne bringen können. Danke, danke fürs Dasein und Zupacken!
Als klitzekleine Aufmerksamkeit gehen die Spenden für Speis und Trank an den Missionsausschuss der katholischen Kirchengemeinde St. Michael, für den sich unsere fleißigen Helfer ehrenamtlich engagieren.
Während unseres dreistündigen Alpaka-Winters sind € 100,- zusammengekommen, die wir in den kommenden Tagen gerne weiterleiten werden.

Den Alpakis hat’s übrigens auch sehr gut gefallen. Als wir am Abend nach dem Abbauen noch einmal bei ihnen vorbeischauten, saßen sie in friedlicher Eintracht gemütlich im Heu, käuten entspannt wieder und ließen vermutlich den Tag noch einmal Revue passieren – all die vielen neugieren Menschen und strahlenden Gesichter von groß und klein, die nur wegen ihnen gekommen waren. 🙂

Hier noch ein gaaaaanz kleiner Eindruck von unserem unglaublich schönen Nachmittag.
Denn vor lauter begrüßen und reden und erzählen und begegnen und strahlen, haben wir ganz vergessen Fotos zu machen… Wie’s halt immer so ist. (Pssst… falls uns jemand welche zur Verfügung stellen mag, sagen wir nicht nein 😀 )

Wat’n da los?

Fragten sich sicherlich die zwei Kleinen als da plötzlich das Ungetüm im Garten stand… Nach knapp vier Monaten hatte die Fressbande ihren ersten Ballen aufgefuttert. Nun hieß es Nachschub zu organisieren. Mit frischen Heu und Öhmd können die Alpakis nun die nächsten kalten und grasentbehrungsreichen Wochen überstehen. Obwohl sie vermutlich nix dagegen gehabt hätten, wenn der Traktor nur Öhmd gebracht hätte und nicht auch noch so Heu… Die kleinen Feinschmecker, die.

Die Futterunterbringungsaktion war quasi der letzte Stallfeinschliff vor unserem allerersten Alpaka-Winter, auf den wir uns nun schon seit ein paar Wochen zumindest seelisch und moralisch vorbereiten. Organisatorisch sind wir jetzt gerade in der allerletzten Hochphase.

Die Alpakis haben nämlich beschlossen, dass die sich bei uns wohl fühlen… und die Nachbarn besser kennenlernen wollen. Also luden sie ein und lassen uns machen. 🙂

Mit selbstgemachten Leckereien – zum Teil aus dem Alpakagarten – und jeder Menge Infos rund um die Alpakis öffnen wir am Sonntag fast die Stallpforten und schauen mal, ob die Alpakis auf Tuchfühlung mit ihren Gästen gehen wollen.
Außerdem kommen noch viele viele kuschelige Alpaka-Produkte zum Einsatz.

Wer mag ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen! Wir und die vier Webertal-Alpakas freuen uns. 🙂

Schneeschnabbern!

Hach! Diese Sache mit dem Schnee ist schon eine schöne!

Finden die Alpakis übrigens auch… Seit der Schnee da ist, können sie wieder draußen im Garten rumspringen (und unterm Schnee nach Gras suchen) und sie können Schneeschnabbern… – Mein Lieblingswort für diesen Winter! 🙂

Calypso betreibt das sehr gewissenhaft… und verteidigt seinen Schnee…

Und was sonst noch so war…

Der Dezember jagte ja ein klein bissel dahin – arbeits- und adventsbedingt. Da ist ja immer irgendwas. 🙂

Und während der Dezember so vor sich hin jagte, trudelte doch tatsächlich unsere Erlaubnis für das gewerbsmäßige Halten von Wirbeltieren ein. Yeah. Die beantragten wir im August kurz bevor unsere Alpakis bei uns einzogen. Im Oktober bekamen wir dann Besuch von der sympathischen (ehrlich!) Amtstierärztin, die uns dahingehend befragte, ob wir denn die Sachkunde besitzen überhaupt mal grundsätzlich Alpakas halten zu dürfen. Die Sache war schnell klar gewesen. 🙂 Logisch, wir hatten ja einen tollen Lehrer.

Nach einigen Nachfragen und Mails mit dem Veterinäramt hin und her, ist es nun ganz offiziell: Dem gewerbsmäßigen Halten unserer Alpakis steht nichts mehr im Weg. – Naja, außer vielleicht wir selbst. 😮 Denn noch haben unsere vier Jungs noch nicht ganz die Ruhe weg, um mit Alpakaneulingen superentspannt durch den Wald zu stapfen. Viel fehlt zumindest bei Roy und Calypso nicht mehr, aber ein bissel müssen wir schon noch üben. Anmeldungen für Alpakawanderungen nehmen wir dann schon mal entgegen. 🙂

Und auch sonst wird’s nicht langweilig. Denn da soll’s demnächst noch einen Online-Shop mit all unseren tollen Woll- und Geschenkprodukten geben. Das nächste Weihnachtsfest kommt sicher und bis dahin sicherlich auch noch die ein oder andere Geschenkgelegenheit. Falls es in den nächsten Tagen bzw. Wochen hier ggf. ab und an rumruckeln sollte, nicht wundern… dann bin ich vermutlich gerade am Shopbauen und hab‘ den falschen Knopf gedrückt…

Und schließlich sind wir am hirnen, wie es vielleicht irgendwann einmal mit noch mehr Alpakis weitergehen könnte. Fangt bloß nicht damit an… Einmal mit den Knuddeltieren angefangen, will man mehr! Mal schauen, was dieses neue Jahr so alles bringen wird. Schöne Sachen auf jeden Fall!

Alpakis im Schnee

Der erste Schnee in diesem Jahr und der dann mit Sonne. Feine Sache!
Martin und ich hatten frei – und so brauchten wir gar nicht lange überlegen, was wir tun: Alpakis anhalftern und ab in den Wald.

Das war gestern. Heute schneite es fröhlich weiter – allerdings ohne Sonne. Keiner hatte frei. Also durften die Alpakis raus ins große Gehege und ganz eigenmächtig Schnee mit der Schnauze verschieben. Ich glaub‘, denen hat’s gefallen. Zumindest pesten’se immer mal wieder mit vollem Karacho durch den Garten. Und am Abend kamen’se sogar ganz freiwillig wieder in den Stall. Puh!